Reiseroute 2000 mit der ARKONA
Reiseroute Kreuzfahrt 2000 - Karibik
1. Tag - 20.02.2000
Anreise, Dominikanische Republik [10 KB]
,20.02.2000
Unsere Tochter Claudia mit Freund Florian haben uns wieder mit dem Auto nach Frankfurt chauffiert.
Abflug in Frankfurt mit der TUI 7442 nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik mit einer Zwischenlandung auf den Azoren, der kleinen Insel Santa Maria (Portugal).
Zwischenstop auf Santa Maria um 13:00 Uhr Ortszeit (-2 Stunden MEZ).
Flugzeit: Frankfurt - Santa Maria: 3 Stunden 53 Minuten
Flugstrecke: ca. 3055 km
Aufenthalt: zum Tanken: 45 Minuten
Landung in Santo Domingo um 18:50 Uhr Ortszeit.
Flugstrecke: ca. 4796 km
Das Schiff erreichten wir gegen 20:00 Uhr
Wir hatten wieder die Außenkabine 361
Die Dominikanische Republik ist neben Kuba der zweitgrößte Staat in der Karibik. Sie nimmt zwei Drittel der Insel Hispaniola ein (Haiti das andere Drittel) und liegt ca. 1300 km südöstlich von Florida bzw. 240 km südöstlich von Kuba. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich im Westen Jamaika und Puerto Rico im Osten.
Anreise
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Auszug aus dem Tagesprogramm
Santo Domingo, 20.02.2000
21:00 Abendessen
21:00 MS ARKONA verläßt Santo Domingo/Dominikanische Republik und nimmt Kurs auf St. John`s/Antigua
Eine Strecke von 474 Seemeilen (878 km) liegt vor uns
Herzlich Willkommen
Kapitän Lutz Leitzsch, seine Besatzung sowie Kreuzfahrtdirektorin Linda Brummer begrüssen uns recht herzlich an Bord!
Flagge der Dominikanischen Republik
Dominikanische Republik
Auszug aus der Speisenkarte
Santo Domingo, 20.02.2000
Mango-Apfelsalat mit Sherry gebeizt
Mariniertes Red Snapper-Medaillon auf Ananascarpaccio in scharfer Paprikaslalsa
Linsensalat mit grünem Paprika, Chili und Tomaten in Curryöl mit gebratenem Truthahn-Medaillon und Limettenmajonaise
Port au Feu-Klare Gemüsesuppe mit Rind-und Hühnerfleischeinlage und Buttercroutons
Calalu - karibische Spinatcremesuppe mit Chili und Shrimps
Frisches Mahi Mahi Filet auf karibischem Jambalaya serviert - ein scharfer Mixreis mit Gambas, Gemüse, Ananas und frischem Kokos
Gratiniertes Rückenfiletsteak mit Spargel und jungen Gartenzwiebeln an frischem Blumenkohl und Gratin-Kartoffeln
Poulardenbrüstchen gegart in einer weißen Samtsauce mit buntem New Orleansgemüse und Mississippi-Wildreis
Salate und frisches Obst vom Buffet
Ananas-Torte "Santo Domingo" mit Mango-Honigsauce
Melonen-, Pfirsichkompott
Pina-Colada-Parfait auf Grenadinspiegel, Papayafilets und frischem Kokossplitt
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffe und Tee
2. Tag 21.02.2000
Auf See , 21.02.2000
Seenotrettungsübung
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Auszug aus dem Tagesprogramm
Auf See, 21.02.2000
07:30 - 09:30 Frühstück
09:45 Seenotrettungsübung
10:15 Begrüßung durch die Kreuzfahrtleitung
Kreuzfahrtdirektorin Linda Brummer stellt uns das Team der Kreuzfahrtleitung und weitere Mitarbeiter aus dem "MS ARKONA-Serviceangebot" im Salon Neptun vor
anschließend erhielten wir "Informationen und Hinweise zu den Häfen & Ausflügen bis einschließlich Aruba"
Nach dem Vortrag erhielten wir die Landgangskarten - wir bekamen weiß
19:15 Willkommenscoctail - Kapitän Lutz Leitzsch lädt alle Gäste in den Salon Neptun ein und begrüßt uns am Eingang auf der Backbordseite
20:30 WILLKOMMENS-DINNNER
22:30 Willkommenshow der Künstler
Tagesspruch:
"Verschenken kannst Du viele Sachen, aber wenige, die Freude machen"
- Eugen Roth -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 21.02.2000
Welcome-Dinner
Gänseleber-Terrine zu kleinem Salat in Steinpilz-Portweinvinaigrette
Zitronengrasessenz mit Koriandergarnelen, Palmherzen und Bambus
Frisches, westindisches Grouper Filet auf scharfem Kokosrisotto mit Mango und Ananas
Gebratenes Ochsenfilet auf Pfifferlingsrahm an Gemüsebukett mit Spargel und gebackene Kartoffelzapfen
Jamaika-Coffee-Soufflè auf Baileys Rahm zu frischem Tamarindensorbet
Mocca
3.Tag 22.02.2000
St. John`s/Antigua, [3 KB]
22.02.2000
08:00 MS ARKONA macht an der Pier (Deepwater Pier) von St. Johns/Antigua fest
08:30 Beginn des Ausfluges (vormittags) "Panorama Tour" (72 DM/Person)
St. John`s/Antigua
Die rund 288 qkm große Insel Antigua ist eine trockene, relativ flache Insel (höchste Erhebung 402 m). Die Hauptstadt St. John`s mit 36.000 Einwohnern liegt in einer tief ins Land reichenden Bucht (Deep Bay).
Im turbulenten Hafenviertel (10 Gehminuten von der Anlegestelle) bestimmt ein lebhaftes Treiben das Bild. Vor allem rund um den Heritage Quay,mit ihrem markanten, hohen Glockenturm, sind moderne Geschäfte- und Unterhaltungsmöglichkeiten untergebracht. Das ehemalige Court House von 1759 ist ein bemerkenswertes Profangebäude, in welchem heute das historische Museum untergebracht ist.
Das anglikanische Gotteshaus St. John`s Cathedral ist eines der beeindruckendsten in Westindien. 1845 - 47 wurde die jetzige Karthedrale als dreischiffige Basilika errichtet.
Durch die Stadt St. John`s und das Inselinnere erreichten wir im Süden der Insel Shirly Heights.
Im Down`s Hill Interpretation Center gewinnen wir bei einer 15-minütigen Multimedia-Show wertvolle Eindrücke über die Insel, ihre Kultur und Geschichte.
Dann gings weiter zum English Harbour.
Dort besichtigten wir die historische Marinebasis Nelsons Dockyard, legten eine Pause im Admirals Inn ein und fuhren über den Fig Tree Drive entlang der Süd- und Westküste zurück nach St. John`s.
Nelson`s Dockyard - die Geschichte der Schiffswerft kurzgefasst
Etwa hundert Jahre lang beginnend im Jahre 1713 spielte in der Karibik die Seeherrschaftkampfszene, ein Kampf an dem Großbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich und die Vereinigten Staaten teilnahmen eine große Rolle. Bei dem Streit des 18. Jahrhunderts lag die Macht Großbritanniens in dessen Seestreitkräften und in den Gewässern um die hochgeschätzten Gewürzinseln der Kabirik. Kaperschiffe, begierig nach den preislosen Schiffsladungen von Zucker und anderen Produkten, die von den Westindischen Inseln nach Europa gesandt wurden, trieben sich in der Karibik herum. Zu diesem bereits verwirrten Stand der Dinge kamen noch hinzu der amerikanische Unabhängigkeitskampf und die Bemühungen Großbritanniens, im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts den Handel mit dem ehemaligen amerikanischen Kolonien einzuschränken. Vor einem solchen Hintergrund von Unruhe und Wettbewerb in der ganzen Welt wurde English Harbour als Großbritanniens Hauptflottenstützpunkt an der ostkaribischen Zone entwickelt.
English Harbour hat während des 18. Jahrhunderts nicht nur als Hafen, sondern auch als ein Ort der Zuflucht vor Orkanen und zum Kielholen der königlichen Schiffe im tiefen Wasser an der Küste an Bedeutung hinzugewonnen. Dadurch daß Großbritannien in der Lage war, in den Westindischen Inseln Schiffe zu reparieren, mt Proviant und Wasser zu versorgen, konnte deshalb Großbritannien ein Geschwader ununterbrochen in der Karibik halten und somit die Seeherrschaft über den Feind gewährleisten.
Zu den berühmten britischen Admiralen, die sich des Hafens bedienten, zählten Rodney, Hood, Nelson und Lewis. Der Name "Nelson`s Dockyard enstand dadurch, daß Kapitän Nelson vorläufig zum Fregattenkapitan des Stützpunktes der Leeward Islands von 1784 bis 1787 ernannt wurde.
Es gibt Verweise auf English Harbour als Orkanszufluchtort für Schiffe schon im Jahr 1671, und die Briten haben 1725 begonnen, English Harbour als Schiffswerft zu benutzen, als der auf der östlichen Hafenseite liegenden St. Helena Baumittel zugewiesen wurden. Die nächste große Änderung trat ein, nachdem Flottillenadmiral Charles Knowles 1743 die Schiffswerft, da wo sie heute steht, errichtete und sie entwickelte. Ein Lageplan aus dem Jahr 1774 zeigt die Anordnung, wie wir sie heute kennen, und daß die meisten Gebäude zwischen 1785 und 1792 gebaut wurden. Dampfschiffe und abnehmendes Interesse an dem Gelände lagen allmählichen Verfall der Schiffswerft zugrunde, bis sie schließlich 1889 durch die britische Marine, Royal Navy, stillgelegt wurde. Die 1951 gegründete Interessengruppe, "Friends of English Harbour", baute Dockyard wieder auf, und nach gründlicher Sanierung fand die offizielle Neueröffnung 1961 statt. Inzwischen gehört die georgische Seeschiffswerft der Antigua and Barbuda National Parks Authority, der Behörde, die für Nationalparks zuständig ist.
Heute bietet dieses historische Seefahrtsdenkmal eines der besten Beispiele für anpassungsfähige Verwendung von Gebäuden in der ganzen Karibik, das heißt, daß die Art wie der Hafen und viele der Konstruktionen benutzt werden, kommt dem Zweck sehr nahe, für den sie gebaut wurden. Im Hafen, wo früher alte Schiffe ein- und ausgingen, werden heutzutage private Jachten untergebracht. In vielen der Gebäude werden sowohl solche Jachten , die hier stationiert sind, als auch die, die größere Seereisen machen und nur hier halten, überholt. Auf diese Art und Weise hat die Geschichte den Kreis vollzogen. Nun stellt der Tourismus eine wichtige Einkommens- und Arbeitsquelle dar und somit hat das Hafenamt eine ganz neue Dimension angenommen, und zwar die Arbeitsförderung für junge Antiguaner durch herkömmliche Handwerksarbeiten und Fähigkeiten, die mit der Seefahrt zusammenhängen. Ertragsbringende Unternehmen unter antiguanischer Leitung werden weiter entwickelt.
Flagge von Antigua und Barbuda
Flagge von Antigua und Barbuda
Antigua
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Auszug aus dem Tagesprogramm
St. John`s/Antigua, 22.02.2000
17:00 Stimmungsvoller Sonnenuntergang bei den Klängen einer karibischen Steelband
18:00 MS ARKONA verläßt St. John`s/Antigua und nimmt Kurs auf Fort de France/Martinique
Eine Strecke von 172 Seemeilen (318 km ) liegt vor uns
20:00 Abendessen
21:30 "Broadway Lichter"
Streifzug durch berühmte Musicals bis hin zur Operette
Temperatur: 27°C
Meerestemperatur: 26°C
Tagesspruch:
"Liebe ist das Einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden"
- Ricarda Huch -
Auszug aus der Speisenkarte
St. John`s/Antigua, 22.02.2000
Apfel-Kiwicocktail mit Kirschlikör
Mexikanische Albondigas auf feurige Bohnen an Salatherzen
Sautierte Meeresfrüchte in Knoblauchbutter auf marinierten Tomaten-Paprikabett
Doppelte Entenkraftbrühe mit Wurzelgemüse und gebackene Hähnchenherzen
Legiertes Rieslingsschaumsüppchen mit Cape-Trauben
Gefüllte Heilbuttröllchen mit einer tomatierten Buttersauce nappiert auf sautierten Dill-Gurkenscheiben und Petersilienkartoffeln
Gesottene Kalbskeule in Salbeirahm mit Schinkenrosenkohl und Gnocchis
Gegrilltes Jungschweinrückensteak nach Meyerbeer mit getrüffelterGänseleber an französischem Erbesengemüse und gebackenen Kartoffeln
Frische salate unf Früchte vom Buffet
Himbeersahneschnitte
Bananen,-Pistaziencremè mit Melbasauce
Mandarinen und Birnenkompott
Mohnparfait mit Blaubeersauce
Kaffee und Tee
4.Tag 23.02.2000
Fort de France/Martinique, [225 KB]
23.02.2000
07:00 Frühstück
08:00 MS Arkona macht an der Pier (Quai des Annexxes) von Fort de France/Martinique fest
08:30 Beginn des Ausfluges "Inselfahrt und St, Pierre" (82 DM/Person)
Martinique:
Die 80 km lange und 35 km breite Insel Martinique, von Columbus als schönste Insel der Welt bezeichnet, ist auch heute noch grün und bewaldet. Das felsige Martinique ist vulkanischen Ursprungs und der höchste Punkt, der Mount Pelée ist 1397 m hoch.
Fort de France:
Mittelpunkt der Stadt ist die baumbestandene und mit Blumen von der ganzen Insel bepflanzte Place de la Savanne, an der sich zahlreiche Hotels, Restaurants und Bars befinden und an die sich nach Westen hin das Geschäftsviertel mit seinen lebhaften Einkaufsstraßen anschließen. Im Nordwestteil des parkähnlichen Platzes trifft man auf die aus Carrara Marmor gehauene Statue der Kaiserin Joséphine. Am südlichen Ende des Platzes schließt sich das Fort St. Louis an, das die Hafenbucht beherrscht und von drei Seiten vom Meer umspült ist. Sehenswert ist ebenfalls die Cathédral St. Louis, die Hauptkirche von Fort de France, die erst 1978 nach dem Entwurf von Henri Pick aus dem 19. Jahrhundert wiedererrichtet wurde. Von der Kathedrale gelanngt man durch die Rue Blènac oder die Rue Siger zum bunten Obst- und Gemüsemarkt, auf dem morgens ein lebhaftes Treiben herrscht und das Angebot von exotischen Früchten sehr beeindruckend ist.
Erster Stopp auf der Rundfahrt ist die Stadt St. Pierre welche wegen seiner Tragödie internationales Ansehen genießt. Diese Stadt wurde 1902 bei einem Ausbruch des Vulkans völlig zerstört. 30.000 Menschen fanden den Tod. Nur ein einziger Überlebender Namens Cyparis, ein Strafgefangener welcher in seinem Untergrundgefängnis überlebte.
Saint Pierre wurde in Frankreich als 101. "Stadt der Kunst und Geschichte" klassifiziert.
Unbedingt zu besuchen ist das vulkanologische Museum.
St. Pierre:
Die völlige Vernichtung durch den Ausbruch des Vulkans Pelée war eine der größten Naturkatastrophen in der Karibik und brachte der Stadt den traurigen Beinamen "Pompeji der Karibik" ein. Noch immer sind die Spuren der Katastrophe zu sehen.
23.April 1902 - in St. Pierre spüren die Einwohner leichte Erdstöße
24.April 1902 - Der Gipfel des Vulkans wird von mehreren Explosionen erschüttert
04.Mai 1902 - Bäche und Flüße in der Umgebung schwellen an, eine kochende Schlammlawine vernichtet die Zuckerfabrik am Rivière Blanche, 30 Menschen sterben
06.Mai 1902 - Im Vulkankrater sind dumpfes Grollen und erneute Expolsionen zu hören. Die Bevölkerung will fliehen, aber der Gouverneur läßt Truppen aufmarschieren, die alle Einwohner gewaltsam zurückhalten.
08.Mai 1902 - Das Ende: Schiffsmannschaften sehen, wie am Vulkan eine gigantische Dampffontaine hochschießt und hören um 00:50 Uhr vier Detonationen. Gleichzeitig steigt schwarzer Rauch auf, während aus dem Krater seitlich eine 2000 Grad Celsius heiße Glutlawine fließt. die mit 159 km/h auf die Küste zurast. Alle Uhren bleiben um 7:52 Uhr stehen. Innerhalb von zwei Minuten sind die Stadt und 30 000 Menschen ausgelöscht. Durch die Hitze ist nicht nur alles Holz verbrannt, sondern sind auch Glas, Porzellan und Metalle geschmolzen; selbst die Schiffe die im Hafen lagen fangen Feuer und sinken.
09. - 11.Mai 1902 - Fassungslos stehen die Rettungsmannschaften in einem völlig zerstörten Ruinenfeld. Aus dem Keller des örtlichen Gefängnisses befreit man nach 3 Tagen den schwer verbrannten und halbverhungerten Häftling Cyparis- er ist der einzige Überlebende der Stadt.
Flagge von Martinique
Flagge von Martinique
Inselrundfahrt
Ausflug auf Martinique
Martinique - St. Pierre
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Martinique - Rumdestillerie
Fort de France/Martinique, [225 KB]
23.02.2000
Nächster Haltepunkt bei unserer Inselfahrt war die Rumdestillerie Depaz am Fuße des Mount Pelée mit Besichtigung und einer Rumverkostung.
Martinique - Rumdestillerie
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Martinique - Balata Kirche
Fort de France/Martinique, [225 KB]
23.02.2000
Von der Rumdestillerie zur Balata Kirche über die "La Trace"-Straße, einst von den Jesuiten im 18. Jahrhundert geöffnete Fährte um Morne Ruge und Fort de France miteinander zu verbinden.
Die Instandhaltung der Straße ist wegen häufigen Erdrutschen sehr schwierig. Während der Duchfahrt sieht man Bambus, Lianen, gigantische Farne und viele andere Pflanzen.
Die Balata Kirche, 1925 gebaut, welche eine Mininaturnachbildung der "Sacre Coeur" von Montmatre in Paris ist.
Martinique - Balata Kirche
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Martinique - Fort de France
Fort de France/Martinique, [225 KB]
23.02.2000
Unser Stadtbummel durch Fort de France
Mit einem Taxi fuhren wir vom Hafen am Nachmittag in die Stadt zum Place de Savanne wo er uns absetzte.
Die rechteckige, etwa 5 ha große grüne Oase mit schönen Königspalmen, Pavillons und einem Freilichttheater wird im Süden vom Hafenboulevard Alfasse, im Südosten vom Fort Louis, im Westen von der Rue de la Libertè und im Norden von der Avenue des Caribes begrenzt.
Das mächtige und langgestreckte Fort Louis wurde unter Ludwig XVI begonnen und im 19. Jahrhundert vollendet, das bedeckt mit seinen verschiedenen Bauten eíne weit in die Bucht ragende Halbinsel.
An der Rue de la Libertè findet man das Archäologische Museum.
Weiter geht es, am Hauptpostamt vorbei, bis man rechts im Parkgelände das bekannte Denkmal der Kaiserin Josèphine aus Carrara-Marmor sieht. Der Blick der Denkmalsfigur (jedoch ohne Kopf) ist zum Dorf Trois-Hets gerichtet, wo Josèphine zur Welt kam.
Schräg gegenüber erhebt sich das merkwürdige Bauwerk der Schoelcher-Bibliothek, das ebenso das gleichnamige Städtchen nach Viktor Schoelcher benannt ist, der 1794 die Sklaverei auf den französischen Antillen abschaffte. Die vielfarbige Bibliothek ist vom Architekten Henri Pieq auf dem Grundriß eines griechischen Kreuzes und im romanisch-byzanthinischen Stil konzipiert worden. 1889 diente sie als karibischer Pavillion auf der Pariser Weltausstellung. In ihre Einzelteile zerlegt, wurde sie später nach Fort de France verschifft und ist seitdem mit ihrer herrlichen Glaskuppel ein architektonisches Kleinod der Hauptstadt.
Nach etwa 200 m erreicht man den Alten Justizpalast, vor dem sich inmitten einer Grünfläche die Büste Victor Schoelchers erhebt.
Zwei Blocks weiter südlich ist der 60 m hohe Turm der Kathedrale Saint Louis - ebenfalls an einem Platz gelegen - markanter Blickfang. Das erst 1978 aufgebaute Gotteshaus folgt den Plänen jenes Architekten Pieq, der auch die Schoelcher-Bibliothek entwarf. Alle sechs Vorgängerkirchen fielen Naturkatastrophen zum Opfer, weshalb man diese Kathedrale durch eine Speziealkonstruktion von Anfang an erdbebensicher machte.
Der farbenfrohste Markt ist der Grand Marchè. Auf ihm wird Obst, Gemüse und eine überwältigende Fülle tropischer Früchte und duftender Gewürze verkauft.
Martinique - Stadtbummel in Fort de France
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Auszug aus dem Tagesprogramm
Fort de France/Martinique 23.02.2000
20:00 MS ARKONA verläßt Fort des France/Martin ique und nimmt Kurs auf St. Georges/Grenada
Eine Strecke von 162 Seemeilen (300 km) liegt vor uns
20:15 Abendessen
22:00 "Mit der Isetta nach San Remo"
Ereben Sie eine Zeitreise durch die 50er Jahre mit Dirk Vossberg & Knut Vanmarcke
Temperatur: 28°C
Meerestemperatur: 26°C
Tagesspruch:
"Die schönsten Dinge im Leben sind entweder zu teuer, machen dick oder sind unmoralisch"
- Robert Lemke -
Auszug aus der Speisenkarte
Fort des Fance/Martinique, 23.02.2000
Karibische Melonen mit Bananenscheiben
Marinierte Artischockenböden mit Krebsfleisch und frischer Mango gefüllt
Dominica-Bataten-Carpaccio zu grünem Paprika, Koriander-Knoblauchdressing und Cajunschinken
Hühnercremesuppe mit gebackener Entenleber und Thymiancroutons
Tom Yam Kung - Thailändische Garnelensuppe scharf und erfrischend säuerlich abgeschmeckt
Frisches Kingfischfilet auf Zwiebel-Rosmarinpüree mit sautierten Cocktailtomaten und gebackenen Frühlingsgemüsestreifen
Schweinsfilet in Nußkruste auf Steinpilz-Wirsing, jungen Karotten und Olivenkartoffeln
Asiatisch marinierte Beeftranchen auf Zuckerschoten, Mais und Frühlingszwiebeln in Soja-Sesamfond an Paprikareis
Salat und frisches Obst vom Bufett
Gekräutertes Roastbeef mit Tomaten-Zwiebel-Rellish, kleinem Salat und Vollkornbrot
Holländer Sahneschnitte
Schokoladenmousse mit eingelegten Cognackkirschen
Mandarinen-, Erdbeerkompott
Limetten-Karamelparfait auf einem Salat von frischen Orangen und Mangos
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
5.Tag 24.02.2000
St. Georges/Grenada [5 KB]
24.02.2000
07:00 Frühstück
08:00 MS Arkona macht am Passenger Berth St. Georges/Grenada fest
09:00 Beginn des Ausfluges "Tutti Frutti" (65 DM/Person)
Grenada:
Die südlichste der Windward-Islands, liegt 160 km nördlich von Venezuela. Der Inselstaat Grenada besteht aus mehreren Inseln, von denen die 33 km lange und 19 km breite Insel Grenada bei weitem die größte ist. Grenada wird auch "Gewürzinsel" genannt, denn hier werden auf dem fruchtbaren Vulkanboden Muskatnuss, Muskatblüte und andere Gewürze angebaut.
Flagge von Grenada
Flagge von Grenada
Ankunft in St. Georges/Grenada
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Ausflug Tutti Frutti
5.Tag 24.02.2000 - Grenada - Muskatnussfabrik
St. Georges/Grenada [5 KB]
24.02.2000
Landausflug: "Tutti Frutti"
Die Fahrt entlang der malerischen Westküste mit ihren bunten Fischerdörfern führte uns bis zum Fischerdorf Gouyave.
Hier befindet sich direkt am Strand die Muskatnussfabrik, in der wir die Verarbeitung der Nüsse kennnenlernten.
Grenada - Muskatnussfabrik
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5.Tag 24.02.2000 - Ausflug - Naturschutzpark
St. Georges/Grenada [5 KB]
24.02.2000
Landausflug: "Tutti Frutti"
Weiter ging die Fahrt ins Landesinnere durch dichtbewachsene Gewürz- ,Bananen- und Kakao-Plantagen zum Naturschutzpark Grand Etang.
Der gleichnamige See, im Krater eines erloschenen Vulkans, befindet sich inmitten üppiger Regenwaldvegetation in ca. 650 m Höhe.
Anschließend fuhren wir noch zu einem Wasserfall dem Annandale Fall wo junge Einheimische gegen Geld hinabspringen. Anschließend Rückfahrt nach St. Geroges.
Grenada - Naturschutzpark Grand Etang
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5.Tag 24.02.2000 - Stadtbummel in St. Georges
St. Georges/Grenada [5 KB]
24.02.2000
St. Georges:
St. Georges gehört zu den schönsten Hafenstädten in der Karibik. Einen Rundgang durch die Stadt sollte man an der hufeisenförmigen Carenage, am inneren Hafen beginnen.
Für letztere existiert auch der Name Wharf Road. Auf der Uferpromenade spielt sich ein Großteil des Lebens ab.
Zahlreiche Fischerboote und Yachten, Restaurants und Geschäfte laden zu einem Bummel im Sonnenuntergang ein.
St. Georges mit seinen 35000 Einwohnern ist Hauptstadt und gleichzeitig der wichtigste Hafen Grenadas. Es bezieht seinen speziellen Reiz aus der Mischung französischer und englischer-georgianischer Baustile.
Ein komplettes Panorama von St. Georges bietet sich vom Fort George, das 1710 oberhalb vom Hafeneingang gebaut wurde. Ein sehenswertes Beispiel georgianischer Architektur ist das York House, in dem das Parlament tagt. In St. Georges befinden sich die meisten Restaurants im Hafenviertel oder in der Geschäfstgegend entlang der Young Street und der Grandby Street.
Unser Stadtbummel durch St. Georges:
Malerische Lagerhäuser aus dem 18. Jahrhundert säumen bei unserem Fußmarsch in das Zentrum von St. Georges den hufeisenförmigen Hafen, die Carenage.
Der Sendall-Tunnel führt von der Carenage durch die felsige Halbinsel zur Esplanade und der Melville Street, einer geschäftigen Einkaufstzeile am äußeren Hafen. Unterwegs haben wir in einem kleinen Postamt Sammlerbriefmarken eingekauft.
Eine Straße weiter stadtein- und aufwärts gelangt man zum Market Square, dem Platz für den westindischen Markt.
Die Church Street (sehr steil) heißt nicht umsonst so, es stehen hier doch gleich mehrere Kirchen.
Beachtenswert ist die presbyterianische St. Andrew`s Church und vor allem der Glockenturm der anglikanischen St. Georges Church, der eine Art Wahrzeichen der Stadt darstellt.
York House in dem das Parlament tagt ist ein schönes Beispiel früherer georgianischer Architektur aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.
Als Abschluß unseres Spazierganges durch St. Georges tranken wir einen Kaffe in einem Internet-Cafe am Hafen.
Grenada - St. Georges
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Auszug aus dem Tagesprogramm
St. Georges/Grenada 24.02.2000
19:45 Abendessen
21:00 Steelband - geniessen Sie am Außenpool typisch karibische Rythmen mit Folklore aus Grenada
23:00 MS Arkona verläßt St. Georges/Grenada und nimmt Kurs auf Castries/St. Lucia
Eine Strecke von 130 Seemeilen (241 km) liegt vor uns
Temperatur: 27°C
Meerestemperatur: 26°C
Tagesspruch:
"Heimat ist nicht dort, wo man wohnt, sondern wo man liebt und geliebt wird"
- Karl Heinz Deschner -
Auszug aus der Speisenkarte
St. Georges/Grenada, 24.02.2000
Avocadobirne mit Salat von frischen Früchten nappiert mit Ingwerrahm, Pistazien und Nüssen
Tranchen von der Babarie-Entenbrust mit Florida Pink-Grapefruitfilets zum Salatbukett und Cassis-Sauce
Marinierter Anis-Lachs zu frischen Salaten in Sesam-Koriandervinaigrette
Paprikaconsommè mit Käsecroutons und Zucchinistreifen
Passierte grüne Bohnensuppe mit sautierten Lammfilettranchen
Küstenkabeljau-Filet in Schnittlauch-Beurre-Blanc an Blattspinat und Petersilienkartoffeln
Gebratene Kalbsleber in Weißeinbutter zu frischen Champignons und Kräuter-Kartoffelmus
Sautierte Filetstreifen "Virginia Island" mit frischem Chili-Paprika und Bataten in Curry-Sesambutter
Salate und frisches Obst vom Bufett
Steak-Sandwich auf Toast mit gemischtem Salat und American Dressing
Tiramisu-Schnitte auf marinierten Kiwis
Mohnquark-Klößchen auf Traubenkompott in Sherry
Ananas-, Birnenkompott
Marakujaparfait auf frischem Rhabarber in Rum-Karamel geschmort
Internationales Käsesortiment mit frischem Bagutte und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
6.Tag 25.02.2000
Castries/St. Lucia, [3 KB]
25.02.2000
07:00 Frühstück
08:00 MS Arkona macht am Elizabeth Dock direkt vor dem Stadtzentrum Castries/St. Luciafest
08:15 Beginn des Ausflugs "Mit dem Katamaran nach Soufriere" (165 DM/Person)
St. Lucia:
Die lebhafte Hauptstadt Castries liegt an einem der größten und sichersten Häfen in der Karibik.
Auf der seit 1979 unabhängigen Insel wohnen etwa 155 000 Menschen. St. Lucia ist 43 km lang und 22 km breit und vulkanischem Ursprung, was am gebirgigen Terrain, am fruchtbaren Boden und den knapp 800 Meter hohen Pitons-Zwillingsbergen, einem der faszinierendsten Naturwunder in der Karibik gut zu erkennen ist.
Castries:
Im Mittelpunkt von Castries am Columbus Square, steht ein Monument für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges und ein 400 Jahre alter Saman-Baum. Am östlichen Endes des Platzes steht die Kathedrale der unbefleckten Empfängnis, das wichtigste Bauwerk der Stadt. Das 1897 fertigestellte Gotteshaus ist vor allem wegen der Wand-und Deckenmalereien einen Besuch wert. Auf der anderen Seite des Columbus Square findet man die Bibliothek und in der Nähe noch einige restaurierte Wohnhäuser im kreolischen Stil. Hinter dem Government House erhebt sich der 255 m hohe Hügel Morne Fortune mit Resten des ehemaligen Forts Charlotte. Sein Besuch lohnt sich wegen der historischen Baudenkmäler genauso wie wegen der Aussicht. Schon die gewundene Straße von Castries bietet einzigartige Panoramablicke.
Flagge von St Lucia
St. Lucia
Ausflug "Mit dem Katamaran nach Soufrière
Ausflug auf St. Lucia
6.Tag 25.02.2000 - St. Lucia
Castries/St. Lucia, 25.02.2000
Ausflug: "Mit dem Katamaran nach Soufrière
Mit dem Katamaran fuhren wir entlang der Westküste, vorbei an Tapion, Anse La Raye, Cabaries, Anse Cochon und der Marigot Bay erreichten wir Soufrière, mit dem Wahrzeichen der Insel - den Deux Pitons, zwei Vulkankegel. Von hier fuhren wir mit dem Bus zu den Schwefelquellen inmitten des Vulkankraters, der scherzhaft als der weltweit einzige "Drive-In-Vulkan" genannt wird. Deren brodelnde, dampfende und kochende Landschaft gab Soufrière den Namen und schenkte der Region diese Hauptsehenswürdigkeit. Über eine Stiege und Treppen gelangt man zum Aussichtspunkt, an dem man das gesamte Solfatarenfeld überblicken kann.Solfatare bedeuten, daß die vulkanische Tätigkeit andauert, der Druck aber durch heißen Dampf und Gas anstelle von Lava entweicht. Obwohl also eine Eruption nicht bevorsteht, und man den zischenden Quellen sehr nahe kommt, sollte man die Absperrungen nicht verlassen, der Untergrund ist nur sehr dünn, und in der Vergangenheit kamen unvorsichtige Touristen schon häufiger zu Schaden. Wirtschaftlich war das Gelände im 19. Jahrhundert als Schwefelabbaugebiet von Bedeutung. Heute versucht man, das schwefelhaltige Wasser für die Heilung von Rheumatismus und Hautkrankheiten einzusetzen.
Als nächstes besuchten wir die historische Plantage Morne Coubaril, auf der wir alles Wissenswerte über die Herstellung und Verarbeitung von Kokosnuss, Kakao, Kopra, Zuckerrohrschnaps und Maniok erfuhren.
Wieder auf dem Katamaran fuhren wir auf dem Rückweg nach Castries in die Marigot Bucht (bekannt aus dem Film Dr. Dolittle).
St. Lucia - Ausfliug mit dem Katamaran
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Auszug aus dem Tagesprogramm
Castries/St. Lucia, 25.02.2000
18:00 MS Arkona verläßt Castries/St. Lucia und nimmt Kurs auf Oranjestad/Aruba
Eine Strecke von 550 Seemeilen (1018 km) liegt vor uns
20:15 Seetours Geburtstags-Dinner
22:00 Happy Birthday - Seetours-Geburtstagsparty am Aussenpool mit Joy Fleming
Temperatur: 28°C
Meerestemperatur: 27°C
Tagesspruch:
"Wenn wieder mal sich ein Jahr wendet und am Geburtstagsabend endet,
dann kratze ich mich hinterm Ohr und stelle jedesmal mir vor:
Wie ist die Zeit doch zu beneiden! Ihr glückt`s das Alter zu vermeiden.
Denn wird sie älter, wird sie neuer, das ist doch wirklich nicht geheuer!
Wenn wir als Menschen so veralten, dann kommen höchstens neue Falten.
Wär`s möglich mit der Zeit zu tauschen und ihr Geheimnis abzulauschen?"
- Karl Heinz Söhler -
St. Lucia - Seetours 40ter Geburtstag
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Auszug aus der Speisenkarte
Castries/St. Lucia, 25.02.2000
Geburtstagsmenü
Gemsichter Vorspeisenteller nach Art der Kreuzfahrer mit Gebäckpralinen
Känguruhschwanzsuppe mit Wachteleiroyale
Halber gratinierter Felsenhummer "Termidor" auf Oktopusspaghetti mit Gremoulade
Bardiertes Ochsenlendensteak im Blätterteigmantel gebacken mit einem aufgeschlagenen Saucenduo an einem Arrangement von frischem Gemüse
Jamaika-Marzipan-Crepes auf Grenadinespiegel mit Bananeneiscremè und Mangosalat
Mokka
7. Tag 26.02.2000
Auf See , 26.02.2000
7:30 - 09:30 Frühstück
09:00 Brückenführung
10:15 Kreuzfahrtdirektorin Linda Brummer gibt im Salon Neptun "Informationen und Hinweise zu den Häfen & Ausflügen von Jamaika bis New Orleans"
15:30 Blumensteckkurs
19:45 Abendessen
21:30 Rendevous mit Billy Mo im Salon Neptun
Temperatur: 24,5°C
Meerestemperatur: 27°C
Tagesspruch:
"Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben"
- Wilhelm von Humbold -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 26.02.2000
Chicoree-Birnensalat mit Orangenfilets und gerösteten Sonnenblumenkernen
Pochierte Schollenröllchen auf frischem Salat und Tomaten-Vinaigrette
Jambalaya als Salat, auf Melonencarpaccio mit Gambas und scharfem Karibikgemüse
Doppelte Kraftbrühe "RISI BISI" Safranreis und jungen Erbsen
Maiscremesuppe "MARY BLINT" mit gewürfeltem und gebuttertem Wurzelgemüse
In Korianderbutter gebratenes Red Snapperfilet auf Paprika-Papayaragout zu Creolen-Wildreis
Rinderbraten in Portweinsauce mit geschmolzenen Tomaten an Staudensellerie- und Karottenstifte, Naturkartoffeln
Medaillons vom Schwein auf Mangorisotto mit gebackener Banane und Ananas, Curryhollandaise
Salate und frisches Obst vom Bufett
Käse-Kasseler-Toast mit Tomaten und Schnittlauchrührei
Hausmacher Quarkkuchen mit Sultaninen, Zimt und Zucker
Kreolische Ananas in Vanille-Sahnegelee auf Kaffee-Kokossahne
Mandarine-, Birnenkompott
Eisbecher "Bananen Cup", Vanille- und Schokoladeneiscreme mit marinierten Bananen und Schokoladensauce
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
8.Tag 27.02.2000
Oranjestad/ARUBA [3 KB]
, 27.02.2000
07:00 Frühstück
08:00 MS ARKONA macht am Kreuzfahrtterminal BERTH F unmittelbar vor der Innenstadt von Oranjestad/ARUBA fest
08:30 Beginn des Ausflugs "Inselfahrt" (52 DM/Person)
ARUBA:
Aruba ist die westlichste und auch kleinste der ABC-Inseln und nur 20 km von der venezuelanischen Küste entfernt. Sie ist 30 km lang, 8,5 km breit und entspricht etwa der Größe "Fehmarns". Aruba geniesst seit dem 01.01.1986 einen"Sonderstatus", dem sogenannten Status Aparte und ist damit gleichberechtigter Landesteil des Königreiches Niederlande mit einem eigenen Parlament und Gouverneur, der von der Königin für 6 Jahre bestellt wird.
Flagge von Aruba
ARUBA
Ausflug "Inselrundfahrt"
Aruba
8.Tag 27.02.2000 - Aruba
Oranjestad/ARUBA, 27.02.2000
Ausflug: "Inselrundfahrt"
Über Arubas Markt mit einer Vielfalt tropischer Früchte und Kunsthandwerk führte uns der Ausflug zum Frenchman`s Pass - dem historischen Schlachtfeld, auf dem sich die indianischen Ureinwohner ein letztes Mal gegen die französischen Eroberer wehrten.
In Boca Mahos sahen wir die für Aruba typischen Divi-Divi-Bäume deren Krone wegen des ständigen Passats im rechten Winkel nach Westen abgeknickt ist (Windschnur) und danach die Natural Bridge, eine von der Brandung in den Kalkstein gefräste Naturbrücke. Sie ist die größte im gesamten karibischen Raum und darum Fotomotiv Nummer Eins auf den zahlreichen Sightseeing-Fahrten.
An der Küste wurden von den Touristen unzählige Steinpyramiden aufgebaut. Dies geht darauf zurück, daß ein norwegischer Tourist eine Steinpyramide erstellte was soviel bedeutet - ich komme wieder an diesen Ort zurück - und so gibt es nun Tausende dieser Pyramiden.
Unsere Fahrt ging weiter ins Felsengebiet des Naturparks Ayo mit dem Casibari Rock. Auch hier gibt es wieder granitähnliche Steinformationen, die vom Passatwind und der Hitze erodiert sind. Dazwischen breitet sich ein phantastischer Steingarten aus, der durch einen schmalen Steg erschlossen ist und aus Überhängen, Minicanyons und Grotten besteht. Ansonsten besticht der Naturpark durch seine wunderschöne Vegetation mit Bäumen, Blumen und Sträuchern.
In Village of Noord machten wir Halt an der St. Anna`s Church mit seinem wunderschönen Friedhof und mit seinen buntgetünchten Grabdenkmälern. Auf dem Freiplatz von ihrem achteckigen Westturm erhebt sich die Statue des "freundlichen Jesus". Im Innern ist ein neugotischer Schnitzaltar sehenswert.
Die höchste Erhebung auf Aruba ist der Yamanota mit 189 m.
Aruba - Inselfahrt
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8.Tag 27.02.2000 - Aruba
Oranjestad/ARUBA, 27.02.2000
Stadtbummel in Oranjestadund Schmetterlingsfarm
Die Wilhelminastraat ist mit ihren hohen, schmalgiebeligen ziegelgedeckten Häusern in kühlen Pastell- aber auch in leuchtenden Gelb- und Blautönen ein Musterbeispiel für das Oranjestad des 18. Jahrhunderts. Diesen typischen Baustil findet man überall auf den Niderländischen Antillen.
Im Haupteinkaufsviertel im Umkreis der Caya G.F. Betico Croes (früher Nassaustraat) findet man dicht gedrängt unzählige Geschäfte. Da es auf Aruba keine Mehrwertsteuer gibt, kann man sehr günstig einkaufen. Seaport Village Mall, nur fünf Minuten vom Kreuzfahrt-Anleger entfernt, ist Arubas größtes Einkaufszentrum mit Dutzenden von Boutiquen, Resturants und sogar einem Spielkasino.
Leider waren fast alle Geschäfte geschlossen wegen des Karnevals der parallel in einem anderen Stadtteil von Aruba stattfand.
Während unserer Inselrundfahrt sahen wir kurz vor Oranjestad eine Schmetterlingsfarm zu der wir anschließend mit einem Taxi fuhren. Leider hatten wir nur ca. 1 Stunde Zeit die Farm zu besichtigen.In der Farm gab es eine kurze Führung und eine Erklärung über die Entstehung der Schmetterlinge, vom Ei bis zum fertigen Schmetterling - mit reichlich Anschauungsmaterial.
Aruba -Stadtbummel und Schmetterlingsfarm
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Auszug aus dem Tagesprogramm
Oranjestad/Aruba, 27.02.2000
16:00 MS Arkona verläßt Oranjestad/Aruba und nimmt Kurs auf Montego Bay/Jamaika
Eine Strecke von 603 Seemeilen (1116 km) liegt vor uns
20:00 "Italienisches Dinner"
22:00 "Karneval in Venedig" - Ein Venezianischer Abend mit dem MS ARKONA Show Ensemble
Temperatur: 26°C
Meerestemperatur: 26°C
Tagesspruch:
"Leben ist das, was einem passiert, wenn man auf die Erfüllung seiner Träume wartet"
- unbekannt -
Auszug aus der Speisenkarte
Oranjestad/Aruba, 27.02.2000
Karneval in Venedig
Antipasti vom Buffet
Mozzarella Caprese,-Tomaten mit Mozzarella, Olivenöl und Balsamico
Carpaccio von Pecorino Vecchio,- vom Rinderfilet mit Pecorino
Vitello tonnato-, Klabsfleischtranchen mit Thunfischsauce
Fileto di Maiale in Salsa Balsamico,- Schweinefilt mit Balsamico und Gorgonzolasauce an Staudensellerie
Parmaschinken mit Melonenspalten
Mariniertes Gemüse und Meeresfrüchte
Pastavariationen vom Show Buffet
Tagliatello"Casa Mio" - Hausgemachte Nudeln mit Pesto
Pasta Tricolore Zazzona - in einer Sahnesauce mit Tomaten, Schinken, Pfifferlingen und Ei
Lasagne al Forno - Schichtnudeln mit Fleischsauce u nd Käse gratiniert
Spaghetti Bolognaise - mit einer herzhaften Hackfleischsuce und Tomaten
Minestre
Turiner Minestrone - Gemüsesuppe mit Tomaten, Spaghetti und Parmesan
Toskanische Pancotto - eine Tomaten-Paprika-Suppe
Pesce
San Pietro Anostito alla Pixxaiola - in Butter gebratenes Peterfischfilet mit fein gewürfeltem Gemüse, Tomaten, Zwiebeln,Oliven und Paprika in Pinot Grigio an Risotto
Carni
Osso Bucco - Geschmorte Kalbshaxenscheiben mit Salbeigemüse und Gnocchis
Piccata alla Milanese - Käse panierte Kalbsmedaillons auf Spinatpasta mit fruchtiger Tomatenkonfiture
Dolci
Crostata die Pesche - Pfirsichkuchen mit Vanillesauce
Maraschino und Aprikosenkompott
Crema di fragole con Mascarpone - Erdbeercreme mit Mascarpon
Semifreddo von Zabaione al Marsala - Halbgefrorenes mit Marsala-Zabaione
9. Tag - 28.02.2000 - Auf See
Auf See, 28.02.2000
07:30 Frühstück
09:00 Blumensteckkurs
20:30 GALA-DINNER
22:30 Joy Flemming "Rock, Jazz und Blues"
Temperatur: 26,5°C
Meerestemperatur: 26°C
Seestärke: 4 - 5
Meerestiefe: 3500 bis 4200 Meter
Tagesspruch:
"Dein tägliches Quantum Sonnenschein musst Du Dir täglich selbst verdienen"
- Hermann Studermann -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 28.02.2000
GALA-DINNER
Chile Camerones auf buntem Sommersalat mit Sherrydressing und Butter-Knoblauchcroutons
Ratatouillesuppe mit luftgetrocknetem, mexikanischen Schweineschinken
Sautierte, westindische Red Snapper und Schwertfischwürfel auf fruchtig, scharfem Salpicon mit Wildreis
Gefüllte Perlhuhnbrust mit Gänseleber und Steinpilzen auf getrüffeltem Rosenkohlmousse
Gefüllte, karibische Profiteroles mit Ananas-,Kokoseiscreme zu Schokoladen-Nougatsauce
Mokka
10.Tag 29.02.2000
Montego Bay/Jamaika [5 KB]
, 29.02.2000
07:30 Frühstück
09:00 MS ARKONA macht am Freeport ( ca, 3 km vom Stadtzentrum entfernt) von Montego Bay/Jamaika fest
09:30 Beginn des Ausflugs "Stadt und Floßfahrt" (69 DM/Person)
Jamaika:
Jamaika rund 150 km südlich von Kuba, ist nach Kuba und Hispaniola die drittgrößte Insel der Karibik: 235 km lang und bis zu 82 km breit.
Seine Hauptstadt Kingston liegt an der Südküste. Die über 2 Millionen Jamaikaner sind ein buntgemischtes Volk.
Die Vegetation ist überwältigend: schlanke, hohe Königs- und kleine stämmige Kokosplamen, leuchtende Blumen in Hülle und Fülle. Zwischen den Brotfruchtbäumen wachsen grüne Kathdralen aus Bambusstauden, und Farne bilden weiche Nester.
Flagge von Jamaika
Jamaika
Ausflug "Stadt Montego Bay und Floßfahrt
Ausflug - Montego Bay und Floßfahrt
10.Tag 29.02.2000 - Montego Bay uns Floßfahrt
Montego Bay/Jamaika, 29.02.2000
Ausflug: "Stadt Montego Bay und Floßfahrt"
Unsere Stadttour führte uns durch die Innenstadt von Montego Bay und anschließend weiter an der Küste entlang zum berühmten Rose Hall mit seiner sagenumwobenen Geschichte (leider war keine Besichtigung möglich). Es wurde in den 1770er Jahren erbaut und zweihundert Jahre später unter großem Aufwand restauriert. Hier hat sich die Geschichte der "weißen Hexe" zugetragen, dert schönen jungen Frau, die drei Gatten und mehrere Geliebte umbrachte, ehe sie selbst erdrosselt aufgefunden wurde.
Anschlißend fuihren wir in südlicher Richtung der Küste entlang und bogen dann ab in die Berge ins das Tal des Great River.
Von dort aus starteten wir zu einer einmaligen Bambusfloßfahrt in der Nähe der berühmten Brücke von Lethe.
Die Floßfahrt zwischen den Hängen der Blue Mountains ist ein faszinierendes Erlebnis. Ein geschickter Flößer lenkt das Gefährt für zwei Personen. Ringsherum wuchert üppig die Vegetation, fedriger Bambus, Plantagen, Tulpenbäume (African Tulips) etc.
Vogelgezwitscher hat uns bis ans Ende der Floßfahrt stetig begleitet. Die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten - es war eines der schönsten Erlebnisse der Reise bis dahin.
Jamaika - Montego Bay und Floßfahrt
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10.Tag 29.02.2000 - Stadtbummel
Montego Bay/Jamaika, 29.02.2000
Montego Bay:
Montego Bay (umgangssprachlich MO`Bay genannt) ist einer der bekanntesten Ferienbuchten der Welt. Die größte Stadt im Westen Jamaikas ist gleichzeitig die Hochburg des Tourismus auf der Insel.
Montego Bay wurde 1492 gegründet, ist jedoch eine der modernsten Städte der Karibik. Von den Straßen Cloucester und Kent Avenue aus hat man eine herrliche Aussicht auf das klare, blaue Wasser der Karibik und das lange, vorgelagerte Korallenriff.
Der Sam Sharpe Square ist der Hauptplatz der Stadt. An seiner Südwestseite steht das Court House aus dem 19. Jahrhundert, ein kolonialzeitliches Baudenkmal. Aus etwa der gleichen Zeit stammt "The Cage", ein kleines Gefängnis an der Nordostecke. Außerdem sehenswert ist das Strand Theatre an der Ecke Church Street/Strand Street. Südöstlich von diesem Platz erhebt sich die in georgianischem Stil erbauteSt. James Parish Church aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Erdbeben von 1957 liebevoll restauriert worden ist. Gegenüber findet man das alterwürdige Town House. Ein breites Angebot an einheimischen kunsthandwerklichen Erzeugnissen bietet der prächtige und farbenfrohe Crafts Market.
Unser Stadtbummel durch Montego Bay
Der Ort Montego Bay hat eine Menge zu bieten. Der Cage (Käfig) am Sharpe Square in der Stadtmitte stammt aus dem Jahr 1807 und diente als Gefängnis für entlaufene Sklaven und Seeleute. An der Westseite des Platzes steht die Ruine des alten Justizpalastes, Old Court House, mit dem Baujahr 1804 über dem Hauptportal. Nach dem großen Sklavenaufstand von 1831 wurden hier im Schnellverfahren hunderte von Urteilen ausgesprochen und Schuldige - wie der Anführer Sam Sharpe - zur Abschreckung vor dem Gerichtsgebäude gehängt.
Die hübsche georganische Pfarrkirche St. James, von einem tropischen Garten umgeben, entstand Ende des 18. Jahrhunderts und wurde nach einem Erdbeben 1957 wiederaufgebaut. Das Innere zieren schönes Mahagoni-Mobilar und zwei Denkmäler des britischen Bildhauers John Bacon (1740 - 99).
Rastas und Reggae und Bob Marley
Die Rastafari-Bewegung auf Jamaika ist eine starke kulturelle Kraft, eine Religion und eine Suche nach nationaler Identität.
Die Rasta-Männer lassen ihr Haar zu dreadlocks verknoten, wilden Zöpfchen, wachsen. Die Frauen tragen lange Röcke und bedecken ihren Kopf.
Aus der Rastafari-Bewegung ging der Reggae hervor, der sich über den armschwenkenden Ska aus dem Rhythm-and-Blues entwickelt hat. Der SängerBob Marley hat ihn weit über Jamaika hinaus populär gemacht. Was Reggae-Fans im Ausland kaum wissen: Die Texte enthalten oft eine eindringliche Rastafar-Botschaft voller Sehnsucht nach einer besseren, gerechteren Welt.
Jamaika - Stadtbummel in Montego Bay
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10. Tag - 29.02.2000 - Jamaika
Montego Bay/Jamaika, 29.02.2000
18:00 MS ARKONA verläßt Montego Bay/Jamaika und nimmt Kurs auf Cozumel/Mexiko
Eine Strecke von 536 Seemeilen (993 km) liegt vor uns
20:00 Abendessen
21:45 "Unterhaltung ist seine Leidenschaft"
Ein Soloabend mit Eric Emmanuele
Temperatur: 29°C
Meerestemperatur: 27°C
Tagesspruch:
"Dein tägliches Quanz´tum Sonnenschein mußt Du Dir täglich selbst verdienen"
- Hermann Studermann -
Auszug aus der Speisenkarte
Montego Bay/Jamaika, 29.02.2000
Mazerierte Kiwi mit Mascarponecreme
Grüner Spargel mit marinierten Calmari Champignons und Koriander in Ingwer-Kokossauce
Roh marinierter Fenchelsalat mit getrockneten Tomaten, Orangen, Olioven und Parmaschinken
Kraftbrühe "Carmen" mit Tomaten und Paprika, garniert mit Reis und Kerbel
Rahmsuppe "Florentin"-Spinat, Eierstich und Tomatenwürfel
Geschmorter Thunfisch alla Caracas zwischen Tomaten, Kartoffelscheiben, Zwiebeln und Chili in Oliven-Limettenöl
Gebratene Kalbsbrust mit Trüffelpolenta gratiniert an Frühlingsgemüse und Steinpilz-Gnocchis
Beef-Tirjakisteaks ala Plancha, Grill-Gemüse mit Pilzen in Soja-Chilisauce und Kreolenreis
"Strammer Max" - eine Vollkornschnitte mit gewürfeltem Katenschinken, serviert mit einem Spiegelei
Apfel-Sandkuchen mit Sahnehäubchen
Mousse von weißer Schokolade mit Nougatsauce und marinierten Melonenkugeln
Pfirsich-, Brombeerkompott
Tartufo - ein klassisches Halbgefrorenes mit karamelisierten Haselnußstückchen, Früchten und Kakaopulver
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
11. Tag - 01.03.2000 - Auf See
Auf See, 01.03.2000
07:30 Frühstück
09:00 Blumensteckkurs mit Flori im Salon Arkona 1 heute Gewürzsträuße
10:00 ImSalon Neptun erwartet uns Lektor Gunter Schlickum mit einem DIA-Vortrag über "Mexiko - im Land der ,ayas und Azteken"
15:00 Siegerehrung aller Turnier-teilnehmer in der Warnow-Bar
15:00 Blumensteckkurs - schmücken von Sazteigbrezen mit Seidenblumen und basteln von Filzblumen
16:00 "Salsa" - Schritt für Schritt mit Daniela am Außenpool
17:00 "Progressive Muskelentspannung nach Rogers"
19:00 Abschiedscoctail für die abreisenden Gäste - wir hatten noch eine 2.Strecke angehängt
20:00 Abendessen
21:45 "Schuld war nur der Bossanova" - ein musikalischer Streifzug durch die wilden Fünfziger mit den "Falschen Fuffzigern" und den Rockn`Roll Boys
Temperatur: 26,5°C
Meerestemperatur: 27°C
Seestärke: 4
Meerestiefe: ca. 3100 Meter
Tagesspruch:
"Wer sich allein langweilt, ist auch zu zweit nicht sehr unterhaltend"
- Ben Kingsley -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 01.03.2000
Frische Mandarinenspalten mit Chicoreè und Walnüssen in Joghurtdressing
Ananas-Shrimpssalat mit rotem Paprika, Chili und Zuckerschoten im Ananasachtel mit Limettenmajonaise
Roastbeef mit grüner Mexican Salsa zu Avicadocarpaccio
Indonesische Bihuhnsuppe - scharf, exotische Suppe mit Gemüse, Hühnerfleisch und Fadennudeln
Lobsterrahmsuppe mit Ananas und Krebssticks
Kabeljaufilet im Baconmantel auf Zuckerschoten, Erbsen und dicken Bohnen in Basilikum-Zitronensauce
Gegrillte Spanferkelschulter auf Rosmarinkartoffeln mit Zwiebelkonfit und Karotten
Mexicanisches Chilikaninchen mit Tomaten, frischen Kräutern und Oliven geschmort, schwarzer Bohnenreis
Salat und frisches Obst vom Bufett
Gekühlte Filets von holländischen Matjes nach Hausfrauen Art überzogen mit Äpfeln, Delikatessgurken und Zwiebeln in Sauerrahm, Pellkartoffeln
Mini-Kopenhagener mit frischen Aprikosen
Joghurt-Terrine auf Mango-Papayacarpacchio
Birnen-, Heidelbeerkompott
Geeistes Mousse au chocolat auf mazerierten Ananasstückchen und Pampelmusenfilets
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
12.Tag 02.03.2000
Cozumel/Mexiko [5 KB]
, 02.03.2000
05:30 Frühstück
09:00 MS ARKONA macht an der Maritima del Suresee auf Cozumel fest (ca. 5 km vom Stadtzentrum San Miguel entfernt)
06:30 Beginn des Ausflugs "Chichen Itza" (179 DM/Person)
Cozumel:
Cozumel gehört mit einer Länge von 45 km und einer Breite bis zu 18 km zu den größten der mexikanischen Inseln. Dieses flache Eiland ist vorwiegend von dichtem grünen Buschland bedeckt. Die prachtvollen weißen Sandstrände bilden einen lebhaften Kontrast zu den blaugrünen Schattierungen des Meeres.
Sehenswürdigkeiten:
Hauptort der Insel ist San Miguel - die einzige Stadt auf dieser Insel. Der Hauptplatz, unweit der Fähranlegestelle, ist umgeben von vielen Läden un d Straßencafes, die zum Verweilen einladen. Hier findet man eine große Auswahl an Souveniergeschäften, Boutiquen und Einkaufsmöglichkeiten.
Unweit davon ist das Museum de la Isla mit lokalhistorischen Exponaten sehenswert. Von Interesse ist auch die naturhistorische Ausstellung, die sich mit der Unterwasserwelt (Korallen) beschäftigt. Der Bazar del Angel bietet einheimisches Kunstgewerbe zum Verkauf an. Eine der bedeutendsten Maya-Stätten auf Cozumel ist San Gervasio(ca. 16 km von San Miguel) mit dem Tempel Ix-chel, dem religiösen Zentrum der Insel und den Ruinen von Santa Rita.
Flagge von Mexiko
Flagge von Mexiko
Ausflug "Chichen Itza"
Ausflug Chichen Itza
12.Tag 02.03.2000 - Chichen Itza
Cozumel/Mexiko, 02.03.2000
Ausflug: "Chichen Itza - die größte Mayastätte Mexikos"
Um 06.30 Uhr fuhren wir von unserer Anlegestelle auf Cozumel mit einem Taxi zum Fährhafen nach San Miguel.
Um 07:00 Uhr startete die Fähre nach Playa del Carmen am Festland von Mexiko wo wir in Busse umgestiegen sind. Die Fahrt mit der Fähre dauerte ca. 40 Minuten.
Der Bus fuhr die Küste entlang Richtung Tulum ( hier gibt es eine Maya-Stätte direkt am Meer gelegen). Unterwegs nach Tulum gab es einen kleinen Zwischenstopp an einem Souverniershop an dem auch schwarze Edelsteine behandelt und geschliffen wurden.
Die Fahrt ging weiter über Coba, Mueva X-Can, Chemax, Valladolid nach Chichen Itza.
In Chichen Itza gab es in einem Hotel ein sehr gutes Mittagsbufett aus mexikanischen Spezialitäten mit einer Folklore-Tanz-Vorführung.
Die Hinfahrt dauerte ca. 4 Stunden.
Lageplan von Chichen Itza
Auf unserem Rundgang haben wir folgende Gebäude besichtigt:
Die Pyramide des Kukulkàn, El Castillo genannt
(der federgeschmückten Schlange)
Hinter der 24 Meter hohen Pyramide verbirgt sich eine tiefe, kosmische Symbolik. Zweimal im Jahr, zur Tag- und Nachtgleiche, ist sie Schauplatz eines erst von 27 Jahren entdeckten Phänomens. Ein Schlangenkörper, der sich im Spiel von Schatten und Licht die Pyramide hinabzuwinden scheint und in einem steinernen Schlangenkopf endet. Immer mehr Menschen, vor allem Mexikaner, zieht es während des Äquinotikums vom 21. bis 22. März und 22. bis 23. September nach Chichen Itza. Die bereits um das Jahr 800 n.Chr. erbaute neunstufige Pyramide wird dann für Esoteriker zur kosmischen Energiequelle. Über 40.000 meist in weiß gekleidete Besucher tanken an den sonnenerhitzten Steinquadern neue Energie, für Gesundheit und ein langes Leben. Diese gewaltige Anlage besteht aus einer 24 m hohen abgeflachten Pyramide, die ein quadratischer Tempel krönt. Auf jeder der vier Seiten führen 91 Stufen hinauf, was zusammmen mit der Plattform die Anzahl der Tage eines Jahres ergibt (91 x 4 +1 = 365). Neun Terrassen auf jeder Seite sind in der Mitte durch eine Treppe unterteilt - Die Anzahl der Monate im Maya-Jahr (9 x 2 = 18), und jeweils 52 Platten stellen ein Jahrhundert im Maya-Kalender dar. Im Innern umschließt eine ältere Pyramide eine Statue des Regengottes Chac und einen rotbemalten Jaguar mit Augen und Fellflecken aus Jade.
Die Pyramide bestiegen wir zweimal, davon einmal ich alleine.
Der Ballspielplatz
Der Ballspielplatz von Chichen Itza ist der größte, den man in Mittelamerika entdeckte. Bei den Spielen hier mußte ein harter Gummiball mit Hüften, Schenkeln und Ellbogen, ohne Hände oder Füße zu gebrauchen, durch hohe Steinringe befördert werden. Der Wettlampf war bitterer Ernst, denn der Anführer der siegreichen Mannschaft -oder, nach einer anderen Auslegung, der Verlierer- hatte die Ehre, seinen Kopf den Göttern opfern zu dürfen. Die grausige Zeremonie ist auf einem Flachrelief der Seitenwand dargestellt.
Der Tempel des Jaguar
Die Männer, die auf dem Jaguarthron saßen, waren Quetzalcaans, Eingeweihte die die absolute Kontrolle über die Bestie besaßen.
Eine Reihe von Männern, eine Hälfte nordwärts liegend, die anderen Südwärts kommen zusammmen an einer Gruppe von Schlangen. Die federgeschmückte Schlange ist anwesend und sprechend; von seinem Mund tauchen Zunge und Feuer auf. Jeder der Eingeweihten auf der Nordseite trägt eine Lanze in seiner Hand; die Punkte werden in Richtung des Bodens gedreht, bedeutend, daß sie in Frieden kommen. Phallussymbole stehen neben einem eingesperrten "Jaguar", eine Kreatur, die wir als Mann verstehen.
Der Heiligen Cenote
Eine Dammstraße führt vom Hauptplatz zum Heiligen Cenote, einem tiefen, jadegrünen Wasserloch.
Auf seinem Boden wurden Skelette und Opfergaben gefunden. Der sakrale Brunnen hat einen Durchmesser von ca. 60 Metern.
Seine Seiten sind praktisch senkrecht abfallend. Die Tiefe des Wassers beträgt ca. 21 m, der Boden ist mit ca. 3 bis 4 m Schlamm bedeckt und das Wasser erscheint tiefgrün aufgrund des großen Algenbewuchses.
Der Tempel der Krieger
Der Kriegertempel ist ein anderer Tempel innerhalb des Tempels. das Innere oder der Unterbau wird das Chacmol genannt, der äußere Tempel umfasst den "Altar zum unendlichen Kosmos".
Die Basis des inneren Tempels mißt 24 Meter auf jeder Seite. Der Körper ist eine 3-Plattform-Pyramide die mit Formen gekrönt wird und mit wechselnder tiefer Röte ausgestattet war.
Der Tempel am oberen Ende mißt 18 Meter ím Quadrat und hat zwei Bereiche - Vestibul und Heiligtum.
Die Quetzalcaan Säulen waren die geistliche Unterstützung des Tempels, die Krieger des Lichts und die Meister die die sieben Egos in sieben Schlangen von Wahrheit und Licht verwandelten. Des weiteren ist der gewaltige Kriegertempel mit Friesen geschmückt, auf denen blutrünstige Jaguare und Adler einem Gotte Menschenherzen darbringen. Auf der obersten Plattform findet man eine riesige sich zurücklehnede Figur und zwei Schlangensäulen.
Der Tempel der Altare
Der Tempel der Altare wurde für rituelle Zwecke gebaut, ähnlich der des Kriegertempels.
Er enthält farbige Wandgemälde und drei verschiedene Altäre mit Darstellungen von verschiedenen Kampfszenen.
El Caracol - das Schneckenhaus
Zur Südgruppe gehört El Caracol, das Schneckenhaus, das als Obersavatorium diente.
Die Türen zeigen die vier Himmelsrichtungen und die Mauerscharten zeigen bedeutende Punkte am Firmament an. Das auf einer großen rechteckigen Bühne erbaute Observatorium mißt in Nord-Süd-Richtung 67 Meter und in Ost-West-Richtung 52 Meter.
Der zylindrische Bau ist 16 Meter hoch. Der Turm hat eine feste Basis, einen mittleren Abschnitt mit zwei kreisförmigen Galerien und eben die Wendeltreppe für das Obseravtorium.
La Iglesia - Die Kirche
Die Kirche ist reinste Maya-Architektur ohne Tolteken-Einfluß und das einzige Gebäude dieser Art. Das Gebäude hat eine gewölbte Decke ist ansonsten ein rechteckiger Bau. Die Kirche ruht auf einer nierigen Bühne von 66 Zentimetern Höhe und hat einen schönen Dachkamm mit kunstvollen Friesen.
The Akab-Dzib - Der Philosophentempel
Dieses Denkmal der Philosophie hat aus drei Abschnitten bestanden mit einer Gesamtzahl von 18 Zimmern. Eine Zentrale mit zwei Zimmern und zwei zusätzliche Gebäude mit je acht Zimmern.
Alle Gebäude haben Decken aus Gewölben.
Die westlichen Wände sind mit Balken ausgestattet. Die Türrahmen und Stürze wurden aus glatten Steinen errichtet und nur zwei haben Frise.
Das Akab-Dzib wurde für die Studien der Philosophie verwendet und da im speziellen dem Solarkult.
In seinen Klassenzimmern wandten die Studenten das Wissen das zu der Transformation des Ichs führte und eine höhere, mehr entwickelte Norm für die Menschen an.
Chichen Itza - Bilder zum Text
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Cozumel - Chichen Itza
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12. Tag - 02.03.2000 - Cozumel
Cozumel/Mexiko, 02.03.2000
ab 20:00 "Poolparty" - "Fiesta Mexicana"
20:30 MS ARKONA verläßt Cozumel/Mexiko und nimmt Kurs auf New Orleans/USA
Eine Strecke von 637 Seemeilen (1179 km) liegt vor uns
20:30 Abendessen
Temperatur bei Chichen Itza: 35 - 40°C
Tagesspruch:
"Woran man sich erinnertt, das kann nicht mehr verloren gehen"
- Siegfried Lenz -
Auszug aus der Speisenkarte
Cozumel/Mexiko, 02.03.2000
Papaya-Bananensalat mit Zuckerschoten und roten Pfeffer
Krabbentatar "Mexicana" an Pfirsichfächer mit Tequilla-Cocktailsauce
Salat von bunten Bohnenkernen mit geräucherten Ochsenfilettranchen
Kartoffelsuppe mit Steinpilze und Kräutercroutons
Mexicanische Muschelsuppe mit Prunkbohnen und Pfefferschoten
Medium gebratenes Haifischsteak auf einem Zucchini-Tomatenragout mit Maiskrusteln
Gegrillte Lammshops an grüne Stangenbohnen mit Bacon und Kartoffel O`Brien
Zarte Schweinelendchen mit Gorgonzolasauce auf hausgemachte Spinatnudeln mit Gemüsecoulis
Frische Salate und Früchte vom Bufett
Bisquitrolle mit Pfirsichkonfitüre
Plunters Punschgelee mit Muskatsahne
Erdbeeren und Birnenkpompott
Eisdessert "Santa Monica"
Gebackene Banane und Rum-Rosineneiscreme auf Schokoladensauce mit Kokosflocken
Käsespezialitäten vom Brett mit Trauben und frischem Baguette am Kapitänstisch
Kaffee und Tee
13. Tag - 03.03.2000 - Auf See
Auf See, 03.03.2000
07:30 Frühstück
10:15 "Informationen und Hinweise zu den Häfen & Ausflügen bis einschl. Santo Domingo/Dominikanische Republik"
11:00 Blumensteckkurs - heute Brotsträuße
16:30 Lektor Gunter Schlickum zeigt Dias über "New Orleans - die unamerikanischte Stadt Amerikas"
20:30 GALA-DINNER
22:30 Ein buntes Show-Karusell dreht sich - Präsentiert von den Künstlern der Reise
Temperatur: 25°C
Meerestemperatur: 27°C
Seestärke: 3
Meerestiefe: ca. 600 bis 2700 Meter
Tagesspruch:
"Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib`dich ihr hin, und sie wird sich dir geben"
- Kurt Tucholsky -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 03.03.2000
Gala-Dinner
Hausgemachte Morchelterrine auf mexikanischem Champignon-Shrimpssalat mit bunter Chiffonade und Tequilladressing mit Gebäckpralinen
Exotische Melonensuppe mit Jamaika-Rum parfümiert
Kanadisches Zuchtlachsmedaillon nappiert mit einem Krebsschwanzragout auf Orangenspaghetti
Mit einem getrüffelten Kalbsfleischmousse gefüllte, argentinische Ochsenlende auf Barolospiegel an pikantem Gemüsestrudel
Fürst Pückler Sahneeisschnitte auf Marzipansaucenspiegel mit Johannisbeersorbet
Mokka
Auf See - Gala Dinner
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14.Tag 04.03.2000 New Orleans/USA
New Orleans/USA [4 KB]
, 04.03.2000
07:30 Frühstück
09:30 Tischtennis-Turnier
11:00 Passkontrolle durch die Amerikanischen Behörden
Die amerikanischen Behörden erwarten jeden Gast persönlich zur Passkontrolle im Salon Neptun.
13:00 MS ARKONA macht am ERATO Terminal (nur einige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt) fest.
13:30 Ausflug - "Historisches New Orleans" (55 DM/Person)
New Orleans:
Transportmittel:
Pferdedroschken:
Am Jackson Square, Ecke Decatur Street, ist die zentrale Haltestelle für die Pferdedroschken, mit denen die Besucher gerne eine Runde durch das French Quarter drehen.
Pendelzug:
Eine Straßenbahn, der Riverstreet Car, pendelt zwischen Hafen und French Quarter. Eine einfache Fahrt kostet ca. $ 1,50 (Jahr 2000). Jenseits der Gleise der kirschroten Riverfront-Straßenbahn ist der Damm des Mississippi River unter dem Namen Moonwalk zur Flaniermeile geworden.
Straßenbahn:
Mit den historischen Streetcars der St. Charles Straßenbahn (fährt zwischen 06:00 bis 24:00 Uhr) leider nicht am Sonntag den 05.03.2000 wegen des Mardi Gras - die zwischen CanalStreet und Audubon Park verkehrt, lassen sich viele Sehenswürdigkeiten von New Orleans erreichen. Eine einfache Fahrt kostet ca. $1,00, ein Tagespass kostet ca. $ 4,00 (Preise 2000). Der Betrag muss abgezählt beim Einsteigen vorn bereit gehalten werden. Sehenswürdigkeiten wie das Brown House, das Tara House/aus dem Film "Vom Winde verweht" und Wedding Cake House sieht man bei der Fahrt mit der Straßenbahn.
Fähre:
Die kostenlose Fähre über den Mississippi, von der man einen schönen Blick auf die Stadt genießt, legt neben der Spanisg Plaza ab. Ein Tagespaß für alle Verkehrsmittel innerhalb New Orleans kostet $6,00 (Preis 2000) und ist in großen Hotels erhältlich.
Sehenswürdigkeiten:
Sehenswert im French Quarter sind neben den nostalgischen Fassaden die Straßenkünstler rund um den Jackson Square. An diesem Platz findet man auch die St. Louis Cathedral, welche 1794 nach dem zweiten großen Feuer von 1788 erbaut wurde. Sie ist die älteste und meistfotografierte Kirche von New Orleans, eine der wenigen Bastionen des Papstes im ansonsten protestantischen Süden. Die Kathedrale kann besichtigt werden, jedoch darf man nur im Eingangsbereich des Kirchenschiffes stehen.
Sehenswert sind die Markthallen aus dem 19. Jahrhundert, die unter French Market, JaxBrewery an der Decatur und Farmers Market an der Peters Street bekannt sind und eine Reihe interessanter Boutiquen und Geschäfte beherbergen. Sehenswert ist ebenfalls der Moonwalk bei Nacht wegen des Blickes auf die dann illuminierte Autobahnbrücke über den Mississippi. Vom Obersavation Deck (31. Stock) des World Trade Center überschaut man ganz New Orleans.
Ausflug: Historisches New Orleans
Das Herz von New Orleans schlägt im French Quarter, der Altstadt, deren Mittelpunkt der Jackson Square ist. Wegen des gerade stattfindenden Mardi Gras war der anschließende Bummel durch das French Quarter ein unvergessliches Erlebnis. Überall waren Gaukler, Handleser, Clowns, Masken und Massen von Menschen unterwegs. Von allen Balkonen wurden Plastikketten und ähnliche Gegenstände verteilt wie bei uns die Süßigkeiten.
Mardi Gras:
Mardi Gras - Fat Tuesday - Faschingsdienstag, egal wie man es nennt, es bleibt der Höhepunkt der Karnevalssaison in New Orleans. Alles beginnt bereits am 6. Januar mit einem Abendumzug begleitet von einer Dixilandband und endet am "Fat Tuesday", in diesem Jahr am 07.03.2000, einem hochoffiziellen Feiertag. An diesem Wochenende (Samstag 04.03.2000 und Sonntag 05.03.2000) finden die Superparaden von Endymion und Bacchus mit ihren rund 75 Wagen, 60 Marching Bands und 250 sonstigen Gruppen statt. Während dieser Paraden werden Millionen von Doubloons, dünne geprägte Aluminiumplättchen und Plastikperlenketten in die Zuschauermenge geworfen. Die Zuschauer kommen an diesem besonderen Wochenende aus allen Richtungen und es werden ca. 1 Million Besucher erwartet.
Der Jackson Square liegt im direkten Zentrum der gitterförmigen Anlage des Vieux Carré gegenüber des Flußes. Vom Jackson Square aus läßt sich klar ablesen, daß Autorität in Form der römisch-katholischen Kirche und der Regierung das Rückgrat der ursprünglichen Kolonie darstellte. Zu dieser Zeit war der Platz nur als Paradeplatz als der Place dÀrmes bekannt. Die Bezeichnung Jackson Square entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts als eine Reiterstatue vonAndrew Jacksons, des Helden der Schlacht von New Orleans, in der Mitte aufgestellt wurde.
Der Platz zieht immer wieder Menschen an: Einheimische, Touristen wie wir, Künstler aller Art, die ihre Arbeiten hinter dem schmiedeeisernen Zaun ausstellen, der von Louis H. Pilé entworfen und 1851 errichtet wurde.
Weiterhin Kutscher mit ihren altmodischen, von Pferden gezogenen Kutschen, Musiker die bei Gelegenheit improvisierte Konzerte geben.
Nun geht man in Richtung auf die hohen Kirchtürme der St. Louis Cathedral hin und die weiße Fassade blickt ruhig über die wechselnde Szene.
Das erste Bethaus, das von dem Hurrikan 1722 hinweggefegt wurde, war von den ersten Siedlern für Ludwig IX. den heiligen König von Frankreich errichtet worden.
Das zweite Gebäude ist in dem Feuer von 1788 zerstört worden, das ebenfalls vieles der alten Stadt einebnete. Die neue Kirche wurde 1794 fertiggestellt und konnte sogar ein Feuer, das kurz danach ausgebrochen war, überstehen, sodaß sie noch im gleichen Jahr zu Weihnachten geweiht werden konnte. 1849 - 51 wurde die gesamte St. Louis Cathedral von dem Architekten J.N.B. Pouilly erweitert, der der Kirche einen französischen Aspekt verlieh in dem er die Türme erhöhte und einige Veränderungen hinzufügte.
Das Innere zeichnet sich durch seine bemalten Decken und dem schlichten Hochaltar aus Belgien aus. Papst Paul VI. erhob die Kathedrale 1964 auf den Status einer "Basilika Minore".
Direkt vor der St. Louis Cathedral steht das schon erwähnte Reitermonument Andrew Jacksons, ein Werk des Bildhauers Clark Mills.
Louis Armstrong, Buddy Bolden, Duke Ellington, Count Baisie sind nur einige der wenigen Großen, die in Verbindung mit Jazz gebracht werden. Diese Traditon setzt sich in New Orleans unaufhörlich in der Bourbon Street des Vieux Carré weiter fort, und läßt hier Jazz Tag und Nacht "frisch servieren"
Schließlich braucht man einen Kaffee. Und dies ist die beste Gelegenheit für einen Spaziergang zum Cafe du Monde am Ende des französischen Markts.
New Orleans ist auch ein Fest für die Augen. Die Stadtsilhouette bietet unzählige verschiedene architektonische Stile: moderne Wolkenkratzer, graziöse italienische Villen und Gärten, robuste amerikanische Stadthäuser, klassische der griechischen Antike entlehnte Gebäude, und faszinierende viktorianische Häuser, die mit gotischen Details, d.h. mit Spitzbögen, belebt werden.
Die älteren Gebäude im French Quarter sind in einer Art Fachwerk errichtet worden, d.h. innerhalb eines Rahmens aus Holz wurden die Wände aus Ziegeln hergestellt und hinterher verputzt.
Das La Branche Gebäude auf der Royal Street Nr. 700 ist wahrscheinlich die überwältigendste Struktur dieses Typs in New Orleans. Es wurde 1840 von Melaise Trepagnier La Branche, Witwe des Jean Baptiste La Branche, in Auftrag gegeben.
Die gußeisernen Galerien zeigen ein regelmäßiges Muster von Eicheblättern und Eicheln.
Teil all dieser Architektur sind auch die zum Teil handbemalten hölzernen Straßenschilder, die Hinweise geben auf Kunstgalerien, Antiquitätenläden, Drogerien, Teestuben und Cafes.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter zum St. Louis Friedhof dem wohl berühmtesten in New Orleans. Aufgrung des hohen Meerwasserspiegels wurden ab ca. 1800 die Grabdenkmäler alle überirdisch angelegt. Deshalb werden die Friedhöfe auch "Städte des Todes" genannt. Die Grabmonumente werden verputzt und mit Marmortafeln verschlossen. Die Marmortafeln listen die Namen auf und erzählen ihren Lebensweg. Viele Gräber werden von ornamentalen Eisenzäunen und Toren umgeben.
Weiter ging die Fahrt zum Garden District. Nachdem die Franzosen Louisiana verkauft hatten, blieben die reichen und erfolgreichen Kreolen ihren Wohnsitzen im Vieux Carré treu. Die Neuankömmlinge, amerikanische Zucker- und Baumwollbarone, mußten sich weiter außerhalb nach Bauland umsehen. So entstand im Südwesten der Stadt, zwischen Magazine Street und Louisina, St. Charles und Jackson Avenue der stattliche Garden District. Die von Magnolien, Eichen und Palmen umgebenen Villen wetteifern mit den Herrenhäusern auf den Plantagen haben prächtige Einrichtungen und Ausschmückungen. Sie präsentieren sich in viktorianischem oder neugriechischen Stil oder als erhöht gebaute Louisiana-Häuser, die besser vor Gelbfieber und Überschwemmungen schützen sollten.
Ebenfalls auf der St. Charles Avenue liegt der Audobon Park. Die 400 Morgen des Parks sind ein wunderbares Gebiet für Spaziergänge, Picknicks, Fahradfahren oder Golf-Spiel. Im Park befinden sich uralte Steineichen die jede für sich alleine hochversichert ist.
Am Stadtpark vorbei kamen wir dann zum Lake Pontchartrain, den die längste Brücke der Welt überspannt und zurück zum Mississippi.
Der Mississippi bringt eine eigene Art von Rhythmus als Beitrag in New Orleans. Tief und schnell an dieser Stelle teilt der Mississippi das Gebiet in New Orleans und Algiers auf der gegenüberliegenden Seite. Das gegenüberliegende Ufer kann über die doppelte Hängebrücke, die Mississippi River Bridge erreicht werden.
Flagge von USA
Flagge der USA
New Orleans - Bilder zum Text
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New Orleans 1. Tag 04.03.2000
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14.Tag 04.03.2000 2. Seetoursgeburtstagsfeier
New Orleans/USA [4 KB]
, 04.03.2000
Nach dem Abendessen auf dem Schiff ging es mit dem Bus zur 2. Geburtstagsfeier von Seetours auf die Nottoway-Plantage.
Die Busfahrt dauert normalerweise 1,5 Stunden - aufgrund eines großen Verkehrsstaus dauerte die Fahrt 2,5 Stunden, sodaß wir erst gegen 21:30 auf der Plantage ankamen.
Unterwegs stieg ein Banjo-Spieler in den Bus zu um uns die Zeit einwenig zu vertreiben.
Nottoway ist das größte noch bestehende Plantagenhaus der Südstaaten. Es wurde von John Hampden Randolph, einem reichen Zuckerrohrpflanzer gebaut. Die Familie Randolph kam ursprünglich aus Virginia aus dem Nottoway County, daher der Name der Plantage und zog nach Woodville, Mississippi, als John noch im Kindesalter war. Kurz nach der Hochzeit zogen John und seine Frau Emily Jane Liddell nach Louisiana. Da zur der Zeit kein Land direkt am Mississippi verfügbar war, kaufte er Land in der Nähe dieser Plantage und zog in ein Haus auf seinem Besitz, das er "Forest Home" nannte. Als Land zum Verkauf stand, vergrößerte er seinen Besitz auf schließlich 2300 Hektar, zu dem auch das Grundstück dieses Plantagenhauses gehörte.
Nottoway hat 22 Pfeiler, die das Gebäude tragen, 16 Kamine und 6 Treppen im Haus. Man könnte an jedem Tag des Jahres ein anderes Fenster oder eine andere Türe öffnen: es gibt 200 Fenster und 165 Türen.
Der Plafond des ersten Stockes ist 4,72 m hoch, die Türen messen 3,35 m in der Höhe, die Türrahmen sind mit handgeschnitzten Ziergiebeln aus Zypressenholz versehen. Viele dieser Türen haben noch immer die ursprünglichen handbemalten Türknäufe und Schlüsselllochklappen aus Dresdner Porzellan. Die authentische Türglocke aus Messing befindet sich noch an der Eingangstüre. Die Friese im ganzen Haus sind original und bestehen aus einer Mischung aus Gips, Schlamm, Pferdehaaren und Spanischem Moos. Die Masse wurde feucht aufgetragen und trocknete dann an ihrem Platz zu einer harten Form. Die Friese in der Eingangshalle zeigen eine Eichel auf einem Eichenblatt, die das Südstaatenleben symbolisieren. Darüber befindet sich eine Reihe Eier und Pfeile.
Im Hauptkorridor des ersten Stockes hängt ein lebensgroßes Portrait von Herrn und Frau Randolph mit den beiden ältesten ihrer elf Kinder.
Das Gemälde gegenüber dem Portrait ist eine Kopie eines Gemäldes von Nottoway, das Cornelia, die älteste Randolph Tochter, kurz nach der Fertigstellung des Hauses gemalt hat. Ungefähr 2 Hektar Garten zwischen dem Haus und dem Mississippi sind seit der Erbauung des Hauses 1859 verlorengegangen, an der Struktur des Hauses wurde jedoch kaum etwas geändert.
Die wichtigsten Räume des Hauses konnten besichtigt werden und zwar:
Das Herrenzimmer,
der Ballsaal,
das Esszimmer,
das Mädchenschlafzimmer,
das Musikzimmer,
die Ahnengalerie,
die Randolphsuite,
das Korbmöbelzimmer,
das Elternschlafzimmer und
3 Bäder
Im Dachgeschoß über den Bädern befanden sich Kupferzisternen die 37 850 Liter Wasser faßten. Hier wurde Regenwasser aufgefangen und in die Badezimmer weitergeleitet, sodaß die Randolphs schon 1859 fließend Wasser und Toilettenspülungen hatten.
Gegen 24:00 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff nach einem überaus ereignisreichen Tag.
New Orleans 1. Tag 04.03.2000 - Nottoway
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Auszug aus der Speisenkarte
New Orleans/USA, 04.03.2000
Frischfruchtcoctail
Gemischter Räucherfischteller mit Toast
Texassalat mit Truthahnbrusrtwürfel
Doppelte Hühnerkraftbrühe mit Champignons, Spargel und Eierflocken
Gebundene Ochsenschwanzsuppe mit Portwein
Gebratenes Heilbuttfilet auf Dillkrabben mit sautierten Gurken und Petersilienkartoffeln
Schweinerückensteak au four mit feinem Würzfleisch und sauce hollondaise überbacken zu französischem Erbsengemüse und gebackene Kartoffeln
Frische Salate und Früchte vom Buffet
Himbeersahneschnitte
Mandarinen und Pflaumenkompott
Schokoladeneiscreme mit heißen Sauerkirschen
Kaffee und Tee
15.Tag 05.03.2000 New Orleans/USA
New Orleans/USA [4 KB]
, 05.03.2000
07:30 Frühstück
9:00 Unser Bummel durch New Orleans
Riverwalk:
Westlich der Altstadt, am unteren Ende der breiten Hauptgeschäftsstraße Canal Street, befinden sich die beiden zusammenhängenden Komplexe des World Trade und Convetion Center. Dahinter - am Mississippi - die Spanish Plaza mit Open-Air-Lokalen und dem Boutiquen- und Restaurantcenter Riverwalk samt Anleger für die Ausflugsdampfer. Ergänzt wird die Riverfront durch das Aquarium of the Americas.
Unübersehbar ist das Spielkasino von Harrahs.
Mississippi Dampfer:
Von der Spanish Plaza/Riverwalk (Ende Canal Street) und dem Anleger an der Jackson Brewery starten die verschiedenen Raddampfer (am ansehnlichsten ist die Creole Queen) zu kurzen Mississippi Fahrten. Die Abfahrtszeiten sind zwischen 10:30 und 16:30 Uhr und kosten zwischen $15 und $25 (Stand 2000).
Jazz:
Tatsächlich ist der Jazz nach wie vor die größte Attraktion im French Quarter, insbesondere die Preservation Hall (726 St. Peter nahe der Bourbon Street). Der Eintritt gleicht einer "Spende" und liegt zwischen $ 3 und $ 5 (Stand 2000). Dort gibt es in einem kleinen kargen Raum tagtäglich bis kurz nach Mitternacht erstklassigen Jazz, dann und wann sogar mit einem Altstar der Szene. Für einen Sitzplatz muss man lange vor Öffnung der Türen um 20:00 Uhr anstehen. Jazzkneipen sind u.a. das The old Absinthe House in der Bourbon Street sowie das Crecent City Brewhouse, 527 Decatur Street, mit frisch gebrautem Bier. Im House of Blues, 225 Decatur, gibt es allabendlich ab 20 Uhr Live Jazz. Das Cafe du Monde am Jackson Square ist eine lokale Institution, die seit 130 Jahren rund um die Uhr geöffnet hat. Hir können sie kleine, gebackene Spezialitäten essen und unter Markisen eine Cafe au lait genießen.
Museen:
Das Voodo-Museum, 724 Dumaine Street, erläutert die Entwicklung des Voodoo-Kultes in New Orleans und beschreibt das Leben des Marie Laveau. Es dominieren Schrumpf- und Totenköpfe, Schlangen und Knochen die Ausstellung. Neben dem Voodoo-Museum ist vor allem das Louisiana State Museum voin Interesse. Es besteht aus mehreren Gebäuden, davon die drei wichtigsten: The Cabildo, Presbytère und 1850 House, rund um den Jackson Square und ein weiteres, die hervorragend restaurierte Old US Mint an der Esplanade.
Audubon Park:
Der Aubudon Park mit einem herrlichen, jahrhundertealten Baumbestand und der Universitäten Tulane und Loyola begrenzt den Garden District im Westen. Lohnenswert ist ein Besuch im attraktiven Zoo der den südlichen Teil des Parks füllt. Fahren sie dann zurück ins Stadtzentrum mit dem Mississippi Riverboat. Die Schiffe legen 4 x täglich am Audubon Landing ab und eine Fahrt kostet ca. $10 (Stand 2000).
Sumpftouren:
Da zahlreiche verfilmte Bestseller in den Bayous (kurze Entwässerungsflüße) und Sümpfen im Süden Louisianas spielen, ist diese Landschaft mit besonderer Exotik und Abenteuer belegt. Folgerichtig gehören Swamp Tours in die romantische und wilde Welt der Mangroven, Alligatoren und Cajuns zum typischen touristischen Angebot Louisianas. Die Citynächsten echten Sumpftrips gibt es am Bayou Segnette jenseits des Mississippi zwischen Westbank Expressway/Lapalco Boulevard und Louisiana/Laroussini.
Unser Stadtbummel durch New Orleans
Unser Stadtbummel beginnt an der Pier von New Orleans dem Erato Terminal direkt am Riverwalk einem riesigen Einkaufszentrum mit mehreren Etagen und einer Fülle von Geschäften, Boutiquen und Restaurants bzw. Fast-Food-Läden.
Unsere nächste Station war das Spielcasino "Harrahs"-das größte private Casino in den USA. In der Vorhalle steht eine überlebensgroße Statue von Louis Armstrong.
Im Kasino befinden sich ca. 2900 einarmige Banditen. Auch wir haben $ 5 in Münzen zu einem Quarter-Dollar gewechselt und an den einarmigen Banditen damit $ 5 Gewinn gemacht. Das Kleingeld konnten wir gut gebrauchen um unseren Freund Barton in Tampa unsere Ankunftszeit telefonischmitzuteilen.
Als nächstes schlenderten wir nun zum French Quarter, vorbei am Cafe du Monde.
Unser Spaziergang führte uns durch die berühmten Straßen wie Bourbon Street, Royal Street etc. Auch heute waren die Straßen wieder überfüllt mit Menschen aufgrund des Mardi Gras.
Zu Beginn unseres Besuches im French Quarter lag noch überall jede Menge Müll und Unrat - nicht zu verachten die dabei entstandenen Gerüche!!!!
Nach unserem Bummel gingen wir Mittags auf Schiff zurück um eine Kleinigkeit zu essen.
Nach dem Essen fuhren wir mit dem Lift im World Trade Zentrum in das 33. Stockwerk ins Restaurant von wo aus man einen herrlichen Blick über die Stadt hat.
Die Gesamthöhe des Aussichtsbereiches betrug ca. 135 m- das Restaurant drehte sich innerhalb von 1,5 Stunden einmal um die Achse.
Anschließend schauten wir einem der vielen Umzüge zu die in diesen Tagen durch New Orleans ziehen.
Gegen 17:00 Uhr kamen wir rechtschaffen Müde zum Schiff zurück.
New Orleans 2. Tag 05.03.2000 - unser Stadtbummel
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15. Tag - 05.03.2000 - New Orleans
New Orleans/USA, 05.03.2000
20:00 MS ARKONA verläßt New Orleans/USA und nimmt Kurs auf Tampa/USA
Eine Strecke von 502 Seemeilen (929 km) liegt vor uns
20:15 Abendessen
21:45 "Show-Train" ein Abend mit dem Paul Kuhn-Trio
Temperatur: 20°C
Tagesspruch:
"Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet"
- Christian Morgenstern -
Auszug aus der Speisenkarte
New Orleans/USA, 05.03.2000
Melonen-Apfelsalat mit Zitronenlikör
Pochierte Williamsbirne mit Edelpilzkäsecreme an Blattsalatherzen und Apfeldressing
Pikantes Herings-Häckeree auf Salzgurkenfächer mit Vollkornbrot
Doppelte Rinderkraftbrühe mit Kalbfleischklößchen und Pfifferlinge
Braunes Nierensüppchen mit Portwein
Fangfrisches Red Snapperfilet auf kreolische Art, an Tomatenkraut und Backkartoffel mit Sauerrahm
Feuriges Jambalaya - ein Reisgericht mit Schinken, Hähnchenfleisch, Chilischoten, Muscheln und Shrimps, exotischen Früchten und Kräuter
Gepökelte Rinderzunge in kräftigem Burgunder mit Champignons und Silberzwiebeln an Blumenkohl "polnisch" und Kartoffelkroketten
Frische Salate und Früchte vom Buffet
Hausgemachte Eisbeinsülze mit Remouladensauce und Zwiebel-Bratkartoffel
Blaubeersahneschnitte
Mokkacreme mit Eierlikörsauce
Ananas-und Lychessskompott
Eisschale "MERCI",- Bananeneiscreme mit abgezogenen Sauerkirschen und Schokoladensauce
Käsespezialitäten mit Trauben und Gebäck vom Kapitänsbuffet
Kaffee und Tee
16. Tag - 06.03.2000 - Auf See
Auf See, 06.03.2000
07:30 Frühstück
11:11 HELLAU! - ALAF! - Frühschoppen zum Rosenmontag auf dem Bootsdeck mit
Billy Mo
15:00 Schnappszahlen-Bingo
20:00 Abendessen
21:30 Kostümfest auf dem Bootsdeck
Temperatur: 20,5°C
Meerestemperatur: 24°C
Seestärke: 3
Meerestiefe: ca. 1252 bis 2700 Meter
Tagesspruch:
"Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich,
allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andre ist vergnüglich"
- Gerber -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 06.03.2000
Pink Grapefruitfilets auf Minzjoghurt
Crabmeatsalat mit Camerones und Avocado im frischen Ananasring mit Limettenmajonaise
Louissiana Gemüsesalat mit Erdnüssen und Okra zu Saftschinken in Gelee und Kräutercreme
Zucchinicremesuppe mit Curry und Orangenfilets
Passieretes Süppchen von gelben Spalterbsen mit Rauchfleisch
Kutterschollenfilets nach Travemünder Art mit krossen Baconstreifen auf warmem Steinpilz-Kartoffelsalat
Gefüllte Rinderroulade in kräftigem Burgunder auf Johannisbeerrotkraut mit Riesenkartoffelkloß
Gebackene Kalbsleber auf Salbeirahm mit gekräuterten Champignonhäuptern, auf Brokkolipüree
Rustikale Wurstplatte mit Hackepeter, Cornichons, Sahnemerrettich und Malzkornbrot
Apfelstreuselkuchen mit Vanille-Zimtsahne
Mango-Mascarponecreme im Mandelnest
Apircosen-, Himbeerkompott
Pfirsichhälfte gefüllt mit Maracujarahmeis napiert mit Schokoladensauce
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbuffet
Kaffee und Tee
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA
Tampa/USA [4 KB]
, 07.03.2000
06:30 Frühstück
07:00 MS ARKONA macht am Garrison Terminal (nur ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) fest.
07:15 Barton Workman holt uns vom Schiff ab
Barton ist seit ca. 1995 ein Freund aus dem Internet.
Barton ist Berufs-Photograph.
Tampa:
Die an einer tief in die Westküste Floridas eingreifende Bucht gelegene Großstadt Tampa ist das wirtschaftliche Zentrum Westfloridas. In der Innenstadt prägen moderne Verwaltungshochhäuser das Bild. Daneben gibt es historische Stadtviertel wie Ybor City oder Old Hyde Park. Die Karten der spanischen Eroberer zeigen im Bereich der Tampa Bay einige indianische Siedlungen. Im Jahre 1824 errichteten die Amerikaner an der Mündung des Hillborough River ein Fort gegen die indianischen Seminolen.
Sehenswürdigkeiten:
Westlich der Innenstadt lädt das Tampa Museum of Art zu einem Besuch ein. (601 Doyle Arlton Drive). Der sogenannte Waterwalk, eine kleine Promenade am Wasser, verlockt zum Bummeln und bietet hübsche Ausblicke. Ein Besuch lohnt sich ebenfalls in der Universität of Tampa. Das einem maurischen Palast nachempfundene Gebäude diente einst als Hotel mit Einrichtungen aus Europa und dem Orient. Heute beherbergt es die Universität. Der Hyde Park (zwischen Swann Avenue und Bayshore Boulevard) ist Tampas gepflegtestes Wohnviertel mit vielen viktorianischen Gebäuden. Die bekannteste Attraktion Tampas sind die im Nordosten der Stadt gelegenen Bush Gardens, eine Kombination aus Zoo und Freizeitpark (Eintritt ca. $ 40 - Stand 2000 1 $ = 2,30 DM)). Bush Gardens ist heute ein Familien-Freizeitpark, der sich vor allem mit Themen befaßt, die den sogenannten "Schwarzen Kontinent" betreffen. Darüber hinaus will er Unterhaltung für jeden Geschmack bieten.
Außerdem empfehlenswert für Einkaufslustige ist ein Besuch in der Brandon Mall, ein Einkaufszentrum mit einer großen Auswahl an Geschäften.
St. Petersburg:
Der milde, sonnige Rentnerort St. Petersburg scheint außer der Lage am Meer nichts mit seinem Namensvetter in Rußland gemein zu haben. Doch hat auch die Stadt in Florida ihren kulturellen Ehrgeiz. Das Salvador Dali Museum beherbergt eine einmalige Sammlung von Werken des spanischen Surrealisten.
Von St. Petersburg Beach bis nach Clearwater im Norden erstreckt sich eine lange Kette vorgelagerter Inseln mit traumhaften Badestränden.
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Tampa/USA [4 KB]
, 07.03.2000
Tagesausflug mit Barton durch Tampa und nach St. Petersburg und wieder zurück:
Barton holte uns gegen 07:00 Uhr auf dem Schiff ab.
Nach einer kurzen Begrüßung fuhren wir mit ihm durch Tampa in Richtung Norden zu seinem Apartement das an einem kleinen See in einer herrlichen Parklandschaft liegt.
Nachdem er uns sein Appartment gezeigt hat und sich sein wildes Eichhörnchen sehen ließ fuhren wir in Richtung St. Petersburg zum Salvador Dali Museum und tranken in St. Petersburg einen Kaffee.
Vor dem Dali Museum angekommen machte Barton einige Fotos uns.
Anschließend gingen wir ins Museum.
Die Sammlung umfaßt 95 Original-Ölgemälde, über 100 Aquarelle und Zeichnungen, fast 1300 Grafiken, außerdem Skulpturen, Kunstobjekte, Fotografien, Dokumente und eine umfangreiche archivarische Bibliothek.
Salvador Felipe Jacinto Dali i Domenech wurde am 11.Mai 1904 in Figueres, einer kleinen ländlichen Stadt in Spanien geboren. Hier verbrachte er seine Kindheit. In einem Fischerdorf am Mittelmeer besaß seine Familie ein Haus wo ihm seine Eltern ein erstes Studio einrichteteten.
Dali besuchte eine Kunstakademie in Madrid. 1929 eröffnete Dali seine erste Vernissage in Paris. Im selben Jahr lernte er Gala Eluard kennen, die mit ihrem Mann, dem Dichter Paul Eluard Cadaques besuchte. Sie sollte Dalis Geliebte werden, seine Muse, seine Managerin und die Hauptquelle seiner Inspiration.
Während des zweiten Weltkrieges flohen Dali und Gala aus Europa und verbrachten die Jahre 1940 - 48 in den USA. Diese Jahre waren von großer Bedeutung für den Künstler. Mit der Abwendung vom Surrealismus und dem Beginn seiner klassischen Periode, begann Dali seine Reihe von achtzehn Meisterwerken - große Gemälde, die oft wissenschaftliche, historische oder religiöse Themen zum Inhalt haben.
1974 eröffnete Dali das "Teatro Museo Dali" in Figueres, Spanien. Nach dem Tod seiner Frau Gala, im Jahr 1982, verschlechtert sich Dalis Gesundheit zusehends, nachdem er 1984 bei einem Feuer in seinem Heim in Pubol Brandverletzungen erlitt. Zwei Jahre später wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Die meiste Zeit seiner letzen sechs Jahre verbrachte Dali in Abgeschiedenheit, zuerst in Pubol und später in seiner Wohnung angrenzend an das Teatro Museo in Torre Galatea.
Salvador Dali starb am 23. Januar 1989 in Figueres an Herzversagen und Atembeschwerden.
Frühe Werke (1914 - 1927):
Cadaques - 1923
Dieses Bild ist der Blick auf Cadaques von den Felsterrassen über dem Haus der Dalis. Impressionistische Einflüße zeigen sich in dem hauch von Cezanne in der Landschaft.
Cadaques - 1923
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Übergangsperiode (1928 - 1940):
Beigneuse - 1928
Der Titel des Gemäldes ist möglicherweise ein Wortspiel und bezieht sich auf das französische Wort "Beignet"
Beigneuse - 1928
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Surrealismus (1929 - 1940)
The Weaning of Furniture - Nutrition - 1929
(Das Entwöhnen der Möbel - Nahrung)
Die Verwendung des Wortes "weaning (verwöhnen)" im Titel des Werkes gibt einen Hinweis auf die Identität der alten Frau und den Grund, warum Dali sie porträtiert hat. Das Gemälde stellte Dalis Kindermädchen Lucia dar, der er sehr verbunden war. Sie posiert als ein Netzflicker am Strand von Port Lligat. In dieser Hinsicht ist es ein Doppelbild, das beides darstellt: sein Kindermädchen und den Netzflicker. Als Kind hat Dali sein Kindermädchen sehr stark mit Tischen und Flasche in Verbindung gebracht und hielt diese Gegenstände für einen integralen Teil ihrer Persönlichkeit. Als paranoisch-kritischer Maler porträitiert er diese Beziehung.
The Weaning of Furniture - 1929
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Slave Market with Disappearing Bust of Voltaire - 1940
Sklavenmarkt mit der verschwindenden Büste Voltaires
Dieses Werk verkörpert ein Beispiel der plötzlich paranoisch-kritischen Halluzinationen, die Dali im Halbschlaf befielen. Es wird hier ein Raum-Zeit Konzept angewandt. Die leiseste Bewegung, oder die kleinste Zeitverschiebung würde die Anordnung der Personen untereinander verschieben, sodaß das Gesicht verschwinden würde. 1971 wurde dieser Effekt anhand dieses Bildes in der Zeitschrift "Scientific American" beschrieben. Dali wurde zu diesem Bild inspiriert, als er die Büste Voltaires von dem französischen Bildhauer Houdon betrachtete. Die Büste erscheint durch zufälliges Plazieren der beiden holländischen Händler. Den oberen Rand des Kopfes bildet die Felsöffnung. Die Gesichter der Händler machen die Augen aus, ihre Kragen stellen Nase und Wange dar. Die Fruchtschale bildet ebenfalls ein doppeltes Bild, in dem der ferne Hügel zu einer Birne wurde und der Hintern des dabeistehenden Mannes ein Apfel. Nach Dali ist die zuschauende Sklavengestalt wahrscheinlich Gala.
Slave Market with Disappearing Bust of Voltaire
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
The Discovery of Americas by Christopher Columbus - 1958
1958 wurde Dali beauftragt die Entdeckung Amerikas durch Christopher Columbus zu malen. Als er dieses Werk in Angriff nahm, war Spanien und seine führenden Künstler tief bewegt von dem bevorstehenden 300. Todestag des großen spanischen Malers Velasquez (gest. 1660). Den Anstoß zu diesem Gemälde empfing Dali von dem Werk "The Surrender of Breda" von Velasquez. Die Lanzen, die auf der rechten Seite jenes Gemäldes dominieren, erscheinen wieder in Dalis Kolumbus. Er verwandte diese Lanzen als wären sie Linien einer Fotogravur, ein Christusbild erscheint in diesen Lanzen. Dieses Christusbild entstammt aus seinem eigenen Gemälde "der Christus des heiligen Johannes am Kreuz". das Bild war inspiriert durch einen kosmischen Traum und durch eine Skizze des mittelalterlichen Mystikers Johannes vom Kreuz. das Erscheinen von Gala in dem Banner von Kolumbus und Dalis eigenes Erscheinen als knieender Mönch, ist ein Tribut an die Frau, der Dali seine Eroberung Amerikas verdankt. Die einzelne große Fliege unten links erinnert an die alte katalanische Legende von Viehbremsen, die auf wundersame Weise aus dem Grab des hl. Narzissus hervorkamen, um Spanien zu beschützen, und die französische Invasion in die Flucht zu schlagen. Das Einbeziehen dieser katalanischen Legende gibt dem Gemälde ein Hauptmotiv: Dalis These, daß Kolumbus selbst ein Katalonier, geboren in Gerona war. Er dehnte die historische Bedeutung des Gemäldes durch den rätselhaften Seeigel im Vordergrund weiter aus. Dali erklärte Herrn und Frau Morse, daß sie dessen Bedeutung später erkennen würden. Eines Tages, im Sommer 1971 bemerkte Eleanor Morse, Dali hatte damit beabsichtigt, Armstrongs ersten Fußtritt auf dem Mond symbolisch anzudeuten - mehr als ein Jahrzent bevor er Wirklichkeit wurde!
The Discovery of Amerika by Christopher Columbus
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Hallucinogenic Toreador - 1969/1970
Der halluzinöse Torero
Dali bekam die Idee für dieses Gemälde 1969 in einem Geschäft für Künstlerbedarf. Er sah das Gesicht eines Toreros in dem Körper einer Venus, die auf einer Schachtel von Venus-Bleistiften dargestellt war. In diesem Doppelbild, wiederholt sich das Bild der "Venus von Milo" mehrere Male, sodaß die Schatten am Körper der Venus die Gesichtsteile des Toreros bilden. Am besten beginnt man mit dem grünen Rock: es ist die Krawatte eines Mannes. Der weiße Rock wird zu seinem Hemd. Nun folgt man der Gestalt nach oben. Ihr Unterleib wird sein Kinn, ihr Bauch sein Mund, und ihre linke Brust ist seine Nase. Der rosarote Bogen bildet den oberen Rand seines Kopfes und die Arena den oberen Rand seines Hutes. Die Träne im Auge (Der Nacken der Venus) fließt für den Stier. Der rote Rock erscheint noch einmal in der gelb umrissenen Gestalt, diesmal mit erhobenen Armen bei der Übergabe des Stiers an Gala, die oben links erscheint, umgeben von Gelb. Dali malte Gala mit einem finsteren Blick, weil sie keine Stierkämpfe mag. Das Bild eines sterbenden Stieres erscheint in dem felsigen Gelände vom Cap Creus, das man gerade unterhalb des roten Tiuches erkennen kann. Eine große Fliege stellt das Auge dar. Was auf den esrten Blick wie eine Blutlache unter dem sterbenden Stier aussieht, ist in Wirklichkeit eine halbdurchsichtige Bucht. In dieser Bucht kann man eine Frau in einem gelben Boot ausmachen. Die scheinbare Ungereimtheit symbolisiert die "moderne Touristen-Invasion, die nicht einmal die Fliegen des hl. Narzissus anhalten konnten!" Dali bemerkte einmal, daß er nicht all zu sehr besorgt wäre über die Entweihung seines geliebten Kap Creus, weil die Felsen "schließlich doch die französischen Touristen besiegen werden und Zeit den Unrat, den sie überall zurücklassen, beseitigen würde." Und, um die Geschichte von Dalis Spanien zu vollenden, der kleine Junge in der Ecke, mit dem Reif und dem fossilen Knochen in der Hand, ist Dali selbst in seiner bekannten Seemannskleidung.
Hallucinogenic Toreador 1969/1970
17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Nach dem interessanten Besuch des Dali Museums fuhr Barton mit uns an die Beach zum
Mittagessen ins Hurrican Seafood Restaurant in dem wir sehr gut gegessen haben und zwar einen hervorragenden Fischburger.
Nach dem Mittagessen fuhr Barton mit uns durch die Villengegend von St. Petersburg, einen kleinen Abstecher zu einem weiteren Strand und anschließend in Tampa zu einem kleinen Einkaufszentrum.
In Tampa kauften wir in einem Buchladen einen Bildband über Florida.
Auf dem Rückweg zum Schiff zeigte Barton uns noch den Stadtteil Ybor City bis wir schließlich gegen 17:30 Uhr am Schiff ankamen. Als Abschluß zeigten wir Barton im Schnelldurchgang die MS Arkona und tranken noch ein Bier zusammen.
Es war ein herrlicher Tag mit Barton, dem wir hier ebenfalls nochmals recht herzlich Danke sagen.
Tampa - 07.03.2000 - Ausflug mit Barton
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17.Tag 07.03.2000 Tampa/USA - Unterwegs mit Barton
Tampa/USA, 07.03.2000
18:00 MS Arkona verläßt Tampa/USA und nimmt Kurs auf Key West/USA
Eine Strecke von 263 Seemeilen (487 km) liegt vor uns
20:15 "Land des Lächelns" - Abendessen
21:45 "Nostalgische Momente" mit Billy Mo
Temperatur: 27°C
Wassertemperatur: 24°C
Tagesspruch:
"Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, um ein guter Mensch zu werden."
- Eugene Gladstone O`Neil -
Auszug aus der Speisenkarte
Tampa/USA, 07.03.2000
Dinner aus dem Land des Lächelns
Vorspeisen
Chop Seuy - Salat mit Früchten und Ingwer
Ji Mo Ji Si - Hähnchenstreifenfleisch mit Senf
Yam Som O - Würziger Pomelosalat mit Chiliprawns
Suppen
Suan la Tang - Süß-scharfe Suppe
Maha Mee - Hühnchensuppe mit Nudeln
Fischgericht
Sashimi - Pikantes Karpfenfilet auf Mie-Nudeln
Fleischgerichte
Xiang Su Ya Zi - Honig glacierte Entenbrust an Tofukroketten
Ku Lao Ju - Süß-saures Schweinefleisch an Glasnudeln
Aus dem Wock
Xia Qui Wai - Gebackene, gefüllte Teigtaschen zu asiatischer Sauce und Duftreis
Desserts
Ichgo Jusu - Erdbeergelee mit Früchten
Passi Ping K`Ou - Gebackene Toffeeäpfel auf Erdnuß-Sauce
Kurima Anmitsu - Ingwer Eiscreme mit Lychees
18.Tag 07.03.2000 Key West/USA
Key West/USA [4 KB]
, 08.03.2000
07:30 Frühstück
09:00 Blumensteckkurs mit Flori - Heute wurden Füllhörner mit Seidenblumen und Filzblumen geschmückt
10:15 Meeresbiologin Dagmar Krüger lud zu einem DIA-Vortrag über "Wälder zwischen Meer und Strand - Mangroven"
15:00 MS ARKONA macht am Pier B(nur einige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt) fest.
15:15 Ausflug - Große Key West Tour (79 DM/Person)
Florida Keys:
Die Zahl der Inseln wurde noch nicht offiziell ermittelt, es sollen etwa 800 sein, verteilt über Korallenriffe von mehr als 6.995 qkm Fläche. Da die meisten Inseln trotz einer Verbindungsstraße nur mit dem Schiff zu erreichen sind, erinnert noch vieles in der Region an vergangene Zeiten. Die Keys sind auch anders als das restliche Florida, tatsächlich könnte man meinen, man sei in der Karibik. Die US 1, der Overseas Highwaymit seinen 43 Brücken führt auf 1182 km Länge über 42 dieser Inseln. Die berühmteste Brücke der Keys ist die sogenannte Seven Miles Bridge.
Key West:
Hauptattraktion von Key West ist das ehemalige Wohnhaus von Ernest Hemingway in der Whitehead Street, in dessen Garten heute noch viele Nachkommen seiner Katzen leben. Im Jahre 1931 erwarb der Schriftsteller dieses reizvolle, 1851 im spanischen Kolonialstil erbaute Haus. Besichtigungen sind täglich von 08:00 bis 17:00 Uhr möglich. Der Eintritt beträgt für Erwachsene $8 (Stand 2000). Am Ende der Whitehead Street befinden wir uns am südlichsten Punkt "Southernmost Point" der kontinentalen USA, welches ein beliebtes und lohnenswertes Fotomotiv ist. Außerdem sehenswert ist das Audubon House aus dem Jahre 1960, welches sich ebenfalls in der Whitehead Street befindet. Es ist das alte Wohnhaus von Captain John H. Geiger und beherbergt exquisite antike Möbel. Attraktiv ist die Old Town am Südwestende der Insel mit ihren zahlreichen pastellfarbenen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert. In der Duval Street und ihren reizvollen Seitenstraßen reihen sich Boutiquen, Kunstgalerien, Straßencafes, Restaurants und Bars aneinander. Der "Captain Tonys Saloon" (Greene Street) war von 1933 bis 1937 Sloppy Joe`s Bar, in der Ernest Hemingway gerne auf dem für ihn reservierten Hocker den Tag beschloß. Die neue Sloppy Joe`s Bar (201 Duval Street) liegt gleich um die Ecke. An den Wänden erinnern Photos an Hemingway.
18.Tag 07.03.2000 Key West/USA - Ausflug
Key West/USA [4 KB]
, 08.03.2000
Ausflug: Große Key West Tour
Von der Schiffsanlegstelle spazierten wir zur Abfahrtsstelle des Conch Train an der Front Street.
Die Fahrt ging durch die alten und neuen Stadtteile von Key West.
Die Fahrt begann am Mallay Square - in dessen Nähe befindet sich das Key West Aquarium, das Old Custom House und das Schiffswrack Museum mit dem alten Aussichtsturm aus Holz. Die Fahrt ging weiter durch die Duval Street, Eaton Street zur Nordseite von Key West. Dabei passierten wir viele alte Holzhäuser im "Conch-Baustil" der in Key West zu Hause ist. Weiter ging die Fahrt über den N. Roosevelt Boulevard, vorbei am East Martello Fort.
Anschließend passierten wir den südlichsten Punkt der USA den "Southernmost Point".
Wichtigste Station der Conch Train Tour durch Key West war das Ernest Hemingway Haus in der 907 Whitehead Street.
Ernest Hemingway:
Ernest Hemingway wurde am 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois, geboren. Während des ersten Weltkrieges wurde er als Rotkreuzhelfer in Italien verwundet. Er verliebte sich im Feldlazarett in seine Krankenschwester Agnes von Kurowsky. Diese jedoch fand Hemingway viel zu jung und wies seine Beteuerungen zurück. Ernest kehrte, nachdem seine Wunden geheilt waren, nach Amerika zurück. Dort traf er Hadley Richardson, seine erste Frau, welche er am 1. März 1921 heiratete. Die Hemingsways ließen sich im Dezember 1921 in Paris nieder. Dort traf Ernest seine zweite Frau Pauline Pfeiffer. Er wurde natürlich auch in die literarischen Kreise eingeladen, wo er James Joyce, Scott Fitzgerald, Ford Maddox, Ezra Pound, Gertrude Stein uind Dos Passos traf. Letzterer sprach dann auch übrigens zum ersten mal von Key West. Ernest traf im April 1928, begleitet von seiner zweiten Frau Pauline Pfeiffer, in Key West ein. Es existierten allerdings keine Pläne für einen langen Aufenthalt (außer den geplanten 6 Wochen). Hemingway lernte bald Einheimische wie z.B. George Brooks, Charles Thompson, Kapitän "Bra" Saunders und Sloppy Joe Russell kennen. Nach einer kurzen Reise in den Sommermonaten, inklusive einem Abstecher nach Kansas City, wo sein Sohn Pattrick das Licht der Welt erblickte, kehrte Ernest im November 1928 nach Key West zurück. Ein kleines Haus in der South Street wurde gemietet und er begann an seinem Buch "A Farewell to Arme" zu schreiben, welches er im Januar 1929 fertig stellte. Nach einem Sommeraufenthalt in Europa, kehrte Hemingways Familie im Januar 1930 nach Key West zurück.
Ernest begann sofort mit seinem üblichen Tagesablauf:
Schreiben am Morgen,
Fischen am Nachmittag und
Barbesuche am Abend.
Im Sommer 1931, bereiste Hemingway Spanien. Seine Frau entdeckte jedoch vor dessen Abreise das aus Korallensteinen erbaute Haus mit der Adresse 907 Whitehead Street. Paulines Onkel kaufte das Haus für 8000 Dollar und schenkte es den Hemingsways. Sie zogen im November 1921 in das alte Haus ein und renovierten es später.
Pauline reiste zu ihrem Arzt nach Kansas City, wo Ernests zweiter Sohn, am 12. November 1931 zur Welt kam. Ernest war zusammen mit seiner Freundin Martha Gellhorn in den Jahren 1937 und 1938 als Kriegsberichterstatter in Spanien tätig. Martha wurde später Ernests dritte Frau. Pauline reichtedie Scheidung ein, welche 1940 in Kraft trat. Pauline verblieb bis zu ihrem Tod im Jahre 1951 mit ihren zwei Söhnen im Hause. Ernest ließ sich mit seiner zweiten Frau in Kuba nieder, wobei er manchmal auf seinen Reisen in den Norden im kleinen Nebenhaus übernachtete. Er verbrachte während des Zweiten Weltkrieges die meiste Zeit in Kuba. Er arbeitete jedoch als Reporter in der Normandie, um über die Invasion zu berichten. Dort lernte er seine vierte und letzte Frau Mary kennen. 1946 ließ er sich von Martha scheiden und heiratete Mary. Für das Buch "Der alte Mann und das Meer" gewann er 1953 den Pulitzer Preis. 1954 folgte dann sogar der Nobelpreis für Literatur. Wiederholt hörte man ihn sagen: "Nichts nehr arbeitet richtig in der alten Maschine".
Ernest nahm sich das Leben am 2. Juli 1961, in seinem Haus in Ketchum, Idaho. Dort wurde er auch beigesetzt.
Das große Wohnzimmer beinhaltet eine Vielzahl von Andenken an Hemingways Zeit. Kopien seiner Bücher und andere Dinge befinden sich in diesem Raum. Die zwei kristallenen Katzen sind ein Geschenk von Pauline, die kleine chinesische Porzellanfigur ist ein Geschenk von Marlene Dietrich. Eine andere zeugt von Ernests Vorliebe für den Stierkampf. Ein Teil der Einrichtung besteht aus einer spanischen Reisetruhe aus Walnuss mit 3 geheimen Schubladen. Hier befindet sich auch der "Kardinalsstuhl" welcher in seinem Bühnenstück "The Fifth Column" verwendet wurde.
Das große Bett besteht aus zwei zusammmengesetzten einzelnen Betten. Das Kopfstück ist ein altes, spanisches Tor, die Decke stammt ebenfalls aus Spanien. Die mexikanische "Herrenkommode" ist mit Keramikfliesen dekoriert. Es befinden sich noch andere ungewöhnliche Gegenstände in diesem Raum:
Ein spanischer Geburtenstuhl, ein Hebammenstuhl und zwei wunderschöne geschnitzte Inselfiguren.
Das Studio befindet sich im zweiten Stockwerk des Nebenhauses. Es war der ideale Platz zum Schreiben. Hier schrieb Ernest seine Bestseller: "Haben und Nichthaben", "Wem die Stunde schlägt", das Theaterstück "The Fifth Column" und viele Kurzgeschichten wie z.B. "Schnee auf dem Kilimandscharo". Eine Hängebrücke im zweiten Stock verband das Haus mit dem Studio. Hemingway schrieb normalerweise von 06.00 Uhr Früh bis 12:00 Uhr Mittags, und zwar 300 bis 700 Worte pro Tag.
Ernest liebte Katzen. Er besaß mindestens eine Katze in jedem Haus. Eine in Paris, 50 bis 60 in Key West und ebenso viele in Kuba. Einer seiner Freunde, ein Schiffskapitän, besaß eine Katze mit 6 Zehen. Hemingway war fasziniert von diesem Tier und bei der Abreise des Kapitäns schenkte dieser sie Ernest. Sie war sein Stolz. Heute können die Nachkommen dieser sechszehigen Katze im Garten beobachtet werden.
Nachdem Besuch des Hauses fuhren wir zurück zum Hafen.
Nun unternahmen wir einen kleinen Shoppingbummel durch Key West und tranken in Captains Tonys Saloon ein kühles Bier bei Country Music Live. Die Bar selbst war von oben bis unten mit Visitenkarten und BH-Trophäen ausgestattet. Vom 08.02.2000 an befindet sich nun auch unsere Visitenkarte in guter Gesellschaft.
In der Abenddämmerung gings zurück zum Schiff wo wir an der Pier noch die schönste Gratis-Show Floridas erlebten, mit Musikanten, Feuerschluckern, Jongleuren und andere Originale zur Unterhaltung während des alltäglichen Sonnenunterganges.
Key West - Bilder zum Text - 08.03.2000
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Key West - Ausflug - 08.03.2000
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18.Tag 18.03.2000 Key West/USA
Key West/USA, 08.03.2000
20:00 MS Arkona verläßt Key West/USA und nimmt Kurs auf Georgetown/Grand Cayman
Eine Strecke von 519 Seemeilen (961 km) liegt vor uns
20:15 Abendessen
22:00 "Ich hab zu Haus ein Grammophon" - Schlager und Couplets der 20er Jahre mit unseren Sunnyboys Dirk & Knut
Temperatur: 25°C
Wassertemperatur: 24°C
Tagesspruch:
"Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Stromew des Lebens"
- Wilhelm Raabe-
Auszug aus der Speisenkarte
Key West/USA, 08.03.2000
Carpaccio von Papaya und Honigmelonen
Lachs-Carpaccio in Limetten-Korianderdressing, zu kleinem Salatbukett
Gebratenes Schweinsfilet mit Tomatenscheiben, Mozzarella und Melone in Basilikum-Vinaigrette
Spargelcremesuppe mit grünen Spargelspitzen
Pot-au-feu vom Ochsenschwanz mit Burgunder und Sherry verfeinert
Steinbuttfilet unter Kartoffeln gebacken auf Wurzelgemüse in Lobsternage
Beef Aruba - Mariniertes Roastbeef in Knoblauch-Mustard-Sauce zu sautierten Ananaskraut und gebackene Kartoffelspalten
Klabsschnitzel "Domingo" in Zitronen-Mandelsauce zu frischem Blumenkohl und Safrannudeln
Salate und frisches Obst vom Bufett
Sandwiches mit norwegischem Räucherlachs auf Krachsalatstreifen garniert mit Zwiebelringen und Sahnemeerrettich
Frischer Rabarberkuchen mit Butterstreusel
Karibische Früchte in Blue Curacaogelee auf Grenadine- und Mangosauce
Melonen-, Kirschkompott
Gefüllter Apfel mit Zitronat, Rosinen und Mandeln mit Ahornsirup im Ofen gebacken an Zimtrahmeis und Sahne
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
19. Tag - 09.03.2000 - Auf See
Auf See, 06.03.2000
07:30 Frühstück
09:00 Brückenführung
09:00 Flori verpackt die selbstgemachten Arbeiten.
10:15 Der Lektor Gunter Schlickum begrüßt uns im Salon Neptun zu einem DIA-Vortrag über "Karibische Inseln - Grand Cayman und Santo Domingo"
20:00 Abendessen
21:45 "Crew Show" - dargeboten von den Besatzungsmitgliedern und
Verlosung:
1. Preis: die Original-Seekarte dieser Reise mit eingezeichneter Route
2. Preis: eine Knotentafel mit den schönsten Knoten
3.Preis: die Kochmütze vom Chefkoch
Temperatur: 25,5°C
Meerestemperatur: 26°C
Seestärke: 3
Meerestiefe: ca. 1350 bis 4300 Meter
Tagesspruch:
"Trudele durch die Welt. Sie ist so schöne, gib`dich ihr hin, und sie wird sich dir geben"
- Kurt Tucholsky -
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 09.03.2000
Papaya-Ananascocktail mit Jamaika-Rum
Vitello tonato - Kalbstranchen in Thunfisch-Zitronensauce mit Kapern und Tomatenwürfel
Crabmeatsalat im Pfirsich mit Lychees und marinierten Greenshellmuscheln auf Salat mit Olivendressing
Kraftbrühe "Briand" - Geflügelbrühe mit Schinken, Kalbfleisch, Huhn und Kräuter
Samtsuppe von weißen Bohnen mit geräucherter Ochsenzunge
Gegrillter Zitronen-Lachs mit groben Pfeffer an gedünstetem Blattspinat mit Muerr-Pilze zu gebratenen Eierreis
Frisch gebratene Lammnuß auf Senf -, Champagnerrahmspiegel an feinem Ratatuille und Gnocchis
Medium gebratenes Entrecôte mit Butter de Paris, Kenia Bohnen mit Kräutern und Streichholzkartoffeln
Salat und frisches Obst vom Bufett
Frisch gewolftes Rindertartar mit Eigelb, Sardelle, Kapern und gehackten Zwiebel, an Cornichons und Roggenbrötchen
Pinacolada-Sahneschnitte
Baileys-Mousse auf Jamaika-Coffeesauce und mazeriertem Früchtecarpaccio
Mango-, Stachelbeerkompott
Geeistes Tiramisu an mazerierte Apricosen in Himbeer-Cointreausauce
Kaffee und Tee
Internationales Käsesortiment mit frischem Baguette und Trauben vom Kapitänsbufett
20.Tag 10.03.2000 Georgetown/Grand Cayman
Georgetown/Grand Cayman [2 KB]
, 10.03.2000
07:00 Frühstück
08:00 MS ARKONA liegt vor Georgetown/Grand Cayman auf Reede
09:00 Ausflug: Stingray City und Schnorcheln mit den Stingrays
(59 DM/Person)
Georgetownn:
Georgetown ist die Hauptstadt der Grand Cayman Inseln. An der Westküste sind vor allem die Geschäftszentren angesiedelt. Ihr Bild ist von klotzigen Betonbauten geprägt, von denen die alten kleinen Häuser scheinbar erdrückt werden. Mehr als 500 Banken, Dutzende von Versicherungen- und Finanzgesellschaften sowie unzählige Shops tätigen hier ihre Geschäfte. Grund für die Vielzahl von Einrichtungen zum Geldanlegen und- ausgeben ist die Steuerfreiheit auf den Cayman Islands.
Sehenswürdigkeiten:
Wenn ein Caymanian auf die Frage, was man denn auf Grand Cayman so besichtigen könne antwortet er:"Go to Hell" dann solte man sein Gesicht anschauen. Garantiert grinst er, denn er will seinem Gegenüber nicht zum Teufel schicken, sondern zu einer Touristenattraktion: Hell, hier kann man dank einer Ansammlung bizzarer Felsen nicht nur eine Vorstellung davon gewinnen, wie es in der Hölle aussehen könnte, sondern auch im Postamt Karten aufgeben die mit dem Stempel "Hell" versehen werden.
Stingray City, auf einer Sandbank im North Sound tummeln sich Stachelrochen, die angeschwommen kommen, sobald ein Boot aufkreuzt. Denn das bedeutet: Fütterung.
Taucher füttern die Tiere am Boden kniend in 3 -4 m Tiefe. Einschließlich Bootsfahrt dauert eine Rochenfütterung bei der sich die Tiere auch streicheln lassen, ca. 2 -3 Stunden.
Flagge von Grand Cayman
Flagge von Grand Cayman
Ausflug zu den Stingrays
Fahrt zu den Stingrays
Grand Cayman - Ausflug - 10.03.2000 - Stingrays
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20.Tag 10.03.2000 Georgetown/Grand Cayman
Georgetown/Grand Cayman [2 KB]
, 10.03.2000
14:00 MS ARKONA verläßt Georgetown/Grand Cayman und nimmt Kurs auf Santo Domingo/Dominikanische Republik
19:45 Abschiedscoctail - Kapitän Arndt-Peter Böttcher und Kreuzfahrtdirektorin Linda Brummer laden alle Gäste in den Salon Neptun ein
20:30 KAPITÄNS-ABSCHIEDSDINNER
22:30 "Sag zum Abschied leise Servus" Die Künstler dieser Reise verabschieden sich auf musikalische Weise
Temperatur: 28°C
Wassertemperatur: 27°C
Tagesspruch:
"Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen, ist:
zu versuchen, einem andern eine Freude zu bereiten"
- Mark Twain -
Auszug aus der Speisenkarte
Georgetown/Grand Cayman, 10.03.2000
KAPITÄNS-DINNER
Hausgemachte Paste und Tartar vom kanadischen Lachs mit seinem Kaviar an Kräutersauce und Salatbouquet mit Sesamhörnchen
Weißes, karibisches Orangensüppchen mit Kalbslendenstreifen
Cayman - Grouper auf einem Salpicon von Chililinsen
Gekräuterte, rosagebratene Ochsenlende auf Morchelrahm an einem Duo von grünem und weißem Stangenspargel mit getrüffelten Kartoffelkrusteln
Brennender Karibik-Eiszauber
Mokka
Kapitäns Dinner - 10.03.2000
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21. Tag - 11.03.2000 - Auf See
Auf See, 06.03.2000
07:30 Frühstück
11:00 Bayerischer Frühschoppen mit bayerischen Spezialitäten & Musik von der Arkona Bigband - Kapitän Arndt-Peter Böttcher lädt uns auf ein frsichgezapftes Bier am Aussenpool ein.
16:00 Alle Turnier-Teilnehmer dieser Reise treffen sich mit Daniela in der Warnow Bar zur Siegerehrung
16:30 Super-Bingo zum Abschluß
19:45 Abendessen
21:30 Paul Kuhn & Billy Mo für uns gemeinsam auf der Bühne
Temperatur: 27°C
Meerestemperatur: 27°C
Seestärke: 3
Meerestiefe: ca. 6200 Meter
Auszug aus der Speisenkarte
Auf See, 11.03.2000
Frischfruchtcoctail naturell
Mini Kraken auf mariniertem Gemüse und Salatchiffonade
Sautierte Rehfiletstreifen auf buntem Salatteller mit Haselnuss-Dressing
Doppelte Kaninchenkraftbrühe mit Cognacprofiteroles
Senfschaumsuppe mit Kabeljaublättchen
Seelachsfilet - Orly - mit fruchtiger Tomatenkonfitüre auf Kartoffelpüree
Gesottene Kalbsnuss in Salbeirahm an Brokkoliröschen mit Sesambutter und Kartoffelzapfen
Schweinemedaillons, nappiert mit einem Duo von Spargelgemüse und Kartoffelstroh
Frische Salate und Früchte vom Bufett
Baguette-Pepito mit Schweinesteak, Tomate, Käse und amerikanischem Spiegelei
Ofenfrische Quarkschnitte mit abgezogenen Himbeeren
Kokosnusscreme mit Schokoladensauce an Bananensalat
Ananas und Pfirsichkompott
Eisschale-Romanoff - Vanilleeiscreme mit gezuckerten Erdbeeren und Schlagsahne
Käsespezialitäten mit Trauben und ofenfrisches Baguette vom Kapitänsbufett
Kaffee und Tee
22.Tag 12.03.2000 - Santo Domingo
Santo Domingo/Dominikanische Republik, 12.03.2000
07:00 Frühstück
09:00 Koffer vor die Kabine in den Gang stellen
10:00 Kabine freimachen
10:00 MS ARKONA macht an der Pier von Santo Domingo/Dominikanische Republik fest
10:30 Ausschiffung - Die Kreuzfahrt ist beendet
Auflistung der Seemeilen bzw. Kilometer
| Von | bis | Seemeilen | Kilometer | |
| Santo Domingo | St. John`s | = | 474 | 878 |
| St. John`s | Fort de France | = | 172 | 318 |
| Fort de France | Sr. Georges | = | 162 | 300 |
| St. Georges | Castries | = | 130 | 241 |
| Castries | Oranjestad | = | 550 | 1018 |
| Oranjestad | Montego Bay | = | 603 | 1116 |
| Montego Bay | Cozumel | = | 536 | 993 |
| Cozumel | New Orleans | = | 637 | 1179 |
| New Orleans | Tampa | = | 502 | 929 |
| Tampa | Key West | = | 263 | 487 |
| Key West | Georgetown | = | 519 | 961 |
| Georgetown | Santo Domingo | = | 690 | 1277 |
| Gesamt: | 5238 | 9697 |























































































