Diese Kreuzfahrt unternahm Sigrid mit einer Freundin
und zwar mit Marlene E.
Reiseroute mit der A'ROSA BLU
Empfang an Bord
1. Tag - 08.11.2003
12:55 Uhr Abflug nach Teneriffa
16:45 Uhr Ankunft auf Teneriffa
Fahrt zum Hafen von Santa Cruz de Tenerife/Teneriffa/Spanien [8 KB]
und Einschiffung auf der MS A'ROSA BLU
Wir hatten die Außenkabine 5183 auf Deck 5
Santa Cruz de Tenerife
Santa Cruz ist mit gut 200 000 Einwohnern größte Stadt und dank des bedeutenden
Hafens auch Wirtschafts- und Kulturzentrum der Insel. Der Norden ist von weiten Plätzen, Alleen und Brunnen geprägt und strahlt eine mondäne Eleganz aus. Das alte Stadtviertel südlich der Plaza de Espana ist zwar weniger repräsentativ, hat aber mit engen Gassen, urigen Bodegas und den Markthallen seinen eigenen Reiz. Santa Cruz ist von den Ferienzentren im Süden gut mit dem Bus zu erreichen, der mehrmals stündlich die Endstation in der Avenida del Tres de Mayo ansteuert. Von hier läuft man über die Meerespromenade in etwa 15 Minuten zur Plaza de Espana, dem Zentrum der Stadt. Wer mit dem Auto kommt, fährt zum Parken in Richtung Hafen. Die Stadt selbst lässt sich zu Fuß, per Bus oder Taxi erkunden.
Teneriffa
Auch Teneriffa hat sich wie Gran Canaria zu einer an vielen Küstenabschnitten überlaufenen und verbauten Ferienregion entwickelt. Doch abseits der Touristenzentren bietet die Insel faszinierende Vulkankegel, urwaldähnliche Wälder, schroffe Küstenstreifen und mit Santa Cruz, La Laguna und Orotava interessante Städte.
Teneriffa
Flug nach Teneriffa
Flagge von Spanien
20:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Santa Cruz/Teneriffa /Spanien und nimmt Kurs auf Funchal/Madeira/Portugal
Es liegt eine Strecke von 256 Seemeilen vor uns.
Madeira
2. Tag - 09.11.2003 - Funchal/Madeira
Funchal/Madeira
Am Vormittag fand die Seenotrettungsübung statt.
Anschließend erkundeten wir das Schiff
Seenotrettungsübung
Seenotrettungsübung
Im Laufe des Vormittags wurde der Kapitän mit seiner Mannschaft und die Reiseleitung von MS A'ROSA BLU vorgestellt.
Vorstellung der Crew's
13:00 Uhr Ankunft der MS A'ROSA BLU in Funchal/Madeira/Portugal [6 KB]
Am Nachmittag unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang in Funchal
Funchal
Heute blickt die Statue von Zarco, dem Entdecker und ersten Gouverneur von Madeira, auf die Nachkommen der damaligen Siedler herunter. Das Denkmal auf dem Platz vor der Bank von Portugal, mitten in Funchal, ist ein guter Ausgangspunkt für einen Rundgang. Nur ein kleines Stück in Richtung Westen entlang der Avenida Arriaga erreicht man das Touristenbüro und die Weinhandlung de Sao Francisco. Hier kann man im Rahmen einer geführten Tour erfahren, wie der berühmte Madeira-Wein hergestellt wird. Führungen sind Montags bis Freitags jeweils von 10:30 und 15:30 Uhr mit anschließender Weinprobe. Zum Geschäft gehört ein Museum, das zwar klein aber recht interessant ist. Gleich nebenan liegen die wunderschön gestalteten Gärten Jardin des Sao Francisco mit einem Teich, einem Freiluft-Theater und der Ausgrabungsstätte eines Franziskaner-Klosters. Die im Jahre 1861 gebaute Schottische Kirche befindet sich an der Westseite des Gartens. Die Avenida Arriaga führt von Zarco-Denkmal aus in entgegengesetzter Richtung am Palacia do Foverno Regional vorbei zur Kathedrale. Das von außen weniger imposante Gebäude ist zwischen 1485 und 1515 aus dem roten Basalt-Stein der Insel gebaut worden. Im Innern allerdings fasziniert das geometrische Design der gemeißelten Decke, der maurische Einfluß ist deutlich erkennbar. Sehenswert ist auch das prächtige, geschnitzte Chorgestühl aus dem 16. Jahrhundert.
Nur 200 Meter nördlich der Kathedrale liegt die Praca do Municipio. der Hauptplatz der Innenstadt. Eines der ansehnlichen Häuser ringsum ist die Stadthalle, ein umfunktionierter Palast aus dem 18. Jahrhundert, in dem sich heute außerdem ein kleines Museum zur Stadtgeschichte befindet. Weitere Gebäude von Interesse sind die im 17. Jahrhundert von den Jesuiten errichtete Kirche von Johannes dem Täufer und das Kunstmuseum. Dieses bedeutende Museum ist in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert, einst die Residenz des Bischofs von Funchal, untergebracht. Neben den Skulpturen beeindruckt besonders eine exquisite Gemäldesammlung mit herausragenden Beispielen der flämischen Meister des 15. und 16. Jahrhunderts.
Nur 400 Meter von der Kathedrale entfernt liegt der Marktplatz, er ist leicht zu Fuß zu erreichen. Zunächst geht es ostwärts entlang der Rua Aljube, dann über den Fluß und weiter durch die Rua Dr. Fernao Ornelas bis zum faszinierenden Markt, der sich in einem zweistöckigen Gebäude ohne Dach befindet. Neben den üblichen Obst-, Käse-, Gemüse- und Fisch-Ständen gibt es andere, an denen Kleidung und geflochtene Körbe verkauft werden. Auch Blumen werden angeboten. Für den frischen Fisch gibt es eine seperate Halle, in der man den nur hier und in Japan vorkommenden schwarzen Degenfisch bewundern kann. Der Markt ist Montags bis Donnerstags von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitags von 07:00 bis 20:00 Uhr und Samstags von 07:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.
Über die Calcada do Pico den Hügel hinauf erreicht man die Kirche und den Konvent von Santa Clara. Ursprünglich im 15. Jahrhundert gebaut, war der Konvent im 17. Jahrhundert neu konstruiert worden. Die angrenzende Kirche hat sehr farbenfrohe Ziegel, unter dem Altar befindet sich das Grabmal von Zarco. Bei Interesse kann man klingeln, um Einlaß gewährt zu bekommen. Eine Spende von ca. 1,50 Euro pro Person wird dankend entgegengenommen.
Gleich nebenan befindet sich das Museu da Quinta das Cruzes. das große Stadthaus wurde einst im Auftrag von Zarco gebaut. Es birgt wahre Schätze wie z.B. portugisische Möbel des 16. Jahrhunderts, englische und französische Möbelstücke des 17. und 18. Jahrhunderts sowie Münzen, Porzellan, Silber und viele andere interessante Gegenstände aus diesen Epochen. Der Garten allein lohnt schon den Besuch.
Der Botanische Garten besticht durch seine Lage oberhalb von Funchal und seine Vielfalt an Pflanzen und Blumen. Die wunderschönen Gartenanlagen sind etwa 300 m über dem Meeresspiegel gelegen, am besten nehmen Sie von der Avenida do Mar ein Taxi oder den Bus. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein Naturgeschichtliches Museum mit einem Traumblick auf Funchal. Die Gartenanlage ist täglich von 09:00 bis 17:30 Uhr geöffnet, das Museum ist allerdings während der Mittagszeit und nach 17:30 Uhr geschlossen. Nicht weit entfernt befinden sich der Jardin dos Loiros mit seiner Sammlung exotischer Vögel. Etwas weiter bergab liegt der Jardin Orquidea, ein Muss für die Orchideen-Liebhaber.
Der Vorort Monte ist 5 km vom Zentrum Funchals entfernt. Abgesehen von der Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit dem Grabmal des letzten österreichisch-ungarischen Kaisers und dem tropischen Garten des Monte-Palastes hat dieses Dorf eine weitere Besonderheit zu Bieten: Hier beginnt die berühmte Schlittenfahrt mit dem "Cesto", einem Korbschlitten, der lange Zeit das wichtigste Verkehrsmittel der Insel gewesen ist. Das Gefährt wird von zwei "Carreiros" manöwriert und die doch sehr ungewöhnliche Art zu Reisen bleibt einem als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung.
Spaziergang in Funchal
beim Abendessen
Abendprogramm auf der A'ROSA BLU
3. Tag - 10.11.2003 - Funchal/Madeira
Nach einem ausgiebigen Frühstück erkundeten wir Funchal auf eigene Faust.
Wir fuhren als erstes mit der Seilbahn von Funchal zum Ort Monte
Madeira
Der portugisische Archipel mit der Hauptinsel Madeira liegt im Atlantik - westlich von Marokko, nördlich von den Kanarischen Inseln und genau 978 km südwestlich von Portugals Hauptstadt Lissabon. Porto Santo ist die einzige weitere Insel von Bedeutung, die restlichen wie die nahen Iilhas Desertas (Wüsteninseln) und die noch abgelegeneren Ilhas Selvagens (Wilde Inseln) sind alle unbewohnt.
Madeira ist 740 km² groß, 56 km lang, 23 km breit und von 280.000 Menschen bewohnt. Die Hauptstadt ist Funchal.
Fahrt zum Ort Monte
Wir besuchten den Garten des Monte-Palastes un die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte
Garten und Kirche von Monte
Als Höhepunkt unseres Ausfluges unternahmen wir eine Korbschlittenfahrt
Korbschlittenfahrt
zum Abschluß unseres Aufenthaltes auf Madeira spazierten wir noch durch die Markthallen - ehe wir wieder zum Hafen zurückgingen und mit dem Tenderboot zur MS A'ROSA BLU zurückfuhren.
In der Nacht hatte die MS A'ROSA BLU den Hafen verlassen und ging auf Reede vor Funchal.
in den Markthallen
17:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Funchal/Madeira/Portugal und nimmt Kurs auf Santa Cruz/La Palma
Es liegt eine Strecke von 247 Seemeilen vor uns
unsere Kabine
eine schöne Nachspeise
4. Tag - 11.11.2003 - Santa Cruz/La Palma
09:00 Uhr Ankunft der MS A'ROSA BLU in Santa Cruz/La Palma/Spanien
Die Stadt Santa Cruz erkundeten wir auf eigene Faust.
La Palma
La Palma, der vollständige Name lautet eigentlich San Miguel de La Palma, ist die nordwestlichste der sieben Kanarischen Inseln vor der Nordwestküste Afrikas. Die spanische Insel wird oft auch La Isla Bonita oder La Isla Verde - genannt. Das subtropische Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen und reichlich Regen sorgt für eine recht üppige Vegetation.
Der Norden der Insel ist von tiefen Schluchten durchzogen; die Mitte wird vom riesigen Krater des Caldera del Taburiente überragt. Die Berge in der Umgebung erreichen immerhin Höhen von bis zu 2426 m. Die südliche Region erinnert mit zahlreíchen kleineren Kratern an den vulkanischen Ursprung der Insel.
Sannta Cruz de la Palma ist Hauptstadt, größter Hafen und mit 18 000 Einwohnern (etwa einem Viertel der Inselbevölkerung) auch größte Stadt der Insel. Allgemein wird Santa Cruz als eleganteste kanarische Hauptstadt angesehen. Massentourismus spielt hier noch keine allzu große Rolle und die belebten Urlaubsziele auf Teneriffa erscheinen im Vergleich dazu wie eine andere Welt.
Santa Cruz de la Palma
ist ein nettes kleines Städtchen ohne große Menschenmassen, ein Ort, den man im Gegensatz zu vielen anderen hektischen Hafenstädten durchaus auch zu Fuß erkunden kann. Ein Spaziergang ist ohne Zweifel die beste Art, die Attraktionen dieser alten spanischen Kolonialstadt auf sich wirken zu lassen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelangt man, indem man an der Calle O'Daly und Calle Perez de Brito folgt, die parallel zur Küste verlaufen.
Calle O'Daly
Diese herrliche Straße wurde nach einem irischen Händler benannt, der sich hier in früheren Zeiten angesiedelt hatte. Die enge, mit Kopfstein gepflasterte Straße führt an zahlreichen großartigen Herrschaftshäusern vorbei, die von wohlhabenden Händlern gebaut wurden. Eindrucksvolle schmiedeeiserne Balkone, riesige Eingangstüren und schattige Innenhöfe mit Springbrunnen waren typische Merkmale des Wohlstandes. Die Händler machten ein Vermögen mit dem Export von Zucker, Bananen, Holz, Tabak und Wein.
Iglesia de El Salvador
Die im Jahre 1503 gebaute Kirche ist eines der wenigen Gebäude in Santa Cruz, das die französische Piratenangriffe überlebt hat, allerdings nur der Turm. 1560 wurde die Kirche im Renaissance-Stil wieder aufgebaut. An der Außenseite führt eine elegante Treppe zu einem prächtigen Portal; drinnen befinden sich unter einem Deckengewölbe das einer Kirche wie dieser würdig erscheint, zahlreiche Gemälde und bildliche Darstellungen. Die Decke aus Kiefernholz vereint einen Dekorationsstil, der als Mudejar bezeichnet wird - eine Mischung aus maurischen Mustern und christlichen Symbolen.
Ayuntamiento
Auf der anderen Seite des dreieckigen Platzes befindet sich das Rathaus. Die Bögen des 1569 gebauten Gebäudes verraten den Einfluß der italienischen Renaissance. Das Interieur ist allerdings sehr spanisch - bis ins Detail kunstvoll geschnitzte Holzdecken und Türen, und eine Steinplastik von Philip II., der zum Zeitpunkt der Errichtung des Bauwerks Spaniens König war. Unter den steinernen Wappen entlang der Wände sind auch die der Habsburger Könige zu finden.
Calle Real
Der nördliche Teil dieser Hauptstraße heißt Calle Perez de Brito und beginnt direkt hinter dem Rathaus. Dieser Abschnitt ist genauso attraktiv und interessant wie die Calle O'Daly. Die schmale, ebenfalls mit Kopfstein gepflasterte Straße führt vorbei an wunderschönen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Ein kleiner Umweg die Avenida el Puente hinauf ist allein schon wegen des dort befindlichen Marktes empfehlenswert. Blumen, Gemüse, Obst, Fleisch und Käse werden hier angeboten. Etwas weiter der Calle Real folgend trifft man auf die Iglesia de San Francisco, eine Kirche, deren Bau im 16. Jahrhundert begonnen wurde. Die Kirche ist Teil des Convento de San Francisco (ein ehemaliges Kloster der Franziskanermönche), in dem man das Musco Insular finden kann. Es handelt sich dabei um eines von vielen Museen der Stadt - es gibt das Archäologische, das Ethnographische, das Naturhistorische und das der Schönen Künste. Zur Ausstellung im Museo Insular gehören Tonobjekte der Guanchen und Exponate zur Geschichte von La Palma. Das Museum ist Montags bis Freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.
Santa Maria
Etwas weiter in die gleiche Richtung befindet sich ein Nachbau der berühmten "Santa Maria" von Kolumbus aus Beton und Holz. Die Bewohner von Santa Cruz nennen es Barco de la Virgen: das "lebensgroße" Modell wird anlässlich der lokalen Feste mit Blumen und Flaggen geschmückt. Es ist außerdem Heimat des Schifffahrtsmuseums und Montags bis Freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Das sternenförmige Castillo de Santa Catalina ist nur 100 m vom Schifffahrtsmuseum entfernt. Diese Festung aus dem 17. Jahrhundert ist heute ein nationales Monument.
Museo Insular
Santa Maria
Spaziergang in Santa Cruz
Spaziergang in Santa Cruz
Museo Insular de La Palma [2.427 KB]
Gelegen im alten Franziskanerconvent aus dem 16. Jahrhundert, besticht es im Innern auf den ersten Blick durch seine vornehm-strenge Kreuzgang-Galerie über dem noch an den alten Orangerie-Patio erinnernden Hof, in dem auch heute wieder Apfelsinenbäume blühen, gepflanzt von den Monarchen und Staatschefs, die sich 1985 anlässlich der Einweihung des Astrophysischen Oberservatoriums auf dem "Roque de Los Muchachos" hier in La Palma trafen.
Archäologie - zeigt Originale der einheimischen vorspanischen Keramik, der Felsritzzeichnungen, der Stein- und Knochenbearbeitung- wichtige Zeugnisse einer untergegangenen Kultur.
Naturkunde - mineralogische Sammlungen, ausgestopfte Fische, Säugetiere, Vögel und Mollusken der Kanaren und aus anderen Teilen der Welt.
Schöne Künste - unter anderem flämische Malerei aus dem 16. Jahrhundert, hauptsächlich aber Romantik, Realismus, Im- und Expressionismus aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Ein repräsentativer Querschnitt durch die Malerei von nationaler Bedeutung wie zum Beispiel von Fortuny, Sorolla etc.
Volks- und Heimatkunde - Ausstellunsgstücke und Sammlungen aus der bäuerlichen und kunsthandwerklichen Tradition der Insel (Stickereien, Seide, Stoffe).
Museo Insular de La Palma
Santa Maria
19:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Santa Cruz/La Palma/Spanien und nimmt Kurs auf Puerto de Rosario/Fuerteventura/Spanien
Es liegt eine Strecke von 209 Seemeilen
auf dem Schiff
5. Tag-12.11.2003-Puerto del Rosario/Fuerteventura
08:00 Uhr MS A'ROSA BLU erreicht den Hafen von Puerto del Rosario/Fuerteventura/Spanien
Spaziergang am Hafen und in die Stadt Puerto del Rosario
Fuerteventura
Die Inselhauptstadt Puerto del Rosario mit ihren knapp 18 000 Einwohnern liegt in einer weiten Bucht am Fuß karger, sanft ansteigender Hänge im Osten Fuerteventuras. Diese zweitgrößte kanarische Insel nach Teneriffa, liegt im Atlantik vor der Küste Nordafrikas und gehört zur autonomen spanischen Region Las Palmas. Lanzarote ist mit 15 km Entfernung die nächste der anderen kanarischen Inseln.
Puerto del Rosario ist eine sehr übersichtlich angelegte, kleine Stadt. Der ursprüngliche Name der Stadt, Puerto de Cabras - Ziegenhafen - hatte noch bis ins 19. Jahrhundert seine Berechtigung. Die Tiere aus den umliegenden Orten wurden auf die hiesigen Weiden geführt. Mit dem Wachstum des Hafens taugte die Ziege nicht länger als Statussymbol und 1957 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen. Von der Uferstraße gelangt man über die Leon y Castillo zum zentralen Kirchplatz, um den sich alle wichtigen Institutionen gruppieren: Inselregierung, Rathaus und Polizei, dazu die Touristeninformation und das Unamuno-Museum. Von der Plaza Espana steigt man zum Gemüse- und Fischmarkt hinauf, nahebei befinden sich ein paar Bars und hübsche Kopfstein gepflasterte Gassen. da es keine großen Einkaufsstraßen, restaurierte Häuser und Parks gibt, ist die Stadt eher als Ausgangspunkt zur Erkundung der Insel anzusehen.
Fuerteventura
Puerto del Rosario
Auszug aus dem Tagesprogramm
08:15 Uhr Fatburner Step - an diesem Morgen kurbeln wir die Fettverbrennung mit dem Step an!
10:00 Uhr Internet & E-Mail für Anfänger
11:00 Uhr Aquagymnastik
11:00 Uhr Malworkshop
12:00 Uhr "Jetzt lerne ich Computern"
15:30 Uhr Kaffee&Kuchen
16:00 Uhr Eisstockschießen
17:00 Uhr Tanzkurs
ab 18:30 Uhr Abendessen im Markt - Restaurant
20:00 Uhr Bingo
21:00 Uhr Pool-Party an Deck
21:15 Uhr Magisches Entertainment
20:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Puerto del Rosario/Fuerteventura/Spanien und nimmt Kurs auf Arrecife/Lanzarote/Spanien
Es liegt eine Strecke von 28 Seemeilen vor uns
6. Tag - 13.11.2003 - Arrecife/Lanzerote
08:00 Uhr MS A'ROSA BLU erreicht den Hafen von Arrecife/Lanzarote/Spanien
13:30 Uhr Start des Ausfluges "Die Feuerberge im Timanfaya Nationalpark (55,00 €/Person)
Lanzarote
Die Insel des Feuers und der Farben bietet neben den herrlichen Stränden an der Ostlüste unvergessliche Natureindrücke. Das Landesinnere versetzt mit 300 Vulkankegeln, Lavafeldern und bizarren Felsformationen in die Zeit der Entstehung unserer Erde.
Nationalpark Timanfaya:
Lanzarotes schlafende Vulkane
Obwohl die Vulkane des Timanfaya-Gebirges scheinbar für immer erloschen sind, prägen die mächtigen Schlote noch immer das Erscheinungsbild der Insel. Die heftigen Eruptionen bedeckten rund ein Drittel der Insel mit glühender Lava. Heute ist diese Naturattraktion eins der beliebtesten Ausflugsziele.
Eine 14 km lange Strecke, die "Ruta de los Volcanes" führt mitten durch das Vulkangebiet. Allerdings darf der Besucher diese fantastische Mondlandschaft nicht selbst erkunden, sondern muss ohne anzuhalten oder gar auszusteigen bis zum zentralen Parkplatz beim "Islote de Hilario" fahren und dort in den bereitstehenden Touristenbus umsteigen.
An den spitzen Vulkanhügeln "Manto de la Virgen" (Mantel der Jungfrau) und am Barranco de Fuego" (Feuertunnel) hält der Bus - wenn der Park nicht zu überfüllt ist - für eine Fotopause.
Anschließend führt die Route durch das "Tal der Stille" zur Montana Timanfaya hinauf. Von hier genießt man einen herrlichen Ausblick auf die bizarre Vulkanwelt. Die durch Eisenoxydation hervorgerufene Färbung ist besonders im späten Nachmittagslicht sehr fotogen. Doch der friedliche Schein trügt: Unter der dünnen Gesteinskruste brodelt und kocht es noch immer. Eindrucksvolle Beweise liefert der Führer nach der Bustour: Er gießt Wasser in eine tief in die Erde gebohrte Eisenröhre das kurz darauf mit lautem Knall als Wasserdampf herausschießt. Auch trockene Zweige, die er in eine ausgehobene Grube wirft, fangen Feuer. Auf dem Gipfel des "Islote de Hilario" liegt das von Manrique gestaltete Restaurant "El Diablo". Fleisch wird über einer Art Naturgrill, einem Riss in der Erdkruste, gegrillt: In nur sieben Meter Tiefe herrschen bereits 400°C. Wer mehr über den Vulkanismus der Region erfahren will, sollte das "Centro de Visitantes e Interpretacion" in Mancha Blanca besuchen. In dem Besucherzentrum erfährt man viel mehr als bei den eher knappen Hinweisen während der Bustour.
Vulkanberge auf Lanzarote
beim Kamelritt
wir zwei auf dem Kamel
Wasserfontäne
Reisig fängt Feuer
Restaurant "El Diablo" von Manrique gestaltet
Fahrt durch die Vulkanberge
Kamelreiten
Demonstration der heißen Erde
Architektur von Manrique
20:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Arrecife/Lanzarote/Spanien und nimmt Kurs auf Las Palmas/Gran Canaria/Spanien
Es liegt eine Strecke von 107 Seemeilen vor uns
7. Tag - 14.11.2003 - Las Palmas/Gran Canaria
08:00 Uhr MS A'ROSA BLU erreicht den Hafen von Las Palmas/Gran Canaria/Spanien
Hier unternahmen wir einen Spaziergang in die nähere Umgebung des Hafens
Gran Canaria
Goldgelbe Strände und rauschende Palmen: Gran Canaria ist die Badeinsel schlechthin. Ursprüngliche Dörfer bietet das "Cumbre" mit seinen Schluchten, die das fast kreisrunde Eiland wie eine Torte durchschneiden. Ob einsame Täler oder quirlige Städte: Menschen aus aller Welt besuchen das Sonnenparadies.
Las Palmas de Gran Canaria - das "Rio Europas"
Las Palmas ist weit mehr als nur Sitz der Inselregierung - hier begegnet einem auf Schritt und Tritt die wechselvolle Geschichte der Kanaren und gleichzeitig herrscht eine weltoffene, kosmopolitische Atmosphäre.
Schon seit 1927 ist Las Palmas die Hauptstadt der östlich gelegenen Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Im Wechsel mit Santa Cruz de Tenerife ist die Stadt seit 1982 zudem Regierungssitz der autonomen Region des gesamten Archipels. Die Anfänge der Stadt reichen bis 1478 zurück, als der spanische Eroberer Juan Rejon am nordöstlichen Ende Gran Canarias von seinen Soldaten das Feldlager "El Real de Las Palmas" bauen ließ. Heute zählt Las Palmas mit fast 400.000 Einwohnern zu den größten Hafenstädten Spaniens. Die Stadt zieht sich über 13 km vom Altstadtviertel La Vegueta im Süden bis zur Halbinsel La Isleta im Norden.
Gran Canaria
20:00 Uhr MS A'ROSA BLU verläßt den Hafen von Las Palmas/Gran Canaria/Spanien und nimmt Kurs auf Santa Cruz/Teneriffa/Spanien
Es liegt eine Strecke von 48 Seemeilen vor uns
8. Tag - 15.11.2003 - Santa Cruz/Teneriffa
06:00 Uhr MS A'ROSA BLU erreicht den Hafen von Santa Cruz/Teneriffa/Spanien
Nach einem ausgiebigen Frühstück genießen wir an Bord die verbleibenden Stunden bis zur Ausschiffung
am Frühstücksbuffet
Abschiedssekt mit dem Kapitän
das letzte Sonnenbad
14:00 Uhr Fahrt zum Flughafen
17:45 Uhr Abflug nach München
23:10 Uhr Ankunft in München
auf dem Weg zum Flughafen
zurückgelegte Seemeilen
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Santa Cruz/Teneriffa
|
Funchal/Madeira
|
|
256
|
474
|
|
Funchal/Madeira
|
Santa Cruz/La Palma
|
|
247
|
457
|
|
Santa Cruz/La Palma
|
Puerto del Rosario/Fuerteventura
|
|
209
|
387
|
|
Puerto del Rosario/Fuerteventura
|
Arrecife/Lanzerote
|
|
28
|
52
|
|
Arrecife/Lanzerote
|
Las Palmas/Gran Canaria
|
|
107
|
198
|
|
Las Palmas/Gran Canaria
|
Santa Cruz/Teneriffa
|
|
48
|
89
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamt
|
|
895
|
1657
|
Flugkilometer
|
München
|
Teneriffa
|
|
3270
|
|
Teneriffa
|
München
|
|
3270
|
|
|
|
|
|
|
Gesamt
|
|
|
6540
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|