Sie sind hier:

1. Kreuzfahrt 1998/99 von Bali nach Sydney

2. Kreuzfahrt 2000 durch die Karibik

3. Kreuzfahrt 2002 Pineapple Route - Karibik

4.Kreuzfahrt 2003 Jenseits von Afrika m.MS Astoria

5. Kreuzfahrt 2003 Kanaren/Madeira

6. Kreuzfahrt 2005 Traumhafte Südseeinseln

Vorprogramm Galàpagos Inseln 21.01. - 26.01.2005

Nachprogramm Sydney u. Singapur 20.02.- 24.02.2005

7. Kreuzfahrt 2006 von Down Under nach Far East

8. Kreuzfahrt 2007 Fernost Kaleidoskop

Vorprogramm 2008 Rundr. d. die Arabischen Emirate

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht erleben

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht - Fortsetzung

10. Kreuzfahrt 2009 Südamerika

11. Kreuzfahrt 2009 Mittelmeer

12. Kreuzfahrt 2009 Transatlantik

13. Kreuzfahrt 2009 Westliche Karibik

14. Kreuzfahrt 2010 Alaska

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

1. Reisetag - Freitag,den 21.01.2005

05:30 Uhr auf der Fahrt zum Flughafen kamen wir in ein Wintergewitter mit heftigem Schneefall und sofortiger Schneeglätte auf der Autobahn, trotz dieses Umstandes waren wir gut 2 Stunden vor Abflug am Flughafen angekommen.

07:55 Uhr geplanter Abflug mit
Iberia3837 nach Madrid mit Weiterflug nach Quito

Ohne Mitteilung von Gründen standen wir bis ca. 08:30 Uhr am Abfertigungsterminal.
Anschließend fuhren wir auf die Startbahn und stoppten wieder - diesmal zum "Enteisen" der Maschine.
Um 9:00 Uhr schließlich starteten wir nach Madrid.
Unsere Zeit zwischen den beiden Flügen betrug 1 Stunde und 15 Minuten.
Aufgrund der langen Wartezeit in München von ca. 1 Stunde blieben uns nur noch 15 Minuten zum wechseln der Maschinen- wobei wir auch noch das Terminal in Madrid wechseln mußten und zwar vom Terminal 2 zum Terminal 1 - was jedoch nur mit einem Bus möglich war.
Von der geplanten Flugzeit konnte der Pilot ca. 1/4 Stunde gut machen- sodaß wir eine Karenzzeit von max. einer halben Stunde hatten.
Mit einem Polster von 5 Minuten bestiegen wir die Maschine nach Quito - als letzte Passagiere.
Jetzt blieb nur noch das Risiko von unserem Gepäck - wir hatten Glück - es kam mit uns in Quito an .

12:10 Uhr Abflug von Madrid mit Iberia 6635 nach
Quito/Ecuador [21 KB]

17:45 Uhr Ankunft in Quito - Zeitverschiebung zu Deutschland -6 Stunden
anschließend Transfer ins
Hotel Hilton Colon

20:30 Uhr Abendessen mit Folkloregruppe aus Ecuador

gegen 22:30 Uhr fielen wir todmüde ins Bett


Temperatur in Quito: 16°C
Meereshöhe von Quito: 2850 m

Flug München-Madrid-Quito

Ecuador

Als sich das Land 1830 von Großkolumbien löste, entschied es sich für einen großen Namen: Ecuador - Äquator. Zwar gehören nur ganze 500 km der über 40 000 km langen Äquatorlinie zu dem Andenstaat, doch der Name war gut gewählt. Bereits 1736 hatte eine französische Expedition unter Charles Marie de la Condamine hier erste genauere Messungen zur Bestimmung des Breitengrades 0 durchgeführt.
Den Franzosen folgten weiter Forscher aus der alten Welt: 1802 durchquerte der deutsche Universalgelehrte Alexander von Humboldt das Land und bestieg den 6310 m hohen Chimorazo, den höchsten Vulkan des Landes. Humboldt gelangte jedoch nicht bis zum Gipfel - dies glückte erst 1880, und zwar dem englischen Bergsteiger Edward Whymper. Auch die Galàpagos-Inseln hatten mittlerweile einen illustren Gast empfangen: Charles Darwin, den "Vater der Evolution". Der Berühmte Engländer besuchte den Archipel 1835.
Ecuador hat Reisenden viel zu bieten: Weite Sandstrände und kleine Hafenstädtchen charakterisieren die Küste am Pazifik. Überragt von den eisigen Gipfeln der Andenvulkane, verspricht die Hauptstadt Quito einen lohnenden Blick in die kolonioale Vergangenheit des Landes, und auf den Märkten des Hochlandes kann man immer mit interessanten Begegnungen rechnen.
Im Osten lockt der weitgehend unerforschte tropische Regenwald mit seiner unermeßlich reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier liegen die schönsten der insgesamt 16 größeren Schutzgebiete des Landes. Und der von Darwin mit großer Begeisterung beschriebene Galapàgos-Archipel - Vulkaninseln fernab des Festlandes im Pazifik verstreut - ist in der Einzigartigkeit seiner Natur auf der ganzen Welt unübertroffen. Man mag sich über die strengen Verhaltensregeln im Nationalpark wundern, doch dafür lassen sich die Tiere auf Füße und Schnabel schauen. Nur auf Galapàgos erleben Sie, daß "wilde" Tiere nicht gleich fliehen, wenn man sich ihnen nähert.

"Vielfalt auf kleinstem Raum" - dieses Schlagwort beschreibt die Landschaften Ecuadors vielleicht am besten. Es gilt in gleicher Weise für die faszinierenden Kulturen dieses bezaubernden Andenstaates. Die ältesten Keramiken - möglicherweise sogar des gesamten Kontinents - stammen aus Valdivia am Pazifik, wo Siedlungsspuren auf die Zeit um 3500 v.Chr. zu datieren sind.
Über 12 Millionen Menschen leben heute in Ecuador, und die Zahl wächst schnell. Der größte Teil sind Mestizen. Gemeint damit sind die gemeinsamen Nachkommen der spanischen Eroberer und der hier bereits ansässigen indianischen Völker. Daneben gibt es Schwarze, die ehemals als Sklaven nach Südamerika gebracht wurden, Mulatten, Weiße und die vielen indianischen Gemeinschaften, die
indigenas. Ihr aus Chrsitoph Columbus großem Irtum geborener früherer Name indios - Indianer - wird derzeit immer wieder gebraucht, da er im Spanischen einen eher abwertenden Beiklang hat.

Trotz seiner zeitweise sehr bewegten Geschichte ist Ecuador ein relativ sicheres Land. Politische Unruhen sind eher selten, und der 1998 beigelegte Grenzkonflikt mit Peru hat selbst in Phasen offener Auseinandersetzunegen kaum jemals touristische Zentren betroffen.
Die entspannte Atmosphäre ist um so erstaunlicher, da weit über die Hälfte der Bevölkerung des Andenstaates in absoluter Armut lebt. Zudem hat Ecuador - wie alle Entwicklungsstaaten - mit Landflucht, Slumbildung, Arbeitslosigkeit, Inflation, einer hohen Auslandsverschuldung und den ständig schwankenden Marktbedingungen zu kämpfen, die den Absatz von wichtigen Produkten wie Bananen oder Garnelen gefährden. Trotz alledem ist Reisen in Ecuador immer wieder ein ausgesprochenes Vergnügen - genießen sie die Märkte und Kunststätten, die majestätische Landschaft der Hochregionen, den faszinierenden Dschungel und die musikalisch inspirierte Küste - und dies alles unter einem echten Panamahut!

Flagge von Ecuador

Folklore beim Abendessen

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

2. Reisetag - Samstag,den 22.01.2005

04:30 Uhr Wecken

05:00 Uhr Frühstück

06:00 Uhr Abfahrt zum Flughafen
- Temperatur ca. 14°C - unser Begleiter von Phoenix Reisen war Michael van Oosterhout

07:30 Uhr Abflug zu den Galàpagos Inseln mit einer Zwischenlandung um 08:10 in Guayaquilmit der Tame Airways - EQ191

09:00 Uhr Weiterflug nach Baltra einer kleinen Galàpagosinsel

09:30 Uhr Ortszeit auf Baltra gelandet
-1 Stunde gegenüber Ecuador
-7 Stunden gegenüber Deutschland

Flug Quito-Guayaquil-Galapagos

ca. 10:00 Uhr Fahrt mit der Fähre von Baltra zur Hauptinsel Santa Cruz


Baltra (South Seymour)

Die Insel ist für die normalen Besucher gesperrt - es ist nur der Weg vom Flughafen zur Fähre nach Santa Cruz möglich.
Baltra war von 1941 bis 1948 Luftwaffenstützpunkt der USA. Aus dieser Zeit stammen die Landebahnen, Straßen, Reste von Gebäuden, Tanks und Dockanlagen, die den ersten, oft enttäuschenden Eindruck des frisch gelandeten Galàpagos-Besuchers prägen. Die Insel ist heute Hoheitsgebiet des ecuadorischen Militärs, unter dessen Regie die Flüge zum/vom Kontinent durchgeführt werden(andere Flughäfen wurden auf San Cristòbal und Isabela errichtet. Der Hafen von Baltra ist Ausgangs- und Endpunkt vieler Inselkreuzfahrten und steht unter der Aufsicht der ecuadorischen Marine. Auf der Insel findet man heute kaum mehr einheimische Tiere; die Wiedereinführung von Landleguanen ist seit 1991 im Gange.

Galapagos-Inseln

Ankunft auf der Galapagos Insel Baltra

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Santa Cruz mit Baltra

11:00 Uhr Fahrt mit dem Bus nach Porto Ayora zum Hotel Silberstein
Unterwegs ein Halt bei der Schildkrötenstation bei Santa Rosa

La Caseta/El Chato

In diesem 1964 geschaffenen Reservat im Südwesten der Insel Santa Cruz bietet sich bei La Caseta und El Chato die Möglichkeit zur Beobachtung von Galàpagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung. Der Zugangsweg (5km einfach) zweigt in Santa Rosa von der Straße nach Baltra ab und durchquert zunächst landwirtschaftliche Nutzflächen. An der Grenze des Schutzgebietes muß man sich dann für einen der beiden gleichwertigen Besuchspunkte entscheiden. Vorbei an Restbeständen von Scalesia pedunculata (Sonnenblumenbaum) und dichtem Gestrüpp von eingeführten, dornigen Caesalpinia bonduc-Büschen gelangt man schließlich in die Wälder der Übergangszone.
neben den mittlerweile wieder 2000 - 3000 Riesenschildkröten leben hier viele gut zu beobachtende Landvögel, wie Sumpfohreulen, Regenkuckucke, Rubin- und Galàpagos-Tyrannen. Aus der Gruppe der Darwinfinken sind u.a. Waldsängerfinken und Spechtfinken vetreten.

Santa Cruz

Mit einer Fläche von 986 km⊃2; ist Santa Cruz die zweitgrößte Insel des Archipels. Sie setzt sich zusammmen aus einem älteren Lavaplateau mit einigen Tuffkegeln im Nordosten und einem jüngeren, zentralen Schildvulkan, der sich auf 864 m Höhe erhebt. Eine geologische Besonderheit des dichtbewachsenen Gebietes um diesen erloschenen Vulkan sind ausgedehnte, noch wenig zerstörte Lavatunnel, die mehrere Meter Breite bzw. Höhe und oft Hunderte von Metern Länge erreichen können. Sie gehören neben den Lavatunneln von Nordostaustralien und Hawaii zu den größten bisher entdeckten Formationen dieser Art auf der Welt.

In den späten 1920er Jahren erstmals kolonisiert, besitzt Santa Cruz heute die am schnellsten wachsende menschliche Bevölkerung der Inseln. Der Ausbau der Verbindung zum nahegelegenen Flughafen auf Baltra und die Einrichtung der Charles-Darwin-Forschungsstation (1964) wie der Nationalparkverwaltung (1968) ließen das Städtchen
Puerto Ayoraan der Academy Bay schnell zu einem touristischen Zentrum anwachsen. Hotels, Restaurants und Andenkenläden schossen wie Pilze aus dem Boden, und viele Fischer und Fischerboote fanden eine neue Bestimmung.

Galàpagos-Riesenschildkröten

Schildkrötenstation bei Santa Rosa

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

gegen 15:00 Uhr unternahmen wir einen Rundgang durch die Darwin Station
Dauer ca. 3 Stunden

Charles Darwin Forschungsstation

Erbaut mit den Geldern der 1959 ins Leben gerufenen, internationalen Charles-Darwin-Stiftung ist die Charles-Darwin-Forschungsstation heute der wissenschaftliche Knotenpunkt von Galàpagos. Hier arbeiten Biologen aus aller Welt an der speziellen Problematik der Lebewelt der Inseln, hier werden Nationalparkführer ausgebildet, Seminare für Lehrer und Studenten veranstaltet, Veröffentlichungen verfaßt und Gelder organisiert. In Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung werden Ausrottungsstrategien für die inselfremden, eingeführten Pflanzen und Tiere entwickelt und verschiedene Zuchtprogramme für bedrohte endemische Tierarten durchgeführt.

The lonesome George

Der berühmte "Lonesome George", der "einsame George" war auf Pinta zu Hause. In der Station wird er ganz besonders behütet, denn kein weiterer Vertreter seiner inselspezifischen Unterart lebt noch.



Nationalpark Galàpagos

in der Charles Darwin Forschungsstation

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

19:30 Uhr gemeinschaftliches Abendessen im Hotel Silberstein
Wir sind 17 Teilnehmer und unser Phoenix Begleiter Michael van Oosterhout

Temperatur ca. 28°C - herrliches Wetter

3. Reisetag - Sonntag,den 23.01.2005

08:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum Hafen

ca. 1 Stunde Fahrt mit dem Boot zur Insel North Seymour

North Seymour

Das 1,9 km⊃2; große Seymour ist für viele Galàpagos-Besucher "die erste Insel". Eine nur schmale Meeresstraße trennt es von dem sich nördlich an Santa Cruz anschließenden Baltra, das den Hauptflughafen trtägt. Bei Seymour wie Baltra handelt es sich um flache Lavaplateaus submarinen Ursprungs, die vermutlich erst im Laufe der letzten Million Jahre allmählich gehoben wurdem. Sie gelten als gute Fundorte für fossile Meeresorganismen.
Die auf Seymour z.T. überbreit ausgetretenen Wege zeigen deutlich die oft noch fehlende Umsicht von Neuankömmlingen, denen die Empfindlichkeit der Vegetation wie auch die Furchtlosigkeit der Tiere auf Galàpagos erst allmählich begreiflich werden. Trotzdem bietet die Insel auf engen Raum einen beeindruckenden Einstieg in die Lebensgemeinschaften des Archipels.

Pflanzen und Tiere

Die auffälligsten Vertreter der Trockenvegetation Seymours sind die endemischen Galàpagos-
Balsambäume. Sie kommen nur auf Baltra, Daphne Minor, Daphne Mayor und eben Seymour vor, unterscheiden sich jedoch kaum von ihren auf den übrigen Inseln und dem Kontinent verbreiteten nächsten Verwandten, die im Spanischen allgemein als "Palo Santos" bezeichnet werden. Dieser Name nimmt, wie auch das deutsche Wort "Balsambaum", Bezug auf den aromatischen, weihrauchähnlichen Geruch ihres Holzes. Balsambäume gehören zu den wohl fotogensten Vertretern der Galàpagos-Flora: In der Trockenzeit strecken sie ihre blattlosen, silbrig glänzenden Äste geisterhaft in den Himmel; in der Regenzeit beleben sie sich mit frischem Grün und füllen die Luft mit dem süßen Duft ihrer kleinen, weißen Blüten.
Weitere tropische Pflanzenarten Seymours sind die grünrindigen Parkinsonien, Galàpagos-Feigenkakteen, Maytenus octogona-Sträucher und Salzbüsche. Letztere dienen zusammen mit den Büschen des Gelben Cordie als Nistplatz für eine der größten Kolonien von Prachtfregattvögeln des Archipels.
Wie bei den
Bindenfregattvögelnder zweiten auf Galàpagos brütenden Fregattvogelart, ist die Balz der Prachfregattvögeletwa zwischen Februar und Juli ein einmaliges Schauspiel. Während sich die einbfarbig schwarzen Männchen beider Arten in Verhalten wie Aussehen gleichen, lassen sich ihre Weibchen und Jungvögel leicht unterscheiden. Weibliche Prachtfregattvögel besitzen einen weißen Bauch und eine schwarze Brust, bei den Bindenfregattvogel-Weibchen zieht sich das Weiß des Bauches bis zur Kehle hinauf; das Dunenkleid der jungen Bindenfregattvögel ist weiß mit einem Stich ins Rostrote.
Nach erfolgreicher Partnerwerbung bauen beide Arten unordentliche Plattformnester in Büschen, vorzugsweise in der Nähe anderer Seevogelkolonien. Das nach 7 Wochen schlüpfende einzige Junge wird von den Eltern über 4 - 6 Monaten versorgt. Diese langsame Entwicklung in Kombination mit der spezifischen Ernährungsweise der Fregattvägel führt zu hohen Ausfällen unter den Jungvögeln und reguliert die Populationsdichte der "Luftpiraten".
In unmittelbarer Nachbarschaft ihrer Erzfeinde nisten - in der Saison -
Blaufußtölpelauf Seymour. Sie sind die häufigste der insgesamt 3 auf Galàpagos vorkommenden Tölpelarten, ihren englischen Namen "Booobies" (Einfaltspinsel) erhielten sie von frühen Seefahrern, die damit die leichtsinnige Zutraulichkeit und die clownhafte Fortbewegungsweise dieser Vögel an Land beschrieben. In der Luft sind ihre Manöver jedoch keineswegs tölpelhaft und auch an Land wirkt ihr gemächliches Schreiten eher bedacht und vornehm als ungeschickt.
Blaufußtölpel-Kolonien bieten zur Fortpflanzungszeit viele Möglichkeiten, das interessante Balzverhalten der liebenswerten Vögel zu beobachten. Beide Geschlechter sind an dem Unternehmen beteiligt: das kleinere, helläugige Männchen genauso wie das schwerere Weibchen, dessen Pupillen von einem schwarzen Pigmentring umgeben sind und dadurch größer wirken. Abgesehen von einigen Territorialflügen mit demonstrativen Landungen auf dem vorgesehenen Nistplatz zu Beginn der Brutsaison, spielt sich der Großteil der Balz am Boden ab. Eine in diesem Rahmen typische Körperstellung ist das "Skypointing". Dabei werden die Flügel in akrobatischer Weise nach vorne gebracht, so daß die Flügeloberseiten und -spitzen genauso zum Himmel zeigen wie Schwanz und Schnabel. Das Ganze wird von einem lauten, hellen Pfiff beim Männchen bzw. einem dunkleren, heiseren Ruf beim Weibchen untermalt. "Skypointing-Figuren" werden oft mit Paarparaden kombiniert. Steifnbeinig und mit erhobenen Schnäbeln umkreisen sich die zukünftigen Partner und zeigen ihre leuchtend blauen Füße. Der letzte Schritt zur festen Paarbindung ist schließlich der rituelle Nestbau. Übergabe und Arrangement der Stöckchen und Steinchen werden mit vielen Verbeugungen, Schnäbeleien und Paraden gemeinsam zelebriert und bekräftigen das Bündnis. Die funktionelle Rolle des Nests ist dabei ohne Bedeutung.
Blaufußtölpel legen 1 -3 Eier im Abstand von jeweils 3 - 5 Tagen und bebrüten sie für 41 Tage - hauptsächlich mit dem gut durchbluteten Schwimmhäuten der Füße. Die bereits nach einer Woche weiß bedunten Jungen werden von beiden Eltern gefüttert. Sie verlassen im Alter von 3 -4-Monaten, nun im einheitlich braunen Federkleid, das Nest. In guten Zeiten überleben alle Jungen, in Notzeiten allerdings nur das Erstgeborene, das bevorzugt gefüttert wird und die jüngeren Geschwister erfogreich verdrängt.
Neben diesen und weiteren attraktiven Vogelarten wie z.B. den Gabelschwanzmöwen leben auf Seymour auch Galàpagos-Seelöwen, Lavaechsen,
Meerechsen und einige Landleguane. Bei den letzteren handelt es sich um Baltra-Leguane, die in den 1930er Jahren hierher verbracht wurden. Nachwuchs dieser damals bereits geschlechtsreifen Tiere konnte auf Seymour allerdings erst 1989 beobachtet werden. Eine vermutete Ursache für die damit wohl eher als niedrig zu bezeichnende Vermehrungsrate sind die auf der Insel zahlreichen, ungiftigen Galàpagos-Schlangen.

Im Gebiet unterwegs

Trockene, bei hohem Wellengang schwierige Landung auf Lava; der einzig freigegebene Rundweg führt vorbei an Blaufußtölpeln, durch die Nistkolonie der Prachtfregattvögel und zurück zu der mit Galàpagos-Seelöwen, Meerechsen und Gabelschewanzmöwen bevölkerten Küste.

Insel Seymour North

Seelöwen

Meerleguan

Landleguan

Blaufußtölpel

Prachtfregattvogel

Auf der Insel unternahmen wir einen Spaziergang von ungefähr 3 Stunden.
Bei diesem Spaziergang sahen wir folgende Tiere:
Seelöwen
Blaufußtölpel
Land- und Meerleguane
Steindreher
Prachtfregattvögel
und vieles andere

auf der Insel Seymour North

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

zurück am Hauptboot gab es ein leckeres Mittagsmahl

Mittagessen

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

nach dem Mittagessen fuhren wir noch zu einem Strand auf der Insel Santa Cruz zum Baden

beim Baden

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

gegen 18:30 Uhr Rückkehr zum Hotel

19:30 Uhr gemeinschaftliches Abendessen

ein herrlicher Tag mit ca. 32°C

Hotel Silberstein

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

4. Reisetag - Montag,den 24.01.2005

08:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus zum Hafen

ca. 1 1/2 Stunden Fahrt mit dem Boot zur Insel South Plaza oder auch genannt Plaza Sur
Rundgang um die ganze Insel mit einer Dauer von ca. 3 Stunden
Auf allen Rundgängen wurden wir von zwei Parkrangern begleitet.

Plaza Sur

Die nur 13 ha große Insel liegt zusammen mit ihrer Schwesterinsel Plaza Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Während letztere den Wissenschaftlern vorbehalten ist, gehört Plaza Sur zu den beliebtesten Touristenzielen. Die Einhaltung der Nationalparkregeln hinsichtlich der Beschränkung der Besucherzahlen ist hier deshalb ein besonderes Anliegen.
Die in Ost-West-Richtung langgestreckte flache Insel wird als gehobenes Lavaplateau marinen Ursprungs beschrieben. ImSüden steigt sie steil aus dem Meer auf und erreicht hier 25 m Höhe; im Norden läuft sie allmählich in einer flachen Felsküste aus. Auf seiner kleinen Fläche beherbergt Plaza Sur eine nahezu unglaubliche Menge pflanzlichen und tierischen Lebens.

Pflanzen und Tiere

Zwei endemische Pflanzenarten dominieren das Vegetationsbild: die bizarren Baumopuntien und die am Boden kriechenden, blattsukkulenten Galàpagos-Sesuvien, nahe Verwandte der auf vielen anderen Inseln verbreiteten "normalen" Sesuvien. Beeindruckend ist der spektakuläre jahreszeitliche Farbwechsel dieser kleinen Halophyten (Salzpflanzen): Das in der Regenzeit intensive Grün ihrer fleischigen Blättchen wandelt sich zu Beginn der Trockenzeit in ein tiefes Rot. Durch diesen saisonalen Umbau der Farbpigmente gehen die Galàpagos-Sesuvien quasi in eine "Trockenschlafphase" über und überziehen die Insel mit einem purpurnen Teppich, der lebhaft mit dem Gelbgrün der Baumopuntien kontrastiert. Das Farbenspiel wird von der schwarzgrauen Lava und einem blauen Himmel wirkungsvoll ergänzt.

Eine weitere interessante Pflanze Plaza Surs ist der ebenfalls endemische Galàpagos-Portulak, eine wichtige Nahrungsquelle für die etwa 300 hier ansässigen Landleguane.
Die der Art Conolophus subcristatus angehörenden Landleguane von Plaza Sur dienten als Studienobjekte für den Aufbau der 1976 eingeleiteten Nachzuchtprogramme. Sie sind etwas kleiner als ihre Verwandten auf anderen Inseln, unter denen Seymour einst das stärkste bisher bekannte Männchen mit einem Gewicht von 12,5 kg und einer Länge von 1,30 m aufzuweisen hatte! Allgemein liegen die Höchstmaße für die heutigen Individuen dieser Art jedoch eher bei 6 kg Gewicht und 1 m Körperlänge.
Männliche Leguane unterscheiden sich von ihren eher graubraunen Weibchen durch die Größe, den gut ausgebildeten Rückenkamm, kräftige Nackenstacheln und eine intensivere Gelbfärbung. Beide Geschlechter ernähren sich bevorzugt von Knospen und Blüten, die ihnen allerdings nur in der Regenzeit zur Verfügung stehen. In der Garùa-Zeit bleibt diesen Trockenzonen-Bewohnern meist nur der Rückgriff auf die Früchte und Sproßabschnitte der Baumopuntien, die sie sogar mit Stacheln gut vertragen. Die nun roten Galàpagos-Sesuvien werden von ihnen gemieden.
Im Gegensatz zu den Meerechsen besetzen und verteidigen Landleguan-Männchen das ganze Jahr über feste Territorien. Ihre Aggresivität erreicht den Höhepunkt in der Fortpflanzungssaison, wenn sie Nebenbuhler durch Zeigen der aufgeblasenen Breitseite, heftiges Kopfnicken und Schwanzschlagen zu verscheuchen suchen. Nicht auf diese Weise friedlich zu regelnde Auseinandersetzungen können leicht in blutige Beißereien übergehen. Anfang Dezember gruppieren sich dann paarungswillige Weibchen in den Territorien der erfolgreichen Kämpfer und werden nach einigen Verfolgungsjagden begattet.
1 - 2 Monate nach der Kopulation beginnen die Landleguan-Weibchen mit der Eiablage. Dazu graben sie kurze, schräge Tunnel in den Boden, deponieren an deren Ende 5 - 15 weiße, pergamentschalige Eier, und verschließen die Höhlen wieder. Da lockere Böden auf Plaza Sur schwer zu finden sind, bewachen die Weibchen ihre Nistplätze die ersten 2 -3 Wochen und vertreiben eventuelle Konkurrentinnen. Nach 3 - 4 Monaten schlüpfen die Jungen, die in der nun beginnenden Trockenzeit und wegen der vielen Feinde einen schweren Anfang haben. Die Sterblichkeitsrate liegt während ihrer ersten 6 Lebensmonate mit etwa 60% entsprechend hoch. Die Überlebenden erreichen die sexuelle Reife mit 6 - 10 Jahren und können vermutlich über 70 Jahre alt werden.

Weitere Attraktionen von Plaza Sur sind seine große Population von Galàpagos-Seelöwen und die zahlreichen Seevögel der südlichen Steilküste, vor der auch gute Fischgründe liegen. An größeren Meeresbewohnern kann man hier gelegentlich Grüne Meeresschildkröten, verschiedene Haie und ganze Schulen der gelbflössigen "Yellow-Tailed Mullets" beobachten, einer für Galàpagos endemischen Unterart der Gestreiften Meeräsche. In den Klippen selbst nisten Audubon-Sturmtaucher, Madeira-Wellenläufer, Rotschnabel-Tropikvögel und zahlreiche Gabelschwanzmöwen.

Gabelschwanzmöwen kommen außer auf Galàpagos nur noch auf dem kleinen Inselchen Malpelo nahe der kolumbianischen Küste vor. Einzigartig unter den Möwen: Diese attraktiven, großäugigen Vögel fliegen nachts auf der Jagd nach Fischen und Tintenfischen auf das Meer hinaus. Ihr heller Bauch, eine grauweiße Schnabelspitze und ein auffälliger weißer Fleck am Schnabelgrund ermöglichen den Jungen ein schnelles Erkennen der Elternvögel im Dunkeln und erleichtern die nächtliche Fütterung.
Dieses spezifische Verhalten bewahrt die Gabelschwanzmöwen vor der Konkurrenz anderer tagaktiver Seevögel genauso wie vor den Piratenatakken der Fregattvögel. Den Tag können sie dann in Ruhe auf dem Nest verbringen und so ihr einziges Junges erfolgreich schützen.

Im Gebiet unterwegs

Die Landung für den Rundgang auf Plaza Sur erfolgt an einem Steg, der oft von einem dominanten Seelöwen-Bullen besetzt ist. Hat man diesen zur vorübergehenden Aufgabe seines Lieblingsplatzes "überredet", sind zwischen den nahen Baumopuntien bereits die ersten Landleguane zu erwarten. Der Weg führt dann hinauf zur Steilküste, wo neben den zuvor bereits erwähnten Arten auch Braunpelikane, Prachtfregattvögel, Blaufuß- und gelegentlich
Maskentölpel gewagte Flugmanöver in den Aufwinden darbieten.
Vorbei an einigen Meerechsen, vielen Gabelschwanzmöwen, Seelöwen-Junggesellen und vereinzelten
Goldwaldsängern gelangt man schließlich wieder zurück zum Landesteg an der Nordküste.

Plaza Sur

Landleguan

Maskentölpel

Seelöwen

Vogelnest in einer Baumopuntie

Steindreher

Galàpagos-Sesuvien mit Goldwaldsänger

Gabelschwanzmöwe

Meerechsen

auf der Insel Plaza Sur

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Nach dem herrlichen Spaziergang gab es ein köstliches Mittagessen an Bord

nach dem Mittagessen Badeaufenthalt vom Boot aus

gegen 17:00 Uhr Rückkehr ins Hotel Silberstein

19:30 Uhr gemeinschaftliches Abendessen

es war wieder ein herrlicher Tag mit ca. 32°C

Galàpagos Inseln

5. Reisetag - Dienstag,den 25.01.2005

08:45 Uhr Abfahrt vom Hotel zu einer Teil-Inselrundfahrt zum Abschluß unseres Aufenthaltes auf Galàpagos.

Besuch der Lavatunnel in der Nähe von Santa Rosa

Einer dieser großen, begehbaren Tunnel liegt auf Privatgelände unweit von Bellavista, einer kleinen Siedlung nördlich von Puerto Ayora. Er kann gegen ein geringes Entgelt besucht werden, der Ein- und Ausstieg erfolgt über Deckeneinbrüchen.

Lavatunnel

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Weiter ging die Fahrt zu den Zwillingskratern Los Gemelos (Einsturzkrater)

In der Nähe der Zwillingskrater hielten wir Ausschau nach dem Rubintyrann einem seltenen roten Vogel, den wir dann auch entdeckten.


Los Gemelos

Von Santa Rosa weiter Richtung Baltra führt der Weg in die obere Scalesia-Zone, die leider während des El Ninos 1983 schwere Schäden erlitt. Hier liegen rechts und links der Straße zwei riesige Einsturztrichter ("Gemelos = Zwillinge") an deren Rand ein schmaler Pfad entlangführt. Neben beeindruckenden Blicken in die Trichter und Scalesia pedunculata-Wäldern bietet dieser Ausflug gute Beobachtungsmöglichkeiten für Rubintyrannen und verschieden Darwinfinken, darunter Vegetarierfinken.


einer der Zwillinmgskrater

Zwillingskrater von Los Gemelos

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Rubintyrannen

Neben den mit 10 Arten vertretenen Darwinfinken sind Rubintyrannen relativ selten. Die leuchtend rote Brust der Männchen lenkt den Blick immer wieder auf diesen kleinen Hochlandbrüter, ob er ruhig auf seiner Warte sitzt oder auf Insektenjagd durch die Büsche huscht.

Besonders auffällig aber ist der Balzflug, bei dem er wie eine Feuerkugel singend in den Himmel aufsteigt, um sich dann erschöpft neben seiner unauffälligeren, gelbbrüstigen Auserwählten niederzulassen.
Weibliche Rubintyrannen sind leicht mit dem ähnlich gefärbten, endemischen Galàpagos-Tyrannen zu verwechseln. Diese sind jedoch im Ganzen kräftiger, besitzen einen breiteren Schnabel und haben ihren Verbreitungsschwerpunkt mehr im trockenen Tiefland.

Rubintyrann

Rubintyrann

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

12:15 Uhr Abflug von Baltra mit Tame Airlines nach Quito mit einem Zwischenstopp wieder in Guayaquilum ca. 15:00 Uhr
Weiterflug um 15:45 Uhr mit Ankunft in Quito um ca. 16:15 Uhr

Nach der Landung gab es eine Stadtrundfahrt und einen Spaziergang durch die Altstadt von Quito

Flug Baltra - Quito

Flug nach Quito

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Quito

Ecuadors 2850 m hoch gelegene Hauptstadt gilt nicht nur aufgrund ihrer Panoramalage etwa 20 km südlich des Äquator als die schönste Südamerikas. Großenteils excellent restaurierte Kirchen und Klöster des 16. und 17. Jahrhuderts in der Kombination mit den glänzenden Glasfassaden der zeitgenössischen Architektur machen Quito zu einem Juwel. Nicht zuletzt wurde bereits 1978 die koloniale Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Inmitten eines kaum mehr als 4 km breiten, von gewaltigen Bergen umrahmten Hochtales erstreckt sich über etwa 30 km in Nord-Süd-Richtung die "Stadt des ewigen Frühlings". Bei gutem Wetter bieten sich grandiose Blicke auf die eisgekrönten Häupter von Cotopaxi, Cayambe und Antisana. Quito war bereits zu Zeiten der Cara-Indianer und insbsondere unter den Inka ein Machtzentrum, hiervon sind allerdings keine Reste mehr geblieben. Die Metropole des 20. Jahrhunderts zeigt zwei Stilrichtungen im engsten Nebeneinander: kolonialen Barock und die klaren Linien der Moderne.
Ihren Namen erhielt die am Fuße des 4794 m hohen Pichincha liegende Stadt von den später mit den Cara verschmolzenen Quito-Indianern. Als sich das Inka-Reich unter der Führung von Huayna Capac bis Ecuador ausdehnte, leistete Quito anhaltenden Widerstand gegen die Invasoren aus Cusco. Aber am Ende gliederte Huayna Capac das Gebiet nicht nur in sein Reich ein, sondern er heiratete auch eine Prinzessin des besiegten Stammes und machte Quito zur nördlichen Hauptstadt des Inka - Staates.

Stadtrundfahrt

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Spaziergang durch die Altstadt

Am besten lernt man das koloniale Quito auf einem Spaziergang durch die engen Gassen kennen. Das Herz der Altstadt ist die Plaza de la Independencia, deren Südseite von der Kathedrale beherrscht wird.

Plaza de la Independencia m.d. Palacio de Gobierno

Die anderen Seiten der Plaza Grande, wie der Platz im Volksmund heißt, bildet der Palacio de Gobierno, der Palacio Arzobispal und das leider recht unpassende moderne Rathaus, das 1978 anstelle eines verfallenen Baus aus der Kolonialzeit errichtet wurde. Im Zentrum der Plaza steht das Monumento de los Hèroes zum Gedenken an die Helden des Freiheitskampfes.

Monumento de los Hèroes

Palacio Arzobispal

Der Palacio Arzobispal ist Sitz des Erzbischofs und mit seinen stimmungsvollen Innenhöfen und Arkadengängen öffentlich zugänglich. Das Kloster La Concepciòn, in der Nordwestecke der Plaza, zählt zu den ältesten Klöstern von Quito. Mit dem Bau wurde 1577 begonnen. Einem verheerenden Brand im Jahre 1878 fielen jedoch alle Kunstschätze zum Opfer, so daß sich La Concepciòn trotz bester Lage nicht mehr mit anderen religiösen Bauten messen kann.

Palacio Arzobispal

La Compañia

Folgen Sie der Calle Garcia Moreno ein kleines Stück in südlicher Richtung zu der wohl beeindruckendsten christlichen Verehrungsstätte des Landes, La Compañia. Es dauerte 161 Jahre, bis diese verschwenderisch verzierte Jesuitenkirche - die Bauarbeiten begannen 1605 - fertiggestellt war. Neben den goldenen Kuppeln und der reich geschmückten Fassade, die von dem deutschen Jesuitenpater Leonhard Deubler geschaffen wurde, ist insbesondere das Innere der Kirche ein einzigartiges barockes Meisterwerk.
Leider konnten wir die Kirche aus Zeitmangel und wegen der späten Abendstunde nicht besichtigen.

im Hintergrund La Compañia

El Sagrario

Direkt neben dem Haupteingang der Kathedrale, in der Calle Garcia Moreno, befindet sich der Eingang zu El Sagrario, einst Sakramentskapelle der Kathedrale. Hier ist jeder Quadratzentimeter im überladenen Churrigueresco-Stil mit filigransten goldverzierten Holzschnitzerarbeiten und kostbaren Malereien geschmückt.

El Sagrario

die Calle Garcia Moreno

Teatro Sucre

Der schönen Calle Josè Juan Flores nordwärts folgend, gelangt man nach drei Blocks zur Plaza del Teatro mit dem klassizistischen Teatro Sucre. Das schönste Theater der Stadt wird immer noch innen renoviert.

Teatro Sucre

Abendspaziergang in der Altstadt von Quito

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

21:30 Uhr Abflug von Quito nach Santiago de Chile mit LAN-Airebenfalls mit einem Zwischenstopp in Guayaquil um 22:10 Uhr
Weiterflug nach Santiago de Chile um 23:00 Uhr

05:35 Uhr Ortszeit in Santiago de Chile gelandet.

Das Vorprogramm ist hiermit beendet

Flug von Quito nach Santiago de Chile