Route Traumhafte Südseeinseln m. d. TS MAXIM GORKI
1. Kreuzfahrttag - 26.01.2005 - Valparaiso/Chile
05:25 Uhr Ankunft in Santiago de Chile/Chile [20 KB]
Temperatur bei der Ankunft ca. 13°C und leichter Regen mit Nebel
06:30 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Valparaiso ca. 120 km
09:00 Uhr Einschiffung auf der TS MAXIM GORKI - wir erhielten unsere "Passenger Card", die Tischreservierung für das Restaurant ODESSA (Tisch 48) und die Übergabe unserer Kabine Nr. 12
12:30 Uhr Mittagessen im Restaurant ODESSA - anschließend Koffer auspacken.
14:00 Uhr Fahrt in die Innenstadt von Valparaiso mit dem Taxi zu einem ausgedehnten Stadtbummel
Valparaiso
Der Name ist Programm. Wenn eine Stadt so heißt, erwartet man einiges, doch was man bekommt, ist das pure Gegenteil. Kein paradiesisches, palmenwumwedeltes Tal gibt es hier zu bestaunen, sondern eine wilde, bunte Häuseransammlung, die ihren Flickentepppich über 60 steil zum Meer abfallende Hügel geworfen hat. Die Furchen und Abhänge dazwischen blieben ebenfalls nicht unbesiedelt. Valparaiso ist laut und lebhaft - allenfalls das Format der Bucht kann einem paradiesisch vorkommen.
Die ersten europäischen Besucher waren ziemlich entsetzt. Der Forschungsreisende Eduard Poeppig urteilte 1827 gnadenlos: "Das undankbare Erdreich allein ist imstande, Büsche mit holzigen Ästen und grauen Blättern zu ernähren. Zahlreiche kleine Häuser hängen, stufenweise an den ausgehauenen Felsen." So ähnlich sollte man sich das heute noch vorstellen.
Nun, blühende Gartenlandschaften sind Valparaisos Sache bis heute nicht. Doch Esprit sollte bald dafür einziehen. Seit 1536 kolonisiert, von Pedro de Valdivia als Ausfuhrhafen für Santiago bestimmt und mit einer Kirche und ein paar Strandhütten markiert, machte es heftige Karrieresprünge als Zwischenstation zwischen dem peruanischen Hafen Vallao und dem Süden. Chile war ja dem Vizekönigreich Peru unterstellt und besaß keine eigenständigen Handelsbefugnisse, die ein sukzessives, geradliniges Aufblühen erlaubt hätten. Erst nach der Unabhängigkeit 1818 verankerte sich Valparaiso durch seine strategisch günstige Lage als wichtigster Hafen an der Pazifikküste für die Schiffe auf dem Weg zum Kap Hoorn und in den Atlantik.
Englische, holländische, französische und deutsche Kaufleute etablierten sich allmählich im Import-Export-Kontoren, von denen auch die junge Flora Tristan in "Meine Reise nach Peru" berichtete. Besagt die Legende, daß in den finsteren Höhlen von Valparaiso noch immer der Schatz der englischen und holländischen Piraten des 17. Jahrhuderts - besonders der von Francis Drake natürlich - schmort, bot der Ort in Wirklichkeit bald keinen Platz mehr für solche Schlupflöcher. Valparaiso fand sich rasch eingesponnen im Koordinatennetz der internationalen Handelsgesellschaften und einer kosmopolitischen Einwohnerschaft mit ihren vielfältigen Gepflogenheiten.
Aus einer facettenreicheren Tradition als dieser kann eine Stadt kaum schöpfen. So ist Valparaiso die chilenischte, internationalste, originellste Stadt des Landes geworden, die sämtliche Spuren der zahlreichen Hausses und Baisses ihrer Geschichte auf ihrem Antlitz trägt. Hauptstadt der 5. Region, seit 1990 mit einem Marmor-Beton-Glas-Monstrum von Kongreßgebäude gesegnet, strahlt sie die Atmosphäre einer Stadt aus, die tausenderlei Widersprüche sich einzuverleiben verstanden hat und gerade daraus ihr Profil bezieht. "Wenn wir alle Treppen Valparaisos begangen haben, sind wir um die Welt gereist", hat der Valparaiso-Liebhaber Pablo Neruda einmal geschrieben.
Valparaiso ist bunt, arm und reich. Es gibt einen deutschen, einen italienischen, einen britischen und einen jugolawischen Hügel, die allesamt in den Anfängen des 20. Jahrhunderts bezogen wurden, desweiteren ein Finanz- und Bankenviertel sowie ein Handelsviertel, das auf dem schmalen "Plan" kaum Platz findet, einem in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Drittel dem Meer abgeriungenen Stück Land am Hafen.
Die Hafengegend war einstmals wie alle Hafengegenden dieser Welt verrufen, heute kann man getrost an der Muelle Prat in ein Ausflugsboot steigen und zwischen Pelikanen und Hochseefrachtern eine Exkursionsstunde lang herumschippern. Anfangs wurden vor allem die Bodenschätze des Landes, jetzt werden auch die Agrarprodukte hier umgeschlagen. Internationale Handelsorganisationen und Regierungsinstitutionen vertragen sich naturgemäß schlecht mit proletarischem Gelichter, und so ist zumindest diese Gegend von Valparaiso ziemlich herausgeputzt. Aber es geht natürlich auch anders. Ganz Valparaiso wirkt an keiner Ecke besonders aufgeräumt.
Wie in jeder echten Hafenstadt spinnt sich Seemannsgarn durch seine Geschichte. Abgesehen von dem als sicher definierten Standort für die Schatzhöhle des Francis Drake neben dem Gebäude der größten chilenischen Tageszeitung "El Mercurio" an der Calle Esmeralda gilt es als ebenso sicher, daß der kleine Neptunbrunnen an der Plazuela Anibal Pinto vor dem Cafe Riquet aus Frankreich angespült worden ist. Und der Wirt des Spelunkenrestaurants La Playa behauptet steif und fest, in seinem Etablissement befänden sich zwei der sieben Spiegel, die einst das berühmteste Hurenhaus der Pazifikküste, die "Casa de los Siete Espejos" schmückten - und das stand selbstverständlcih in Valparaiso.
Die Treppen von Valparaiso
Am besten man folgt dem Ratschlag Pablo Narudas und lernt die ganze Welt in Valparaiso kennen. Es ist nicht nötig, alle Treppen erklimmen zu wollen, denn die Stadtverwaltung hat schon vor etwa einem Jahrhundert Erbarmen mit den Fußgängern gehabt und Standseilbahnen und Aufzüge über die Hügel gebreitet.
Kabine 12 auf dem Oriondeck
Flagge von Chile
eine der vielen Standseilbahnen
Insgesamt sind es 45. Da Valparaiso einen zenrtralen Platz nicht hat, sondern derer gleich mehrere, beginnt der Spaziergang am ideologischen Zentrum der Stadt, dem Hafen und der Plaza Sotomayor.
Umringt wird die von Autos leider stets zugeparkte Plaza von einigen representativen Bauten aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, z.B. dem heute leicht heruntergekommenen Hotel Reina Victoria, der Post mit ihrem imposanten Treppenaufgang und der schaumweißen Ex Intendencia von 1910, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude und heutigen Marinehauptquartier.
Gegenüber gedenkt das Monumento de Los Hèroes de Iquique der verlorenen Seeschlacht während des Salpeterkrieges.
Nördlich vom Hafen erklimmt der Ascensor Artilleria den gleichnamigen Hügel und endet in dem eleganten Paseo 21 de Mayo. Die Aussicht auf Meer und Hafen ist ganz exquisit.
Hier ist das Museo Naval mit den sterblichen Überresten des Arturo Prat zu besichtigen. Die weiteren Säle sind nach historischen Abschnitten gegliedert und zeigen Modellschiffe und Dokumente.
Hier ist das Museo Naval mit den sterblichen Überresten des Arturo Prat zu besichtigen. Die weiteren Säle sind nach historischen Abschnitten gegliedert und zeigen Modellschiffe und Dokumente.
Plaza Sotomayor
Marinehauptquartier
Monumento de Los Hèroes de Inquique
Ascensor Artilleria
Blick vom Artilleria auf den Hafen
Museo Naval
Valparaiso
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19:30 Uhr Abendessen - dabei haben wir auch unsere Tischnachbarn kennen gelernt - ein Ehepaar aus Leverkusen - welches die Weltreise unternahm
24:00 Uhr TS MAXIM GORKI verläßt den Hafen von Valparaiso/Chile und nimmt Kurs auf Juan Fernandez/Robinson Crusoe Insel/Chile
Es liegt eine Strecke von 368 Seemeilen vor uns.
Temperatur am Nachmittag ca. 22°C
Auszug aus dem Tagesprogramm
09:00 Uhr Einschiffung der Gäste des Vorprogramms "Galàpagos Inseln"
12:30 Uhr Einschiffung der Gäste des Fluges LH 5011 aus Frankfurt
12:30 Uhr Mittagessen
13:45 Uhr Einschiffung der Gäste des Vorprogramms "Buenos Aires & Iguassu Wasserfälle"
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
20:25 Uhr Einschiffung der Gäste des Vorprogramms "Anden Rundreise"
21:00 Uhr Tanzabend
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Fried Rice
Tagescocktail:
alkaholisch: Schokoflip (Kakaolikör, Scotch Whisky, Sahne) - 2,10 €
alkaholfrei: Baby Face (Ananas-, und Orangensaft, Zitronenmix, Orzata, Erdbeermix) - 1,70 €
Worte zum Tag:
"Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt."
- Benjamin Franklin -
fahrt von Valparaiso zu den Juan Fernandez Inseln
2. Kreuzfahrttag - 27.01.2005 - auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:15 Uhr Ökumenische Morgenandacht mit dem Bordgeistlichen Christian Bojak
10:15 Uhr Informationsvortrag mit Dias von Helmut über die Ausflugsmöglichkeiten dieser Reise von Juan Fernandez/Robinson Crusoe Insel/Chile bis Bora Bora/Franz. Polynesien
11:00 Uhr Wassergymnastik
12.00 Uhr Diabetiker -und Vegetariertreffen mit dem Küchenchef Salah El-Hagar
12:30 Uhr Mittagessen
14:15 Uhr ÜBUNGSALARM
Dieser Alarm soll uns mit den Rettungseinrichtungen an Bord vertraut machen. Bitte Schwimmwesten anlegen und vor der Kabinentür warten auf die Stewardess, die uns zum Bootsdeck und zu unserem Rettungsboot führt.
Die Nummer des Rettungsbootes steht an der Innenseite der Kabinentüre.
Der Übungsalarm ist Pflicht für alle in Valparaiso zugestiegenen Passagiere.
15:00 Uhr Maxim Kino: J.F.K. Tatort Dallas
16.00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Janet öffnet die Bibliothek
17:00 Uhr Auf Kanal 1 des Kabinenfernsehens:
"Auf ein Wort"
Wichtige Informationen für alle Gäste, rund um das Schiff und über die jetzige Reise, von Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka.
18:30 Uhr Der Kapitän der TS MAXIM GORKI Vladimir Yakimov und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka begrüßen alle neu zugestiegenen Gäste persönlich in der Galerie vor dem Musiksalon
19:15 Uhr Begrüßungs-Cocktail
Der Kapitän der TS MAXIM GORKI, die Offiziere und die Phoenix-Reiseleitung heißen uns offiziell an Bord willkommen.
19:30 Uhr ***Kapitäns-Dinner***
21:30 Uhr Willkommen - Bienvenue - Welvome
Timur Cevik stellt die Künstler vor, die uns während der Reise begleiten werden.
21:30 Uhr Maxim Kino: Fletcher`s Visionen
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Käse- und Früchte - Buffet
Tagescocktails:
alkaholisch: Bellini (Sekt, Pfirsichlikör) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Cola Top (Pfirsichmix, Ananas-, Orangensaft, Cola) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Der verlorenste aller Tage ist der, an man nicht gelacht hat"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 16°C
Wasser: 18°C
Windstärke: 6
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 3640 m
Kapitänsempfang -und Dinner
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3. Kreuzfahrttag-28.01.2005-Robinson Crusoe Insel
06:30 Uhr Frühstück
07:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor dem Juan-Fernandez Inselarchipel/Robinson Crusoe Insel/Chile
07:30 Uhr Tenderfahrt mit dem Boot zum Hafen von San Juan Bautista zum freien Landgang
Unser Spaziergang auf der Insel endete gegen 12:00 Uhr
Isla Robinson Crusoe
Juan-Fernandez Archipel
"Es war der 30. September gewesen, an dem ich den Fuß auf dieses schreckliche Eiland gesetzt hatte, also zu einer Zeit, da bei uns die Sonne in der herbstlichen Tagundnachtgleiche steht, während sie dort senkrecht über mir glühte; denn nach meiner Berechnung befand ich mich neun Grad zweiundzwanzig Minuten nördlich des Äquators", notierte der berühmteste Schiffbrüchige aller Zeiten, Robinson Crusoe, am 30. September 1659.
Wer Robinson Crusoe nicht kennt, hat - da sind sich die Kinder und auch die Erwachsenen der Welt einig - etwas ganz Grundlegendes in seinem Leben verpaßt. Hat nicht von den schrecklichen, todbringenden Wellen gelesen, die den Unglücklichen an einen einsamen Strand spülten, von seiner Vertzweiflung, als er feststellen mußte, daß er sich auf einer rings vom Meer umgebenen Insel befand, und wie er eine Stelle entdeckte, um sein lager aufzuschlagen:"eine Ebene, deren eine Seite von einem mächtigen Felsen gebildet wurde, welcher sich wie die Front eines Hauses nach der Ebene steil herabsenkte...".
Aber wer weiß schon, daß es tatsächlich einen Robinson Crusoe gegeben hatte, der den Schriftsteller Daniel Defoe zu seinem Roman insprierte? Es ist die Geschichte des schottischen Feuerkopfes Alexander Selcraig - oder Selkirk, wie er sich später taufen sollte -, der sich am 7. Februar 1704 in London auf dem Handelsschiff "Cinque Ports" eingeschifft hatte und mitten im Ozean einen so immensen Streit mit seinem Kapitän Thomas Stradling über den Zusatnd des Schiffs und die armselige Ernährung der Matrosen geriet, daß er bat, ausgesetzt zu werden mit nichts anderem als einer Axt, seiner Bibel, ein wenig Tabak, einem Gewehr, ein paar nautischen Büchern und einem Pfund Schießpulver. Vier Jahre lang währte sein selbstgewähltes Exil, das er - praktisch noch mit den Wellen strauchelnd, die ihn ans Ufer brachten - sogleich verfluchte.
Die Umstände waren hart, aber er wußte sich einzurichten. Die Baumstämme dienten ihm als Blätter eines Tagebuchs, in die er seine Notizen ritzte. Er las die Bibel und legte einen Kalender an, um den Sinn für die Zeit nicht zu verlieren. Aus Seehundfellen nähte er Kleider, und aus Blättern baute er ein Regendach. Er züchtete Ziegen und gewöhnte sich so sehr an das Barfußlaufen, daß er seine Füße noch Jahre nach seiner Rückkehr im Februat 1709 nicht in Schuhe zwängen konnte. Das Sprechen hatte er auch verlernt.
Zeitgenossen sagen, er sei nahe seiner Robinsonade für die Zivilisation verloren gewesen, andere Stimmen behaupten, daß er das davor auch schon war. Die Abenteuerlust ließ sich aus seinem Leben nicht bannen. Am Strand seines schottischen Heimatfleckens Largo baute er die Höhle nach, die er auf den Juan-Fernandez-Inseln bewohnt hatte, und zur Heirat flüchtete er nach London. Als Seefahrer starb er 1723 mit 47 Jahren an Bord eines Handeslschiffes vor den Küsten von Afrika. Und 1719 erschien "Das Leben und die seltsamen und überraschenden Abenteuer des Robinson Crusoe, Seemann aus York" von Daniel Defoe, das ihm und seinem Autor gleichermaßen unsterblichen Ruhm bescheren sollte.
Wie die Osterinsel sind die Islas Juan Fernandez aus vulkanischen Eruptionen entstanden, die vor 6 Millionen Jahren die Nazcaplatte durchbohrten. Zuächst waren sie kahl und nackt, doch die Lava schoß immer höher und fing die Regenwolken des Pazifiks ein. Der Regen zerrieb die Lava, und Pflanzen konnnten entstehen - zuerst natürlich die Farne, die ältesten Gewächse der Welt. Doch die aus dem Meer emporgeschleuderten Eilande bewegen sich nicht nur wie die Isla de Pascua, sie sinken auch wieder zurück ins Wasser. Waren sie zunächst 3000 Meter hoch, so mißt der höchste Berg auf der Isla Alejandro Selkirk nur noch 1650 m. Der größte Teil des Landes ruht bereits wieder unterhalb des Meeresspiegeles.
Zum ersten Mal gesichtet wurden die zerklüfteten Gipfel der Inselgruppe am 22. November 1574 von dem portugisischen Kapitän in spanischen Diensten Juan Fernandez, der seine ganzen seefahrerischen Künste aufbringen mußte, um diese Gegend zu erkunden. Zurückgekehrt in seinen peruanischen Heimathafen Callao, mußte er sich vor der Inquisation den Vorwurf gefallen lassen, mit Teufelkskünsten gesegelt zu sein. Doch seine Navigationstricks hatte der unerschrockene Mann in seinem auf portugisisch verfaßten "Tratado de Navegacao de Chili Contra o Suh" festgehalten und somit dokumentiert, daß er mit Gottes Hilfe vorwärts gekommen sein konnte.
Zunächst siegte die Einfallslosigkeit. Die drei unbewohnten Inseln wurden schlicht Mas a tierra, Mas fuera und Santa Clara getauft, "Näher zum Land" "Weiter Draußen" und Santa Clara. Heute heißen sie nach ihren berühmten Bewohnern: Robinso Crusoe und Alejandro Selkirk - nur Santa Clara behielt ihren Namen. Auf letzterem, lediglich 2 qkm großen felsigen Eiland siedelten die Bewohner die von dem Seefahrer Juan Fernandez eingeführten Ziegen an, die es nun völlig kahlgefressen haben. Die 44 qkm umfassende Isla Alejandro Selkirk blieb weitgehend unberührt - übrigens auch von Alexander Selkirk, der ja auf Robinson Crusoe lebte. Lediglich während der Hummersaison siedeln sich hier Fischer an. Die chilenische Regierung dachte sich 1909 jedoch, was den englischen Seeleuten recht war, könne ihr nur billig sein, und errichtete auf Alejandro Selkirk eine Strafkolonie, die bald wieder aufgegeben wurde.
Nur die 47 qkm große Isla Robinson Crusoe ist bewohnt. Auch heute versinkt der seit 1877 dauerhaft besiedelte Hauptort San Juan Bautista keineswegs in Trubel, obwohl hier alle 550 Insulaner beisammen sind. Wer zu den Islas Juan Fernandez unterwegs ist, sollte es nicht wegen städtischer Zerstreuung sein, sondern Abgeschiedenheit in einer traumhaft schönen Natur zu schätzen wissen.
Ein Laboratorium hat man die Islas Juan Fernandez schon genannt, weil sich hier isoliert vom (chilenischen) Festland ein ganz eigenes Pflanzenkleid entwickelte, andere Samen jedoch über den regen Seevogelverkehr zu dem Archipel transportiert und dort heimisch wurden. Botaniker sind denn auch ständig staunende Gäste auf Robinson Crusoe.
Und auch die Geograhie ist ziemlich außergewöhlich. Aus den kleinen, scharfkantigen und stark gefalteten Inseln brechen hohe Gipfel hervor, wie versteinerte Eruptionen. Auf der Isla Alejandro Selkirk befindet sich der Cerro de Los Inicentes, mit 1650 m die höchste Erhebung des Archipels, auf der Isla Robinson Crusoe erreicht El Yunque immerhin 915 m. Steilste Felsen mit Wänden, die die Erusion schraffiert hat, schirmen tatsächlich so lotrecht wie Hausmauern das Inselinnere ab. Zackenkronen lassen sie wie Drachenrücken wirken. Im späten Nachmittagslicht ist deren Schattenspiel auf den weichen grünen Matten im Innern der Insel besonders schön.
An den scharfgeschnittenen Gipfelspitzen der stark gefalteten Gebirgszüge im Nordosten der Insel regnen sich die Pazifikwolken ab, und der üppige Niederschlag durchfeuchtet die riesigen Farn- und Walddickichte, während der Westen in den Sommern manchmal so aussieht wie die Umgebung von San Pedro de Atacama. Hier wurde auch die gerade 800 m messende Landepiste aus dem Fels gesprengt. Wenn die Winde besonders stürmisch blasen, dann wagt hier allerdings kein Pilot das Landemanöver. Der übliche Nachhauseweg nach San Juan Bautista sieht vor, entweder fünf Stunden über die Insel zu kraxeln oder anderthalb Stunden die Küste entlangzuschippern, wobei es auch dort recht stürmisch zugehen kann. Das glasklare Wasser hat für Taucher unübersehbare Vorteile, und in das Bewußtsein aller Chilenen hat sich eingebrannt, daß die besten Hummer von ihrem Robinson-Inselchen kommen. Was allerdings zu deren radikaler Dezimierung geführt hat.
Es ist also nicht leicht, auf den Islas Juan Fernandez einzutreffen. Um so glücklicher schätzt sich, wer dann da ist. Die meisten Besucher räumen nur drei Tage für den Aufenthalt ein, und wegen der beschränkten Kapazitäten der kleinen Flugmaschinen muß gerade während der Hauptsaison in den Sommermonaten präzise geplant werden. Die Reiseveranstalter sagen jedoch unisono, daß das einzige, worüber sich die Gäste beklagen, ihre zu geringe Zeitaufwendung sei. Nicht die noch bescheidene Infrastruktur, nicht, daß auf den Inseln die ärztliche Versorgung nicht besonders reichhaltig ausfällt, liefert Anlaß zur Beschwerde.
Die Robinson Crusoe Insel
San Juan Bautista an der Bahia Cumberland ist eine ordentliche Ansammlung von Fischerkaten und Häuschen an Erdstraßen und liegt ganz in der Nähe der Stelle an der Nordküste, wo auch Alexander Selkirk seine Höhle in den Fels grub - damals wie heute offenbar der beste Platz zum Wohnen. Die einzige städteplanerische Extravagnz in dem Zehn-Straßen-Dorf ist die enge Nachbarschaft von Friedhof, Fußballplatz und Leuchtturm. In der Casa de Culture Alfredo de Rodt mit der Biblioteca Daniel Defoe werden Ausstellungen veranstaltet. Ein kleines Zimmermuseum dokumentiert die Geschichte des deutschen Kriegschiffs "Dresden", das während eines Kampfes gegen drei Schiffe der britischen Kriegsmarine im Februar 1915 in der Bahia Cumberland sich selbst versenkte. Von der geretteten Mannschaft blieben 50% auf der Insel. Unterkünfte und kleine Restaurants liegen in den Straßen Alcalde Larrain und Carrera Pinto.
Gleich bei dem Ort liegt die 1974 restaurierte Festung Santa Barbara die die Spanier 1749 zum Schutz gegen Piratenüberfälle bauten, und nebenan befinden sich die sieben Grotten umfassenden, sogenannten Cuevas de los Patriotas. Dorthin wurden 1815 spanische Soldaten verbannt, die sich während der Unabhängigkeitskriege nicht den Nationalisten ergeben wollten.
Eine schöne Fortsetzung dieser Route bildet der etwa anderthalbstündige Spaziergang zum Mirador de Selkirk, der gleich hinter der Festung Santa Barbara in einem üppigen Farndschungel mündet, den bevorzugten Aufenthaltsort der endemischen Kolibris picaflor rojo. Die Conaf geleitet mit einem Lehrpfad durch den Wald. Zum 565 m hoch gelegenen mirador auf dem Cerro Portezuelo muß man etwas klettern, wird oben aber mit der Einsicht belohnt, warum dieser Aussichtspunkt den Namen des Schiffbrüchigen erhielt: Die Sicht auf die komplette Insel - ein bißchen Wüste und viel kühler Dschungel -, das Meer und die beiden anderen Eilande ist majestätisch schön und vor allem grenzenlos.
Die Robinsonhöhle westlich von San Juan Bautista, ist zu erwandern oder mit einer kleinen Bootsfahrt zu erreichen. Sie liegt eng umschlossen von steil aufragenden Kieselstrand, der mit Krebsen übersät ist. Flink sprudelt hier ein Flüßchen ins Meer - für Robinson war es überlebenswichtig. Auf einem Hügel sind noch die Überreste eines spanischen Forts zu sehen.
Den Haupterwerbszweig der Insel näher kennenzulernen ist ein höchst interessantes Ausflugsangebot. Die Langusten- und Hummerfischer lassen sich auf ihrer Fahrt zu den Fangplätzen begleiten. Wer Glück hat, erwischt einen, der zum Mittagessen den Langusteneintopf perol bereitet und dazu einlädt.
Robinson Crusoe Insel
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13:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von der Robins Crusoe Insel/Juan Fernandez Inselarchipel/Chile und nimmt Kurs auf Hangaroa/Osterinsel/Chile
Es liegt eine Strecke von 1645 Seemeilen vor uns.
15:00 Uhr Vorlesung mit Stephanie Pauly im Maxim Theater:
Rapa Nui - Eine Liebe auf der Osterinsel - Stephany Pauly lebt auf der Osterinsel
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Bingo
16:30 Uhr Lernen Sie nützliche Begriffe beim Russisch-Unterricht mit Lilian Sorokina von der St. Petersburger Universität
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Rund um die Welt
Eine unterhaltsame musikalische Reise um den Erdball mit
Internationaler Musik
gespielt und gesungen von
Merab, Sumbat, Zurab, Ramaz, Gary, Avton und Zury
21:00 Uhr Maxim Theater: Nell
23:00 Mitternachtssnack: knusprige PIZZA
Tagescocktails:
alkaholisch: Captain Collions (Canadian Club, Zitronensaft, Soda) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Strawbery Plant (Orangen-, Ananas-& Zitronensaft, Erdbeersirup) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Genieße froh die Tage - des Augenblickes Gunst:
Richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 18°C
Wasser 18°C
bewölkt
11:30 Uhr
Luft 21°C
16:00 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 16°C
Seestärke: 4
Meerestife: ca. 4020 m
Lesung von Staephanie Pauly
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4. Kreuzfahrttag-29.01.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong - Erneuern Sie ihre Lebensenergie bei Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Zu seinem ersten Diavortrag auf dieser Reise lädt uns Dr. med. Wolfgang Losacker (deutscher Honorarkonsul der Cook Inseln) herzlich ein.
Das heutige Thema: Geschichte und Kultur der Polynesier
11:00 Uhr Frühschoppen an der Neptun Bar mit Leberkäse & Kartoffelsalat
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Videofaszination - aber bitte einfach... Heute lernen Sie den richtigen Umgang mit dem Camcorder bei Marcus Sommer im Captain`s Club
14:00 Uhr Im Maxim Theater: Treffen mit dem Bordhospital
Chefarzt Dr. Sergej Novikov stellt Ihnen die Ärzte des Bordhospitals vor.
15:00 Uhr Im Maxim Theater: Dokumentation mit englischem Kommentar:
TS HAMBURG - Der Bau der heutigen MAXIM GORKI
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
18:30 Uhr MAXIM-TV- Quiz und Interview
habe ein Bordbuch gewonnen
19:00 Uhr Spanisches Abendessen
21:00 Uhr ....Souveniers, Souveniers.....
Ein musikalischer Abend mit Timur Cevik
21:00 Uhr Im Maxim Theater: Fitzcarraldo
22:30 Uhr Mitternachtssnack: heiße Häppchen
Tagescocktails:
alkaholisch: Gipsy (Benedictine, Wodka, Angostora) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Picasso (Trauben,- Zitronen & Grapefruitsaft, Grenadine) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Wenn du das Leben liebst, liebt es auch dich!"
Wetterbericht:
06:00 Uhr
Luft: 16°C
Wasser: 18°C
Seegang: 5
11:00 Uhr
Luft: 20°C
Wasser: 21°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 3880 m
5. Kreuzfahrttag-30.01.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong - Erneuern Sie ihre Lebensenergie bei Helmut in der Rossia Lounge
09:30 Uhr Seidenmalen mit Susi
10:00 Uhr Eine Party Dart mit Patric auf dem Sportdeck
10:00 Uhr Ökumenischer Sonntags-Gottesdienst mit dem Bordgeistlichen Christian Bojack
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
11:00 Uhr Im Maxim Theater: Arielle, die Meerjungfrau
12:30 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Im Maxim Theater: Informationsaustausch und Fragen über
"Das Leben auf den Inseln unter dem Kreuz des Südens"
mit Staphanie Pauly, Dr. med. Wolfgang Losacker und Helmut Rüdel
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Bingo
16:30 Uhr Russisch Unterricht
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
18:00 Uhr Cocktail-Demonstration mit Vladimir
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr "Märchen, Mythen und Musik"
Phantastiosches in Wort und Ton mit Prof. Reinert Ginzel, Violoncello/Rezitation und
Prof. Annette Weisbrod, Klavier
21:00 Uhr Im Maxim Theater: Die Legende vom Ozeanpianisten
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Krapfen - Sigrid ist extra aufgestanden um Krapfen zu holen
Tagescocktails:
alkaholisch: Golden Torpedo (Galliano, Amaretto, Sahne) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Baby Face (Ananas-,Orangensaft, Zitronenmix, Orzata, Erdbeermix) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie"
- Wilhelm Busch -
Wetterbericht:
06:00 Uhr
Luft: 20°C
Wasser: 21°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 3470 m
12:00 Uhr
Luft: 21°C
Wasser: 21°C
Seegang: 4
18:00 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 21°C
6. Kreuzfahrttag-31.01.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:30 Uhr Seidenmalen mit Susi
10:00 Uhr Tischtennisturnier
10:00 Uhr Informationsvortrag mit Dias über die Ausflugsmöglichkeiten von Pago Pago bis Auckland
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
11:00 Uhr Cabaret-Treff! - Alle Gäste die gerne an einem bunten Gäste-Abend teilnehmen möchten treffen sich mit Thomas im Club Zhiguli
11:30 Uhr Alle Gäste die im MAXIM CHOR mitwirken möchten treffen sich mit Thomas im Club Zhiguli
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Elebniswelt Digitale Fotografie mit Marcus Sommer
15:00 Uhr Haben Sie noch Fragen zur Osterinsel?
Stephanie Pauly steht Ihnen im Maxim Theater gerne zur Verfügung
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Bingo
16:30 Uhr Russisch Unterricht
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr "Poesie, Sterne, Musik, Wind, Wellen"
Rudolf H. Herget
spricht und spielt bei Kerzenschein
Der kleine Prinz
21:00 Uhr Im Maxim Theater: Rapa Nui - Auf den Osterinseln kämpfen die Stämme um die Vorherrschaft
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Fishfingers
Tagescocktails:
alkaholisch: Grasshopper (Grüne Minze- und Kakaocreme, Milch) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Coconut Kiss (Ananassaft, Orangensaft, Kokosnusscreme, Grenadine) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen"
- Emil Zola -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 22°C
Wasser: 22°C
Seegang: 4
12:00 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 24°C
Seegang: 4
7. Kreuzfahrttag-01.02.2005-Hangaroa (Osterinsel)
08:00 Uhr Frühstück
08:30 Uhr TS MAXIM GORKI nähert sich der Osterinsel
ca. 10:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Hangaroa/Osterinsel/Chile auf Reede
ca. 10:15 Uhr Tenderbeginn für den Privaten Landgang
10:00 Uhr Die Gäste des Ausfluges Inselfahrt mit Abu Tongariki und Anakena-Strand haben die Möglichkeit, sich in der Galerie vor dem Musiksalon gegen Vorlage des Ausflugtickets eine Lunchbox nach eigenen Wünschen zusammenzustellen.
11:15 Uhr Die Tenderboote für den Ausflug "Inselrundfahrt mit Ahu Tongariki und Anakena-Strand sind bereit ( 60.--€/Person)
Osterinsel
Die Osterinsel - Der Nabel der Welt
Der Name der Osterinsel stammt vom holländischen Kapitän Jacob Roggeveen, der am Ostersonntag 1722 als erster Europäer die damals ausschließlich von Polynesiern bewohnte Insel entdeckte. Seit dem Jahr 1888 ist die Osterinsel chilenisches Staatsgebiet und wird offiziell Isla de Pascua genannt, die Einheimischen bezeichnen sie als Rapa nui, als "großen, weiten Flecken". Weltbekannt ist sie wegen ihrer riesigen Steinstatuen (Moai) und der als geheimnisvoll beschriebenen Vergangenheit.
Zum Festland sind es 3765 km, nach Tahiti 4239 km. Die nächste bewohnte Insel, Pitcairn mit nur 40 Einwohnern, liegt 2250 km weiter westlich. Rapa nui das von den drei Hauptvulkanen Poike, Rano Kau und Maunga Terecaka gebildet wird, gilt als der am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Flecken Land.
Ursprünglich von dichter Vegetation überzogen, zeigt sich die als 171 qkm großes Dreieck aus dem Südpazifik ragende Insel heute als grasbewachsene Hügellandschaft. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind Teile von ihr vorwiegend mit Eukalyptus wieder aufgeforstet worden. Die höchste Erhebung der Berg Maunga Terevka, ragt 501 m aus dem Meer, doch sein weitaus größter Teil - 3000 m - ruht unter Wasser.
Bäche oder Flüsse gibt es auf der Osterinsel nicht. In den drei größten Kratern haben sich Regenwasserseen gebildet. Größtenteils wird die Trinkwasserversorgung durch Grundwasser gedeckt.
Entstehung und Geographie
Vor 3 Millionen Jahren setzte die erdgeschichtliche Entstehung der Osterinsel ein. 500 kmöstlich des Pazifikgrabens durchbricht flüssiges Magma die in 3000 m Tierfe ruhende Nazcaplatte. Gewaltige Lavamassen erheben sich bis 370 m über die Wasseroberfläche und formen eine 12 qkm große Insel. 1 Million Jahre später baut sich 25 km südwestlich ein zweiter Vulkan aus dem Pazifik auf, explodiert und hinterläßt einen 450 m tiefen Krater, der sich mit Regenwasser füllt. Nördlich steigen weitere Vulkane empor. Lavaströme fließen in den Süden und Osten und verbinden die bereits bestehenden Inseln. Die Osterinsel entsteht.
Auf dem mineralienreichen Lavagrund gedeiht eine reiche Pflanzenwelt, die sogar Palmen einschließt. Doch die letzte Eiszeit vernichtet den tropischen Pflanzenwuchs. Gräser und Farne überwuchern nun die nur von Seevögeln bewohnte Insel. Kurz vor der Zeitenwende kommt die Vulkantätigkeit zum Stillstand, und der einsame Landflecken treibt langsam, aber unaufhörlich (2 m- 15 cm pro Jahr) auf den südamerikanischen Kontinent zu.
Vor 17 000 Jahren erreichte die Eiszeit ihren Höhepunkt. Als Folge der danach ansteigenden Temperaturen schmolz das zu Eis erstarrte Wasser und große Teile der südostasiatischen Landmasse wurde überschwemmt. Um der Sintflut zu entkommen, flohen die Austronesier bis zu den Malediven und nach Madagaskar. Die Bewohner von Taiwan erreichten die im Pazifik gelegenen Inselgruppen Fidschi, Tonga und Samoa. Weitere Volksgruppen segelten in Richtung Pazifik. Sie nannten sich Maohi. Ihr Entdeckungsdrang trieb sie bis zu den entlegenen Marquesa-Inseln. Zu Ehren ihrer Vorfahren erbauten sie grandiose Magalith-Kultstätten mit meterhohen Steinstatuen aus hartem Basalt.
Doch Überbevölkerung und Hungersnot zwingen zahlreiche Stämme, andere bewohnbare Inseln zu suchen. Der ariki (Stammesführer) Hotu Matua träumt der Legende nach von einer fernen Insel hinter dem Horizont. Sieben Kundschafter werden ausgeschickt und entdecken tatsächlich nach mehrwöchiger Fahrt in die vom König beschriebene Richtung ein unbewohntes Eiland. Mit einigen hundert Stammesmitgliedern bricht Hotu Matua zum isloiertesten und einsamsten Flecken Ozeaniens auf und gibt ihm nach der glücklichen Landung kurz nach der Zeitenwende den Namen Te Pito o te Henua, "Nabel der Welt" .
Die Insel wird besiedelt
In den zahlreichen Buchten rund um die Insel sickert Grundwasser ins Meer. Daher errichteten die Eingewanderten ihre Siedlungen entlang der Küste. Die Höhlen und Grotten in den Lavaklüften dienen als Wohnstätten. Im fruchtabren Vulkanboden gedeihen schnell die mitgebrachten Pflanzen: Süßkartoffeln, die Knollenfrucht taro, Zuckerrohr und Bananen. Die kleinen Nüsse der heimischen Palme ersetzen die gewohnte Kokosnuss. Hühner und Ratten spenden Fleisch, hochseetüchtige Auslegerboote erlauben das Fangen von großen Raubfischen.
Das Land teilt Hotu Matau unter seinen Söhnen auf. So entstehen verschiedene Stämme, denen eine selbsternannte ariostokratische Familie vorsteht. Die Klasse der Hanau eepe unterscheidet sich mit ihrem korpulenten Körperbau von den schlanken hanau momoko. Nach uralter Tradition durchbohren sich die Mitglieder der oberen Gesellschaftsklasse die Ohrläppchen und stecken aufgerollte Zuckerrohrblätter in die Öffnung, die bei Festen durch Holzschmuck ersetzt werden. Der Status entscheidet über die Hautfarbe: gegen die arbeitende Bevölkerung mit ihrer von der Sonne verbrannten, dunklen Haut verteidigt die Oberschicht ihre Blässe als Merkmal des Adels. Junge Mädchen werden monatelang in die Jungfrauenhöhle (Ana o keke) gesperrt, damit sie bleich werden.
Zu Ehren der verstorbenen errichtet jede Familiengemeinschaft nahe den Küstenfelsen einen Ahu, eine rechteckige, zum Meer ansteigende Steinrampe. Aus Lavabrocken entstehen die ersten Standbilder die sagenhaften Moai. Augen aus polierter weißer Koralle, lose in die ausgeschlagenen Augenhöhlen gelegt, wachen symbolisch über die Dörfer. Die Toten werden hinter den Ahu in eigenen Krematorien verbrannt.
Vor den Ahu werden großflächige, teilweise gepflasterte Versammlungsplätze angelegt. In unmittelbarer Nähe baut man die Hare paenga, bootsförmige Gemeinschaftshäuser, die einen Sockel aus behauenen Steinquadern erhalten. Ein wasserdichtes Geflecht aus Blättern und Gräsern bildet das Dach. Dort finden die Menschen während der zeitaufwendigen religiösen Zeremonien Unterschlupf.
Die Verfeinerung der Kultur wird von einem immer aufwendigeren Baustil begleitet. Tonnenschwere Basaltquader schleppen die Arbeiter aus abgelegenen Steinbrüchen heran. Am Kraterberg Rano raraku im Osten der Insel wird leicht zu bearbeitendes Tuffgestein entdeckt. Das weiche Material erlaubt den mit großen Steinfäusteln arbeitenden Bildhauern, innerhalb weniger Wochen mehrere Meter lange Statuen aus dem fast senkrechten Felsen zu schlagen. Um die bis zu 150 t schweren Kolosse abzutransportieren, läßt man sie zunächst auf dem Rücken liegend den steilen Berghang hinabrutschen. Unten werden sie in tiefen Gruben sicher abgestellt und später in einem ihrer Breite entsprechenden Graben auf den Bauch gekippt. Ganze Dorfgemeinschaften ziehen dann ihre künftigen Standbilder zu den bis zu 25 km entfernten Siedlungen. Doch damit ist ein Moai noch nicht fertiggestellt. Im westlichen Teil der Insel, beim Vulkanhügel Puna pau, schlagen die Steinmetze aus rötlichem Schlackengestein die zylinderförmigen Pukao.
Sind die neuen Statuen am Standort angelangt, werden die alten Moai gestürtzt und wandern als Füllmaterial in die neu gestalteten Plattformen. Die Statue und der am Kopf festgebundene Pukao werden mit Holzstangen angehoben und Geröll zu einer Rampe zusammengeschoben.
Die Herstellung der Moai dominiert das gesamte Inselleben. Am Ranu raraku werden gleichzeitig mehrere hundert der Steinriesen bearbeitet oder für den Transport fertiggemacht. Weite Teile der Inselfläche hat man gerodet, um für die zahlreíchen Arbeiter kalorienreiche Nahrung anzupflanzen. Doch als die Insel Kuwae im Westpazifik 1450 explodiert und einen gut 10 km großen Krater in den Meersboden reißt, kommt es auf Rapa nui zu einem heftigen und langanhaltenden Klimawechsel, der über Jahre hinweg katasrophale Mißernten verursacht. Regenfälle schwemmen den fruchtbaren Humus ins Meer.
Die mächtigen arikis, die angeblich mit übernatürlichen Kräften (manal) regieren, werden für dieses Unheil verantwortlich gemacht. In der Moai-Werkstatt am Rande Rano raraku, herrscht plötzlich geheimnisvolle Ruhe. Eine 20 m lange Statue ist fast fertiggestellt, nur der Rücken ist noch mit dem steilen Felshang verbunden. Am Puna pau warten über 40 Pukao auf ihren Abtransport. Doch die zahlreichen Dorfgemeinschaften haben etwas Dringlicheres zu tun: Sie verteidigen ihre fruchtbaren Küstenabschnitte. Die traditionellen Stammesgebiete zerfallen, zwei rivalisierende Gruppen beherrschen Osten und Westen der Insel.
Die nun mächtiger gewordenen Priester und Schamanen versuchen, den Schöpfergott Makemake mit Opfern zu versöhnen. Sogar Kinder sterben, um den Fruchtbarkeitsgott gütig zu stimmen. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts gewinnt der Kult um den Vogelmann große Bedeutung, der durch einen alljährlich zur Brutzeit der Rußseeschwalben auf den vorgelagerten Felsenplittern Motu nui, Motu iti und Motu Kaokao stattfindenden Wettkampf ermittelt wird. Schauplatz der Zeremonie ist Orongo, eine über 300 m tief ins Meer stürzende Kraterkante am Vulkan Rano kau. Ausgewählte Mitglieder verschiedener Familien schicken eigens trainierte Jungen, die Hopu manu, in den lebensgefährlichen Wettstreit um das erste Ei der Seevögel, die auf den Inselchen brüten. Die Teilnehmer müssen den Steilhang hinabklettern, durch das tosende Wasser zu den Inseln schwimmen, ein Ei finden und es ihrem Auftraggeber bringen, der oben auf der Kraterkante inmitten der Priester und seinen Gefolgsleuten das Rennen beobachtet. Dieser ist damit zum neuen Tangata manu (Vogelmann) gekürt, der mit seinem Stamm ein Jahr über die Insel gebieten wird.
Am Ostersonntag des Jahres 1722 erreichen Schiffe Rapa nui. Die Fremden, weißhäutige Europäer, werden wie Götter empfangen. Sie führen unbekannte Güter mit sich: Eisenäxte, Nägel, scharfgeschliffene Messer, reichverzierte Uniformen aus gewebten Stoffen und Kanonen. Kaum haben sie den Inselboden betreten, erschießen die vermeintlichen Gottheiten mehrere Insulaner.
Ein halbes Jahrhundert später, 1770, setzt eine spanische Expedition unter der Leitung des Kommandanten Felipe Gonzales zur erneuten Kolonisation der Osterinsel an. Kanonenkugeln donnern an den Vulkanfelsen Parehe auf der Halbinsel Poike. Mitreisende Priester stecken Holzkreuze in die Erde. Auf einem Fetzen Papier bestätigen Stammeshäuptlinge mit malerischen Zeichen die Zugehörigkeit zur spanischen Krone. Die Osterinsel heißt nun nach dem spanischen König Isla Carlos.
1774 erreicht eine von Kapitän James Cook angeführte Expidition die Insel. An Bord befinden sich die beiden deutschen Naturforscher Reinhold und Georg Forster. Sie erkunden das inzwischen baumlose Eiland auf ausgedehnten Wanderungen. Land und Leute hinterlassen bei ihnen einen verwahrlosten Eindruck. Der Zugang zu den zahlreichen Höhlen und Grotten wird ihnen strengstens verwehrt. Viele Statuen liegen vornübergestürzt und zerbrochen auf den Ahu-Rampen. Angebliche Stammesführer genießen nur wenig Respekt. Alle Gemeinschaftshäuser finden die Forscher unbewohnt vor.
Im Jahr 1782 ankern zwei Schiffe unter der Führung des französischen Kapitäns La Perouse vor der Osterinsel, Samen und Schafe werden den Rapa nui übergeben.
Der nächste Kontakt mit den Weißen fällt weitaus weniger freundlich aus: Amerikanische Walfänger entführen Insulaner unter Waffengewalt, die Überlebenden versuchen, sich in Höhlen zu retten. Bis zum Jahr 1862 werden über 2000 Rapa nui auf peruanischen Sklavenmärkten verkauft. Nach internationalen Protesten kann eine kleine Gruppe mit dem französischen Missionar Eugene Wyraud via Tahiti zurückkehren. 1868 ernennt sich ein skrupelloser Franzose zum Inselkönig, 470 Insulaner verlassen daraufhin mit den Missionaren ihre unglückselige Heimat.
Zwanzig Jahre später kauft der chilenische Kommandant Policarpo Toro die Insel von der katholischen Mission in Tahiti. Doch Chile bekommt kaum Interesse an seiner neuen Besitzung. Die Isla de Pascua verpachtet man an eine irische Gesellschaft, die das gesamte Gebiet in eine einzige Schaffarm verwandelt. Die Insulaner werden in der späteren Dorfzone Hanga Roa zusammengesperrt.
1914 führt die Engländerin Katherine Routledge eine umfangreiche ethnologische und archäologische Studie durch. Auch der deutsche Kapuzinerpater Sebastian Englert, der 1937 die kurz zuvor zum Nationalpark erklärte Insel betritt, um eine Missionsschule einzurichten, erforscht die Geschichte des Inselvolkes. Doch die Übernahme der Inselverwaltung durch die chilenische Marine im Jahr 1953 verschlechtert sich wieder die Lage. Mit einem nächtlichen Auzsgehverbot sollen die Dorfbewohner diszipliniert werden. Mehrere Insulaner versuchen die Flucht aus ihrem ghettoähnlichen Zustand. Erst 1966 garantiert ihnen die chilenische Verfassung die gleichen Rechte wie den Chilenen auf dem Festland.
Thor Heyerdahl war elf Jahre zuvor mit seiner Kon-Tiki-Expedition in der Bucht von Anakena angekommen und hatte die ersten Moai wieder aufgerichtet. Sein Buch "Aku Aku" macht die Osterinsel auf einen Schlag weltberühmt. Mitte der 60er Jahre erringt erstmals ein Insulaner das Amt des Bürgermeisters. Amerikaner verwandeln die Flugzeugpiste in eine befestigte Landebahn, Wasserversorgung, elektrischer Strom, Kran kenhaus, ein neues Schulgebäude und die erste Unterkunft für Touristen entstehen.
11:00 Uhr Ausflugsbeginn mit Besichtigung der wichtigsten Stationen auf der Insel.
Als erstes besichtigten wir die Zeremonialanlage Tahai
Tahai ist der informativste archäologische Sektor auf Rapa nui. Die drei Ahu-Plattformen wurden 1967 unter der Leitung des amerikanischen Archäologen William Mullroy wieder aufgebaut. Schon aus weiter Entfernung leuchten die aus weißer Koralle geschnittenen Augen der Statue Ko te Riku
Die Stationen der Inselrundfahrt
Ko te Riku - der Einzige mit Augen
Sie ist die einzige "Sehende" der Insel. Ko te Riku ist 4,75 m groß, wiegt 20 t und steht auf einem 20 x 4 m messenden Ahu. Ihren Kopf krönt ein tonnenschwerer, rot schimmernder Pukao. Der Vorplatz wurde teilweise mit geglätteten Lavasteinen gepflastert.
Starke Erosionsspuren zeichnen den Moai auf der mittleren Plattform, dem Abu Tahai, so daß Details am Gesicht und an den Händen kaum mehr zu erkennen sind. Eine mit flachen Steinen markierte Bootsrampe führt in leichtem Gefälle zum Meer. Vor der abschließenden Mauer fließt bei Ebbe Grundwasser aus dem Inselboden.
Ahu Tahai
Auf der dritten Plattform, dem Ahu Vai uri, befindet sich eine ganze Gruppe von Statuen aus unterschiedlichen Epochen. 50 m Inseleinwärts sieht man auf einer Anhöhe niedrige Mauern aus behauenenn Basaltquadern in der für das Gemeinschaftshaus Hare paenga typischen elliptischen Form. Die Bedeutung der im Zentrum der Gesamtanlage befindlichen "Festung" ist noch nicht entschleiert.
Ahu Vai uri
1. Station Zeremonialanlage Tahai
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Nächste Station auf unserer Tagestour war der Anakena - Strand
Auf der Fahrt in Richtung Westen leuchtet unter der rotschimmernden Felswand des Maunga puha der kleine Sandstrand Ovahe. An der flachen, hellsandigen Bucht von Anakena wwren vor 1500 Jahren die ersten Siedler mit ihrem Anführer Hotu Matua gelandet. Die Königsfamilie schlug hier ihre Residenz auf und verbot den Inselbewohnern fortan den Zutritt. Nur zu besonderen Festen und Zeremonien durften sie sich in Anakena versammeln. 1960 wurden hier Kokospalmen angepflanzt, was die Bucht zur idealen Kulisse für ein Bad im Meer macht.
Der imponierende Ahu Nau nau wurde 1978 restauriert. Die Rücken der Moai sind noch mit originalen Gravuren verziert. In die meerseitige Stützmauer wurde ein Moai-Kopf eingebaut. Mehrere Steinplatten weisen guterhaltene Petroglyphen auf.
Ahu Nau nau
Der einzelstehende Moai auf dem Ahu Ature Huki direkt am Fuß der kleinen Anhöhe wurde 1956 von der Kon-Tiki-Expedition zusammen mit den Insulanern als erste Statue wieder aufgerichtet.
Ahu Ature Huki
2. Station Anakena Strand mit Ahu Nau nau
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Einen weiteren Höhepunkt der Inselrundfahrt bildet unbestreitbar die 3. Station, der erst wiederaufgebaute Ahu Tongariki in der Hotu-iti-Bucht, das imposanteste Bauwerk in ganz Polynesien: 23.000 cbm Lavagestein wurden zu einer keilförmigen Rampe aufgeschichtet, 15 Kolossalstatuen aus Tuff thronen tonnenschwer auf flachen Fundamenten; die Kulisse ist ergreifend. Im Rücken der steinernen Riesen leuchtet der tiefblaue Pazifik, und im Inselinnern erblickt man die Steilwand des Rano raraku.
1993 begannen die komplizierten Restaurierungsarbeiten. Am 21. Mai 1960 hatte eine gewaltige Flutwelle die Osterinsel erreicht, die durch das bis heute heftigste Erdbeben an der über 4000 km entfernten chilenischen Südküste ausgelöst worden war. Sie raste mit 650 km/h quer über den ganzen Pazifik. Tongariki wurde innerhalb von Sekunden weggespült: Der 180 m lange Ahu und die vornübergekippte Reihe der Statuen - der schwerste Moai wiegt immerhin 88 t - flogen förmlich durch die Luft; die Überreste verteilten sich anschließend auf eine Fläche von über 100.000 qm.
Mit Hilfe eines aus Japan herbeigeschifften Baukrans räumten 90 Insulaner unter der Leitung des chilenischen Archäologen Claudio Cristine das Trümmerfeld. Jeder bearbeitete Steinbrocken wurde aussortiert und genau vermessen. In Museen und Privatsammlungen suchten Archäologen nach Dokumenten und Fotos, die aus der Zeit vor der Flutkatastrophe stammten. Aus den gesammelten Daten konnte das Monument rekonstruiert werden.
Die monatelangen Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten entmystifizierten weitgehend die angeblich rätselhafte Vergangenheit von Rapa nui, denn durch sie konnte die kontinuierliche Bauentwicklung belegt werden. Bei den Ahu handelt es sich ausschließlich um Totenkultstätten einer einzigen - der polynesischen - Kultur. Die Baugeschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von 1000 Jahren. Was klein begann, endete gigantisch. Dutzende aufgerichteter Statuen wurden periodisch gestürzt und als Füllmaterial für ein größeres Bauwerk verwendet. Viele Teile von zerbrochenen Moai liegen heute als Beweisstücke seitlich des Ahu Tongariki. Dimension sowie Form unterscheiden sich gravierend. Der größte Moai ist 8,90 m hoch und wiegt 88 t, der abgebrochene Kopf ist allein 26 t schwer. Die Statue mit Pukao auf der Westseite der Plattfrom wiegt 60 t und ist nahezu unversehrt. Die feinen Kantenlinien der je 2 qm messenden Hände, die Verzierungen an den meterlangen Ohren und ihre ausgewogene Proportion machen sie zum perfektesten Standbild auf der gesamten Insel. Am besten besucht man Tongariki zum Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag.
Ahu Tongariki - der größte Ahu mit 15 Moai
3. Station Ahu Tongariki
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Weiter gings zur 4. Station der Moai-Werkstatt am Vulkan Rano raraku.
Dies ist wohl der spektakulärste Steinbruch der Welt. Für die Besichtigung sollten mindesten 2 Stunden eingeplant werden (wir hatten etwas mehr als eine Stunde Zeit). Schon aus der Distanz erkennt man leicht 70 Moai-Köpfe am Fuß des Berges. Die steilen Hänge des Rano raraku sind übersät mit 400 bis zu 250 t schweren und über 20 m langen Statuen. Im höhergelegenen, felsigeren Abschnitt liegen die Moai, die man gerade bearbeitet hatte, am Bergfuß stecken die fertiggestellten Kolosse in tiefen Gruben bereit zum Antransport. Einige Exemplare sind auf dem Rücken heruntergerutscht. Anderel iegen im flachen Gelände auf dem Bauch.
Mehrere Erkundungspfade breiten ein Netz über den Hang. Sicherheitshalber empfielt es sich, den gepflasterten Weg zu nehmen. Hat man die Statue Piro Piro passiert, führt ein schmaler Pfad zu einer in den Fels gehauenen Treppe, die am Kraterrand endet.
Piro Piro
Die kurze Vesteigung lohnt sich, denn der Ausblick auf den runden Kratersee und weitere 117 Statuen ist einmalig. Über einen Durchgang beim westlichen Abfluß des Sees konnten sie auf die Außenseite des Kraters geschafft werden.
am Fuße des Rano raraku
4. Station Rano raraku
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Die 5. Station war der Ahu Hanga Te'e
Um der Südküste mit íhren vielen ehemaligen Zeremonienzentren zu folgen, muß man das kurze Wegstück bis zum Ende der Landebahn zurückfahren. Mehrere kleine Ahu-Ruinen mit vornübergekippten Statuen folgen in kurzen Abständen. Bei Vaihu vereinigt sich der Weg mit der Küstenhauptstraße. Ehemals befanden sich in dieser Bucht große Zeremonienplattformen. Der Ahu Hanga Te'e ist besser erhalten, doch eine ganze Reihe von Moai wurde hier umgestürzt. Am Wasser ruht ein großer Pukao mit gut sichtbaren Steinritzungen.
Ahu Hanga Te'e
ein großer Pukao direkt am Meer
5. Station Ahu Hanga Te'e
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Die 6. und letzte Station dieser Fahrt auf der Osterinsel war der Ahu A Kivi
Die sieben gleich großen, einander ähnlichen Moai des Ahu Akivi blicken als einzige zum Meer - jedenfalls scheint es auf den ersten flüchtigen Blick so. Die Legende erzählt von sieben Kundschaftern, die der ariki Hotu Matua über das Meer schickte, um nach Rapa nui Ausschau zu halten. Ahu Akivi ist also als Ehrenmal der sieben waghalsigen Seefahrer entstanden. Aber warum müssen sie so weit entfernt von der Küste auf das Meer schauen?
Die Erklärung ist einfach. Wie bei allen Kultstätten der Osterinsel befindet sich unweit der Statuen eine Siedlung, die in deren Blickrichtung liegt. Ein kilometerlanges Labyrinth von Lavagrotten unter ihr bot hier ausreichende Trinkwasserreserven. Archäologische Ausgrabungen stellen für die Siedlung und den Ahu ein Baudatum um 1460 fest. Zu dieser Zeit war das gesamte Küstengebiet besiedelt.
Restauriert wurde der Ahu Akivi 1960. Bei den Ausgrabungen kam ein enormer Monolith aus der Ahu-Steinfüllung ans Tageslicht, der Verbindungen zu Zentralpolynesien nahelegt. Aber auch mehrere Dutzend kleiner Steinfigürchen wurden gefunden. Runde Scheiben aus Tuff und Obsidian wurden 1970 als Pupillen der Moai-Augen gedeutet.
An dieser Stätte wurden von den Einheimischen die besten Ananas verkauft die wir je gegessen haben.
Ahu Akivi
Ananasverkauf
6. Station Ahu Akivi
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gegen 18:45 Uhr waren wir am Schiff zurück
Auszug aus dem Tagesprogramm
19:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Hangaroa/Osterinsel/Chile und nimmt Kurs auf Bounty Bay/Pitcairn
Es liegt eine Strecke von 1122 Seemeilen vor uns
19:30 Uhr Russisches Abendessen
21:15 Uhr Russischer Abend (für Gäste mit gelber und blauer Landgangskarte)
Unsere russiche und ukrainische Besatzung lädt zu einem Abend mit Musik, Gesang und Tänzen aus ihrer Heimat ein im Musiksalon
21:15 Uhr Musikbühne Mannheim(für Gäste mit roter und grüner Landgangsfarbe)
Herzflattern und Ohrensausen oder "Lass' mich Dein Badewasser schlürfen..."
mit
Yuriko Bernhöft - Sopran
Daniela Grundmann - Sopran
Andreas Riemel - Tenor
Ivan Mladenow - Klavier
22:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: Running Game
23:00 Uhr Mitternachtssnack: russischer Eintopf: Zharkoy
Tagescocktail:
alkaholisch: New Wale (Pfirsich Likör, Galliano, Ananassaft, Sahne) - 2,10 €
alkaholfrei: Banana Shake (1/2 Banane, Orangensaft, Milch, Zucker) - 1,70 €
Worte zum Tag:
"Man spürt selten, was Glück ist. Aber man weiß meistens, was Glück war."
- Francois Rosey -
Wetterbericht:
07:40 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 24°C
bewölkt
Während des Inselaufenthaltes herrliches Wetter mit 28 - 32°C
8. Kreuzfahrttag-02.02.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
09:30 Uhr Seidenmalen mit Susi
10:00 Uhr Geschichte und Kultur der Osterinsel - Dia-Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
10:00 Uhr Mentaltraining
11:00 Uhr Cabaret-Treff mit Thomas
11:30 Uhr der Maxim Chor trifft sich mit Thomas in Club Zhiguli
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Video-Zubehör und mehr mit Marcus Sommer
14:30 Uhr Im Maxim Theater: der König der Löwen
16:00 Uhr Russische Teestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
17:00 Uhr Der Bordgeistliche Christian Bojack lädt in das Maxim Theater zu seinem Vortrag:
"Seefahrt und Kirche - Was haben sie miteinander zu tun"
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
18:00 Uhr in der Rossia Lounge: Wodka-Probe
18:00 Uhr Rudolf H. Herget spricht unter dem freien Himmelszelt.
"Mir ist zu licht zum Schlafen"
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Russischer Abend für die roten und grünen Landgangskarten
21:00 Uhr Musikbühne Mannheim für die blauen und gelben Landgangskarten
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Pastabuffet
Tagescocktails:
alkaholisch: Tequila Sunrise (Tequila, Orangensaft, Grenadine) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Car Drive (Ananas-& Zitronensaft, Grenadine, Ginger Ale) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat"
- Nicolas Chamfort -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 25°C
Seegang: 4
13:00 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 25°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 2450 m
18:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 25°C
Seegang: 3
9. Kreuzfahrttag-03.02.2005-auf See
Weiberfastnacht
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
09:30 Uhr Salzteig basteln mit Susi
10:00 Uhr Meuterei auf der Bopunty - Dia-Vortrag im Maxim Theater mit Dr. med. Wolfgang Losacker
11:00 Uhr Frühschoppen mit Breslauer und Bayrisch Kraut
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr "Aus Bildern Bilder machen" mit Marcus Sommer
14:30 Uhr Skatturnier mit Patrick
14:30 Uhr Im Maxim Theater: Candida
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Bingo mit Janet und Jean-Jacques
16:30 Uhr Russisch Unterricht
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
19:00 Uhr Abendessen
20:30 Uhr Rudolf H. Herget, der Erzähler der Nacht, spricht und spielt unter dem Kreuz des Südens
GENESIS - Schöpfung
Juwel im All * Kristallene Erde * Wunderbarer blauer Planet
21:00 Uhr Volle Power mit
Uschi Bauer
Die Sängerin mit der fröhlichen Note garantiert gute Laune mit deutschen Oldies, Rock'n Roll und Disco-Hits
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Bagutte
Tagescocktails:
alkaholisch: Caribic Daquiri (Bacardi, Blue Curacao, Zitronensaft) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Tropikal (Ananassaft, Pfirsichmix, Orangensaft) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 24°C
Wasser: 25°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 3460 m
11:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 26°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 2450 m
18:00 Uhr
Luft: 29°C
Wasser: 26°C
Seegang: 3
10. Kreuzfahrttag-04.02.2005-Bounty Bay/Pitcairn
08:00 Frühstück
08:30 Uhr Qigong mit Helmut
10:15 Uhr im Maxim Theater der Film: Der Glöckner von Notre Dame
11:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Bounty Bay/Pitcairn/Großbritannien
Wegen der "doppelten Dünung" war jedoch eine Ausschiffung aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
Kapitän Yakumov umrundet die Insel um uns einen Eindruck von der Insel zu verschaffen.
Dauer ca. 1 Stunde
Von der Bounty Bay übernahmen wir einen Geistlichen der mit allen vorhandenen Mitteln hochgehievt wurde und der auf Neuseeland von Bord gehen wird.
Flagge von Pitcairn
Die Pitcairninseln sind eine Inselgruppe im Pazifik auf 130°W und 25°S und bestehen aus den Inseln Pitcairn, Ducie, Henderson und Oeno. Es handelt sich um die letzte verbliebene britische Kronkolonie im Pazifik. Die Pitcairn-Insel ist hauptsächlich berühmt wegen ihrer Einwohner: Die ersten Siedler waren Meuterer von der Bounty und einige Tahitianer(innen), die sie mitbrachten. Die restlichen drei Inseln sind unbewohnt. Pitcairn ist das Land mit der kleinsten Bevölkerungszahl auf der Welt. Pitcairn wurde am 2. Juli 1767 von Robert Pitcairn entdeckt und ist seit 1838 britische Kronkolonie. Die Inseln Oeno, Henderson und Ducie wurden 1902 auf Befehl des britischen Konsuls in Tahiti in das britische Königreich eingegliedert, als ein britisches Missionsschiff nach Picairn entsandt wurde und dabei auch die unbewohnten Inseln aufsuchte. Die 4,5 km große Insel Pitcairn liegt isoliert im Südpazifik, bei 25° 03’ Süd und 130° 05’ West. Die nächstgelegenen bewohnten Inseln sind im Osten die Osterinsel in 2.000 km Entfernung und im Westen die Gambierinseln in 500 km Entfernung. Pitcairn ist ein Monolith vulkanischen Ursprunges, dessen steile Klippen sich unmittelbar aus dem Meer erheben. Im Gegensatz zu vielen andern Inseln des Südpazifiks fehlt der umgebende Korallensaum, sodass eine starke Brandung ungeschützt die Küste erreicht.
Pitcairn
Pitcairn
Anfahrt auf Pitcairn/Bounty Bay
Bounty Bay/Pitcairn
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Auszug aus dem Tagesprogramm
12:00 Uhr statt 17:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von der Bounty Bay/Pitcairn/Großbritannien und nimmt Kurs auf Moorea/Franz. Polynesien
Es liegt eine Strecke von 1203 Seemeilen vor uns
12:00 Uhr Mittagessen
14:30 Uhr im Maxim Theater der Film: Carmen
16:00 Uhr Italienische Spezialitäten in der Tee- und Kaffestunde
17:15 Uhr Das Video Team Petra & John zeigen im Maxim Theater den zweiten Abschnitt der Weltreise
von Rio bis Feuerland
19:00 Uhr Genießen Sie die Spezialitäten der "Sieben Weltmeere" bei diesem besonderen Abendessen
21:00 Uhr Musikbühne Mannheim präsentiert:
Meine liebe Clara
Clara Schumann - ihr Leben in Liedern, Texten und Klavierwerken
Daniela Grundmann - Sopran
Ivan Mladenov - Klavier
Prof. Eberhard Streul - Moderation
21:OO Uhr Tanzabend in der Rossia Lounge
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Labskaus
Tagescocktail:
alkaholisch: Pink Lady (Gin, Grenadine, Zitronenmix) - 2,10 €
alkaholfrei: Tells Schuss (Apfelsaft, Grapefruitsaft, Zitronendsaft, Grenadine) - 1,70 €
Worte zum Tag:
"Ein Mensch lebt keine hundert Jahre, aber er macht sich Sorgen für tausend"
- aus China -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 26°C
Seegang: 2
Meerestiefe: ca. 3540 m
13:30 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 26°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 3840 m
18:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 26°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 3790 m
11. Kreuzfahrttag-05.02.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Geschichte der Perlen- Dia-Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
10:00 Uhr Auf dem Sportdeck: "Bordolympiade"
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
10:30 Uhr Servietten-Falten mit Maitre D'Hotel Svetlana im Restaurant Odessa
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Video - so gehts mit dem Schnitt und den Effekten und mehr mit Marcus Sommer
14:00 Uhr Im Maxim Theater: Die Meuterei auf der Bounty
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
16:30 Uhr Bingo mit Janet und Jean Jacques
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht
Tanzkurs mit Illa & Henry Schaberg
18:00 Uhr Die Gäste haben die Möglichkeit das Gala_Buffet in den Restaurants Odessa und Crimea zu fotografieren und zu filmen
20:15 Uhr Das große GALA-BUFFET
21:45 Uhr Wir laden ein zum
Gala Show Express
Die Künstler servieren einen Unterhaltungscocktaail aus Musik, Gesang, Magie, Humor und Tanz!
21:45 Uhr im Maxim Theater der Film: Der Zauber von Malèna
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Gulaschsuppe
Tagescocktails:
alkaholisch: Coronado (Bananencreme, Brandy, Pfirsichmix, Milch) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Strawberry Flip (Kokosnussmix, Erdbeermix, Ananas ) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Kleider machen Leute, aber das Herz macht den Menschen"
- Spruchweisheit -
Wetterbericht:
08:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 28°C
Seegang: 3
Wind: 5
Meerestiefe: ca. 4060 m
15:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 28°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 4160 m
Gala-Buffet
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12. Kreuzfahrttag-06.02.2005-auf See
Faschingssonntag
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Ökumenischer Sonntags-Gottesdienst
10:00 Uhr Malerei der Südsee - Dia-Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
10:00 Uhr Dartturnier mit Patrick auf dem Sportdeck
11:00 Uhr Am Außenpool: Phantastisches aus Eis - Unser philippinischer Küchenartist Juan zeigt uns wie aus einem Eisblock bezaubernde Ausfiguren entstehen.
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Im Maxim Theater: Yentl
14:30 Uhr Erika erwartet uns zum fröhlichen Basteln in der Galerie neben dem Maxim Theater
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
18:00 Uhr Poesie * Musik * Sonne * Wind * Wellen
Rudolf H. Herget spricht zum Sonnenuntergang
Worte wie Sterne
19:00 Uhr Piratenschmaus!
(Unkostümierte werden zu niederen Sklavenarbeiten in der Kombüse herangezogen!!!!!)
21:00 Uhr Heut geht die Party richtig los....
Helau * Alaaf * Helau!!!
Es tobt der Frohsinn beim großen Kostumfest
21:45 Uhr im Maxim Theater der Film: Salz auf unserer Haut
22:30 Uhr Mitternachtssnack: kleine Schaschlikspiesse
Tagescocktails:
alkaholisch: Sekt Cocktail (Sekt, Angustora, Zucker) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Red Parrot (Ananassaft, Zitronenmix, Grenadine, Ginger Ale ) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich
allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andere ist vergnüglich!"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 26°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 4470 m
12:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 28°C
Seegang: 4
Piraten-Essen
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13. Kreuzfahrttag-07.02.2005-Moorea
Rosenmontag
07:30 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Top Fit in den Tag mit Patrick beim Frühsport
09:30 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Moorea/Franz. Polynesien
Französisch Polynesien
Lage: 131° - 156° westlicher Länge, 7° - 29° südlicher Breite
Landfläche: 4167 qkm
Meeresfläche: 4,5 Millionen qkm
Anzahl der Inseln: 120
Einwohner: 253.000 (Stand 2001)
Hauptstadt: Papeete auf Tahiti
Bevölkerungsstruktur: 68,5 % Polynesier, 14.2 %demis (Nachhkommen von Maohu und eur. Einwanderern), 11,6% Europäer, 4,5 % Chinesen.
Religion: 55% Protestanten, 30% Katholiken, 6% Mormonen, 3% Siebenten-Tags-Adventisten, 3% Zeugen Jehovas
Staatsform: Französisches Territoire d'Outre Mer/T.O.M.: Conseil du Gouvernement (Regierungsrat, 7 Mitglieder), Assemblèe territoriale (Territorialversammlung, 41 Sitze); 2 Vertreter in der Nationalversammlung und 1 Vertreter im Senat in Paris; Regierungspräsident:Oscar Temaru seit 3.3.2005
Wirtschaft: Tourismus, Perlenzucht, Dienstleistungen, Kleinindustrie, Hauptexportprodukte: Schwarze Zuchtperlen, Kokosöl, Vanille
Die Gesellschaftsinseln - Moorea
Landfläche: 132 qkm
Einwohner: 10000
Hauptort: Afareaitu
höchster Berg: Mt. Tohiea (Tohive'a) mit 1207 m
Die zerklüftete Bergkette Mooreas und die beiden tief eingeschnittenen malerischen Buchten im Norden verleihen der Insel große landschaftliche Reize. Auf der Halbinsel, die die Buchten voneinander trennt, erhebt sich der 900 m hohe Mt. Rotui.
Nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zu Papeete ist Moorea neben Tahiti und Bora Bora eine Hochburg des Tourismus. Er konzentriert sich um Paopao an der Baie de Cook und an der von langen Sandstränden gesäumten Nordwestküste.
Flagge von Franz. Polynesien
Franz. Polynesien
Ankunft vor Moorea
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Nach dem Tendern mit dem Boot zum Hafen von Pao Pao begannen wir in Begleitung von Frau P. mit unserer Inselrundfahrt mit einem LeiHwagen.
Wir fuhren zuerst in Richtung Westen zu den Wasserfällen bei dem Ort Afareaitu. In Afareaitu ist der Sitz der Administration.
Wasserfall bei Afareaitu
Auf dem Weg zum Wasserfall
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Weiter gings Richtung Süden zur imposanten katholischen Missions-Kirche bei dem Ort Haapiti.
katholische Missions-Kirche
katholische Missionskirche
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einige Blumen und Früchte
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Zum Mittagessen waren wir in einem kleinen französischen Restaurant in Papetoai.
beim Mittagessen
Papetoai westlich der Baie d'Opunohu bildete das Zentrum der protestantischen Mission in Tahiti. Die achteckoge Kirche des Dorfes wurde in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts auf dem Areal einer alten Tempelanlage (marae Taputapuatea) erbaut. In Papetoai, dem ehemaligen Sitz der königlichen Familie, konvertierte Pomare II. zum christlichen Glauben.
Sie ist die älteste Kirche des Südpazifiks.
Protestantische Kirche von Papeteai
Protestantische Kirche
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Auf dem Weg zurück zum Hafen Pao Pao besichtigten wir noch das marae von Titiroa, die größte freigelegte ehemalige Tempelanlage auf Moorea.
Blick auf den Mt. Rotui
Belvedere
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Anschließend fuhren wir noch auf den Belvedere von dem man bei schönem Wetter eine herrliche Aussicht auf die beiden Buchten hat - uns hat das Wetter leider ein bisschen in Stich gelassen, denn es war ziemlich nebelig und Wolkenverhangen.
ehemalige Tempelanlage
ehemalige Tempelanlage marae Titiroa
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Zum Abschluß unserer Inselrundfahrt waren wir noch Baden und Schnorcheln in der Hotelanlage von Sheraton Moorea.
der Strand vm Sheraton Hotel auf Moorea
beim Baden
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ein paar Eindrücke von der Rückfahrt
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Gegen 18:00 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff
18:30 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Moorea/Franz. Polynesien und nimmt Kurs auf Papeete/Tahiti/Franz. Polynesien
Es liegt eine Strecke von 18 Seemeilen vor uns
Moorea nach Tahiti
19:30 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Papeete/Tahiti/Franz. Polynesien
21:30 Uhr Im Musiksalon:
Genießen Sie die musikalischen und tänzerischen Darbietungen der Französisch Polynesischen Folklore-Gruppe
Französisch Polynesische Folklore Gruppe
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Auszug aus dem Tagesprogramm
21:3O Uhr im Maxim Theater läuft der Film: Casablanca
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Hot dog
Tagescocktail:
alkaholisch: Golden Cadillac (Creme Cacao, Sahne, Galliano, Orangensaft) - zum Sonderpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Summer Cooler (Kokosnuß, Sahne, Lemonmix, Ananassaft) - zum Sonderpreis von 1,70 €
Worte zum Tag:
"Durch jede Liebe wird man ein bißchen menschlicher, egal wie sie verläuft"
- Boris Pasternak, 1890 - 1960 -
Wetterbericht:
06:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 25°C
Seegang: 6
Wind: 8
Meerestiefe: ca. 2750 m
18:00 Uhr
Luft: 30°C
Wasser: 28°C
Seegang: 4
14. Kreuzfahrttag-08.02.2005-Papeete/Tahiti
Faschingsdienstag
07:00 Uhr Frühstück
Tahiti
Landfläche: 1042 qkm
Einwohner: 131 300
Hauptstadt: Papeete (ca. 25 000 Einwohner)
höchste Erhebung: Mt. Orohena mit 2241 m
"Das Land wellte sich in Gipfeln und aufsteigenden Tälern; es stürzte jäh ab in Klippen und Felsvorsprüngen. Seine Farben durchliefen fünfzig Modulationen von Perlmutter, Rosenrot und Oliv, und das Ganze krönten opalisierende Wolken"
So wie Robert Louis Stevenson priesen viele andere europäische Reisende im Laufe der letzten 200 Jahre in Briefen, Berichten und Romanen die Schönheit Tahitis. Die größte Insel Französisch-Polynesiens entstand aus zwei erloschenen Vulkanen. Die Landenge von Taravao verbindet Tahiti Nui mit dem kleinen Tahiti Iti. Beide Inseln sind von einem Riff gesäumt, verfügen jedoch über gute Häfen, die durch Passagen im Korallengürtel auch von großen Schiffen angelaufen werden können. Tiefe Schluchten und dirchtbewaldete Bergmassive mit zahlreichen über 1000 m hohen Gipfeln prägen das Landesinnere.
Über 70% der Bevölkerung Französisch-Polynesiens leben in den fruchtbaren Küstenregionen Tahitis, wobei der trockene und windgeschützte Nordwesten am dichtesten besiedelt ist. Eine lückenlose Häuserkette legt sich um die gesamte Küste. Immer höher klettert die Bebauung die Hügel um die Hauptstadt hinauf. Von Papeete führen mehrspurige Ausfallstraßen nach Osten und Süden, der internationale Flughafen in Faaa (fa'a'a ausgesprochen) ist durch eine Schnellstraße angebunden.
Tahiti
Um 08:00 Uhr begannen wir unseren Stadtbummel durch Papeete mit dem Besuch der Markthallen,
die Markthallen von Papeete
die Markthallen von Papeete
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als weiteres besuchten wir das Perlenmuseum mit dem darin enthaltenen Perlenladen von Wan - dem berühmtesten Laden der gesamten Südsee.
herrliche Perlen
einsetzen des Objekts für die Perlenzucht
Gauguin (als Wachsfigur) bei der Arbeit
Papeete
Als Captain Cook auf Tahiti landete, war Papeete nichts als ein dünn besiedelter sumpfiger Landstrich. Erst als sich hier im Jahre 1818 eine Missionarsfamilie ansiedelte und Königin Pomare in den 20er Jahren ihre Residenz bauen ließ, gewann Papeete an Bedeutung. Eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Papeete spielte sein geschützter Hafen. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ankerten die Schiffe östlich in der Matavai-Bucht. Sie bildet einen tiefen natürlichen Hafen, ist jedoch mehrere Monate im Jahr den Nordwinden ausgesetzt. Allmählich bevorzugten die Walfänger und Handelsschiffe Papeete als den sichereren Ankerplatz. 1842 wurde es Hauptstadt des französischen Protektorats.
Heute ist die Stadt das wirtschaftliche und politische Zentrum von Französisch Polynesien. Im Großraum Papeete leben drei Viertel der gesamten Inselbevölkerung. Die Einrichtung des Kernwaffenversuchszentrums und der Tourismusboom verstärkten in den 60er und 70er Jahren die Abwanderung von den äußeren Inseln in die Stadt gewaltig.
Mit dem Wohlstand kamen die Autos und mit ihnen das unvermeidliche Verkehrschaos in der schnell wachsenden Stadt. Morgens und abends sind kilometerlange Staus an der Tagesordnung. Viele, die in Papeete arbeiten, wohnen außerhalb und pendeln über beträchtliche Entfernungen. Doch am frühen Sonntagmorgen bei einem Spaziergang über den Markt stellt sich Südseeromantik ein: Aus allen Teilen der Insel kommen die Tahitianer angereist und verkaufen ihre frische Ware. Die Düfte und Farben, die unterschiedliche Vielfalt an prächtigen Blumenkränzen, mit denen sich die Menschen schmücken, rufen immer wieder Staunen hervor. Das Klischee des lächelnden Südseeinsulaners mit der Hibiskusblüte hinter dem Ohr scheint in manchen Augenblicken wahr zu werden. Allmählich verebbt das bunte Treiben, der Markt schließt seine Pforten, es ist Zeit für den Gottesdienst. Ab Mittag wirkt auch Papeete wie ein verschlafenes Provinznest.
Der Boulevard Pomare entlang der großen Hafenbucht, die Rue de Gènèral de Gaulle sowie deren Verbindungsstraßen bilden den Kern des Geschäftsviertels. Cafès, Restaurants, Reisebüros, Boutiquen, Banken , das Postamt und viele Sehenswürdigkeiten Papeetes sind an der Uferpromenade zu finden.
Geeigneter Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtígung ist das Fremdenverkehrsamt Tahiti Tourisme am Boulevard Pomare. Das Gebäude zeichnet sich durch seinen polynesischen Baustil aus, der in Tahiti kaum mehr zu finden ist. Nicht weit vom Jacht- und Fischerhafen liegen das Museè des Perles Noires und das Office Territorial d'Action Culturelle. In nördlicher Richtung folgen die Anlegestellen der Fähren, der Frachthafen und die Docks. Wenn hier das Kopra von den äußeren Inseln verladen wird, verbreiten die getrockneten Kokosnüsse ihr intesnsives Aroma.
Über den Bouganville Park mit seinen schattenspenden Banyanbäumen gelangt man zur Residenz des Hochkommisars. Im benachbarten Gebäude hat die Territorialversammlung ihren Sitz. Das Palais von Königin Pomare IV. das bis 1967 auf diesem Areal stand, mußte dem Bau des neuen Parlaments weichen. Ein Denkmal an seiner Frontseite erinnert an Pouvanaa a Oopa, den bedeutendsten polynesischen Politiker seiner Zeit.
Eine der ältesten Kirchen in Papeete ist die kleine Kathedrale Notre Dame wenige Schritte vom Valma Centre entfernt. Die Steine für die 1856 erbaute Kirche wurden aus Auszralien importiert. Der Weg führt weiter zum neuen Rathaus (Mairie) in der Rue Paul Gauguin, das im Stil des alten Rathauses aus dem 19. Jahrhundert erbaut wurde.
gegen 11:00 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff mit anschließendem Mittagessen.
13:30 Uhr Beginn des Ausflugs "Tahitis Natur" (57.-- €/Person)
Diese Fahrt führte rund um die Hauptinsel Tahiti Nui.
Es gab einen Stopp bei einem Aussichtspunkt auf die Stadt Papeete.
Bei den Blowholes - es handelt sich dabei um Löcher im Gestein aus denen bei genügend Wellengang Wasserfontänen emporschießen.
Küste und Blowholes
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Ein weiterer Stopp war bei einem öffentlichen Garten in der Art eines Botanischen Gartens
ein öffentlicher Garten
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Besichtigt wurde noch die Grotte de Vaipoiri
Grotte de Vaipoiri
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Letzte Station war der Tempelplatz Marae de Arahurahu
Ein weiterer Tempelplatz, das Arahurahu-marae steht in einem kleinen Tal bei Paea.
Das Marae ist restauriert, und gelegentlich - z.B. anläßlich des Heiva-Festivals im Juli - werden dort alte polynesische Rituale und Zeremonien aufgeführt.
Leider hat es wie aus Eimern geregnet und wir wurden total durchnäßt - aufgrund der Klimanalge im Bus bei der Rückfahrt zum Schiff haben wir uns eine Erkältung eingefangen.
gegen 17:00 Uhr erreichten wir die TS MAXIM GORKI
am Tempelplatz Arahurahu-marae
am Tempelplatz Arahurahu-marae
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Auszug aus dem Tagesprogramm
19:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Papeete/Tahiti/Franz. Polynesien und nimmt Kurs auf Bora Bora/Franz. Polynesien
Es liegt eine Strecke von 156 Seemeilen vor uns
19:30 Uhr Abendessen
21:15 Uhr "Ein Feuerwerk der Gitarren Klänge"
mit dem DUO "Ton Art"
21:15 Uhr im Maxim Theater läuft der Film: Palast der Winde
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Kaiserschmarrn
Tagescocktail:
alkaholisch: Black Russian (Wodka, Kahlua) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Coco Banana (Ananassaft, Banane, Kokosmilch, Sahne) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tag:
"Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in einen Menschen hineinhuschen kann"
- Christian Morgenstern -
Wetterbericht:
06:00 Uhr
Luft: 25°C
Wasser: 30°C
Ab Nachmittag Dauerregen in heftiger Stärke - jetzt versteht man warum die Südseeinseln so herrlich grün sind.
15. Kreuzfahrttag-09.02.2005-Bora Bora
07:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Bora Bora/Franz. Polynesien
08:45 Uhr Beginn des Ausfluges "Lagunenfahrt am Riff mit Baden" (70.--€/Person)
Dauer des ganzen Ausfluges waren ca. 3,5 Stunden - davon als Höhepunkt:
Schnorcheln mit Riffhaien, Rochen und vielen anderen bunten Fischen.
Zu besichtigen war ebenfalls ein abgezäunter Naturbereich mit Meeresschildkröten.
Ein schwimmen mit Meeresschildkröten war nicht möglich, da sie gerne beißen.
Das Wasser hatte eine herrliche Temperatur von ca. 30°C
Bora Bora
auf Bora Bora
Lagunenfahrt zum Baden
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Bora Bora - die Perle des Pazifiks
Landfläche: 38 qkm
Einwohner: 4500
Hauptort: Vaitape
höchste Erhebung: Mt. Otemanu, 727 m
Als "Perle des Pazifiks" wird Bora Bora gerühmt. Über dem blau- und türkisfarbenen Wasser der Lagune erheben sich die grünen Zinnen seiner Berge. Ebenso wie die beiden der Westküste vorgelagerten hügeligen Eilande sind es Überreste des ursprünglichen Vulkankraters. Eine lange Kette sandiger motu säumt das Riff im Norden und Osten.
Im Zweiten Weltkrieg war Bora Bora Versorgungsstützpunkt der amerikanischen Marine und Luftwaffe mit 4500 stationierten Gis. Der Militärflughafen, der erste in Französisch-Polynesien, ebnete später den Weg für den Tourismus. Im Jahre 1977 wurde die Insel erneut okupiert, diesmal von einer Filmtruppe aus Cinecitta: Dino de Laurentiis drehte auf Bora Bora den Film "Hurrican". Die Bungalows der Crew wurden anschließend in ein Hotel - das heutige Marara- umgewandelt. 1929/31 hatte die "Perle der Südsee" als Kulisse für "Tabu" einen Stummfilm von Friedrich W. Murnau und Robert Flaherty, gedient.
Außer Anau im Osten der Insel liegen die Dörfer und die meisten Hotels entlang der Westküste und an der Südspitze von Bora Bora. Von Vaitape führt ein steiler Pfad über bewaldete Hänge auf den Mt. Pahia. Ohne Führer ist der Ausgangspunkt allerdings kaum zu finden. Von Norden her (Pointe Tahiti) erreicht man über die von Gras und Gesträuch bewachsene Topotai Ridge den Mt. Papoti (249 m), der ebenso wie die Anhöhe mit dem Fernsehsender im Südteil der Insel den Blick auf die Lagune und umliegende motu freigibt.
An der 32 km langen Straße um die Insel liegen die Überreste zahlreicher marae. Südlich von Faanui an der großen Bucht direkt am Meer befindet sich das restaurierte Marae Marotetini der einst bedeutendste Tempel auf Bora Bora. Felsbilder mit Schildkrötenmotive sind auf dem Marae Fare Opu nordwestlich vo Faanui zu sehen.
Gegen 12:30 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff mit anschließendem Mittagessen
Nach dem Mittagessen unternahmen wir noch einen kleinen Bummel durch den Ort Vaitape
Vaitape
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16:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Bora Bora/Franz. Polynesien und nimmt Kurs auf Pago Pago/Amerikanisch Samoa
Eine Strecke von 1108 Seemeilen liegen vor uns
15:30 Uhr Auslaufparty ab der Neptun Bar
Abschied von Bora Bora
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Auszug aus dem Tagesprogramm
16:00 Uhr Französische Tee- und Kaffeestunde
19:30 Uhr Französisches Abendessen
21:00 Uhr Musikbühne Mannheim präsentiert:
"Schöne Nacht, du Liebesnacht....."
Ein Streifzug durch die Operette
Bekannte Melodien - schöne Stimmen - humorvoll
serviert mit
Daniela Grundmann - Sopran
Yuriko Bernhöft - Sopran
Abdreas Rimel - Tenor
Ivan Mladenov - Klavier
Ebergard Streul - Regie
21:15 Uhr im Maxim Theater läuft der Film: Moulin Rouge
22:30 Uhr Auf dem Sonnendeck mit Rudolf H. Herget
Fünf Sterne - Fünf Augenblicke - Fünf poetische Minuten
Nachtgedanken großer Dichter
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Quiche Lorraine
Tagescocktail:
alkaholisch: Manhattan (Martini Rosso, Canadian Club) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Simple Red (Kokos-, Lemonmix, Ananassaft, Grenadine) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tag:
"Irren ist menschlich, Vergeben göttlich!"
- Alexander Pope -
Wetterbericht:
06:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 26°C
Seegang: 4
17:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 28°C
in unserer Kabine
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16. Kreuzfahrttag-10.02.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
10:00 Uhr im Maxim Theater: Graf Luckner und der Seeadler - Dia - Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
11:00 Uhr Flaggenkunde - Unser Zweiter Offizier Andre und Svetlana zeigen und erklären die verschiedenen Flaggen und Zeichen im nautischen Bereich
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Vom Foto zum Bild mit Marcus Sommer
14:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Miss Daisy und ihr Chauffeur
14:30 Uhr Gemüse-Schnitzereien und Marzipan-Figürchen
Staunen Sie in der Rossia Lounge über die Fingerfertigkeit unseres philippinischen Küchenartisten Juan, der vor unseren Augen mit wenigen Handgriffen aus diversen Gemüsearten kleine Kunstwerke anfertigt.
Außerdem sehen Sie hier, wie unsere Chef-Konditorin Heide-Marie witzige Marzipan-Figürchen herstellt.
15:00 Uhr Der Maxim-Chor trifft sich mit Thomas im Club Zhiguli
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
16:30 Uhr Bingo mit Janet und Jean-Jacques
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht! mit Illa & Henry Schaberg
17:30 Uhr Gesprächsrunde mit unserem Bordgeistlichen Christian Bokack in der Kapelle: "Evangelisch - Katholisch" Was eint - was trennt (noch)?
18:00 Uhr Rudolf H. Herget spricht und spielt zum Sonnenuntergang
In der Mitte der Nacht beginnt schon der neue Tag
Ein Schauspiel über das Leben in Licht und Schatten des Galileo Galilei und sein Kampf zwischen Wissenschaft und Kirche
Hierdurch veränderte er die Welt: .... und sie bewegt sich doch!
"Ich habe die Ewigkeit durchgemessen - es gibt sie!"
18:00 Uhr Der Kapitän und Phoenix-Reisen laden uns zu einem V.I.P.-Cocktail in die Rossia Lounge ein
18:00 Uhr Weinprobe - Veronika präsentiert Ihnen 6 Weine aus unterschiedlichen Ländern.
(Unkostenbeitrag 12,50 €)
19:00 Uhr Polynesisches Abendessen
21:00 Uhr Im Zauber der Südsee
Ein Abend mit unserem Künstlerteam
21:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Lorenzo's Oel
22:30 Uhr Auf dem Sonendeck mit Rudolf H. Herget
"Nachtgedanken großer Dichter" unter dem Kreuz des Südens
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Crepes Suzettes
Tagescocktails:
alkaholisch: Negroni (Gin, Campari, Martini Rosso) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Car Drive (Ananassaft, Zitronensaft, Ginger Ale, Grenadine ) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 26°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 4510 m
13:00 Uhr
Luft: 31°C
Wasser: 27°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 5110 m
17. Kreuzfahrttag-11.02.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr im Maxim Theater: Seevögel der Südsee - Dia - Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
11:00 Uhr Frühschoppen mit Uschi Bauer
Pommes & Nürnberger Würstchen
11:30 Uhr Auf dem Sportdeck:
Renntag!
ASCOT
auf der Maxim
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr "Die perfekte Abrundung des Films...." mit Marcus Sommer
14:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Die Hanse
14:30 Uhr Skat-Turnier mit Patrick
15:00 Uhr Der Maxim-Chor trifft sich mit Thomas im Club Zhiguli
15:30 Uhr Caberet-Gäste treffen sich mit Thomas im Club Zhiguli
15:30 Uhr Alle Gäste, die am Nachprogramm Sydney & Singapur teilnehmen treffen sich mit Uwe im Maxim Theater zu einer kleinen Informationsrunde (72 Teilnehmer)
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:15 Uhr Im Musiksalon: TOMBOLA
16:30 Uhr Russisch Unterricht
16:30 Uhr Bingo mit Janet und Jean-Jacques
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht! mit Illa & Henry Schaberg
17:30 Uhr Gesprächsrunde mit unserem Bordgeistlichen Christian Bokack im Club Zhiguli: "Kirche ohne Zukunft? Zukunft ohne Kirche?"
18:00 Uhr In der Rossia Lounge: Mitten im Paradies der Liebenden laden wir Sie ein zu einer musikalischen-literarischen Soiree mit dem Titel
"Liebesleid und Liebeslust"
Reiner Ginzel - Violoncello/Rezitation
Annette Weisbrod - Klavier
Gitti Wenzel - Rezitation
interpretieren
Musik von Dvorak, Mendelsohn-Bartholdy und Grieg
sowie Texte von Goethe, Heine, Kästner und Tucholsky
19:00 Uhr Abendessen
20:30 Uhr Grüße aus den Bergen
zünftig - kurios - virtuos
Mit dem musikalischen Tausendsassa
Jörg Dellacher
21:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Jenseits von Afrika
22:30 Uhr Auf dem Sonendeck mit Rudolf H. Herget
"Nachtgedanken großer Dichter" unter dem Kreuz des Südens
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Chili con Carne
Tagescocktails:
alkaholisch: Princess (Aprikosen Brandy, Sahne) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Moonlight Kiss (Tropikalsaft, Zitronenmix, Erdbeermix) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz"
- Franz von Sales -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 30°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 5480 m
18:00 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 30°C
Seegang: 2
Sonnenuntergang in der Südsee
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18. Kreuzfahrttag-12.02.2005-Pago Pago
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Ihr Video-Team zeigt Ihnen die ersten 45 Minuten des Films dieser Reise
"Traumhafte Südsee Inseln"
10:30 Uhr Festliche Tafeldekoration zeigt Maitre D'Hotel Svetlana
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Pago Pago/Tutuila/Amerikanisch Samoa
Flagge von Amerikanisch Samoa
Unterwegs in Amerikanisch - Samoa
Amerikas Vorposten im Südpazifik besteht aus fünf Hauptinseln vulkanischen Ursprungs und zwei flachen Korallenatollen. Rund 70% der Landfläche sind mit tropischen Regenwald bedeckt. Das niederschlagsreiche Klima differiert von Insel zu Insel. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 21°C und 32°C.
Mehr als auf allen anderen Inselstaaten stehen sich hier traditionelle Lebensweise und der American Way of Life gegenüber. Vor allem auf Tutuila mit dem einzigen urbanen Zentrum des Landes scheint die fa'a Samoa längst dem US-amerikanischen Lebenstil gewichen zu sein. Autoschlangen und Wohlstandsmüll am Straßenrand gehören zum Stadtbild von Pago Pago.
da die drei zur Manu'a-Gruppe zählenden Inseln Ofu, Olesaga und Ta'u sowie das unbewohnte Rose-Atoll im Osten und Swain's Island im Nordwesten sind touristisch wenig bdeutsam.
Tutuila
Landfläche: 145 qkm
Einwohner: ca. 35 000
Hauptstadt: Pago Pago
höchste Erhebung: Mt. Matafao 702 m
Grüne steile Berge, tiefe schwarze Täler, eine üppige Vegetation - dies sind die landschaftlichen Reize Tutuilas. Auf der Hauptinsel, die mit ihren 145 qkm rund ein Viertel der Landfläche ausmacht, lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung Amerikanisch-Samoa. Die höchste Erhebung der in der Mitte nur etwa 3 km breiten und rund 30 km langen Insel ist der 702 m hohe Mt. Matafao. Bekannter jedoch ist der Mt. Pioa mit seinen 490 m. der auch "The Rainmaker" genannt wird. Die hier herrschenden Windverhältnisse führen an der Bucht von Pago Pago zu den selbst im südpazifischen Raum ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen von bis zu 7000 mm pro Jahr. Vor allem zwischen Dezember und März stürzen Wolkenbrüche nieder und sorgen für das feuchtheiße Treibhausklima in der Hauptstadt, das William Somerset Maugham in seiner Erzählung "Rain" beschreibt. Die überwiegende Zahl der Dörfer reiht sich entlang der Südküste, der schroffe Küstensaum im Norden ist nur äußerst dünn besiedelt.
Pago Pago und Fagatogo
Die Hauptstadt und der Regierungssitz Amerikanisch-Samoas liegen an dem bis zu 77 m tiefen fjordähnlichen Naturhafen, der die Insel Tutuila nahezu halbiert. Eindrucksvoll säumen hohe Berge die drei Seiten der Bucht.
Am westlichen Ende des Hafens erstreckt sich die kleine Ortschaft Pago Pago (ausgesprochen Pango Pango), die sowohl der Bucht als auch den umliegenden, zum Teil bereits zusammengewachsenen Siedlungen ihren Namen gab. Das Nationalpark Visitor Information Center an der Pago Plaza informiert über den 1993 eingerichteten Nationalpark. Das Korea House ist Treffpunkt asiatischer Fischer . In Si'ufaga, dem "Chinatown" Pago Pagos, und im Dorf Leololoa leben überwiegend Koreaner. Weiter entlang der nördlichen Hafenstraße befinden sich bei Anua und Atu'u eine Werft sowie fdie für die Wirtschaft Amerikanisch-Samoas bedeutsamen Thunfischkonservenfabriken, die mit ihren in die Bucht eingeleiteten Abfällen zu den größten Umweltsündern des landes zählen.
Von der südlichen Hafenstraße zweigt links der Weg in Richtung Happy Valley ab, der zu Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg führt. Auf der Hauptstraße gelangt man in östlicher Richtung nach Fagatogo, dem Regierungssitz des Landes. Am Ortseingang steht das Gasthaus, in dem William Somerset Maugham seine Erzählung von der flotten, aus Honolulu stammenden Sadie Thompson spielen ließ. Aus der Kolonialzeit stammen auch die Polizeiwache, das Gerichtsgebäude und das ehemalige Verwaltungsgebäude der Marine, in dem nun das Jean P. Haydon Museum untergebracht ist. Das 1973 eröffnete Parlamentsgebäude (Maota Fono Building) verbindet traditionell-samoanische mit modernen Stilmitteln. Lebhaft geht es auf dem nahen Markt zu. Etwas weiter in östlicher Richtung, gleich neben dem Container Dock, findet man die Feliti Pacific Library.
In Utulai am südöstlichen Hafeneingang befinden sich das Fremdenverkehrsamt, die Fernsehstation, die Regierungs- und Verwaltungsgebäude, die prächtige, aus dem Jahre 1903 stammende Residenz des Gouverneurs, eine Bibliothek, ein Sportplatz und das berühmte Hotel Rainmaker von dessen Terrasse sich ein beeindruckender Blick auf die Bucht von Pago Pago bietet.
gegen 17:30 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff
19:30 Uhr Amerikanisches Abendessen
19:30 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Pago Pago/Tutuila/Amerikanisch Samoa und nimmt Kurs auf Apia/Upolu/Western Samoa
Es liegt eine Strecke von 84 Seemeilen vor uns
unsere Route der Inselfahrt
Inselrundfahrt
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Um 14:00 Uhr beginnen wir mit einem Taxi eine Teilrundfahrt um die Insel Tutuila während dessen wir folgende Stationen besuchten:
zuerst erreichten wir auf der nördlichen Hafenstraße das kleine Dorf Aua von dem man schöne Ausblicke auf die Buchten von Tutuila hat.
Weiter fuhren wir zur Faga'itua Bucht und zur gegenüberliegenden Masefau.-Bucht.
Auf dem Rückweg nach Pago Pago fuhren wir noch am berühmten Rainmaker Hotel vorbei das gerade renoviert wurde.
Nun besichtigten wir noch einige Orte auf der westlichen Seite der Insel wie:
die Bucht von Faga'alu, den Ort Tafuna:
Unweit der katholischen Kirche befindet sich einer der zahlreichen und in diesem Falle guterhaltenen Erd- und Steinhügel (Star Mounds) in Samoa, die in prähistorischer Zeit von religiöser Bedeutung waren und den Häuptlingen vorbehaltenen Sport des Taubenfangens dienten. Bei der Weiterfahrt kamen wir noch zum internationalen Flughafen und auf dem Rückweg in den Ort Fagatogo.
Unsere Inselfahrt dauerte ca. 3 Stunden und gab uns einen guten Überblick über due Insel Tutuila.
von Pago Pago nach Apia
Auszug aus dem Tagesprogramm
21:15 Uhr Die Michelle Craig Show
Ein Abend voller Travestie mit Thomas
Zu Gast: Showballett Advance
21:15 Uhr im Maxim Theater läuft der Film: My big fat greek wedding
22:30 Uhr Auf dem Sonnendeck mit Rudolf H. Herget
Fünf Sterne - Fünf Augenblicke - Fünf poetische Minuten
"Nachtgedanken großer Dichter" unter dem Kreuz des Südens
23:00 Uhr Mitternachtssnack: Hamburgern
Tagescocktail:
alkaholisch: Rush Hour (weißer Rum, Aprikosen Brandy, Ananassaft, Grenadine) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Rainbow (Orangensaft, Zitronenmix, Grenadine, Ginger Ale) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 30°C
Seegang:
Meerestiefe: ca. 2220 m
18:00 Uhr
Luft: 30°C
Wasser: 32°C
18. Kreuzfahrttag-13.02.2005-Apia/Samoa
07:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Apia/Upolu/Western Samoa [6 KB]
Unterwegs in Samoa
Die Landschaften Samoas scheinen alle Träume der Südsee erfüllen zu wollen, und so mag vielen ein kurzer, touristischer Aufenthalt wie eine Rückkehr ins Paradies erscheinen. Von Korallenriffen geschützte, türkisfarbene Lagunen, goldgelbe Strände, ausgedehnte Palmenhaine, eine üppige, tropische Pflanzenwelt im fruchtbaren Landesinneren mit seinen zahllosen Wasserfällen....Die Schönheit Samoas, der Wiege Polynesiens, wie die Samoaner stolz behaupten, wurde von vielen europäischen Dichtern gerühmt.
Der heutige Staat Samoa besteht aus den beiden großen Inseln "Upolu und Savai'i, den kleinen Inseln Apolima und Manono sowie einigen unbewohnten Eilanden. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die Landfläche aller Inseln macht zusammen 2934 qkm aus (in etwa die Fläche des Saarlandes).
Western Samoa
Upolu
Landfläche: 1036 qkm
Einwohner: ca. 120 000
Hauptstadt: Apia
Ein schmaler Küstenstreifen säumt die faszinierende Berglandschaft mit dem 1097 m hohen Mt. Fito. Hier reihen sich wunderschöne Dörfer mit gepflegten Rasenflächen aneinander, während das bergige Landesinnere nahezu unbewohnt ist. Beeindruckend sind die zahlreichen Wasserfälle und die kleinen Kraterseen im Zentrum der Insel.
Apia und Umgebung
Jeder vierte Samoaner lebt in der aus zahlreichen Dörfern zusammengewachsenen 40 000 Einwohner zählenden Hauptstadt an der Nordküste Upolus. Die einzelnen Stadtteile Apias sind nach den ehemaligen Dörfern benannt. Zum Stadtbild im Zentrum insbesondere entlang der Main Beach Road gehören im Kolonialstil und aus Holz errichtete Gebäude wie das Gericht und die Congregational Christian Church. Doch moderne und z.T. überdimensionierte Bauten werden immer zahlreicher und drängen Wahrzeichen wie die katholische Kathedrale am der Promenade in den Hintergrund.
Katholische Kathedrale
Die Main Beach Road ist die Hauptgeschäftsstraße, in der sich auch der Markt, das Fremdenverkehrsbüro sowie die beiden traditionsreichen Hotels, das Aggie Grey's im Kolonialstil und das nach Stevenson benannte Kitano Tusitala befinden. Der Clock Tower am kleinen Kreisverkehr wurde als Mahnmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Samoaner gebaut. Das Glockenspiel stiftete der Halbsamoaner Olaf Frederick Nelson, der wegen seiner führenden Rolle in der Widerstandsbewegung (Mau) gegen die neuseeländische Administration von den Neuseeländern zweimal des Landes verwiesen wurde. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsmann der Firma A. Nelson und Company war er ab 1926 Herausgeber des "Samoa Guardian", der ersten in samoanischer Sprache erschienenen Zeitung, die jedoch bereits ein Jahr später von der neuseeländischen Verwaltung verboten wurde.
Aggie Grey's Hotel
Im Jahre 1889 ließ sich der aus Lincolnshire in England stammende Apotheker William Swann in Apia nieder und heiratete später eine Samoanerin. Trauzeuge war der berühmte Schriftsteller Robert Louis Stevenson. Seine 1897 geborene Tochter Aggie wurde später die berühmteste Hotelbesitzerin im ganzen pazifischen Raum. Zuvor aber hatte sie ihre Dollars mit Hamburgern und Bier verdient, die sie an die in den 40er Jahren in Samoa stationierten GIs verkaufte.
Aggie Grey's Hotel gehört zu jenen legendären Häusern, in denen man sich wenigstens einmal im Leben Gast zu sein wünscht. Es ist eine Institution, und ungeachtet aller inzwischen vorgenommenen Modernisierungsmaßnahmen strahlt es die koloniale Behäbigkeit längst vergangener Tage aus. Die Atmosphäre der Zimmer im hinteren Flügel ist trotz des ständig kreisenden Ventilators liebenswert muffig. Ein fiafia-Abend im Innenhof ist immer noch ein Erlebnis, auch wenn nun die junge Aggie, Enkelin der mittlerweile verstorbenen berühmten Hotelbersitzerin, den siva tanzt. Eine unumstößliche Tradition ist der Nachmittagstee am Swimmingpool, gleich neben den kleinen, eng beieinanderstehenden Gartenbungalows mit den Inschriften Gary Cooper, William Holden usw. eben jener Hollywood-Größen, die einst hier nächtigten.
Clock Tower
In der ebenfalls nach Nelson benannten Bücherei "Nelson Memorial Library" mit gut sortierter Pazifikabteilung ist auch das Nationalarchiv untergebracht, dessen Pazifikabteilung eine gute Auswahl an Büchern über den pazifischen Raum, bietet. Das Korallenriff Palolo Deep in Hafennähe, 1979 zum Schutzgebiet erklärt, bietet die Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln.
Auf der Halbinsel Mulinu'u erinnern ein deutsches und ein amerikanisches Denkmal an die 146 Opfer der Schiffskatastrophe von 1889. Während eines Hurrikans sanken drei deutsche und drei amerikanische Kriegsschiffe. Das pyramidenförmige Denkmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite bezeichnet die Stelle, an der am 1. März 1900 die deutsche Flagge gehißt und West-Samoa zur deutschen Kolonie erklärt wurde. Das Observatorium an der Norspitze der Halbinsel stammt noch aus der deutschen Kolonialzeit.
09:00 Uhr Wir starten unseren Rundgang durch die Stadt Apia. Wir besuchten für eine kurze Zeit den Gottesdienst in der "The Apia Protestant Church" in der Leif'ifi Street in der Nähe des Hafenbereiches.
Als nächstes besichtigten wir die katholische Kathedrale und den Uhrenturm.
Während des Rückweges machten wir einen Halt bei Aggie Grey's Hotel und genehmigten uns einen Drink bzw. Tee an der Bar.
Um 11:00 Uhr nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zu einem wunderschönen Privatstrand der am Sonntag normalerweise geschlossen ist. Aber mit ein paar Dollar wurde es uns gestattet zu baden und die schönen runden Umkleidehäuschen aus Holz zu benutzen.
Normalerweise íst am Sonntag ein absoluter Ruhetag der nur dem Kirchgang und der Familie dient. Der Strand lag in dem Dorf Solosolo.
Apia
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13:00 Uhr Rückkehr zum Schiff
13:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Apia/Upolu/Western Samoa und nimmt Kurs auf Neiafu/Vava'u/Tonga
Es liegt eine Strecke von 370 Seemeilen vor uns
Auszug aus dem Tagesprogramm
14:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: Die Farbe Lila
15:00 Uhr Der Maxim Chor trifft sich mit Zhomas im Zhiguki Club
16:00 Amerkanische Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Bingo
16:30 Uhr Russisch-Unterricht
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht mit Illa & Henry Schaberg
19:00 Uhr Candle Light Dinner
zum
Valentinstag
20:30 Uhr Rudolf H. Herget der Erzähler der Nacht spricht und spielt unter dem Kreuz des Südens
Die MÖwe Jonathan
Ein Schauspiel über eine eigenwillige Möwe, die nach Vollkommenheit strebt
21:00 Uhr Magic Moments
Ein bunter Abend voller Musik und Magie
mit
Timur Cevik
und dem
Showballett Advance
22:30 Uhr Auf dem Sonnendeck mit Rudolf H. Herget
Fünf Sterne - Fünf Augenblicke - Fünf poetische Minuten
"Nachtgedanken großer Dichter" unter dem Kreuz des Südens
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Kartoffelpuffer
22:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: Die Brücken am Fluß
24:00 Uhr Überschreiten der Datumsgrenze
Tagescocktail:
alkaholisch: Schokoflip (Kakao Likör, Scotch Whisky, Sahne) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Baby Face (Ananassaft, Orangensaft, Zitronenmix, Orzata, Erdbeermix) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Wetterbericht:
06:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 32°C
Seegang: 1
16:30 Uhr
Luft: 32°C
Wasser: 32°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 3570 m
18:00 Uhr
Luft: 32°C
Wasser: 32°C
Seegang: 4
Meerstiefe: ca. 7280 m
wir befinden uns im Bereich der größten Meerestiefen im Pazifischen Ozean
19. Kreuzfahrttag-14.02.2005
Dieser Reise- und Kreuzfahrttag entfiel wegen der Datumsgrenze
Zeitzonen: Nullmeridian und Datumsgrenze, Welt- und Ortszeit
Wer die ganze Erde von Westen nach Osten umfährt, erlebt zweimal das gleiche Datum. (In umgekehrter Richtung - von Osten nach Westen - entfällt ein Kalendertag bei der Erdumrundung). Ursache ist die Zeiteinteilung. Ihre Grundlage bildet der scheinbare Umlauf der Sonne am Himmel, eine Folge der Drehung der Erde um ihre Achse. Ein kompletter Sonnenumlauf der Erde entspricht einen Tag und einer Nacht.
Wenn die Sonne im Laufe eines Tages ihren höchsten Stand erreicht, ist an diesem Ort jeweils Mittagszeit. So zeigt es ja auch die Sonnenuhr an. Bis weit ins 19. Jahrhundert galt für jeden Ort eine eigene nationale Ortszeit. Der internationale Eisenbahn- und Telegraphenverkehr erforderte jedoch eine Vereinheitlichung. Die einzelnen Ortszeiten mußten durch eine für das ganze Land geltende Einheitszeit, eine Nationalzeit, ersetzt werden. Dies geschah meist im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts. Oft nahm man dazu auch die Ortszeit der Hauptstadt. Für das Deutsche Reich wurde am 1. April 1893 einheitlich die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) eingeführt. Sie entspricht der Ortszeit des 15. östlichen Längenkreises. In den Niederlanden galt bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts die Ortszeit von Amsterdam als die Nationalzeit. Diese war:
Mitteleuropäische Zeit minus 40 Minuten und 28 Sekunden.
Unsere Erdkugel wir international in 24, den 24 Stunden entsprechende, Zonen eingeteilt, die jeweils 15 Längengrade umfassen. Als Anfangs- oder Nullmeridian (Meridian= Längenkreis) wurde von dem griechischen Geographen, Mathematiker und Astronomen Ptolemäus (150 n. Chr.) die westliche Grenze der damals bekannten Erde- die Straße von Gibraltar - festgelegt. Aber man entdeckte die Erde weiter nach Westen. Unter Richelieu legte man dann 1634 den Nullmeridian auf die westliche Kanarische Insel Ferro. Später erklärten dann die Engländer den durch die Strenwarte von Greenwich bei London gehenden Meridian zum Nullmeridian und dabei ist es geblieben. Nachdem der Meridian von Greenwich als Nullmeridian anerkannt war, teilte man zur Vereinfachung der Zeit die Erde in 24 Zeitzonen. Die ganze Erdkugel teilte man in 360 Längengraden auf, von den jeweils 15 zusammmen eine sog. Zeitzone bilden. Die Abstände zwischen zwei Längengraden entsprechen jeweils 4 Minuten. 4 Minuten x 15 (Längengrade) = 60 Minuten = 1 Stunde. Auf den Kontinenten werden die Zeitzonen in Abweichung von der Längengrad-Einteilung durch Landesgrenzen oder nationale Regelungen bestimmt. Unter der seit 01.Januar 1925 eingeführten Weltzeit (WEZ), heute UTC) versteht man die mittlere Zeit von Greenwich. Unsere Mitteleuropäische Zeit ist die Weltzeit plus eine Stunde. Japan, das der 135. östliche Längenkreis schneidet, liegt auf der neunten Zone östlich von Greenwich, die Uhr zeigt Weltzeit plus 9 Stunden.
Was istc die internationale Datumsgrenze?
Die Uhrzeit, wie wir sie heute kennen, ist eine relativ neue Erfindung. Die heute international gültige "Normalzeit" wurde vor etwas mehr als hundert Jahren eingeführt. Davor stelllten die Menschen ihre Uhren - auch dies ist eine Erfindung jüngeren Datums - willkürlich, und zwar nach Vorstellungen, die normalerweise darauf beruhen, wann die Sonne in ihrem Gebiet aufging. Beispielsweise gab es eine Zeit, da man die Uhren in Gegenden, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, unterschiedlich stellte.
Doch als die Menschheit in das moderne wissenschaftliche Zeitalter eintrat, machten der Beginn der Meeresnavigation, die Fahrpläne der Dampfschiffe, das Fernmeldewesen sowie die Fahrpläne der Eisenbahnen eine Koordinierung der verschiedenen Zeitzonen erforderlich. Man mußte sich auf eine "Normalzeit" einigen. Dies gelang 1883, und man nannte sie schlau Normalzeit.
Die "Uhrensteller" trafen sich in Washingtron D.C. und unterteilten die Welt in 24 Zeitzonen zu je einer Stunde. Das war der Zeitraum, den die Sonne zur Überquerung jeder Zone benötigt. Die Zonen liegen 15 Längengrade auseinander (360 Grad geteilt durch 24 Stunden ergibt 15). Weil man einen Ausgangspunkt brauchte, setzte man Greenwich (nahe London), wo sich damals die wichtigste Sternwarte der Erde befand, als Ort des 0. Längengrades fest - als Hauptmeridian. Die Längengrade wurden in östliche und westliche unterteilt. Da die Sonne im Osten aufgeht, beginnt der Tag dort. Zu jeder beliebigen Stunde geht die Normalzeit (GMT) gegenüber Orten im Osten nach und gegenüber Orten im Westen vor.
Praktisch bedeutet das: Wenn es 17 Uhr in London ist, ist es 22 Uhr in Karatschi, Pakistan, das fünf Zeitzonen weiter östlich liegt. Im selben Augenblick ist es in Kuala Lumpur, Hauptstadt von Malaysia und in Manila auf den Philippinen 1 Uhr, und der nächste Tag hat begonnen. In Tokio ist es neun Zeitzonen früher und 2 Uhr, und in Melbourne, Australien, ist es 3 Uhr am folgenden Tag.
Westlich von London, beispielsweise auf dem amerikanischen Doppelkontinent, geht die Zeit nach. Um 17 Uhr Londoner Zeit ist es 14 Uhr in Rio de Janeiro, 12 Uhr in New York City und Quebec und 9 Uhr in San Francisco und Vancouver, Kanada. Weiter entfernt in Ancorage, Alaska, ist es 7 Uhr, und in Nome, Alaska, einem der westlichsten Orte in de USA, 6 Uhr.
Dadurch herrschte zwar weltweit eine einheitliche Zeitmessung, aber es stellt sich die Frage: Wo geht ein Tag in den nächsten über? Das kann man leicht erklären. Zwölf Zeitzonen westlich von London ist es zwölf Stunden früher. Zwölf Zeitzonen östlich ist es zwölf Stunden später. An ein und demselben Ort kann es nicht unterschiedlich spät sein.
Zum Beispiel: Wenn es an ein em Sonntag 17 Uhr in London ist, ist es im Osten zwölf Stunden später bzw. Montag 5 Uhr. Gleichzeitig ist zwölf Stunden früher im Westen bzw. 5 Uhr am Sonntag. Doch wie kann es geschehen, daß man an ein und demselben Ort zwei verschiedene Tage schreibt? Die einfache Lösung: Man führt eine weitere imaginäre geographische Grenze ein, und zwar auf dem 180-Grad-Meridian direkt gegenüber dem Hauptmeridian in Greenwich. Das ist der eigentliche Ort, wo sich Osten und Westen treffen. 1883 wurde diese Linie unter dem Begriff Internationale Datumsgrenze eingeführt, das heißt als der Punkt, an dem sich das Kalenderdatum um einen Tag ändert, wenn sie überschritten wird. Glücklicherweise liegt diese Grenze größtenteils mitten im Pazifischen Ozean, wo sie wenig Verwirrung stiften kann. Sie beschreibt eine Art Zickzacklinie um mehrere Punkte herum, so daß einige Orte innerhalb derselben Zeitzone bleiben.
Praktisch bedeutet dies: Das Datum lautet einen Tag früher auf der östlichen Seite der Grenze; auf der westlichen Seite der Grenze ist es ein Tag später. Wer die Datumsgrenze in westlicher Richtung überquert, geht im Kalender voran - so wird beispielsweise aus Sonntag 5 Uhr Montag 5 Uhr. Ein Reisender, der die Datumsgrenze ostwärts überquert, muß den Kalender von 5 Uhr Montag auf 5 Uhr Sonntag zurückstellen. Je dachdem, auf welcher Seite der Datrumsgrenze er sich befindet, bestehen 12 Stunden Unterschied zu London, entweder früher oder später.
20. Kreuzfahrttag-15.02.2005 - Vava'u/Tonga
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut
09:15 Uhr Morgenandacht mit Pastor Christian Bojack
10:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Anni
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Ankunft derTS MAXIM GORKI vor Vava'u/Tonga [3 KB]
Ein Königreich im Pazifik - Wie ein Königreich entsteht
Eines Tages erhielt der Halbgott Maui von einem alten Mann namens Tonga einen Angelhaken geschenkt. Doch als Maui damit angeln ging, hingen statt Fische kleine Insel am Haken. Er zog "Ata, dann Tongatapu, die Ha'apai und zuletzt die Vava'u-Inseln" vom Meeresboden herauf an die Oberfläche. Zu Ehren dieses alten Mannes nannte er sie "Tonga". Anschließend trat der Halbgott auf ein paar dieser Inseln und flashte sie auf diese Weise ab, während andere unberührt und gebirgig blieben.
Tongaim Überblick
Lage: 173° - 177° westliche Länge und 15° - 23,5° südlicher Breite
Landfläche: 699 qkm
Meeresfläche: 700 000 qkm
Anzahl der Inseln: 170, davon 36 ständig bewohnt
Einwohner: 104 230 (Stand Juli 2001 geschätzt)
Hauptstadt: Nuku'alofa auf Tongatapu
Bevölkerungsstruktur: 99% Tonganer, etwa 300 Europäer
Religion: 70% Protestanten, 15% Katholiken, 10% Mormonen
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie, Parlament mit 30 Mitgliedern
Staatsoberhaupt: Am 11. September 2006 gab die tonganische Regierung den Tod des Königs Tupou IV. bekannt, der in der Nacht zuvor im Middlemore Hospital in Auckland, Neuseeland gestorben war, wo er schon den größten Teil des Jahres in Behandlung war. Er war 88 Jahre alt und 41 Jahre lang Regent
In seine Nachfolge trat sein ältester Sohn, Tupouto'a, der jetzt unter dem Namen Siaosi (George) Tupou V. regiert.
Wirtschaft: Landwirtschaft, Kleinindustrie, Tourismus, Hauptexortprudukte sind Fisch, Vanille, Kopra und Kürbisse
Daten zur Geschichte:
um 1300 v. Chr. Vermutlich erste Besiedlung Tongatapus durch Polynesier
ca. 950 n. Chr. Der erste Tu'i Tonga regiert
ca. 1200 Die Gegend um Mu'a und Lapaha auf Tongatapu wird königliche Residenz. Tu'i Itatui läßt das Ha'amonga errichten
ca. 1470 Der 24. Tu'i Tonga überträgt seinem Sohn Verwaltungsaufgaben und gründet somit die Dynastie der Tu'i Ha'a-takalaua
ca. 1610 Die Dynastie der Tu'i Kanokupolu wird gegründet
1616 Schouten und Le maire entdecken die Inseln Niuatoputapu und Tafahi
1643 Tasman sichtet die Inseln Tongatapu, 'Eua und 'Ata
1773 - 1777 Cook erforscht während seiner Pazifikreisen die Inseln Tongas
1781 Mourelle entdeckt Vava'u
1789 Vor Tofua bricht die berühmte Meuterei auf der Bounty aus
1797 Die ersten zehn Missionare der London Missianary Society kommen nach Tonga
1799 - 1826 Bürgerkrieg der drei rivalisierenden Dynastien um die Vorherrschaft. Taufa'ahau setzt sich durch
1822 Die zweite Missionierungswelle beginnt mit der Wesleyan Missionary Society
1834 Der oberste Häuptling der Ha'apai-Gruppe, Taufa'ahau, der spätere König George Tupou I., läßt sich zum Christentum bekehren
1845 Taufa'ahau dehnt seine Herrschaft auf die Vava'u-Gruppe aus
1852 Taufa'ahau wird Herrscher über alle Inseln Tongas
1858 Freundschaftsvertrag mit Frankreich
1860 Shirley Baker, ein methodistischer Missionar, wird Berater des Königs
1875 Tonga wird konstitutionelle Monarchie
1876 Freundschaftsvertrag mit Deutschland
1879 Shirley Baker wird Premier- und Außenminister. Freundschaftsvertrag mit Großbritannien
1885 König Tupou I. gründet unter Einfluß Bakers die Free Wesleyan Church
1888 Freundschaftsvertrag mit USA
1893 König George Tupou I. stirbt. Nachfolger wird sein Enkel
1899 Protektionsvertrag mit Großbritannien
1918 Salote Tupou III. wird Königin
1960 Die tonganischen Frauen erhalten das Wahlrecht
1965 Königin Salote stirbt, die Nachfolge tritt Taufa'ahau Tupou IV. an
1970 Tonga wird ein souveräner Staat und Mitglied des Commonwealth of Nations
1986 Gründung der bisher einzigen unabhängigen Zeitung Tongas
1992 Das oppositionelle Pro-Democracy Movement wird ins Leben gerufen
1994 Gründung der ersten politischen Partei, der People's Party, die zwei Jahre später sechs der neun vom Volk gewählten Parlamentssitze gewinnt.
1999 Tonga wird 188. UNO-Mitglied. Bei den Parlamentswahlen gewinnt das Human Rights and Democracy Movement fünf Sitze, während die People's Party ihre sechs Sitze verliert.
2000 König Taufa'ahau Tupou IV. ernennt seinen Sohn Prinz Lavaka'ata Ulukalala zum Premierminister
2002 Am Neujahrstag fegt der tropische Wirbelsturm Maka über Tonga hinweg und hinterläßt Schäden in Millionenhöhe. Die Vava'u-Inselgruppe wird am stärksten getroffen, es gibt ein Todesopfer, viele Häuser und rund 90% der Felder sind zerstört.
2006 Am 11. September 2006 gab die tonganische Regierung den Tod des Königs Tupou IV. bekannt, der in der Nacht zuvor im Middlemore Hospital in Auckland, Neuseeland gestorben war, wo er schon den größten Teil des Jahres in Behandlung war. Er war 88 Jahre alt und 41 Jahre lang Regent.
In seine Nachfolge trat sein ältester Sohn, Tupouto'a, der jetzt unter dem Namen Siaosi (George) Tupou V. regiert
Vava'u-Gruppe
Flagge von Tonga
Die Vava'u-Gruppe
Zu Vava'u - 275 km nördlich von Nuku'alofa - gehören 13 bewohnte und 21 unbewohnte kleine, dicht bewaldete Inseln, die zusammen eine Landfläche von 120 qkm ausmachen. Ausgedehnte Kokosnuss- und Vanilleplantagen bedecken die Hügel der 90 qkm großen Hauptinsel Vava'u mit ca. 11 500 Einwohnern. Im Norden fällt die Küste steil ins Meer ab. Der Hauptort Neiafu ist mit seinen etwa 5000 Einwohnern die zweitgrößte Ansiedlung Tongas. Ein 11 km langer, fjordähnlicher Kanal mündet in einen blaugrün schimmernden, zu den schönsten des Pazifiks zählenden Naturhafen. Puerto del Refugio (Port of Refuge) taufte ihn im Jahre 1781 der spanische Kapitän Francisco Antonio Mourelle, der zufällig die Vava'u-Inselgruppe sichtete. Heute ist der Hafen ein Mekka für Segler. Im Zentrum des idyllisch gelegenen Hauptortes mit seinen vielen kolonialen Holzbauten befinden sich die Provinzverwaltung, Geschäfte, Restaurants, ein Markt, die Post, eine Bank und das Fremdenverkehrsamt. Auf dem Friedhof an der Naufahu/Pouono Road liegen eine Tochter des 35. Tu'i Tongas und der methodistische Missionar Francis Wilson begraben. Wilson kam im Jahre 1840 nach Tonga und gründte die erste Schule des Landes.
Von der königlichen Residenz an der Tapuelue Road führt die Straße weiter zur Kapelle des Heiligen Peter Chanel, eines französischen Missionars, der sich 1837 auf Vava'u aufhielt und später auf der Insel Futuna ermordet wurde.
Der schönste Blick auf Neiafus romantisch gelegenen Hafen und die vorgelagerten Inseln bietet sich bei einer Wanderung auf den 131 m hohen Mt. Talau (Mo'unga). Von hier aus sieht man auch die fast 9 qkm große Insel Pangaimotu, die mit Vava'u durch eine Brücke verbunden ist.
In unmittelbarer Nähe der Ortschaft Toula, etwa 2 km südlich Neiafus, lädt ein Süßwasserteich in einer großen Höhle zum Baden ein. Herrlich ist der Ausblick auf die klippenreiche und stark zerklüftete Küstenlandschaft im Norden Vava'us vom ca. 100 m hohen 'Utula'aina Point, der über die Straße in Richtung Holonga zu erreichen ist.
Der Panoramic Coastal Drive bietet zahlreiche Aussichtspunkte und führt vom Norden weiter entlang der Westküste über Longamapu, Lake Ano und das angrenzende Sumpfgebiet, Tua'nuku und Tefisi nach Feletoa. Hier, im ehemaligen Machtzentrum der Insel, liegt Finau 'Ulukalala II. begraben. Keitahi und Ene'io Beach zählen zu den schönsten Stränden auf Vava'u.
Die Schönheit der Vava'u - Gruppe erschließt sich auf Bootsausflügen durch die Insellandschaft mit ihren zahlreichen, weißsandigen Stränden, romantischen Buchten und Lagunen. Die kleinste, unbewohnte Insel Nuku gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen Vava'us. Auf der 6 qkm großen Insel Kapa befindet sich im nordwestlichen Teil die vom Wasser aus zugängliche, etwa 30 m hohe Swallows Cave (Schwalbenhöhle).
die Badeinsel Nuku
Schwalbenhöhle
Der Zugang zur Mariner's Cave auf der knapp 3 qkm großen Insel Nuapapu liegt bei Ebbe 1 m unterhalb der Wasseroberfläche. Um in die 15 m hohe Höhle zu gelangen, muß man etwa 4 m weit tauchen. Der Legende nach hielt hier ein junger Tonganer seine Braut vor dem König versteckt. Benannt wurde die Höhle nach dem Briten William Mariner, der als 15jähriger an Bord der Port-au-Prince nach Tonga kam. Vier Jahre dauerte sein Aufenthalt zunächst als Gefangener, später als adoptierter Sohn des damaligen Häuptlings von Ha'apai Finau 'Ulukalala II. Nach England zurückgekehrt, veröffentlichte er im Jahre 1816 einen Bericht über seine Erlebnisse.
Auf der weniger als 1 qkm großen Insel 'Urungake die mit der Insel Pangaimotu durch eine Straße verbunden ist, liegt das Tongan Beach Resort an einem herrlichen Sandstrand.
14:00 Uhr Ausschiffung zu unserem Ausflug Insel- und Höhlen Tour mit dem Boot (33.-- €/Person)
15:00 Uhr Abfahrt mit dem Boot zur Insel Nuku mit Badeaufenthalt (Wasser hatte ca. 30°C), während der Rückfahrt besichtigten wir vom Boot aus die Schwalbenhöhle
gegen 18:00 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff
Ausflug mit dem Boot
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Auszug aus dem Tagesprogramm
19:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Vava'u/Tonga und nimmt Kurs auf Nuku'alofa/Tongatapu/Tonga
Es liegt eine Strecke von 180 Seemeilen vor uns
19:00 Uhr Abendessen
21:15 Uhr Rudolf H. Herget, der Erzähler der Nacht spricht und spielt
Erotische Phantasien am Abend
Die Lust zu lieben
Aphrodisische Dichtung aus zwei Jahrtausenden
21:15 Uhr Weiss-Blau und Heiter
Ein fröhlicher Abend mit Uschi Bauer, Jörg Dellacher
und dem
Duo Ton Art
22:15 Uhr Im Maxim Theater der Film: Die Brücke am Kwai
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Bayerische Leckereien
Tagescocktail:
alkaholisch: Teta Tours (Wodka, Blue Curacao, Pernod) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Moonlight Kiss (Tropikalsaft, Zitronenmix, Erdbeermix) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht zuviel zu erwarten.
Das ist das Geheimnis echter Heiterkeit und der Grund, warum ich angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschung erlebe"
- George Bernhard Shaw -
Wetterbericht:
06:30 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 30°C
Seegang: 6
12:00 Uhr
Luft: 30°C
Wasser: 30°C
Seegang: 4
Vava'u nach Tongatapu
21. Kreuzfahrttag-16.02.2005 - TongatapuTonga
07:00 Uhr Frühstück
08:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Nuku'alofa/Tongatapu/Tonga
Die Tongatapu-Gruppe
Diese Inselgruppe im Süden des Königreiches umfaßt Tongatapu, 'Eua sowie etwa 20 kleine Koralleneilande (motu) im Norden und Nordwesten.
Tongatapu
Landfläche: 257 qkm
Einwohner: ca. 65 000
Insel- und Landeshauptstadt: Nuku'alofa
Tongatapu ist eine flache, von einem Riffgürtel umgebene Koralleninsel. Ausgedehnte Kokosplantagen, Taro-, Yams-, Süßkartoffel-, Bananen-, Melonen- und Ananaspflanzungen bedecken das Land. Auf der Hauptinsel Tongas leben heute mehr als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung und davon fast die Hälfte in Hauptstadt Nuku'alofa. Als erster südpazifischer Staat hat Tonga im Jahre 1977 fünf Regionen, den Ha'atafu-Strand und vier Riffformationen in der nahen Umgebung Tongatapus, zu Naturschutzgebieten erklärt, in denen es unter Geldstrafe u.a. verboten ist, Fische zu fangen, lebende Muscheln zu sammeln oder Korallen anzubrechen.
Tongatapu
09:00 Uhr Beginn unseres Ausfluges " Inseltour mit Kulturzentrum"
(30.--€/Person)
Als erstes besuchten wir das Kulturzentrum Tongan National Centre ca. 4 km vom Zentrum von Nuku'alofa entfernt.
Höhepunkt war die Kava-Zeremonie - es handelt sich hierbei um ein Getränk das berauschende Wirkung hat und einen sehr erdigen Geschmack.
Ich selbst wurde als Häuptling unserer Gruppe auserkoren und durfte den ersten Schluck des Kava-Getränks zu mir nehmen. Im Anschluß erteilte ich die Freigabe für die Mitbeisitzer an der Zeremonie teilzunehmen.
Anschließend gab es noch einige handwerkliche Vorstellungen.
Eine weitere Vorführung war der Einblick in die Tonganische Küche z.B. die Zubereitung von Kokosnuss etc.
Als nächste Station besichtigten wir die Blowholes bei Mapu'a a Vaca, weiter gings zu den Fliegenden Hunden im Westen der Insel.
Hunderte von Flughunden hängen bei Tage mit den Köpfen nach unten in den Kasuarinenbäumen entlang der Straße. Bis heute sind diese Tiere in Tonga heilig und dürfen nur von Mitgliedern der königlichen Familie gejagt werden. Der Legende nach stirbt eines der Mitglieder, wenn ein Albino-Flughund geboren wird. Ein Pärchen war einmal als Gastgeschenk von der ehemaligen deutschen Kolonie Western Samoa , 2000 Seemeilen nördlich von Tonga an den König gegangen.
Auf dem Weg zum Königspalst besichtigten wir einen öffentlichen Friedhof.
Beim Königspalst und dem königlichen Friedhof.
Der von hohen Norfolk-Kiefern umgebene Königspalst ist das "Wahrzeichen" Nuku'alofas. Im viktorianischen Stil wurde er im Jahre 1867 aus in Neuseeland vorgefertigten Holzteilen errichtet. Das von einem Zaun umgebene königliche Anwesen ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
gegen 12:30 Uhr waren wir von unserem Ausflug wieder zurück an Bord.
Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen Spaziergang in der Stadt Nuku'alofa und kauften Briefmarken und tranken eine gute Tasse Kaffee in einem typischen tonganischen Kaffeehaus.
der erste Schluck als Häuptling unserer Gruppe
Begrüßung mit Kava-Getränk und handwerkl. Vorführ.
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Zubereitung einer tonganischen Kokonussspeise
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die Flughunde von Kolovai u. öffentlicher Friedhof
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Königspalast-Königsfriedhof-Jahrhundertkirche
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noch ein paar Eindrücke
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Auszug aus dem Tagesprogramm
18:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Nuku'alofa/Tongatapu/Tonga und nimmt Kurs auf Bay of Islands/Neuseeland
Es liegt eine Strecke von 1038 Seemeilen vor uns
18:00 Uhr Duty Free - Zollfreier Verkauf von Spirituosen und Tabakwaren
19:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Grillspezialitäten auf dem Sonnendeck
21:00 Uhr Tanzabend in der Rossia Lounge
21:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: Anna und der König
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Marinierte Früchte
Tagescocktail:
alkaholisch: Separator (Kahlua, Brandy, Sahne) - zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Erdbeer Milch Shake (Erdbeermix, Milch) - zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Glaube mir, daß eine Stunde der Begeisterung mehr gibt, als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens"
- Christian Morgenstern -
Wetterbericht:
06:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 30°C
Seegang: 4
17:30 Uhr
Luft: 30°C
Wasser: 30°C
22. Kreuzfahrttag-17.02.2005-auf See
06:30 Uhr Poetischer Sonnenaufgang
Auch die Ewigkeit besteht aus Augeblicken
Rudolf R. Herget spricht Gedanken großer Dichter
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:00 Uhr Mentaltraining mit Margit Herschmann
10:00 Uhr im Maxim Theater: Aotearoa - Neuseeland
Das Land der großen weißen Wolke - Dia - Vortrag von Dr. med. Wolfgang Losacker
11:00 Uhr Alle Mitwirkenden des heutigen Gäste-Cabaret sowie der MAXIM CHOR treffen sich zur Generalprobe mit Thomas im Musiksalon
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr "Feinheiten der Filmgestaltung" mit Marcus Sommer
14:30 Uhr im Maxim Theater der Film: Jagd auf Roter Oktober
14:30 Uhr Wie backt man einen "Apfelstrudel"?
Unsere Konditormeisterin Heide-NMarie weiht Sie in der Rossia Lounge in dieses süße geheimnis ein
14:30 Skatturnier mit Patrick
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde
16:30 Uhr Russisch Unterricht
16:30 Uhr Bingo mit Uwe und Jean-Jacques
17:15 Uhr Tanzen leicht gemacht! mit Illa & Henry Schaberg
18:00 Uhr Träumerei - Romantisches in Wort und Ton
mit
Prof. Reiner Ginzel - Violoncello/Rezitation
Prof. Annette Weisbrod - Piano
Musik von Schumann, Tschaikowski, Chopin u.a.
Texte von Brentano, Hofmannsthal, Hesse u.a.
19:00 Uhr Deutsches Abendessen
21:00 Uhr Vorhang auf und Bühne frei zum bunten
CABARET-ABEND
Eine Show von Gästen für Gäste
Ich war im MAXIM CHOR dabei und wir hatten 5 Auftritte
wir sangen folgende Lieder:
Seemann - laß das träumen
Bora Bora
Aloa He
Katjuscha- ein russisches Lied
Abschied
21:00 Uhr im Maxim Theater der Film: About Schmidt
22:30 Uhr Mitternachtssnack: Mecklenburger Eintopf
Tagescocktails:
alkaholisch: Tornado (Tequila, Creme Cacao, Sahne) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Shirley Temple (Sprite, Ginger Ale, Grenadine ) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, den Wissen ist begrenzt"
- Albert Einstein -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 25°C
Seegang: 4
Windstärke: 7
Meerestiefe: ca. 1910 m
11:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 25°C
Seegang: 4
Meerestiefe: ca. 1010 m
16:30 Uhr
Luft: 25°C
Wasser: 26°C
Seegang: 5
Meerestiefe: ca. 940 m
23. Kreuzfahrttag-18.02.2005-auf See
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Qigong mit Helmut in der Rossia Lounge
10:15 Uhr im Maxim Theater: Es ist soweit - der Film der Kreuzfahrt "Traumhafte Südseeinseln" ist fertig
11:00 Uhr Abschiedsfrühschoppen mit Uschi Bauer
12:30 Uhr Mittagessen
14:30 Uhr im Maxim Theater der Film: Aus der Mitte entspringt ein Fluß
16:00 Uhr Tee- und Kaffeestunde - Wiener Kafeehaus
16:30 Uhr Russisch Unterricht
16:30 Uhr Bingo mit Uwe und Jean-Jacques
17:00 Uhr Siegerehrung mit Patrck
19:15 Uhr Abschiedscocktail
Der Kapitän, die Schiffsleitung und die Phoenix-Bordreiseleitung verabschieden sich von allen in Auckland abreisenden Gästen
19:00 Uhr Abschieds-Dinner und gleichzeitig mein Geburtstags-Dinner
21:00 Uhr Do Swidanja! Auf Wiedersehen! Good Bye! Au revoir!
Unsere Künstler verabschieden sich von uns
Mit dabei:
Uschi Bauer
Jörg Dellacher
Prof. Annette Weisbrod
Prof. Reiner Ginzel
Duo Ton Art
Musikbühne Mannheim
Showballett Advance
Durch den Abend führt: Timur Cevik
Musikalische Begleitung: Labyrinth
21:30 Uhr im Maxim Theater der Film: Der Club der toten Dichter
23:00 Uhr Genießen Sie die elegante Atmosphäre bei der
Champagner-Nacht
und kosten Sie Bouchèes chaudes und Canapès, kleine Appetithäppchen
Tagescocktails:
alkaholisch: Captain Collins (Canadian Club, Zitronensaft, Soda) zum Spezialpreis von 2,10 €
alkaholfrei: Car Drive (Ananas- und Zitronensaft, Ginger Ale, Grenadine) zum Spezialpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Am freiesten wird der sein, der am wenigsten Bedürfnisse hat"
- Ludwig Thoma -
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 24°C
Wasser: 25°C
Seegang: 4
09:00 Uhr
Luft: 24°C
Wasser: 25°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 3000 m
16:30 Uhr
Luft: 27°C
Wasser: 25°C
Seegang: 3
Meerestiefe: ca. 4140 m
Maxim-Chor und Geburtstag
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24. Kreuzfahrttag-19.02.2005-Bay of Islands
08:00 Uhr Frühstück
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Bay of Islands/Neuseeland
anschließend begann die Ausschiffung, die aber wegen der ungewöhnlich großen Dünung nach mehreren Versuchen abgebrochen werden mußte. Es gab zwei kleine Zwischenfälle mit Passagieren an der Gangway - dies war aber dann auch der Auslöser für den Abbruch.
14:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: My Girl
16:00 Uhr Kaffee- und Teestunde
17:30 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Bay of Islands/Neuseeland und nimmt Kurs auf Auckland/Neuseeland
Eine Strecke von 131 Seemeilen liegt vor uns
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Tanzabend
21:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Vier Hochzeiten und ein Todesfall
22:30 Uhr Mitternachtsnack: Heiße und kalte Sandwich
Tagescocktails:
alkaholisch: Martini Dry (Gin, Martini Dry) zum Spezialpreis von 2,20 €
alkaholfrei: Coco Banane (Ananassaft, Banane, Kokos Mix, Sahne) zum Spezielpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Der Mann baut das Haus, die Frau das Zuhaus"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 23°C
Seegang: 3
16:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 24°C
Seegang: 2
Bay of Islands/Neuseeland
Schon die ersten polynesischen Einwanderer zog es nicht nur an die Küsten der Südinsel, sondern wegen des günstigen Klimas auch in den Norden der Nordinsel. So soll z.B. einer der legendären Kanus der "Großen Flotte" in der Mitte des 14. Jahrhunderts in Whangaroa angekommen sein. Als James Cook diesen Raum bereiste, notierte er im November 1769 in sein Tagebuch: "Überall konnten wir große Häuser und Dörfer sehen."
Er war es auch, der der Bay of Islands ihren Namen gab. Heute zählt dieses Gebiet zu den ärmsten Regionen Neuseelands mit sehr hoher Arbeitslosigkeit. Die riesigen Villen und Yachten gehören wohlhabenden Bewohnern Aucklands. In der Nähe der Anlegestelle gibt es Souvernir-Shops und ein Informationszentrum, von hier aus fahren die Fähren nach Russel, zur anderen Seite der Bucht. In Russel lohnt sich ein Besuch des Pompallier Hauses, welches für der ersten katholischen Bischof in den Jahren 1841 - 42 erbaut wurde. Das Captain Cook Memorial Museum finden Sie neben der Toristeninformation, hier kann man Schiffsmodelle und Erinnerungsstücke an Cook, Walfänger und Maoris besichtigen. Sie können Christ Church besuchen, die älteste erhaltene Kirche des Landes, erbaut im Jahre 1835. Ein Ausflug nach Waitangi, nur 2 km entfernt von der Anlegestelle, lohnt sich ebenfalls. Hier erhält man im Visitor Centre durch einen Film Informationen zu den Besichtigungspunkten, wie z.B. das Maori Kriegskanu, das größte das je gebaut wurde, mit einer Länge von 35,7 m bietet es Platz für 150 Krieger. Das Maori Meeting House wurde 1934 erbaut und steht als Symbol für alle Maoristämme. In Tui, ca. 1,5 km nördlich von der Anlegestelle in Richtung Waitangi, befindet sich in der Nähe der Brücke ein Schiffswrackmuseum mit ca. 1300 Gegenständen, die aus Wracks in der Bay of Islands geborgen wurden.
Die Bay of Islands mit gut 140 Inseln und Inselchen ist für Auckland etwa das, was Sylt für Hamburg ist:
Ein Tummelplatz der Schönen und Reichen. Bleibt man bei dem Vergleich, dann ist das muntere, oft laute Paihia Westerland und Russel mit seiner ehrwürdig historischen Häuserfront am Meer Kampen. Alle Arten von Wassersport sind populär, inklusive Hochseeangeln auf die ganz großen Fische wie Hammerhai, Merlin und verschiedene Thunfisch-Arten.
Flagge von Neuseeland
Bay of Islands
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24. Kreuzfahrttag-19.02.2005-Bay of Islands
08:00 Uhr Frühstück
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Bay of Islands/Neuseeland
anschließend begann die Ausschiffung, die aber wegen der ungewöhnlich großen Dünung nach mehreren Versuchen abgebrochen werden mußte. Es gab zwei kleine Zwischenfälle mit Passagieren an der Gangway - dies war aber dann auch der Auslöser für den Abbruch.
14:30 Uhr Im Maxim Theater der Film: My Girl
16:00 Uhr Kaffee- und Teestunde
17:30 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Bay of Islands/Neuseeland und nimmt Kurs auf Auckland/Neuseeland
Eine Strecke von 131 Seemeilen liegt vor uns
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Tanzabend
21:00 Uhr im Maxim Theater der Film: Vier Hochzeiten und ein Todesfall
22:30 Uhr Mitternachtsnack: Heiße und kalte Sandwich
Tagescocktails:
alkaholisch: Martini Dry (Gin, Martini Dry) zum Spezialpreis von 2,20 €
alkaholfrei: Coco Banane (Ananassaft, Banane, Kokos Mix, Sahne) zum Spezielpreis von 1,70 €
Worte zum Tage:
"Der Mann baut das Haus, die Frau das Zuhaus"
Wetterbericht:
07:30 Uhr
Luft: 23°C
Wasser: 23°C
Seegang: 3
16:30 Uhr
Luft: 26°C
Wasser: 24°C
Seegang: 2
Bay of Islands/Neuseeland
Schon die ersten polynesischen Einwanderer zog es nicht nur an die Küsten der Südinsel, sondern wegen des günstigen Klimas auch in den Norden der Nordinsel. So soll z.B. einer der legendären Kanus der "Großen Flotte" in der Mitte des 14. Jahrhunderts in Whangaroa angekommen sein. Als James Cook diesen Raum bereiste, notierte er im November 1769 in sein Tagebuch: "Überall konnten wir große Häuser und Dörfer sehen."
Er war es auch, der der Bay of Islands ihren Namen gab. Heute zählt dieses Gebiet zu den ärmsten Regionen Neuseelands mit sehr hoher Arbeitslosigkeit. Die riesigen Villen und Yachten gehören wohlhabenden Bewohnern Aucklands. In der Nähe der Anlegestelle gibt es Souvernir-Shops und ein Informationszentrum, von hier aus fahren die Fähren nach Russel, zur anderen Seite der Bucht. In Russel lohnt sich ein Besuch des Pompallier Hauses, welches für der ersten katholischen Bischof in den Jahren 1841 - 42 erbaut wurde. Das Captain Cook Memorial Museum finden Sie neben der Toristeninformation, hier kann man Schiffsmodelle und Erinnerungsstücke an Cook, Walfänger und Maoris besichtigen. Sie können Christ Church besuchen, die älteste erhaltene Kirche des Landes, erbaut im Jahre 1835. Ein Ausflug nach Waitangi, nur 2 km entfernt von der Anlegestelle, lohnt sich ebenfalls. Hier erhält man im Visitor Centre durch einen Film Informationen zu den Besichtigungspunkten, wie z.B. das Maori Kriegskanu, das größte das je gebaut wurde, mit einer Länge von 35,7 m bietet es Platz für 150 Krieger. Das Maori Meeting House wurde 1934 erbaut und steht als Symbol für alle Maoristämme. In Tui, ca. 1,5 km nördlich von der Anlegestelle in Richtung Waitangi, befindet sich in der Nähe der Brücke ein Schiffswrackmuseum mit ca. 1300 Gegenständen, die aus Wracks in der Bay of Islands geborgen wurden.
Die Bay of Islands mit gut 140 Inseln und Inselchen ist für Auckland etwa das, was Sylt für Hamburg ist:
Ein Tummelplatz der Schönen und Reichen. Bleibt man bei dem Vergleich, dann ist das muntere, oft laute Paihia Westerland und Russel mit seiner ehrwürdig historischen Häuserfront am Meer Kampen. Alle Arten von Wassersport sind populär, inklusive Hochseeangeln auf die ganz großen Fische wie Hammerhai, Merlin und verschiedene Thunfisch-Arten.





































