1. Tag - 08.03.2007
Um 9:00 Uhr starteten wir mit einem Leihwagen von Sixt in Richtung Frankfurt bei schönem, trockenen Wetter.
12:30 Uhr Ankunft am Flughafen Frankfurt - Rückgabe des Wagens und das Einchecken war völlig problemlos und schnell erledigt.
17:20 Uhr Abflug mit LH 720 nach Peking
Der Flug führte uns über Berlin, Riga, St. Petersburg, Yekatarinenburg, Novosibirsk, Ulan Bator, Kalgau nach Peking
Flugstrecke 7900 km
Am 09.03.2007 um 09:20 Uhr sind wir in Peking gelandet.
Flug Frankfurt - Peking
2. Tag - 09.03.2007 - Anreise
09:20 Uhr in Peking [2 KB]
gelandet
nach den Passformalitäten Begrüßung der 25-köpfigen Gruppe durch unsere Reiseleiterin für Peking.
Unsere Gruppe bestand aus 25 Personen und 39 Gepäckstücken für die während unserer Rundreise eine Person die Verantwortung übernahm - nämlich Erwin H.
Sofort nach der Begrüßung begann das Programm mit dem Besuch des Sommerpalastes ca. 15 km außerhalb von Peking - wir spazierten entlang der Seepromenade und besichtigten folgende Gebäude:
Halle des Wohlbefindens und der Langlebigkeit
den langen Korridor
Blick auf den Berg der Langlebigkeit
das Marmorboot
Die Besichtigung dauerte ca. bis 17:00 Uhr - anschließend fuhren wir zum "Dongjiaominxiang Hotel" mitten in Peking - wir hatten Zimmer Nr.: 506 - und danach zum Abendessen
Nach dem Essen unternahmen wir noch einen kleine Bummel durch die Fußgängerzone von Peking.
ca. +5°C nebelig, teils sonnig
Der Sommerpalast - 09.03.2007
Der Sommerpalast
Der Sommerpalast an den Westbergen bei Peking ist der einzige erhaltene kaiserliche Garten. In ihm ist der vollkommene Traum der chinesischen Gartenarchitektur verwirklicht. Dass dieser Garten mit seinen Palästen und Tempeln, Pavillons und Pagoden, mit insgesamt 3000 Bäumen auf 290 Hektar Grund heute noch ein Gefühl davon vermitteln kann, wie die chinesischen Kaiser und ihr Hofstaat gelebt haben, ist Cixi zu verdanken. Sie war Mitte des 19. Jahrhunderts kasierliche Konkubine und Mutter des Thronerben, der als Kind zum Kaiser wurde. Sie erlebte die Überfälle der europäischen Truppen, die mit der Zerstörung aller kaiserlichen Gärten das Reich der Mitte gefügig machen wollten, um China unter sich aufzuteilen.
Cixi wollte die Schmach dieser Demütigung durch den Wiederaufbau des Sommerpalastes schnell vergessen. Gegen alle Vernunft, denn die chinesische Bevölkerung war verarmt, das Land von Aufständen gegen die unfähige letzte Kaiserdynastie geschüttelt, setzte Cixi alle Mittel ein, um die Pracht und den Glanz des alten China noch einmal erstehen zu lassen. Mit Intrigen und Verschwörungen ertrotzte sie den Wiederaufbau des Sommerpalastes. Den Marineetat z.B. verwendete sie, um einen marmornen Pavillon in Form eines Raddampfers an den See zu bauen. Vom Sommerpalast aus regierte Cixi als Regentin für unmündige oder als geistesgestört erklärte Thronerben fast ein halbes Jahrhundert lang. Sie konnte den Verfall des chinesischen Kaisertums nicht aufhalten. Heute sieht man sie nicht mehr so kritisch, wie zu ihren Lebzeiten, denn ihrem Starrsinn, ihrer Prunksucht und ihrer Liebe zur Natur ist es zu verdanken, dass es den Sommerpalast noch heute gibt - auch als große Einnahmequelle durch den Tourismus.
Sommerpalast
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3. Tag - 10.03.2007 Chinesische Mauer/Ming-Gräber
08:30 Uhr Abfahrt nach Badaling (ca. 70 km nordwestlich von Peking) zur Chinesischen Mauer.
Unterwegs besuchten wir eine Süsswasserperlenverarbeitung
11:00 Uhr Begehung der Chinesischen Mauer. Wir gingen auf der linken Seite (östlich), die etwas spektakulärere Seite, steiler Weg mit steilen Treppenstufen. Der Weg war noch stellenweise eisig und mit Schneeresten.
Temeperatur: 0°C aber mit einem eisigen Wind - gefühlte Temeperatur ca. -5 bis -8°C bei herrlichem Sonnenschein.
Zuerst habe ich mir eine Mütze von Sigrid ausgeliehen - jedoch später bei den Verkaufsständen habe ich mir eine Mütze und einen schönen Kaschmirschal, hergestellt in der Inneren Mongolei gegen die Kälte gekauft.
13:00 Uhr Fahrt zu den Ming-Gräbern
Unterwegs Mittagessen
15:15 Uhr Start des Besuchs der Ming-Gräber
Als erstes hatten wir einen herrlichen Spaziergang durch die Geisterstrasse mit 36 Steinstatuen in Überlebensgröße.
16:00 Uhr bis 17:00 Uhr Besuch der Anlage des Ming-Grabes von Chang Ling
Temperatur nun schon bei ca. 7°C und herrlichem Sonnenschein
Auf der Rückfahrt nach Peking - Teezeremonie mit Vorstellung verschiedener Teesorten und anschließendem Peking-Enten-Essen in einem schönen Restaurant.
Rückkehr gegen 21:00 Uhr im Hotel
Die Chinesische Mauer
Die Chinesische Mauer
Die Chinesische Mauer erstreckt sich von Chinwangtao am Golf von Chihili (Po Hai) im Osten bis zum Jiayuguan-Pass in der Provinz Ganzhou im Westen. Eine innere Mauer verläuft etwa von Peking bis nahe Hanton. Der größte Teil der Mauer wurde im späten 3. Jahrhundert v. Chr. unter Qin Shi Huangdi errichtet, dem ersten Kaiser der Qin-Dynastie. Das Bollwerk dinete der Verteidigung gegen Angriffe durch Nomadenvölker aus den Steppen im Norden. Systematische Arbeiten an der Mauer begannen um das Jahr 221 v. Chr. nachdem Qin Shi Huangdi ganz China unter seine Herrschaft vereinigt hatte. Um 204 v. Chr., also von der Anfangszeit der Han-Dynastie (206 v.Cr. bis 220 v. Chr.) waren die Hauptarbeiten an der gut 2000 Kilometer langen Mauer beendet. Kleinere Abschnitt waren vermutlich schon vorher errichtet worden. In späteren Jahrhunderten vor allem zu Zeiten der Ming-Dynastie (1368 - 1644), wurde die Chinesische Mauer immer wieder ausgebessert und erweitert, wobei man die älteren Erd- und Lehmwälle durch Mauerwerk erstezte.
So hatte die Mauer ursprünglich wahrscheinlich über 6000 Kilometer.
Die Hauptmauer erreicht eine Länge von rund 2400 Kilometern. Sie folgt weitgehend Flußläufen, so dass keine Brücken nortwendig waren, sowie dem Verlauf von Bergkämmen und Tälern. Die Mauer wurde aus Steinen und Erde bzw. Lehm errichtet und in den östlichen Teilen mit Backsteinen überzogen. Sie ist an der Sohle zwischen 4,60 m und 9,10 m (druchschnittlich 6 Meter) und an der Krone bis zu etwa 3,70 m stark. Ihre mittlere Höhe beträgt 7,60 m - ohne die zinnenbewehrten Wehrgänge. Im Abstand von jeweils 180 Metern wurde die Mauer zusätzlich durch Wehrtürme ( ca. 12 m hoch) befestigt. Der östliche Teil der Mauer ist über einige hundert Kilometer hinweg noch intakt.
1987 wurde die Chinesische Mauer in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Chinesische Mauer
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Ming-Gräber
Ming-Gräber - Chang Ling
In einem weiten Tal etwa 50 km nordwestlich von Peking liegen die "Ming Sanshiling", die 13 Gräber der Ming. Hier sind 13 der 16 Kaiser der Ming-Dynastie begraben, die zwischen 1368 und 1644 China beherrschten. Jahr für Jahr pilgerte der Ming-Kaiser zum Ehrentag seines Vaters zu den Gräbern seiner Vorfahren. Die Ming waren die letzten Chinesen auf dem Drachenthron. Sie vertrieben 1368 die mongolische Dynastie von Zhu Yuanzhang, der unter dem Namen Hongwu regierte.
Die Herrschaft endete 1644, als der Rebellenführer Li Zicheng in Peking einmarschierte und Kaiser Chongzhen den Freitod wählte. Die Mandschuren aus dem Norden nutzten das Machtvakuum in China, um den Drachenthron zu erobern. Sie herrschten als Qing-Dynastie bis 1911.
Der Weg zu den Gräbern beginnt am "Dagongmen", dem großen roten Tor. Dahinter folgt der "Beiting", der Stelenpavillon. In seinem Inneren befindet sich eine über 6 m hohe Marmorsäule mit einer Inschrift. Sie ruht auf einer Schildkröte, dem asiatischen Symbol für langes Leben.
Gesäumt wird der Stelenpavillon von zwei Drachensäulen.
Hinter dem Beiting beginnt die heilige Straße. Über sie wurden die verstorbenen Herrscher zu Ihren Gräbern getragen - vorbei an 36 Statuen, bestehend aus zwölf Tier- und sechs Menschenpaaren, die die Straße zur letzten Ruhestätte des Kaisers säumen. Immer stehen sich zwei Paare des gleichen Tieres hintereinander - ein stehendes und ein sitzendes. Der Legende nach wechseln sie sich jede Nacht ab. Die Stauen der Menschen hingegen sind alle stehend dargestellt - kein Mensch durfte in Gegenwart des Sohns des Himmels sitzen.
Über ein Brücke mit sieben Bögen gelangt man schließlich zum eigentlichen Gräberbezirk. 13 der 16 Ming-Kaiser liegen hier begraben. Erst der dritte Herrscher, Zhu Di (1360 - 1424), der unter der Regierungsdevise Yongle ("fortdauernde Freude", 1403 - 1424) herrschte, verlegte seinen Regierungssitz nach Peking, das die Mongolenherrscher zur Hauptstadt ausgebaut hatten. Seine Vorgänger Hingwu und Jianwen residierten in Nanjing.
Nur drei der Garbanalagen können besichtigt werden, darunter die Anlage Changling (die wir besichtigten), das Grab von Kaiser Yongle. Changling ist das größte der Ming-Gräber. 18 Jahre dauerte der Bau der Anlage, der noch zu Lebzeiten des Kaisers begann, fertig gestellt wurde die Grabanlage erst drei Jahre nach Yongles Tod.
Im Turm der Klarheit am Ende des zweiten Hofes ist der Eingang zum Grabhügel. Vom Seelenturm aus geht der Blick über den Garten auf die Halle der Erhabenen Gnade. Ihr Dach ruht auf 32 massiven Holzsäulen von 13 Metern Höhe, deren größte nur von drei Menschen umspannt werden kann.
Ming-Gräber
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4. Tag - 11.03.2007 Verbotene Stadt/Himmelstempel
08:30 Uhr Fahrt zum Platz des Himmlischen Friedens - anschließend Spaziergang zur Verbotenen Stadt, die Besichtigung dauerte bis ca. 12:30 Uhr
13:50 bis 14:45 Uhr Besichtigung des Himmelstempels
18:20 Uhr Abflug nach Xian mit HU 7882 (ca. 1050 km)
gegen 21:45 Uhr im Xi'an Hotel
Platz des Himmlischen Friedens
Der Platz des Himmlischen Friedens
Tian'an Men Guangchang - der Platz des Himmlischen Friedens - ist eine riesige betonierte Fläche im Herzen des modernen Beijing. Im Zentrum steht Maos Mausoleum, am Rand sieht man dem Kommunismus entsprechende Gebäude aus den 1950er Jahren und alte Tore der nicht mehr existierenden Stadtmauer.
Der Platz ist eine besondere Attraktion, weshalb viele Besucher über ihn schlendern - bei unserem Besuch war dies leider nicht möglich, da in dieser Woche der Nationale Volkskongress abgehalten wurde.
In der Vergangenheit war er Schauplatz für Demonstrationen. Am bekanntesten waren die Studentenunruhen des Jahres 1989 mit ihren schrecklichen Folgen.
Die Große Halle des Volkes ist der Sitz der Legislative Chinas mit seinem großen Auditorium und den Hallen.
Das Nationalmuseum von China wurde 1959 erbaut als Museum für die chinesische Geschichte, später kam das Museum der Revolution dazu.
Platz des Himmlischen Friedens
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Verbotene Stadt
Die Verbotene Stadt
Das Herz Beijings, die Verbotene Stadt (Forbidden City), heißt offiziell Gugong (Palastmuseum) und ist wohl Chinas prachtvollster Komplex, ein Symbol des kaiserlichen Glanzes und die Mitte des chinesischen Universums. Vollendet wurde die Anlage 1420, von hier regierten 24 Kaiser nahezu 500 Jahre lang. Bis in die 1920er Jahre war die Verbotene Stadt nur dem Kaiserhof und den Würdenträgern zugänglich. 1949 wurde sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Fünf Marmorbrücken, die fünf Kardinaltugenden des Konfuzianismus symbolisierend, überspannen das "Goldene Wasser", dessen West-Ost-Verlauf dem Jadegürtel der Hofbeamten ähneln soll.
In der Mitte der Verbotenen Stadt bietet der Äußere Hof das eindruckvollste Bild. Die meisten anderen Gebäude dienten Nachschub und Dienstleistungen für diese Stadt in der Stadt.
Vom Meridian-Tor am Anfang des Äußeren Hofes pflegte der Kaiser vom Balkon aus seine Armeen zu inspizieren und die Zeremonien zu Beginn jedes neuen Kalenderjahres durchzuführen.
Tor der Höchsten Harmonie - In der 24 Meter hohen Halle mit den zwei Dächern empfing man Besucher. Später in der Qing-Dynastie wurde sie für Bankette genutzt.
Marmorauffahrt - Die Mittelrampe, die dem Kaiser vorbehalten war, weist Drachen auf, die nach Perlen jagen.
Halle der Höchsten Harmonie - Die größte Halle im Palast war wichtigen Ereignissen wie der Inthronisation eines neuen Kaisers vorbehalten. Der aufwändig verzierte Thron bildet das Zentrum, die Decke weist fantastische Farben auf.
Dachwächter - Eine ungerade Anzahl dieser Figuren, die alle mit Wasser in Verbindung stehen, sollte vor Feuer schützen.
Bedeutung der Zahlen - Die Harmonie von yin und yang ist der Schlüssel zu chinesischen Entwürfen. Ungerade Zahlen bedeuten yang (das mit dem Kaiser verbundene maskuline Element), die Zahlen drei, fünf, sieben und besonders neun tauchen überaus häufig in Architekturelementen auf. Die Verbotene Stadt soll 9999 Räume haben, und die Türen weisen oft 81 Messingknäufe auf - da neun mal neun besonders Glück bringt.
Die Verbotene Stadt
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Der Himmelstempel
Der Himmelstempel
Tian Tan (Tempel of Heaven) wurde während der Ming-Dynastie fertig gestellt und ist eine der größten Tempelanlagen in China, an der die Ausgewogenheit und die Symbolhaftigkeit chinesischer Architektur gut zu sehen sind. Hier brachte der Kaiser Opfer dar und betete zur Zeit der Wintersonnwende zum Himmel und zu den Vorfahren. Als "Himmelssohn" war der Kaiser Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen und bat um eine gute Ernte. Während der Ming- und Qing-Dynastie war der Himmelstempel für das gemeine Volk nicht zugänglich, heute ist er von einem schönen Park umgeben, in dem die Menschen früh morgens Tai Ji Quan (Schattenboxen) praktizieren.
Der Tian-Tan-Komplex - Die Hauptteile der Tempelanlage sind entlang der Nord-Süd-Achse angeordnet und alle miteinander durch einen erhöhten Weg verbunden. Diese Red Step Bridge bildet das Zentrum. Der Rundaltar besteht aus konzentrischen Ringen aus jeweils neun Steinen. Die halbrunde Echowand ist dafür bekannt, dass sie ein Flüstern von einer Seite der Wand zur anderen trägt.
Das runde Dach des Himmeltempels symbolisiert den Himmel.
Die goldene Spitze ist 38 m hoch.
Kasettendecke - Im Zentrum der prächtigen runden Kassettendecke sind Drache und Phönix. Die Halle ist ganz aus Holz und ohne Nägel erbaut.
Drachensäulen - Das Hallendach wird von 28 mit Drachenmustern geschmückten Säulen getragen. Die vier riesigen Säulen im Zentrum repräsentieren die Jahreszeiten, die 24 kleineren Pfeiler stehen für die Stunden eines Tages.
Marmorplattform - Drei Marmorplattformen bilden einen sechs Meter hohen Kreis mit einem Durchmesser von 90 Metern. Die Balustraden der oberen Ebene sind mit Drachen verziert, Ausdruck der kaiserlichen Würde.
Himmelstempel
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5. Tag - 12.03.2007 XIAN
08:30 Uhr Start zur Besichtigungstour in XIAN
folgende Stationen wurden besucht:
Stelenmuseum
Xian-Stadtmauer
Wildganspagode
Jadeschleiferei
nach dem Mittagessen Fahrt zur Terracottaarmee
14:00 Uhr Ankunft am Gelände der Terracottaarmee
17:00 Uhr Rückfahrt nach Xian und anschließend Abendessen - es gab 18 verschiedene Sorten Maultaschen - von denen jede Person am Tisch (8er Tisch) ein Stück zum Essen bekam. Das komplette Essen einschl. der 8 Vorspeisen war hervorragend.
20:30 Uhr Fahrt zur Lasershow mit Wasserspielen an der Wildganspagode
21:15 Uhr Spaziergang in der Altstadt von Xian
gegen 22:15 Uhr waren wieder im Hotel
Anfangs leichter Regen, später sonnig, ca. 13°C
Xia'an
Die Hauptstadt der Provinz Shaanxi war insgesamt 4000 Jahre lang die Hauptstadt von elf Dynastien, darunter von Westlichen Zhou, Westlichen Han, Qin, Westlichen Wei, Nördlichen Zhou, Sui und Tang. Die Chinesen führen die Linie sogar noch weiter zurück bis zu dem mythischen Gelben Kaiser, der Xiangyang als Hauptstadt hatte. Xi'ans Höhepunkt war in der Tang-Periode erreicht, als es den östlichen Endpunkt der Seidenstraße bildete und zur quirligen Metropole mit zahlreichen ausländischen Händlern und Angehörigen vieler Religionen wurde. Aufgrund dieser Vergangenheit spielt der Tourismus heute in Xi'an eine wichtige Rolle.
Stadtplan von Xi'an
Stelenmuseum
Stelenwald-Museum
Nicht weit vom Südtor beherbergt das Museum mehr als 1000 Stelen - Steinsäulen, die zum Gedenken an vielerlei Anläße geschaffen wurden. Die älteste Stele stammt aus der Han-Dynastie. Die Tafeln voller chinesischer Schriftzeichen sind wahrscheinlich nur für Spezialisten interessant, aber es gibt auch andere mit Karten und Illustrationen.
Die Stelen in der ersten Halle bergen zwölf konfuzianische Klassiker, darunter das Buch der Gesänge (Shijing) das Buch des Wandels (Yijing oder I Ching) und die Analekten (Lunyu) . Der Tang-Kaiser Wenzong ließ im Jahre 837 auf 114 Steintafeln schreiben - als Standard, um künftig Fehler der Kopisten beim Abschreiben zu vermeiden. Die Nestorianische Tafel Daqinin der zweiten Halle ist mit einem Kreuz gekrönt, sie wurde 781 geschaffen, um der Ankunft der Nestorianischen Chinesen in Xian zu gedenken. Die Schriftzeichen oben auf der Stele beziehen sich auf Rom, das Nestorianische Christentum wird als "Ehrwürdige Religion" bezeichnet. Da sie an die Trennung von göttlichen und menschlichen Eigenschaften Chrsiti glaubten, wurden die Nestorianischen Christen als Häretiker gesehen, die ersten von ihnen kamen 635 nach Xian. Sie lebten zwei Jahrhunderte in der Stadt und verschwanden dann plötzlich.
In der dritten Halle zeigt eine eingravierte Karte von Chang'an das Ausmaß der Stadt auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes.
Die vierte Halle beherbergt kalligrafische Umsetzungen von Gedichten Su Dongpos (1037 . 1101) und anderer chinesischer Dichter sowie einige Radierungen von Bodhidarma dem indischen Gründer des Chan-Buddhismus. In Halle fünf sieht man Material zur Geschichte, in den Seitenhallen weitere historische und religiöse Artefakte.
Stelenwald-Museum
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Stadtmauer
Stadtmauer
In fast allen Städten Chinas, darunter auch Beijing, ist die Stadtmauer so gut wie verschwunden. In Xian sind die Mauern intakt und bilden ein etwa 14 Kilometer langes Rechteck um das Zentrum. Sie wurden 1370 unter dem ersten Ming-Kaiser Hongwu gebaut, die Fundamente stammten von einem Kaiserpalast der Tang-Dynastie. Die Bastionen sind zwölf Meter hoch und an der Basis bis zu 18 Meter dick. Man kann die Mauer an mehreren Stellen ersteigen, besonders gut eignen sich die Stufen östlich des Südtors (unser Aufstieg) oder am Westtor. Auf der Mauer selbst reihen sich Souvenierstände. Auch wenn man heute beeindruckt ist von der Stadtmauer, ist sie doch bescheiden im Vergleich zur Anlage, die in der Tang-Ära 78 Quadratkilometer der damals Chang'an genannten Stadt umschloß.
Stadtmauer
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Wildganspagode
Große Wildganspagode
Dayan Ta wurde als Gedenkstätte für Kaiserin Wende, die Mutter von Kaiser Gaozong, errichtet und gehört zum heute noch existierenden Tempel Ci'en Si. Der Mönch Xuanzang der durch Zenrtralasien nach Indien reiste und viele Sutras mitbrachte, errichtete hier sein Büro, in dem er Hunderte von Schriften aus dem Sanskrit ins Chinesische übersetzte. Um die Schriften angemessen unterzubringen entstand nach seinen Entwürfen die 64 Meter hohe Pagode als rechteckige Konstruktion mit gemauerten Äußeren und hölzener Innenausstattung.
Auf dem Höhepunkt der Tang-Dynastie war Xi'an fast sieben Mal größer als heute, so dass die Pagode damals noch innerhalb der Stadtmauern stand.
DayanTa kann man besteigen. Die erste Ebene enthält eine Ausstellung zur Geschichte der Pagoden. Es soll Glück bringen, wenn man hier Geld aus dem Fenster wirft. Auch die Tempelanlage kann man besichtigen. In der Haupthalle stehen drei Buddha-Statuen flankiert von 18 luoban oder arbats - Luoban sind Heilige und in Tempeln oft zu Gruppen von 18 zu finden. Ihre Heiligkeit ermöglicht ihnen schon zu Lebzeiten das Nirwana zu erreichen.
Große Wildganspagode
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Jadeverarbeitungsbetrieb
Vor dem Mittagessen besuchten wir noch einen Jadeverarbeitungsbetrieb
Jadeverarbeitungsbetrieb
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Terrakotta-Armee
Terrakotta-Armee
DIE ARMEE DER TERRAKOTTA-KRIEGER wurde 1974 entdeckt, als Bauern einen Brunnen gruben. Die lebensgroßen Tonfiguren aus gelbem Lehm wurden vor über 2200 Jahren geschaffen, um das Grab von Qin Shi Huangdi zu bewachen, dem Feudalherrscher, der China vor über 2200 Jahren einte. Die Ausgrabungen brachten drei Gruben mit über 7000 Soldaten, Bogenschützen und Pferden zutage.
In Grube 1 ist die Infantrie -
in Grube 2 die Kavallerie -
in Grube 3 sind hochrangige Offiziere.
Die Terrakotta-Armee wurde 1987 zusammen mit der gesamten Anlage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Armee in Grube 1 - Die beeindruckendste Grube enthält über 6000 Krieger in Schlachtformation. Jede Figur zeigt einen individuellen Ausdruck in Gesicht und Haltung. Die Tonkrieger waren ursprünglich bewaffnet, sie hatten Schwert, Speer oder Pfeil und Bogen, die meisten Waffen sind korrodiert oder verrottet.
Die Wälle aus gestampfter Erde zwischen den Gruppen trugen früher die Balken für das Holzdach.
Auch die Tonpferde wurden wie die Soldaten aus Fragmenten zusammengesetzt.
Hoher Offizier - Er ist größer als die Fußsoldaten um ihn herum, herrschaftlich mit zwei Gewandschichten bekleidet und nimmt eine Haltung ein, als ob er die anderen überwachen würde.
Knieender Schütze - Er trägt eine Brustpanzerung und kniet, als ob er sich vorbereite. Der Bogenschütze wirkt wachsam und aktiv, obwohl der Holzbogen sich aufgelöst hat. Die Schuhe mit Spikes geben besonderen Halt.
Restaurierungsarbeiten - Die Ausgrabungen dauern noch an, die Fundstücke werden nach und nach restauriert. Jede Figur muss dabei aus vielen Einzelteilen zusammengefügt werden.
Die Grabanlage von Qin Shi Huangdi - Die Terrakotta-Armee ist nur ein Teil der Grabanlage des ersten Kaisers der Qin-Dynastie. 1,5 km westlich der Gruben steht ein hoher, noch nicht vollständig freigelegter Hügel, in dem das eigentliche Grab Qin Shi Huangdis sein soll. Der Kaiser beschäftigte sich früh mit dem Tod und seiner Hinterlassenschaft: 246 v. Chr. erteilte er den Auftrag zum Bau der Anlage, bei dem in 36 Jahren bis zu 700 000 Menschen mitwirkten. Aus Quellen kennt man den Plan seiner Anlage: Ein Fluss aus Quecksilber sollte unter einem nachgebauten Himmelsdach mit Perlen als Sternen fließen. Die Nekropole soll auch 48 Grabstätten von Konkubinen enthalten, die lebendig mit dem Kaiser begraben wurden - ein Schicksal, das auch den Arbeitern drohte, damit sie die Lage der Anlage nicht verraten konnten. Zwei Bronze-Streitwagen wurden in der Nähe des Grabhügels gefunden, sie haben halbe Lebensgröße.
Terrakotta-Armee
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Straßenszenen auf der Rückfahrt nach Xian
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Lasershow mit Wasserspiele
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Spaziergang in der Altstadt von Xi'an
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6. Tag - 13.03.2007 Shanghai
07:00 Uhr Abfahrt zum Flughafen
09:10 Uhr Abflug mit HU 7807 nach Shanghai (1237 km)
11:15 Uhr Ankunft in Shanghai
Fahrt mit dem Trans Rapid vom Flughafen an den Stadtrand von Shanghai,
anschließend mit dem Bus zu den YU-Gärten und die Altstadt mit Basar
Nach dem Mittagessen Spaziergang an der Uferpromenade dem Bund
16:30 Uhr Besichtigung des Jadebuddha
17:15 Uhr Check In im Liang An-Hotel (Zimmer 925)
18:30 Uhr Spezialitätenabendessen mit unserem Reiseleiter
19:30 Uhr Lichterrundfahrt in Shanghai - Oper, Fußgängerzone, Fahrt in den 88. Stock des 340,10 m hohen Jinmao Tower, Uferpromenade
ca. 14°C, schön
Shanghai
An den Ufern des Huangpu, nahe der Mündung des gewaltigen Yangzi (Jangtse), liegt Shanghai, die mit mehr als 15 Millionen Einwohnern größte und vitalste Stadt Chinas. Ihre jüngste explosionsartige wirtschaftliche Entwicklung hat sie zu einer der schnellsten wachsenden Städte der Welt gemacht. Das Stadtgebiet ist unmittelbar der chinesischen Regierung unterstellt.
Im 13. Jahrhundert wurde Shanghai, dessen Name "über dem Meer" bedeutet, Verwaltungssitz einer Provinz und blieb dies bis Mitte des 19. Jahrhunderts, als die wirtschaftlichen Interessen der Briten zum Krieg gegen China führten. Der folgende Vertrag von Nanking gestand den Briten freien Handel von bestimmten Häfen aus zu, eine dieser Hafenstädte war Shanghai. Bald wurde die Stadt zu einem glanzvollen Ort der Auschweifung und schließlich der Dekadenz. Sie wurde in Konzessionsbezirke aufgeteilt, in denen Ausländer in britischen, französischen, amerikanischen und japanischen Kolonien lebten. Der Bund, die Promenade am Huangpu, ist noch heute von Kolonialbauten gesäumt. Sie sind Zeugen einer Zeit, als Shanghai das drittgrößte Finanzzentrum der Welt war. 1949 kamen die Kommunisten an die Macht und bereiteten dem Glanz ein Ende. Erst 1990 wurde der Stadtteil Pudong gegenüber der Uferpromenade zur gesonderten Wirtschaftszone deklariert, was zur Wiederbelebung der Stadt führte. Investitionen flossen in ungahntem Ausmaß. Einkaufszentren schossen aus dem Boden, Wolkenkratzer erhoben sich über dem Huangpu. Heute ist Shanghai wieder eine boomende Wirtschaftsmetropole, in den zahlreichen Klubs und Bars der Stadt pulsiert das Nachtleben.
Flug Xi'an nach Shanghai
Flug Xi'an nach Shanghai
Transrapid
Fahrt mit dem Trans Rapid vom Flughafen zur Stadtgrenze von Shanghai ca. 25 km in 7 Minuten - wir erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h.
Transrapid
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Yu-Gärten und Basar
Yu-Gärten und Basar
Die im alten Stil erbauten Häuser des Basars in den Yu-Gärten sind zwar nicht alt, aber mit ihren verschnörkelten Dächern schön anzusehen. Die Läden verkaufen alles - von Souvenirs bis zu traditioneller chinesischer Medizin - und sind trotz überhöhter Preise gut besucht. Am besten geht man früh hin und begibt sich direkt in die schönen, relativ stillen Yu-Gärten (Yu Yuan) aus der Ming-Zeit. Teigtaschen zum Mittagessen, bevor Hochbetrieb herrscht, stärken für einen Einkaufsnachmittag, den man mit einer Tasse Tee im Huxingting Teahouse ausklingen lässt.
Yu-Gardens Bazar - Obwohl alles sehr touristisch ist, macht es Spaß, zwischen den Ständen zu schlendern und gute Preise auszuhandeln.
Restaurants am See - am Vormittag kann man dort zusehen wie die Teigtaschen zubereitet werden.
Huxingting Teahouse - Das Gebäude wurde 1784 von Baumwollhändlern errichtet und Ende des 19. Jahrhunderts in ein Teehaus umgewandelt. Die Zick-Zack-Brücke schützt gegen böse Geister, die nicht um die Ecke gehen können.
Steingarten - Der Ming-Steingarten - angeblich einer der schönsten, aber zweifellos der größte - ist eine Nachbildung der Schluchten Chinas.
Drachenmauer - Auf den weißen Mauern schlängelt sich ein Drache. Um nicht den Zorn des Kaisers auf sich zu ziehen, hat er - anders als der kaiserliche Drache - nur vier Klauen.
Themenbereiche - Mauern teilen den Garten in sechs Themenbereiche, was ihn einerseits zum Labyrinth macht und andereseits größer erscheinen läßt, als er tatsächlich ist. Nachmittags und am Wochenende herrscht hier Hochbetrieb.
Yu-Gärten und Bazar
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Uferpromenade
Uferpromenade - Pudong und der Bund
Bund- Manche Städte haben ein festes Wahrzeichen, in Shanghai ist es eindeutig der Bund. Die Uferstraße, chinesisch Zhongshan Lu genannt, war das Herzstück des kolonialen Shanghai. Auf der einen Seite wird sie vom Huangpu flankiert, auf der anderen Straßenseite von eindrucksvollen Symbolen der Wirtschaftsmacht:
Hotels, Banken, Büros und Klubs. Die meisten historischen Gebäude stehen noch, man kann hier gut einige angenehme Stunden verbringen.
Hongkong & Shanghai Bank - Dieser Bau von 1921 wurde als der schönste von ganz Asien gerühmt. Innen gibt es herrliche Wandmalereien.
Uferpromenade - Die Flussseite des Bund hat einen breiten Gehsteig, von dem aus man sehr schön den Schiffsverkehr oder auch morgens Menschen, die Tai Chi üben, beobachten kann.
Pudong - Mitte des 20. Jahrhunderts war Pudong, das gegenüber dem Bund auf der anderen Seite des Flusses liegt, das ärmste Viertel der Stadt. Ein armseliges Slumviertel, in dem Prostituierte und berüchtigte Gangster wie Du Yuesheng, auch "Big-Eared Du" genannt, hausten. 1990 wurde Pudong zur Sonderwirtschaftszone deklariert. Seitdem mutierte es zu einer der größten Baustellen der Welt, hier ist angeblich ein Drittel des Weltbestandes von Großkränen im Einsatz. In einem bemerkenswerten Wandlungsprozess schoss dank enormer Investitionen ein Wald von Hochhäusern empor.
Der 457 Merter hohe Oriental Pearl TV Towerbietet auf halber Höhe eine umwerfende Aussicht und beherbergt das interessante Shanghai History Museum.
In Pudong befindet sich auch der 421 m Hohe Jinmao Dasha , dessen Aussichtsdeck im 88. Stock ein herrliche Aussicht bietet. Ab 2006 werden beide Gebäude vom neuen 494 Meter hohen Shanghai Financial Center überragt.
Uferpromenade, Bund, Pudong und Altstadt
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Jade-Buddha-Tempel
Jade-Buddha-Tempel
Jufo St, der berühmteste Tempel Shanghais, liegt im nordwestlichen Teil der Stadt. Er wurde 1882 aus Jade zum Schutz zweier wunderbarer Buddhastatuen errichtet, die Abt Wei Ken aus Burma mitgebracht hatte. Der Tempel stand ursprünglich woanders und wurde 1918 hierher verlegt, nachdem ein Feuer den vorherigen Bau zerstört hatte. Fast 30 Jahre lang war er geschlossen und wurde 1980 wieder eröffnet. Heute leben dort mehr als 100 Mönche.
Der Tempel ist im Stil der Südlichen Song gebaut, hat stark geschwungene Dächer und Figuren auf dem Dach. Die drei Haupthallen sind durch zwei Innenhöfe verbunden. In der ersten der Himmlischen Königshalle , zieren vier himmlische Könige die Wände. Die Große Halle der Pracht hat drei Buddhas, der Jade-Buddha-Raum birgt die Jadestatue eines zurückgelehnten Buddhas. Die schönere der beiden Statuen befindet sich im Obergeschoß (Fotografieren verboten). Der sitzende Buddha ist aus einem einzigen Jadestück geschnitzt und mit Juwelen besetzt.
Jade-Buddha-Tempel
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Lichterrundfahrt
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7. Tag - 14.03.2007 Guangzhou (Canton)
09:00 Uhr Abfahrt zum Flughafen
11:00 Uhr Flug nach Guangzhou (Canton) 1196 km mit MU 5305
13:20 Uhr Ankunft in Guangzhou
14:15 Uhr Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Guangdong Folk Arts Museum und des Tempels der sechs Banyanbäume (Li Rong Si)
gegen 17:30 Uhr im Hotel Landmark Canton (Zimmer 1203)
18:30 Uhr Fahrt zum Abendessen
bedeckt/Sonne ca. 24°C
Guangzhou
Guangdongs Hauptstadt, von den Europäern im 19. Jahrhundert Kanton genannt, ist eine alte Hafenstadt. Schon während der Tang-Ära gab es starke Handelsbeziehungen mit ganz Asien, eine große muslimische Gemeinde entstand.Später setzten die ersten westlichen Kaufleute hier ihren Fuß auf chinesischem Boden. Heute ist Guangzhou eine wohlhabende Stadt, in letzter Zeit wurden neue U-Bahn-Linien gebaut und viele alte Gebäude restauriert. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das 2000 Jahre alte Grab und die ausgegrabenen Palastgärten der Nan-Yue-Könige. Die Insel Shamian im Süden der Stadt war eine ausländische "Concession" und hat entsprechend viele alte Kolonialbauten.
Flug Shanghai noch Guangzhou
Flug Shanghai - Guangzhou
Guangdong Folk Arts Museum
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Tempel der sechs Banyan-Bäume
Tempel der sechs Banyan-Bäume
Li Rong Si (Tempel der sechs Banyan-Bäume) wurde 537 gegründet um einen Teil der Asche Buddhas zu bergen, die aus Indien hierher gebracht und in Hua Ta, der Blumenpagode, aufbewahrt wurde. 1097 wurde die Anlage umgebaut, die 57 Meter hohe, achteckige Pagode sieht von außen so aus, als habe sie neun Stockwerke - es sind aber 17, die sich zu besteigen lohnen. Das geschwungene Holzdach weist feine Schnitzereien auf: Vögel, Insekten und Löwen. Ganz oben ist eine Bronzesäule mit meditierenden Figuren. Vom Originaltempel, der mit Hui Neng in Zusammenhang gebracht wird, ist wenig übrig. Die Halle des 6. Patriarchen enthält seine Bronzestatue aus dem Jahr 989. Den Namen bekam der Tempel vom Song-Dichter Su Dongpo, der die Banyan-Bäume im Tempel würdigte. Seine kalligrafischen Schriftzeichen, die man "Liu Rong" ausspricht, sind über dem Portal in Stein gemeisselt.
Tempel der sechs Banyan-Bäume
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8. Tag - 15.03.2007 Hongkong
08:15 Uhr Abfahrt zum Hafen nach Panyu
10:00 Uhr Abfahrt mit dem Schnellboot nach Hongkong (83 Seemeilen)
12:30 Uhr Ankunft in Hongkong
anschließend Tschunkenfahrt zum schwimmenden Restaurant Tai Pak, nach dem Mittagessen mit dem Bus auf den Peak, zum Strand und dann zum Hotel Metro Park (Zimmer 836) in Hongkong.
Abends machten wir einen Spaziergang durch die verschiedenen Nacht-Markets.
Hongkong
Obwohl Hongkong und keine besonders lange Geschichte vorweisen kann, ist es ein reiches und faszinierendes Gebiet. Ihre Besonderheit entwickelte sich aus der Sonderstellung als britische Kolonie. Auch nach der Rückgabe an China 1997 blieb sie eine Sonderverwaltungsregion.
1840 brach zwischen Großbritannien und China der Erste Opiumkrieg aus, in dem die Briten die Insel Hongkong als Marinestützpunkt nutzten. Der Friede von Nanking sprach Hongkong den Briten zu, 1860 erwarben sie Kowloon, schließlich pachteten sie 1898 die New Territories für den Zeitraum von 99 Jahren. Vor der Besetzung durch die Briten war Hongkong eine kleine Fischergemeinde, danach entwickelte es sich schnell zum ostasiatischen Handelszentrum. Auch von der vierjährigen Besatzung durch Japan im Zweiten Weltkrieg erholte sich Hongkong rasch, während und nach dem Chinesischen Bürgerkrieg (1945 - 49) suchten Hunderttausende hier Zuflucht. Unter der Kolonialverwaltung wurde es ein dicht und vor allem hoch bebautes internationales Handels- , Industrie- und Finanzzentrum, das der Autor Pico Iyer als "Traum von Manhattan im Südchinesischen Meer" beschrieb.
Bootsfahrt nach Hongkong
Strecke der Bootsfahrt
Hongkong
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9. Tag - 16.03.2007 Flug nach Manila
11:30 Uhr Fahrt zum Flughafen
14:35 Uhr Flug nach Manila mit CX 919 (1146 km)
17:00 Uhr Ankunft in Manila und Transfer zur TS Maxim Gorki
sonnig, ca. 33°C
























