07:30 Uhr Abfahrt zur Rundfahrt in Shiraz
07:40 Uhr bis 08:20 Uhr Besichtigung des Mausoleums von Hamzeh
08:25 Uhr bis 09:00 Uhr Besuch des Grabes von Saadi
09:10 Uhr bis 09:45 Uhr Besichtigung des Grabes von Hafez
09:50 Uhr bis 12:00 Uhr Spaziergang durch die Zitadelle von Karim Khan und durch den Basar
13:45 Uhr Ankunft am Flughafen von Shiraz
17:15 Uhr Flug nach Bandar Abbas
18:15 Uhr Ankunft in Bandar Abbas
19:30 Uhr zurück am Schiff nach einer herrlichen und sehr interessanten Exkursion in den Iran
Fãrs
Die Provinz Fãrs ist gewissermaßen das Kernland Irans. Sie liegt im Süden des iranischen Hochlandes und umfaßt 126.489 qkm mit 4,2 Millionen Einwohnern. Ihre griechische Bezeichnung Persis wurde zum Namen des ganzen Landes. In Fãrs entstanden nicht nur die alten Reiche der Achämeniden und Sassaniden, sondern auch fãrsi, die persische Sprache.
Shirãz
Das auf rund 1.490 m Höhe und 920 km südlich von Teheran gelegene Shirãz (1,1 Millionen Einwohner) hat trotz seiner Lage in der Wüste ein sehr ausgeglichenes Klima mit milden Wintern und angenehmen, nicht zu heißen Sommern. Es ist eine sehr grüne Oasenstadt, umrahmt von zwei Gebrigsketten, die nördlich und südlich der Stadt verlaufen. Das Stadtbild wird von den vielen schönen Gartenanlagen und den Mausoleen der berühmten Dicher Hãfez und Sa'adi bestimmt. Shirãz gebührt nach Esfahãn die zweite Stelle, was seine Bedeutung für den Tourismus anlangt. Die Stadt ist oft als Ort der Rosen, der Nachtigallen und des Weines besungen worden, aber letzteres gibt es jetzt natürlich nicht mehr.
Ein Fluss, oder besser gesagt ein meist trockenes Flußbett, rudxãne-ye Xoshk, teilt die Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten und das Stadtzentrum befinden sich süfdlich des rudxãne-yeXoshk.
Geschichte
Keilschriftfunde aus Persepolis haben gezeigt, daß Shirãz bereits unter den Achämeniden eine ziemlich große Siedlung war. Zur Stadt wurde Shirãz aber erst 684 n. Chr., d.h.nach der Invasion der Araber. Eine erste Blütezeit erlebte die Stadt unter den schiitischen Bujiden oder Dailamiten (945 -1055), die sie zu ihrer Hauptstadt machten und viele Moscheen, Paläste und eine große Stadtmauer errichten ließen. Azud-e Doule (950 - 983 n. Chr.). der von Shirãz aus ganz Westiran beherrschte, stiftete eine Bibliothek.
Duch die Dichter Sa'adi (1184 - 1282) und Hãfez (1326 - 1390) wurde Shirãz zum wichtigsten Kulturzentrum dieser Zeit. Ermöglicht wurde diese Blüte dadurch, daß weder die Mongolen noch die Timuriden in Shirãz einfielen: die einsichtigen Herrscher hatten ihnen freiwillige Übergabe und Geschenke angeboten. Während der Periode der Safaviden bauten die beiden Stadthalter Allãhverdi Khãn und sein Sohn Emãmgoli Khãn viele Schulen und Moscheen.
Unglücklicherweise wurde Shirãz zu Ende der Safavidenzeit 1668 von einer verheerenden Flutwelle heimgesucht, wobei ein Großteil der Stadt zerstört wurde.
Nach dem Ende der Safavidenherrschaft verlegte Karim Khãn Zand die Hauptstadt Irans nach Shirãz und versuchte nun durch rege Bautätigkeit Esfahãn an Schönheit zu übertreffen. Während der Bürgerkriege, die nach dem Tod Karim Khãn Zands ausbrachen, wurde Shirãz aber wieder zerstört, und schließlich ließ Aqã Mohammed Khãn, der Gründer der Qãjãrendynastie, nach der Einnahme der Stadt deren Stadtmauer samt Türmen niederreißen. 1869 zerstörte ein großes Erdbeben den Rest der alten Gebäude.
Heute zeigt sich Shirãz als eine Millionenstadt mit sehr viel alten Gebäuden und großzügig angelegten neuen Stadtteilen. Rund um Shirãz wird intensive Landwirtschaft betrieben, es gibt auch einige Industriebetriebe.
Die Kunst nimmt nach wie vor einen wichtigen Platz ein. Die großartigen Baudenkmäler in der Umgebung von Shirãz zeigen die große Bedeutung der Shirãzi. Viele Meisterwerke der persischen Kunst wurden von Künstlern aus Shirãz angefertigt. Beispiele dafür finden sich in der gesamten islamischen Welt. So wurde etwa das Taj Mahal in Indien von einem Architekten aus Shirãz erbaut, seine Inschriften stammen von Amanat Khãn Shirãzi. Die Künstler haben ihre Fertigkeiten auch heute nicht verloren. Im alten bãzãr-e Vakil kann man ihre Produkte bestaunen und kaufen.
STADTPLAN VON SHIRăZ
LEGENDE ZUM STADTPLAN
Das Mausoleum von Hamzeh
Nördlich des Flusses in der xlãbãn-e Hãfez bei der Abfahrtsstelle der Busse nach Mardasht liegt das Mausoleum eines schiitischen Heiligen (Emãmzãde-ye Ali ibn Hamze). Vom ursprünglichen Bau aus dem 10. Jahrhundert ist nach den vielen Erdbeben, Bürgerkriegen und Renovierungen nicht viel übrig geblieben. Die mit bunten Kacheln verzierte, weithin sichtbare Kuppel. der Sarkophag des Heiligen und die Grabsteine im Hof lohnen aber einen Besuch.
MAUSOLEUM VON HAMZEH
DAS MAUSOLEUM VON HAMZEH
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Das Grab von Sa'adi
Sa'adi ist der volkstümlichste aller persischen Dichter. Seine bekanntesten Werke sind Golestãn (Rosengarten) und Bostãn (Fruchtgarten). Sein sehr farbenfrohes Mausoleum (ãrãmgãh-ye Sa'adi) mit blauen Kacheln und rotem Marmor wird von einer türkisen Kuppel überdeckt und liegt ebenfalls in einem sehr schönen Garten am nordöstlichen Stadtrand.
DAS GRAB VON SA'ADI
DAS GRAB VON SA'ADI
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Das Grab von Hãfez
Im Norden in einem herrlichen Rosengarten unweit des bãq-e Melli, liegt das Mausoleum des 1389 in Shirãz verstorbenen Dichters Hãfez (ãrãmgãh-ye Hãfez). Bereits 60 Jahre anch seinem Tod entstand an dieser Stelle die erste Gedenkstätte. In der heutigen Form stammt das Mausoleum aber aus dem 20. Jahrhundert. An einige Wänden sind berühmte Gedichte von Hãfez eingraviert.
DAS GRAB VON HĂFEZ
DAS GRAB VON SA'ADI
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Zitadelle Ark-e Karim Khãn Zand
Gegenüber dem muze-ye Pars liegt die alte Zitadelle Ark-e Karim Khãn Zand mit ihren wuchtigen Mauern. Díese 1749 von Karim Khãn Zand errichtete Anlage diente ursprünglich als Schloss und Militärlager. Lange Zeit war sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da das Polizeihauptquartier darin untergebracht war. Jetzt werden die einst prunkvollen Decken und Wände renoviert. Die Arbeiter- und Restauratoren sind gerne bereit, Auskunft über die Räumlichkeiten zu geben.
ZITADELLE VON ARK-E KARIM KHĂN ZAND
ZITADELLE VON ARK-E KARIM KHĂN ZAND
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Im bãzãr-e Vakil
Der 800 m lange bãzãr-e Vakil ist ein Meisterwerk der Zeit Karim Khãns. Seine luftigen Decken sind so gebaut worden, daß im Inneren, egal ob Sommer oder Winter, immer ein angenehmes Klima herrscht. In ihm sind alle Zweige der berühmten Kunsthandwerke vertreten. Leider wurde der Bãzãr mit dem Bau der neuen xiãbãn-e Karim Khãn Zand in der Mitte durchschnitten.
BĂZĂR-E VAKIL
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SHIRAZ
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GELDSCHEINE AUS DEM IRAN
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Während unsrerer 3-tägigen Exkursíon im Iran ist die TS MAXIM GORKI von Busher/Iran nach Bandar Abbas/Iran weitergefahren.
Von Busher/Iran nach Bandar Abbas/Iran hat die TS MAXIM GORKI eine Strecke von 434 Seemeilen zurückgelegt.
AUSZUG AUS DEM TAGESPROGRAMM
Montag, 28.04.2008 - Bandar Abbas/Iran
19:30 Uhr Abendessen
21:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Bandar Abbas/Iran und nimmt Kurs auf Fujairah/V.A.E.
Es liegt eine Strecke von 145 Seemeilen vor uns.
21:15 Uhr The Colour of Music - Der Sänger und Entertainer "Joe Curtis" singt:
Evergreens, Swing Beats, African Songs, Soul und Mehr die das Herz bewegen
ab 22:30 Uhr als Late-Night-Snack werdem heute in allen Bars leckere Finger-Sandwiches serviert
Tagescocktails:
alkaholisch: NIGHT & DAY (Apricot Brandy, Orangensaft, Cognac, Sekt) 2,30 €
alkoholfrei: CAPTAIN COOK (Banane, Sahne, Colada Mix, Ananassaft) 1,90 €
Worte zum Tage: "Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug genug für den, der kommen mag"
- Friedrich Rückert -







