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1. Kreuzfahrt 1998/99 von Bali nach Sydney

2. Kreuzfahrt 2000 durch die Karibik

3. Kreuzfahrt 2002 Pineapple Route - Karibik

4.Kreuzfahrt 2003 Jenseits von Afrika m.MS Astoria

5. Kreuzfahrt 2003 Kanaren/Madeira

6. Kreuzfahrt 2005 Traumhafte Südseeinseln

7. Kreuzfahrt 2006 von Down Under nach Far East

8. Kreuzfahrt 2007 Fernost Kaleidoskop

Vorprogramm 2008 Rundr. d. die Arabischen Emirate

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht erleben

01.Tag - 21.04.2008 - Dubai/VAE

02.Tag - 22.04.2008 - Dubai/VAE

03.Tag - 23.04.2008 - Abu Dhabi/VAE

04.Tag - 24.04.2008 - Doha/Qatar

05.Tag - 25.04.2008 - Mina Salman/Bahrain

06.Tag - 26.04.2008 - Busher/Iran - 3-täg. Rundre

07.Tag - 27.04.2008 - Persepolis

07.Tag - 27.04.2008 - Ein Gang durch die Ruinen vo

07.Tag - 27.04.2008 - Ein Gang durch Perse - 2.Tei

07.Tag - 27.04.2008 - Ein Gang durch Perse - 3.Tei

07.Tag - 27.04.2008 - Ein Gang durch Perse - 4.Tei

07.Tag - 27.04.2007 - Besuch von Naqsh-e Rajab

07.Tag - 27.04.2008 - Besuch von Naqsh-e Rostam

07.Tag - 27.04.2008 - Besichtigung von Pasargadae

08.Tag - 28.04.2008 - Shiraz u. Flug nach Band. Ab

09.Tag - 29.04.2008 - Fujairah

10.Tag - 30.04.2008 - Muscat/Oman

11.Tag - 01.05.2008 - Seetag

12.Tag - 02.05.2008 - Salalah

13.Tag - 03.05.2008 - Seetag

14.Tag - 04.05.2008 - Aden/Sana'a-Jemen

15.Tag - 05.05.2008 - Sana'a u. Fahrt n. Hudäidah

16.Tag - 06.05.2008 - Seetag

17.Tag - 07.05.2008 - Seetag

18.Tag - 08.05.2008 - Petra/Jordanien

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht - Fortsetzung

10. Kreuzfahrt 2009 Südamerika

11. Kreuzfahrt 2009 Mittelmeer

12. Kreuzfahrt 2009 Transatlantik

13. Kreuzfahrt 2009 Westliche Karibik

14. Kreuzfahrt 2010 Alaska

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TS MAXIM GORKI IM HAFEN VON MUSCAT/OMAN

NATIONALFLAGGE VON OMAN

LANDKARTE DES OMAN

LANDGANG IN MUSCAT/OMAN

MUSCAT/OMAN

09:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Muscat/Oman [7 KB]

EINFAHRT IN DEN HAFEN VON MUSCAT/OMAN

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EINDRÜCKE AUF DER RÜCKFAHRT ZUM SCHIFF

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Gegen 18.45 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff

19:30 Abendessen

Nach derm Abendessen trafen wir uns mit Maud und Wolfgang an der Neptun Bar in Erwartung des 1. Mai's

AN DER NEPTUNBAR

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Nach dem Aufenthalt an der Neptunbar wechselten wir alle ( eine Gruppe von ca. 10) in den Captain's Club und tanzten bis 01:00 Uhr Nachts in den 1. Mai

AUSZUG AUS DEM TAGESPROGRAMM

Mittwoch, 30.04.2008 - Muscat/Oman

08:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Muscat/Oman

09:00 Uhr Start des Halbtagesausfluges "Nizwa und Palast" (69 €/pro Person)

19:30 Uhr Abendessen

20:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Muscat/Oman und nimmt Kurs auf Salalah/Oman
Es liegt eine Strecke von 630 Seemeilen vor uns.

21:15 Uhr
"Ich sing mein Lied heut nur für dich"
Ein bunter Strauß beliebter Melodien mit
Barbara Haider
Am Flügel: Constance Gottschalk
Als Gast: Showballett Stardancers
Musikalische Begelitung: Labyrinth


22:00 Uhr Tanz in den Mai im Captain's Club mit DJ Falk

ab 22:30 Uhr als Late-Night-Snack serviert das Küchenteam in der Seetaverne Chicken Wings

Tagescocktails:

alkaholisch: RED RUSSIAN (Wodka, Cherry Brandy) 2,30 €

alkoholfrei: GRENADINE COOLER (Grenadine, Apfelsaft, Lemon Mix) 1,90 €


Worte zum Tage: "Verlerne nie, so schön zu lachen, so wie Du jetzt lachst, froh und frei. Denn ein Leben ohne Lachen ist ein Frühlibg ohne Mai"


um 09:00 Uhr ca. 30°C

unterwegs im Oman zwischen 40°C und 45°C

MUSCAT/OMAN

Muscat

Übersetzt bedeutet "Muscat", von der arabischen Wortwurzel "saqat" abgeleitet, "Der Ort des Fallens". Im übetragenen Sinn steht der Name für einen Anker, der ins Wasser fällt, als "der Ankerplatz", oder für die Berge, die zum Wasser hin steil abfallen.
Durch diese zwar malerische, eingekesselte Lage zwischen den hohen, tiefschwarzen Felsen gleicht das Klima in Muscat im Sommer manchmal durchaus dem eines Backofens. Im 14. Jahrhundert schrieb der arabische Geograph Abdul Razak:" Die Hitze in Muscat war so groß, daß einem das Knochemark verbrannte, das Schwert im Schaft schmolz und die Edelsteine der Degen in Kohlestückchen verwandelt wurden." Die Wintertemperaturen, die in den Monaten von Dezember bis Februar im Durchschnitt zwischen 20 und 25°C liegen, sind dagegen für Reisende sehr angenehm.
Im Einklang zu dieser schroffen Landschaft und der bewegten Geschichte der Stadt stehen die alles überragenden Festungen Mirani und Jalali. Wie aus einer anderen Welt wirkt dagegen der monumentale Sultanspalast, dessen eigentümliche Form gar nicht in das Bild passt. Architektonisch ist Muscat eine sehr interessante Fusion aus Vergangenheit und Gegenwart - wobei die Vergangenheit nicht tatsächlich alt ist, sondern durch moderne Architekturelemente und Stadtpalnung neu dargestellt wird. Vom ehemaligen "Leben" Muscats existieren nur noch historische Beschreibungen und Zeichnungen.
1688 besuchte der Deutsche
Engelbert Kaempfer als einer der ersten Europäer Muscat auf seinem Weg nach Indien. In seinen von K. Meier Lemgo bearbeiteten Reisetagebüchern schreibt er: "Die Häuser der Stadt sind teils Tamerhütten, (Hütten aus Palmzweigmatten) und in der Mehrzahl gibt es Steinhäuser, luftig und hinreichend geräumig...
Der Bazar oder Markt bedeckte einen großen Raum, bestand aus bedeckten und teils auch gewölbten Gassen, die sich kreuzweise oder quadratisch kreuzweise regelmäßig schneiden und parallel durchlaufen. Sie waren reich versehen mit halb- und ganzseidenen Leinwandwaren, Gewürzen, Gummata, Kaffee und Esswaren: große, süße, fleischige Mangopflaumen, die besten und lieblichsten, die ich jemals in indischen Ländern gefunden.... Ferner allerhand süße, kleine, steinige, frische und vom vorigen Jahre eingepackte Datteln... kleine, saure Limonen, ....Zwiebeln und Knoblauch: alles das war in größtem Überfluß vorhanden - ... Wir fanden wenig Butter, Milch und Hühner zu kaufen, wiewohl es dem Lande nicht daran gebricht, wie auch an Schafen, Ziegen und Rindern, sonder all das so guten Preises... Oberwähntes wird von den Bauern allhier mehr zu Wasser als zu Lande von den Dörfern hergebracht."
Die Hauptstadt des "neuen"
Oman sollte ein für alle sichtbares Zeichen des Neuanfangs und der Modernisierung werde. Innerhalb der Stadtmauern stehen heute zum größten Teil Palast- und Regierungsgebäude - Muscat hat sich in einen piekfeinen herausgeputzten Verwaltungs- und Repräsentierbezirk gewandelt.
Bis in die frühen 80er Jahre wurden nur wenig Zugeständnisse an den Autoverkehr gemacht. Doch 1984 riss man einen Großteil der Altstadt und des Souqs ab, um Platz für den Diwan des Sultans und seine Garde zu schaffen. Die engen Gassen des Souq Dakhel sind verschwunden und das Stadtbild wird nun von breiten Straßen, großen prächtigen Gebäuden und gepflegten Grünanlagen bestimmt - Wohnhäuser gibt es nur noch weinige. Der zweite Teil von Muscats Souq, der außerhalb der Stadtmauer gelegene kleinere Bereich names "Haji", existiert noch - allerdings mit vergleichsweise wenigen Läden und einm alltäglichen Warenangebot.
Besonders am Wochenende, wenn der Verwaltungsapparat zum Stillstand kommt, ist die Altstadt wie ausgestorben. Die autofreie Innenstadt wird dann fast zur Realität, auch wenn man das Leben auf der Straße vermissen mag. Die meisten Menschen, die man dann hier trifft, sind indische Gärtner und Straßenfeger sowie das omanische Wachpersonal vor den Regierungsgebäuden.


10:00 Uhr Beginn des Ganztagesausfluges "Nizw und Palast" (69 €/pro Person)



AUSFLUGDSROUTE

UNTERWEGS NACH NIZWA

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MUSCAT/OMAN

12:15 Uhr Nach ca. 174 km Busfahrt Ankunft in Nizwa und Beginn der Besichtigung des Forts bis ca. 13:30 Uhr

Nizwa

Alle Wege führen nach Nizwa - zu Füßen des
Jebel Akhdar und umgeben von grünen Gärten und ausgedehnten Palmenhainen gehört Nizwa zu den sehenswertesten Ortschaften Omans.
Die leuchtend-blaugoldene Kuppel der
Sultan Qaboos Moschee und der gigantische Wehrturm der benachbarten Festung ragen schon von weitem über die Wipfel der Palmen und bestimmen die Silhouette dieser geschichtsträchtigen Oase.




SULTAN QUABOOS MOSCHEE

WEHRTURM DES FORTS

Vor allem im 17. Jahrhundert war Nizwa blühendes Zentrum von Religion, Philosophie, Kunst und Handel.
Das archetektonisch einmalige Fort, der allwöchentliche Tiermarkt und die Souqs bieten dem Besucher eine abwechslungsreiche und überschaubare Palette an Sehenswürdigkeiten. Nizwa ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt zur Besichtigung der umliegenden Orte und der Region Al-Dhabirag oder für diverse Pistenfahrten bzw. Wanderungen durch die Berge - für die Übernachtung stehen inzwischen Unterkünfte verschiedener Kategorien zur Verfügung.
Im Bezirk Nizwa leben heute etwa 70.000 Einwohner, die sich auf über vierzig Oasen und Dörfer verteilen. Wie eh und je spielt die Wasserversorgung durch falaj-Kanäle eine bedeutende Rolle für die Landwirtschaft. Die drei aflaj von Nizwa - Ghanthak, Althought und Daris - sind alle über 500 Jahre alt; der falaj Daris ist der ergiebigste des Sultanats.
Für die traditionelle Silberschmiedekunst ist Nizwa seit jeher ein wichtiges Zentrum, sozusagen die "Silber-Hauptstadt". Dies ist auch heute noch so, doch aufgrund des Bedeutungsverlustes von Silber zugunsten von Gold bei weitem nicht mehr in dem Maße wie in früheren Zeiten.
Wie kein anderer Ort Omans scheint Nizwa zwischen Vergangenheit und Neuzeit zu schweben, und in keinemanderen Ort wurden alte Fassaden konsequent auf neu getrimmt.

Geschichte

Nizwa hat in Geschichte und Religion Omans stets eine bedeutende Rolle gespieklt. Im 6. und 7. Jahrhundert war Nizwa die Hauptstadt der Julanda-Dynastie und hier überreichte
Amir ibn al-As ein Schreiben des Propheten Muhammed an den herrschenden König. Schon im Jahr 751 wurde Julanda bin Masud zum erstenibaditischen Imam und Nizwa zu seiner Residenz und somit zur Landeshauptstadt ernannt. Mehrere Jahrhunderte hatte sie diesen Rang inne, bis im 12. Jahrhundert dieser Titel an Bahla abgegeben wurde - doch blieb Nizwa weiterhin das geistige und religiöse Zentrum der Ibaditen.
Im 14. Jahrhundert erreichte der arabische Weltreisende und
Geograph Ibn BatutaNizwa und schrieb: "Die Stadt liegt am Fuße eines Berges und ist von Gärten und Flüssen umgeben. Sie hat wunderbare Basare und ihre Moscheen sind groß, sauber und vorbildlich. Es ist Brauch, daß die Menschen ihre Mahlzeiten im Moscheehof essen. Sie sind von einer stolzen und tapferen Rasse, und die Stämme stehen ständig im Krieg miteinander."
Ab dem frühen 17. Jahrhundert war Nizwa die Hauptstadt und zeitweise Sitz der Ya'aruba-Dynastie. Selbst als am Anfang dieses Jahrhunderts hier der Gegenimam zum Sultan von Muscat gewählt wurde, fungierte Nizwa bis 1959, als Sultan Said bin Taimurmit britischer Unterstützung die Stadt eroberte, als Hauptstadt des Imamats.
Wegen der wichtigen geistigen und politischen Bedeutung die Nizwa jahrhundertelang hatte, war es im Bewußtsein der Omanis die heimliche Hauptstadt. Da auch die Zahl der Einwohner der von Muscat bis zu Beginn der 1970er Jahre kaum nachstand, gab es nach dem Amtsantritt von
Sultan Qaboossogar Überlegungen, sie zur administrativen Hauptstadt des neuen Oman zu ernennen. Dieser Plan wurde nicht durchgesetzt, aber dennoch erfuhr Nizwa in den letzten Jahren mit der Errichtung von Krankenhäusern, Schulen, Postämtern, Teerstraßen, Polizeistationen, Moscheen, Wohnvierteln, Verwaltungsstellen, Hotels und einer neuen Dattelfarbrik die besondere Aufmerksamkeit der Regierung. Zum Nationalfeiertag im Jahr 1994 wurden umfangreiche Restaurations- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen, und der Ort erstrahlt nun in neuem Glanz. Allerdings ging dabei viel von der ursprünglichen und orientalischen Atmosphäre verloren. Kurz: Nizwa kann auch als das "andere" Zentrum Omans bezeichnet werden.


Das Fort von Nizwa

Das Fort von Nizwa ist schon von weitem an seinem monumentalen Festungsturm zu erkennen. Dieser ist mit einem Durchmesser von 40 Metern und einer Höhe von über 20 Metern der mächtigste Turm Omans und überragt die gesamte Oase. Ihm ist eine rechteckig ummauerte Festungsanlage angegliedert, die Sultan bin Saif bin Malik al-Ya'aruba in der Mitte des 17. Jahrhunderts in zwölf Jahren Bauzeit errichten ließ.
Durch ein massives Holztor gelangt man in das Innere.


DAS MASSIVE HOLZTOR

Im ersten Innenhof befinden sich einige Wach- und Vorräume, ein Brunnen, ein Cafe zum Verweilen und ein kleiner Souvenirladen mit Handwerksartikeln.


EIN KLEINER SOUVENIRLADEN

Durch ein weiteres Tor betritt man den eigentlichen Fortkomplex. Im Westen des Turmes liegt der rechteckige Wohnbereich, der aus einer Vielzahl verschachtelter Wohn- und Versorgungsräume besteht.
Rechter Hand führt ceine Holztür in den Innenraum des Turmes, der lediglich ein verwinkelter Treppengang ist. Zur Stabilisierung ist er bis zu einer Höhe von 14 Metern mit Sand und Geröll aufgefüllt. Diverse falsche Abzweigungen und Scheintüren sollten mögliche Eindringlinge verwirren. Außerdem konnte der Gang nach jeder Wendung mit einer stabilen Holztür versperrt werden, und durch schmale Schlitze an der Oberseite des Türrahmens konnten anstürmende Feinde mit heißem Dattelsirup übergossen werden.
Oben angekommen, erreicht man durch die letzte Tür aus Walnussholz die riesige, runde Kanonenplattform mit ihrem über 10 Meter hohen Mauerrand. Außer ehemals vier Brunnen, Kanonen und einer kleinen Moschee ist die Fläche leer. Durch 24 Öffnungen konnte man die gesamte Umgebung ohne toten Winkel unter Beschuss nehmen; eine Kanone soll Imam Sultan bin Saif selber abgefeuert haben. Über Treppen kann man auf einen Wehrgang an der Mauer steigen und durch die Zinnen die Aussicht über Nizwa genießen.
Nicht einmal die britischen Fliegerbomben, die Ende der 1950er Jahre die Jebel Akhbar-Revolte gegen den Sultan niederschlagen sollten, konnten dem Bollwerk etwas anhaben. Ein britischer Oberst beschreibt: "
Als der Sultan triumphierend Nizwa erreichte, erfüllte eine niederschmetternde, vom Fort ausgehende Explosion den Himmel mit blauem Rauch und löste einige Stücke der Zinnen auf. Bis zum nächsten Morgen herrschte in Nizwa ein Höllenlärm aus Kanonenbombardement, unregelmäßigem Gewehrfeuer und schreienden Menschen.."





DAS FORT VON NIZWA

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MITTAGESSEN IN NIZWA

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Nach einem herrlichen Mittagessen in einem Garten eines Hotels in Nizwa gíng es weiter zumPalast von Jabrin mit einem Fotostopp in Bahla


Bahla

Das Zentrum des alten Bahla mit seiner gigantischen Fortruine und dem ursprünglichen Souq liegt 40 km hinter Nizwa.
In Bahla steht das größte Lehmfort Omans, das als erhaltenswertes Weltkulturgut in die Liste der UNESCO aufgenommen ist.




BAHLA MIT DEM FORT

Die Restaurierungsarbeiten des teilweise völlig eingefallenen Gebäudes haben zwar begonnen, aber es wird noch Jahre dauern, bis man sie für beendet erkärt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, als auch Beton benutzt wurde, hat man im Renovierungskonzept nun ganz auf die Verwendung von Lehmziegeln gesetzt.
Das Fort heißt Hisn Tamah, nach seinem vermutlichen Erbauer, der den Komplex im 17. Jahrhundert auf den Resten einer älteren persischen Anlage erbauen ließ. Seine Außenmauern sind ungewöhnlich hoch, sie bestehen zum Großteil aus Lehmziegeln, die im unteren Bereich durch Natursteine stabilisiert werden.



Wegen der anhaltenden Renovierungsarbeiten kann man die Anlage von innen nicht besichtigen, was aber die Tatsache, dass Bahla zu den sehenswertesten Festungen in Oman zählt, kaum einschränkt. Allein schon die bizarre Form und die monumentale Größe der Ruine sind auf eine ganz spezielle Art ästhetisch und beeindruckend.



Die Dimensionen dieses steinernen Riesen lassen sich erst aus der Ferne richtig erfassen - dann allerdings glaubt man nicht mehr daran, ein von Menschenhand geschaffenes Gemäuer, sondern einen von Naturkräften zerfressenen Felsblock vor sich zu sehen.


DAS FORT VON BAHLA

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Palast von Jabrin

Der Abzweig in die kleine Oase liegt 45 km hinter Nizwa (5 km westlich von Bahla). von ihm sind es noch mal 4 km bis zu der eigentlichen Sehenswürdigkeit, dem historischen Palast von Jabrin, der in keinem Reiserveranstalter-Programm fehlt.
Das Gebäude gehört zu den schönsten und interessantesten Omans und war ursprünglich kein Fort, sondern ein Wohnschloss. 1984 wurde es durch eine umfassende Renovierung wieder in seinen alten märchenhaften Zustand versetzt. Die Einrichtung mit traditionellen Gegenständen und antiken Möbelstücken vermittelt einen besonders lebendigen Eindruck in das höfische Leben des mittelalterlichen Oman.

Geschichte

Nachdem Bil'arub bin Sultan al-Ya'aruba, der Sohn des Erbauers des Nizwa-Forts, die Fürstenresidenz seines Vaters verlassen hatte, ließ er 1670 den Palast von Jabrin errichten. Als er 1688 zum Imam gewählt wurde, verlegte er die Hauptstadt Omans Nizwa nach Jabrin. Bil'arub förderte und finanzierte das wissenschaftliche und künstlerische Schaffen von Astrologen, Rechtsgelehrten, Historikern, Medizinern und Poeten und gründete außerdem eine Theologieschule. Doch leider mußte er sich immer mit seinem Bruder und Widersacher Saif auseinandersetzen. Saif wollte den Imamtitel und die Herrschermacht für sich erkämpfen und sicherte sich die Loyalität und den Rückhalt diverser Stämme. Der Palast, der eigentlich ein Ort des Wissens und eine prachtvoller Wohnresidenz sein sollte, wurde mit Wehrmauern und Kanonentürmen aus zwei Meter dicken Wänden befestigt. Nachdem Saif von seinen verbündeten zum neuen Imam gewählt worden war, belagerte er mit seiner Armee die Burg so lange, bis sein Bruder in diesem "goldenen Käfig" starb. Saif verlegte seinen Amtssitz nach Rustaq und kümmerte sich nicht mehr um den Prunkbau. Doch dafür vollbrachte er andere Heldentaten: Er vertrieb die Portugiesen aus den ostafrikanischen Kolonien und etablierte Oman als die bedeutendste Seefahrermacht am Indischen Ozean.
Wenige Jahre nach seinem Tod nahm ein Bürgerkrieg seinen Anffang, da die Nachfolge für das Imamat umstritten war. In den Wirren dieser Auseinandersetzungen wurde Jabrin nochmals kurzzeitig zum Herrschersitz, bevor der Palast dann in einen jahrhundertelangen "Schönheitsschlaf" fiel.


PALAST VON JABRIN

Architektur

Der Komplex besteht aus einem rechteckigen Gebäude, an dessen Nord- und Südseite die nachträglich angefügten Kanonentürme stehen. Im Südwesten schließt sich ein ummauertes Areal mit diversen Wirtschaftsgebäuden und einer Moschee an. Der eigentliche Festungsbau setzt sich aus zwei getrennten Innenbereichen, die nur durch den Wohnraum des Imam im obersten Stock miteinander verbunden sind, zusammen. Einst standen diese Gebäudetrakte separat, doch dann wurden sie durch zwei Zwischenstücke miteinander verbunden. Im Sockel des östlichen, dreistöckigen, turmförmigen Zwischenstück liegt der Eingang in diesen Palastbereich, dahinter schließt sich ein großer Innenhof (ein Teil der früheren Freifläche) an.


IM INNENHOF

Die westliche Hälfte umfasst die herrlichen Wohn- und Repräsentationsräume sowie die Büchereien und Schulräume des Imam Bil'arub. Mit all ihren gestalterischen Details zählt die Innenarchitektur zu den Glanzstücken traditionell omanischer Wohnkultur. Besonders erlesen sind die zahlreichen Gemälde an den Holzdecken, die aus einer Vielfalt feiner, formreicher und farbenfroher Blütenketten, Blattranken, Ornamentmustern und arabischen Schriftzügen bestehen.

DIE BEMALTEN HOLZDECKEN

Die rot-schwarze Bemalung des Treppenabganges zu den Repräsentationsräumen ist besonders prachtvoll und mit geometrischen und kalligraphischen Stukkaturen durchzogen. In der Moschee des Imam auf dem Dachgeschoß sind Qur'anverse und Gedichte verewigt. In den Wohn- und Schlafräumen reichen schlanke Wandnischen vom Boden bis unter die Decke.

WANDNISCHEN IN DEN RÄUMEN VOM BODEN BIS ZUR DECKE

Mehrere Regalbretter unterteilen die Nischen, die dadurch als Schrankersatz und Abstellfläche für traditionelle Gebrauchsgegenstände dienen. Die Fenster der Außenwände sind zweigeteilt: Im oberen Bereich bilden sie einen Spitzbogen und sind mit einem Gitter aus Stuck verblendet, das zur Lüftung dienen und gelichzeitig vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen soll.

SPITZBOGENFENSTER MIT STUCKGITTER

Unter einem geschlossenen Mittelstück, das den Wandnischen gleicht, befinden sich normale Fensteröffnungen, die mit verzierten Holzläden verriegelt werden können.

FENSTER MIT HOLZLÄDEN IM UNTEREN BEREICH

DIE HOLZGALERIEN

Viele Räume haben versteckte Fluchtgänge, unter dem Esszimmer verläuft ein Gang für Küchenbedienstete, und der Konferenzraum hat sogar ein geheimes Untergeschoss, aus dem im Notfall Soldaten stürmen konnten.
Die östliche Hälfte und die Mittelbauten bestehen aus einfacheren Räumen für Familienangehörige und Bedienstete. Dieser Teil hat noch einen weiteren Innenhof mit umlaufenden Holzgalerien, über die man in die Räume der ersten und zweiten Etage gelangt.

Im Erdgeschoss fließt ein falaj mitten durch den Palast. Hier befinden sich auch die Vorrats- und Küchenräume, das Waffenlager, die Frauenmoschee und das schlichte Grab des Erbauers dieser Prachtburg.

KÜCHENUTENSILIEN

DER PALAST VON JABRIN

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