TS MAXIM GORKI IM HAFEN VON SALALAH/OMAN
SALALH/OMAN
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI in Salalah/Oman
13:50 Uhr Start des Ausflugs Salalah (31 €/pro Person)
Oman
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel, am sogenannten "Horn von Arabien". Mit einer Fläche von rund 300.000 qkm ist das Land kleiner als Deutschand (ungefähr 375.000 qkm). Im Westen grenzt es an die Vereinigten Arabischen Emirate und an Saudi-Arabien, im Süden an den Jemen. Im Osten des Landes stellen der Golf von Oman und der Indische Ozean die natürliche Grenze dar, die Oman eine 1700 km lange, teilweise sehr schöne Küstenlinie bescheren. Eine Besonderheit ist die Exklave Musandaman der Straße von Hormuz. Ganz von den Vereinigten Arabischen Emiraten umgeben gehört sie doch zum Sultanat Oman.
Das geographische Relief des Landes ist relativ klar gegliedert. Im Norden wie im Süden erheben sich Gebirgszüge, denen ein schmaler Küstenstreifen vorgelagert ist. Dazwischen nimmt eine riesige Ebene den größten Teil des Landes ein. Im Osten reicht sie bis an den Indischen Ozean, im Westen bis an die SandwüsteRub al-Khali, das "Leere Viertel".
Geographisch läßt sich das Land in sieben Regionen aufteilen.
Muscatund Umgebung (Capital Area)
Die dicht besiedelte Hauptstadtregion um das historische Muscat ist das moderne Herz des Landes und das politische wie wirtschaftliche Zentrum. Sie reicht von Seeb im Westen bis nach Quriat im Osten.
Im Westen verläuft die Küste bis Ras al-Hamra flach mit einem langen Sandstrand. Im Osten reichen die Felsen bis ans Meer, so dass viele Buchten noch heute nur per Boot zugänglich sind.
Die Hauptstadt Muscat liegt ebenfalls in einer solchen Bucht, die der Stadt in ihrer bewegten Geschichte häufig Schutz bot. In der Nachbarbucht liegt Mutrah mit dem Hafen Mina Qaboos, das schon in vergangenen Zeiten das Handelszentrum der Region war. Diese beiden Städte blicken auf eine lange Besiedelungsgeschichte zurück. Andere Stadtteile wie Ruwi, Qurum oder Medinat Qaboos, die weiter im Westen entstanden sind, sind jüngeren Datums.
Inner-Oman (Al-Dakhiliyah)
Bestimmend für die Region Al-Dakhiliyah (von arab. Dakhl = innen) ist das Oman-Gebirge, der Hajar. Diese Bergkette wird vom Wadi Suma'il, das zugleich der einzige einfache Zugang nach Inner-Oman ist, getrennt. Westlich des Wadis befindet sich der Hajar al Gharbi, das "Westliche Felsengebirge", östlich davon der Hajar al-Sharqi, das "Östliche Felsengebirge", das zur Region Al-Sharqiyah zählt.
Im westlichen Teil erreicht der Hajar im Bergmassiv des Jebel Akhdar die größte Höhe. Der Gipfel des Jebel Shams, des "Bergs der Sonne", ist 3009 m hoch. Die Nachbarmassive erreichen eine Höhe von bis zu 2000 m, in Richtung Norden fallen sie auf etwa 1000 m ab.
Am Südrand des Hajar finden sich zahlreiche tief eingeschnittene Wadis, die unterirdisch Wasser führen und die Grundlage für das Kanalsystem der aflajbilden. Die zunächst unterirdisch, später an der Oberfläche verlaufenden Leitungen versorgen die vielen Oasen an den Wadiausgängen mit dem notwendigen Wasser. In der Vergangenheit war diese Oasenregion rund um Nizwa das Kernland Omans, das auch "Proper Oman", das "eigentliche Oman", genannt wurde.
Südlich dieser Oasen schließt sich eine von den Wadis aufgeschüttete Geröllebene an. Sie geht in die jiddat al-Harasis im Landesinnern über.
Die Region Al-Dhahirah, die den westlichen Teil Nordomans bildet, ist ein nur dünn besiedeltes Wüstengebiet. Es reicht von der Südflanke des Hajar-Gebirges, wo sich die meisten Orte befinden, bis an die Sandwüste Rub al-Khali. Ganz im Westen liegt die Oase Buraimi zwischen der Grenze zu den V.A.E. und den Bergen.
Der Süden (Dhofar)
Die südlichste Provinz Omans, der Dhofar, nimmt etwa ein Drittel der gesamten Landesfläche ein. Ein großer Teil davon, Wüste, gehört geographisch eher zum Landesinnern. Zum eigentlichen Dhofar zählen die Küstenebene rund um die Hauptstadt Salalah, das küstennahe Gebirge, das bis zu 1500 m aufragt, und das unmittelbar anschließende Hinterland der Berge. Dieses Gebiet ist das historische Weihrauchland, denn hier findet der Weihrauchbaum seine optimalen Lebensbedingungen.
Vom Naturraum her hat die Region größere Ähnlichkeiten mit dem angrenzenden Jemen als mit dem Rest Omans. Das Dhofar-Gebirge, das parallel zum Meer liegt, ist ein Ausläufer der südlichen Randschwelle der Arabischen Tafel, die sich im Gefolge des Grabenbruchs des Roten Meeres bildete. Die Gipfel der Berge sind nicht markant, sondern eher wie Hochebenen, die von tiefen Wadis druchzogen werden. Landeinwärts flacht das Gebirge langsam ab und geht in eine Wüstenebene über, den sogenannten Nejd, der sich bis zur Rub al-Khali fortsetzt. Im Osten geht er in die Jiddat al-Harasis über, im Westen setzt er sich in der jemenitischen Landschaft Mahra fort.
An der Küste des Dhofar reicht das Gebirge, das plötzlich zum Meer hin abbricht, bis nahe ans Wasser heran. Am Fuß der Berge besteht kaum eine Möglichkeit, Landwirtschaft zu betreiben, so dass die Bewohner der kleinen Dörfer hauptsächlich vom Fischfang leben. Lediglich rund um Salalah bietet eine fruchtbare Ebene die Möglichkeit tropische Plantagen anzulegen. Die meeresseitigen Hänge der Berge sind mit Bäumen und Büschen bewachsen und nach dem Monsun von einem grünen Teppich überzogen.
Salalah
Die Lage der Stadt in dieser fruchtbaren Salalah-Ebene mit ihrem auch im Sommer angenehmen Klima hat den Ort zu einem beliebten Sommerdomizil für Omanis aus dem Norden des Landes und andere Bewohner der Arabischen Halbinsel gemacht. Heute ist Salalah eine lebhafte, moderne Stadt mit etwa über 100.000 Einwohnern. Bei seiner ersten Ankunft 1945 beschrieb der Brite Wilfried Thesiger Salalah dagegen wie folgt: "Salalah ist eine kleine Stadt, kaum größer als ein Dorf. Es liegt am Rand des Meeres und besitzt keinen Hafen. Die Brecher des Indischen Ozeans rollen über den weißen Sand vor den Kokospalmen, welche die Küste säumen. Als ich die Stadt erreichte, holten die Fischer gerade die Netze ein. Zu Bergen gehäuft, trockneten die Fische in der Sonne. Die ganze Stadt stank nach Verwesung. Der Palast des Sultans, strahlend weiß in der grellen Sonne, war das auffallendste Gebäude. Er überragte den kleinen Suk oder Markt, eine Anzahl flachgedeckter Lehmhütten und ein Labyrinth aus Bisenmatten, Zäunen und engen Gassen. Der Markt bestand aus einem Dutzend Buden, war aber der größte Umschlagplatz zwischen Sur und Handramaut, also im Umkreis von 1280 Kilometern. Auf dem Weg zum Palast kam ich an der Moschee vorbei, in deren Nähe sich ein paar alte Steinhäuser und ein sehr großer Friedhof befanden. Auf der Ebene vor der Stadt gibt es etliche Ruinen, die geringen Reste einer bedeutenden Vergangenheit, denn Dhofar war im Altertum das wichtigste Weihrauchland Südarabiens". (Wilfrid Thesiger, Die Brunnen der Wüste)
Salalah ist vom Meer auf der einen und von hohen Bergketten auf der anderen Seite eingeschlossen. Nördlich liegt der Jebel Qara, östlich breitet sich das Massiv des Jebel Samhan aus, die beide an ihrer Südseite dicht bewachsen und nach den Monsunregen üppig grün sind. Im Westen liegt der eher kahle Jebel Qamar und dahinter die jemenitische Grenze. Durch die Monsunregen im Sommer und die Lage am Fuße der Berge ist in der Salalah-Ebene eine intnesive landwirtschaftliche Nutzung möglich. Grüne Plantagen sind typisch für das Stadtbild.
In erster Linie ist Salalah eine moderne Stadt. Neue Betonbauten bestimmen das Bild im Zentrum, wo alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden sind. Traditionelle Kalksteinhäuser findet man fast nur noch im Stadtteil Al-Hafah. doch auch dort werden sie immer seltener.
Die Hauptachsen der Stadt verlaufen parallel zur Meeresküste. Zwichen Strand und der Quaboos Street liegen (von Ost nach West) das Crowne Plaza Hotel, die Ausgrabungsstätte Al-Baleed, der alte Stadtteil Al-Hafah mit seinem Weihrauch-Souq, der Palast des Sultans, zahlreiche Regierungsgebäude und schließlich der Khor Salalah, eine Bucht, die zum Vogelschutzgebiet erklärt worden ist. Nördlich der Qaboos Street dehnt sich ein breiter Streifen tropischer Plantagen aus, die von vielen Wegen durchschnitten werden. Besonders schön ist die Al-Muntazah Street, die von Crowne Plaza Hotel quer durch Bananen- und Papayafelder ins Stadtzentrum führt. Hier befinden besonders viele der Obststände, an denen man eine köstliche Kokosmilch trinken kann. Anschließend wird die Nuß geöffnet, und man kann das Kokosmark auslöffeln.
Die Al-Muntazah Street ist zugleich die Grenze zum modernen Stadtzentrum, das sich nördlich von ihr bis zur Robat Street, einer vierspurigen Umgehungsstraße, erstreckt. Die Al-Salam und 23rd July Street verlaufen dazwischen und sind wichtige Geschäftsstraßen. In Nord-Süd-Richtung stellt die Al-Nahdah Street, die vom Sultanspalast nach Norden verläuft, die Hauptgeschäftstraße dar. Der Kreuzungsbereich zur Al-Salam Street ist der Mittelpunkt der Stadt. Hier befindet sich auch der Gold-Souq, der außerdem einige Läden mit altem Silberschmuck beherbergt.
ANKUNFT IN SALALAH/OMAN
UNTERWEGS ZU DEN BLOWHOLES
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Mugsayl
Die weitläufige Bucht wird auf der östlichen Seite vom Khor Fadekeet und den dahinter steil aufragenden, tiefschwarzen Klippen begrenzt. Der Strand ist knapp 6 km lang, und an seinem weißen, feinsandigen Ufer laden Schattenhäuschen, zu denen auch ein Grill gehört, zu einer Pause ein. Am türkisblauen Wasser warten Gruppen von Möwen auf angeschwemmte Fische, zu ihnen gesellen sich auch zahlreiche Reiher.
STRAND VON MUGHSAYL
Bei km 39 führt eine kleine Straße nach links auf einen Parkplatz. Von hier aus kann man auf einem Treppenweg eine Sehenswürdigkeit errichen: die
Fontänen von Mughsayl.
DIE FONTÄNEN (BLOWHOLES) VON MUGHSAYL
Der Weg führt vorbei an einem gigantischen, überhängenden Felsen, den das Meer fast zu einer Höhle ausgewaschen hat. Wenige Meter weiter unten erstreckt sich eine schwarze, ebene Landspitze über das Wasser. Unter ihr haben die Wellen im Laufe der jahrtausende eine weichere Gesteinsschicht weggespült. Immer wíeder wird die Plattform von der Brandung unterspült. Durch einige unterschiedlich große Löcher dringt die unter der Plattform verdrängte Luft nach oben - je nach Wellenstärke kann man dieses Röcheln schon von weitem hören. Bei stärkerem Seegang schießen Wasserfontänen empor, die während der Monsunzeit eine Höhe von über 10 Meter erreichen können.
DIE FONTÄNEN VON MUGHSAYL
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Nabi Ayub
Nach ca. 30 km erreicht man den Abzweig zu einem etwa 2 km entfernten Mausoleum eines Propheten, der sowohl im Islam, im Christentum und im Judentum von Bedeutung ist. Muslime nenne ihn Nabi Ayoub, Christen Hiob. Das Grab istauch als Job's Tomb -eine Verballhornung des Wortes Hiob - bekannt. Das Innere des Mausoleums ist auch für Nichtmuslimen zugänglich, Frauen müssen ein Kopftuch tragen. Neben dem eigentlichen Grabmal steht eine Moschee, und sogar Picknickplätze wurden eingerichtet. Am Rand des Hügels steht das Prophet Ayoub Region Restaurant, von dem man eine fantastische Aussicht auf die sanft geschwungenen Hügel und die weite Ebene von Salalh hat, wo man meist aber nur Kaffee und Tee serviert bekommt.
BLICK IN DIE EBENE VON SALALH
DAS MAUSOLEUM VON HIOB
DAS MAUSOLEUM VON HION UND DIE UMGEBUNG
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Direkt neben dem Weihrauchmarkt liegt einer der drei Paläste, die Sultan Qaboos in Salalah und Umgebung besitzt. Er heißt schlicht Al-Husan und ist von hohen Mauern umgeben.
DER PALAST AL-HUSAN DES SULTANS QABOOS
An diesen kann man aber unter Königspalmen entlangschlendern und den schönen Uhrturm bewundern.
DER UHRTURM
DER PALAST AL-HUSN VON SULTAN QABOOS
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Der alte Stadtteil Al-Hafah liegt östlich des Sultanpalastes direkt am Meer. Neben dem Weihrauch-Souq sind vor allem die alten Häuser mit ihren geschnitzten Fenstern sehenswert. In ihrem Baustil lassen sie deutlich Parallelen zum benachbarten jemenitischen Wadi Hadraumat erkennen. Sie sind zumeist zwei bis drei Stockwerke hoch, aus Kalkstein erbaut, und das Dach wird oft von Zinnen gekrönt. Leider sind viele von ihnen dem Verfall preisgegeben, und man muss sie schon aufmerksam zwischen den Neubauten ausfindig machen.
Der Souq ist vollständig in neuen Gebäuden untergebracht. Hier findet man nicht nur das einst so begehrte Weihrauchharz in verschiedenen Qualitätsklassen, sondern auch alles rund um den Weihrauch. Als Souvenier bieten sich die bunt bemalten, in verschiedenen Formen getöpferten Weihrauchbrenner an. Beim Bummeln kann man in aller Ruhe die verschiednenen Modelle vergleichen.
Gegen 17:45 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff.
IM SOUQ
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AUSZUG AUS DEMTAGESPROGRAMM
Freitag, 02.05.2008 - Salalah/Oman
08:00 Uhr Frühstück mit Toast Hawaii
08:30 Uhr Qi Gong mit Helmut
10:00 Uhr META SCAN
Diagnose und Therapie des 21. Jahrhunderts.
Aussage von Prof. Fritz-Albert Popp: "Dank einer neuen Methode kann jeder prüfen wie gesund er (noch) ist und welche Fähigkeiten er hat Krankheiten zu überwinden."
Ein Vortrag von Heilpraktikerin Marianne Weigert.
11:00 Uhr Wir lernen Arabisch (3)
12:00 Uhr Mittagessen
18:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Salalah/Oman und nimmt Kurs auf Aden/Jemen
Es liegt eine Strecke von 605 Seemeilen vor uns.
19:00 Uhr Abendessen
21:00 Uhr Hooray for Hollywood
eine gekonnte Mischung aus Tanz und Parodie
angelehnt an die alten Hollywoodstars präsentiert von den
Stardancers
21:00 Uhr bis 23:00 Uhr auf dem Promenadedeck "Arabische Shopmeilenoparty"
22:00 Uhr An der Neptun Bar - ARABISCHE NACHT mit Sultan Falk
Scheichs und Haremsdamen....
Genießen Sie den Abend an Deck und besuchen Sie auch unsere orientalische Beduinenecke!
Rauchen Sie dort Wasserpfeife, Trinken Sie Tee oder probieren Sie
"Arabien Cocktail" zum Spezialpreis
- Kommen Sie gerne orientalisch gekleidet -
ab 22:30 Uhr als Late-Night-Snack wird heute in allen Bars Baklawa gereicht!
Tagescocktails:
alkaholisch: BRANDY FINO (Sherry, Brandy, Drambui) 2,30 €
alkoholfrei: STRAWBERRY COOLER (Erdbeer Mix, Bitter Lemon, Tropikalsaft, Lemon Mix) 1,90 €
Worte zum Tage: "Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen"
07:30 Uhr:
Luft: 27°C
Wasser: 28°C
10:00 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 29°C
See: 2
Wind:6
Luftfeuchte: 62%
Wassertiefe: ca. 1094 m
um 17:30 Uhr
Luft: 28°C
Wasser: 29°C
Luftfeuchtigkeit: 68%
Meerestiefe: ca. 120 m
ARABISCHE NACHT
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