TS MAXIM GORKI AUF REEDE VOR ADEN
ANKUNFT IN ADEN/JEMEN
ADEN/JEMEN
08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Ankunft der TS MAXIM GORKI vor Aden/Jemen - wir liegen auf Reede
09:45 Uhr mit dem Tenderboot zum Hafen von Aden
10:40 Uhr Start der 2-tägigen Überlandtour nach Sana'a (290 €/pro Person)
Geschichte des Jemen [5 KB]
Die antiken Königreiche
Die Frühgeschichte des Jemen ist bisher nur ansatzweise erforscht. Allerdings begann mit der jemenitischen Bronzezeit (seit 2200 v. Chr.) wegen der zunehmenden Austrocknung der Arabischen Halbinsel die Entwicklung von landwirtschaftlichen Bewässerungssystemen. Zwar bestanden schon Beziehungen zum Mittelmeerraum, wobei auch schon Weihrauch getauscht wurde, doch ermöglichte erst die Domestizierung des Dromedars den Aufschwung des Handels auf der Weihrauchstraße. Dies führte auch zum Aufstieg der südarabischen Zivilisation. Im 8. Jahrhundert v. Chr. kam es durch die Ausweitung des Warenaustausches zur Herausbildung der Königreiche Saba, Ma'in,Qataban,Ausanund Hadramaut.Neben dem Weihrauchandel bestanden auch enge Handelskontakte mit Indien und Ostafrika. Als Seefahrer nutzen die Südaraber dabei schon ihre Kenntnisse über die Monsunwinde im Bereich des Indischen Ozeans. Die Handelskontakte nach Afrika waren so eng, daß vor allem in EritreaKolonien südarabischer Siedler entstanden. Durch den ausgedehnten Handel konnten auch Kultureinflüße aus dem Nahen Osten im Jemen wirksam werden. So wurde die südarabische Schrift im 8. Jahrhundert v. Chr. aus dem phönizischen Alphabet entwickelt. Weiteren Einfluß erlangte seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. die hellenistische Kultur im Jemen. Sie bereicherte vor allem die südarabische Kunst, wovon u. a. mehrere Bronzestatuen zeugen.
In römischer Zeit galt der Jemen wegen seiner Fruchtbarkeit als Arabia felix (glückliches Arabien).
Nach der Zeitenwende begann der Niedergang der südarabischen Kultur, als sich der Handel von der Weihrauchstraße auf den Seeweg durch das Rote Meer erlagerte. Dies entzog den alten Königreichen zunehmend die wirtschaftliche Grundlage und führte zur Verschärfung der Auseinandersetzungen. Zwar konnte der Jemen im 3. Jahrhundert von den Himjaritenvereinigt werden, doch war der Untergang der antiken Stadtkultur nicht mehr aufzuhalten. Nachdem das Land 525 vom Königreich Aksum erobert worden war und einen letzten Aufschwung unter König Abrahaerlebt hatte, schloss sich das Land, nach einer persischen Zwischenzeit, 628 demPropheten Muhammedan.
Das muslimische Mittelalter
628 nahmen die meisten Jemeniten den Islam an, und ab 632 gehörte der Jemen zum Kalifat der Umayyaden. Seit dem 9. Jahrhundert gewannen verschiedene Dynastein die Herrschaft im Land (u. a. Ziyadiden, Sulaihiden, Nadschahiden). Zu den bedeutendsten Dynastien gehörten die Zaiditen, die 901 ein Imamat begründeten, das bis 1962 bestehen sollte.
Die Unabhängigkeit wurde auch durch einen wirtschaftlichen Aufschwung begünstigt, da der Seeweg von Indien über den Jemen nach Ägypten für den Ost-West-Handel erheblich an Bedeutung gewann. In diser Zeit des wirtschaftlichen Wohlstandes lebte mit al-Hamdani auch der bedeutendste jemenitische Gelehrte.
Im 11. Jahrhundert vereinigte die schiitische Dynastie der Dschufiriden den Jemen und erkannte die Oberhoheit der Fatimidenin Ägypten an. Nach dem Zerfall dieses Reiches eroberte Thuran Schah,ein Bruder von Saladin, 1174 den Jemen und begründete eine jemenitische Seitenlinie der Ayyubiden(1174 - 1228).
1228 errichteten die Rasuliden ihre bis 1454 dauernde Herrschaft, die neben dem jemenitischen Kernland auch den Hadramaut und zeitweise sogar den Hedschas bis nach Mekka umfasste. Unter den Rasuliden erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung, wobei vor allem Aden eine sehr große Bedeutung im Seehandel des Indischen Ozeans errang. Mit dem Sturz der Rasuliden begann der wirtschaftliche Niedergang Adens, da es von Dschiddaals wichtigstem Handelshafen abgelöst wurde. 1513 scheiterten die Portugiesen mit einem Eroberungsversuch von Aden. Daraufhin gaben sie den Plan zur Eroberung von Mekka und Suesauf. Aden geriet später dennoch zeitweise unter portugiesische Kontrolle.
Nachdem die Osmanen 1517 Syrienund Ägypten erobert hatten, geriet der Jemen seit 1538 unter ihren Einfluß. Aden wurde zum osmanischen Flottenstützpunkt ausgebaut. Sanaa wurde 1546 erobert, und 1552 unterwarf sich der Imam der Zaiditen den Osmanen. Schon 1569 musste ein neuer Feldzug die osmanische Herrschaft über den Jemen festigen.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erwuchs den Osmanen mit dem Prophetennachkommen al-Qâsim b. Muhammed, ein neuer und gefährlicher Gegenspieler. Al-Qâsim proklamierte sich 1597 in der Provinz al-Sharaf (nordwestlich von Sanaa gelegen) zum Imam und rief die Bevölkerung zum Dschihadgegen die Osmanen auf. Unter al-Mansûr al-Qâsim (1597 - 1620) und seinem Sohn al-Mu'ayyed Muhammed (1620 - 1644) zwangen zaiditische Truppen, die sich vor allem aus Stammesleuten zusammensetzten, die Osmanen zur Räumung des Landes und begründeten damit die qâsimidische Dynastie. Nach heftigen Kämpfen zogen die letzten osmanischen Truppen 1635 aus dem Jemen ab.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die jemenitische Hafenstadt Mokka (arabisch: al-Mukha, englisch: Mocha) wegen ihres Kaffeeexports bedeutend für den Welthandel.
Kolonialzeit und Unabhängigkeit
Im 19. Jahrhundert kam es zu einer Teilung des Landes in den Südjemen mit Aden, der von Großbritannien beherrscht wurde und den Nordjemen mit der Hauptstadt Sanaa wo die Imame der Zaiditen bis 1962 regierten. Der Nordjemen schloss sich 1958 bis 1961 kuzzeitig den Vereinigten Arabischen Staaten an.
Nach dem Rückzug Großbritanniens aus dem Südjemen im Jahr 1967 geriet dieser in den Einflußbereich der Sowjetunion bzw. des kommunistischen Blocks und wurde am 30. November 1967 zur Volksrepublik Jemen, ab 1970 zur Volksdemokratischen Republik Jemen.
Der arabisch/islamische geprägte Nordjemen nannte sich von 1962 an Jemenitische Arabische Republik.
Wiedervereinigung
Erst am 22. Mai 1990, kurz vor der Auflösung der Sowjetunion, kam es zu einer erneuten Vereinigung von Nord- und Südjemen unter Präsident Ali Abdullah Saleh. Eine wirkliche Vereinigung der Verwaltung und der Armee gelang lange Zeit nicht. Bis 1991 litt das Land unter einer schweren Wirtschftskrise, als es nach der Besetzung Kuwaits den Krieg gegen den Irak ablehnte und daraufhin 850.000 jemenitische Gastarbeiter aus den Golfstaaten ausgewiesen wurden.
Gegen die Vorherrschaft des konservativen Nordens, Misswirtschaft und der Zentralisierungspolitik der Regierung in Sanaa kam es 1994 zum Bürgerkrieg, wobei der Widerstand des Südens mit der Eroberung von Aden im Juli gebrochen wurde. Seit 2001 steht der Jemen zunehmend in Verdacht Rückzugsgebiet für international gesuchte Terroristen zu sein, da die Regierung, wegen der Autonomie der Stämme, weite Teile des Landes nicht voll kontrolliert. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Touristen durch Stämme entführt, um von der Regierung in Sanaa Zugeständnisse zu erpressen.
Aden (ca. 900 000 Einwohner)
Aden verdankt seine günstige Lage einem im Pliozän ausgebrochenem Vulkan. Der sich aus dem Ozean erhobene Vulkan bot der Stadt Schutz zum Lande hin, und da der Vulkankrater auf einer Seite ins Meer eingebrochen war, schirmte er die Stadt auf drei Seiten zum Wasser ab.
Wenn sich Aden von einer Insel zu einer Halbinsel wandelte, ist in der Literatur nicht eindeutig festzumachen. Möglicherweise ist der Vulkanberg in den vergangenen zwei Jahrtausenden durch tektonische Hebungen und Senkungen mit dem Festland mehrfach verbunden bzw. getrennt gewesen.
Im "Periplus des Erythräischen Meeres" (1. Jh. n. Chr.) und bei Ptolemäus (2. Jh. n. Chr.) wird Aden als Halbinsel erwähnt. Der arabische Geschichtsschreiber Ibn Mojawir notierte im 13. Jh., dass der Herrscher Saddad bin Ad einen Damm zwischen Aden und dem Festland errichten ließ (vermutlich im 2. bis 5. Jh.). Der gleiche Autor berichtet, dass die Perser im 6. Jh. diesen Damm zerstörten und ihn später wieder herstellten.
Der sich unter Wasser fortsetzende Steilabhang des Vulkans beschert Aden einen der wenigen natürlichen Tiefseehäfen im südlichen Arabien.
Für die Besiedelung von Aden war entscheidend, dass der rund 560 m hohe Vulkanrest genügend Regen auffing, um die Stadt jahrhundertelang von Wasserlieferungen vom Festland unabhängig zu machen. Der Adener Vulkan ist Teil des Riftvulkanismus, der sich aufgrund des Auseinanderdriftens der Arabischen und Afrikanischen Platte gebildet hat. MitDjiboutials zentralen Knotenpunkt kreuzen sich in dieser Region zwei Grabenbrüche: Der Ostafrikanische Graben, der sich noch nicht so weit gedehnt hat, dass er zu einem Meeresarm geworden ist, setzt sich im Roten Meer und bis zum Jordangraben fort; fast senkrecht dazu verläuft, parallel zur südjemenitischen Küste, der Grabenbruch des Golf von Aden. Der Vulkanismus in Aden stammt somit aus der Zeit, als Südarabien vom Horn von Afrika (heutiges Somalia) wegdriftete.
Stadtteil Crater
Im alten Hafen führt eine Fahrstraße auf einem aufgeschütteten Damm zur Insel Sira. Dieser Damm mit Anlegeplätzen für Fischerboote, ist bei Einbruch der Dunkelheit ein beliebter Treffpunkt der Adener Bevölkerung.
Die Straße biegt auf Sira links ab. Am Ende der Asphaltstraße liegt rechts das Grab des Parsen-Heiligen Abu Ali al Farsi. Jeden Freitag wird hier zu Ehren des Heiligen eine Kerze angezündet und Weihrauch verbrannt.
Wenn wir der Schotterstraße weiter folgen, führt bei den letzten Lagerhallen rechts ein 2 m breiter Fußweg in 20 Minuten zum Gipfel von Sira. Die kreisrunde Festung auf dem höchsten Punkt der Insel ist von einem Trockengraben umgeben und kann nicht begangen werden, da die Zugbrücke fehlt. Die Aufleger der Brücke und die Öffnungen für die Zugketten sind erhalten.
Beim britischen Angriff auf Aden am 19. januar 1839 wurde zuerst Sira eingeniommen. Von hier wurde Aden beschossen und schließlich erobert. Das Fort errichteten die Briten 1845 zum Schutz des Hafens.
Wie schon geschildert handelt es sich bei Aden um einen vulkanischen Berg, der sich in vorgeschichtlicher Zeit aus dem Indischen Ozean erhob. Die dem Meer zugewandte Seite des noch 560 m hohen Vulkan ist abgesunken und durch Wind und Wellen abgetragen. Zurück blieb ein halbrunder Krater mit 4 km Durchmesser, in dessen Mitte die Altstadt mit dem bezeichnenden Namen Crater liegt.
Die einstige Insel hat durch die vorrückende sandige Küste im Stadtteil Khormaksar Landanschluß erhalten. Wie die Karte von Braun/Hogenberg aus dem Jahre 1574 zeigt, war die Altstadt gegen die See hin mit einer Mauer gesichert, von der nichts erhalten ist. Die seitliche und rückwärtige Verteidigung übernahmen Anlagen auf dem Bergrücken des Kraters, von denen Reste geblieben sind.
Während der britischen Kolonialzeit 1839 - 1967 hat sich das Bild der Altstadt gründlich geändert. Im Jahre 1856 wurden die traditionellen Strohhütten von der Kolonialmacht mit der Maßgabe niedergerißen, daß die Bewohner innerhalb einer festgesetzten Frist Steinhäuser zu errichten hatten oder ihrer Grundstücke verlustig gingen. Zum Ende dieserr Aktion (1867) wurden 17.564 Einwohner und 1840 Steinhäuser gezählt. Diese Zwangsmaßnahme drückt sich heute darin aus, daß Aden eine Stadt mit einem quadratischen Netzwerk von Straßen ist.
Der alte Hafen im Stadtteil Crater hat seine Bedeutung verloren. Nur noch einige Fischerboote legen hier an.
Die neuen Häfen befinden sich in den Stadtteilen Tawahi (Passagierschiffe), Ma'alla und Buräika (Fracht- und Containerschiffe).
Wichtige Sehenswürdigkeiten Adens sind:
Nationalmuseum
Salam-Minarett
Aidrus-Moschee
Militärmuseum
Die Tanks/Zisternen
Suk
FAHRTROUTE VON ADEN NACH SANA'A
UNTERWEGS NACH TAIZZ
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Gegen 14:15 Uhr erreichten wir Taiz und besuchten die Ashrafija-Moschee und den Suk bis gegen 15:30 Uhr
Taiz(ca. 700 000 Einwohner)
Taiz, die drittgrößte Stadt des Landes, wird wegen der klimatisch günstigen Lage als heimliche Hauptstadt bezeichnet. Wegen der geringen Höhenlage sind die Winter im Vergleich zu Sana'a deutlich milder. Da die Stadt am Westabhang des jemenitischen Hochlandes liegt, fällt dreimal mehr Regen als in Sana'a.
Taiz ist eine der wichtigsten Industriestädte des Jemen. Viele Betriebe haben sich entlang der Ausfallstraße nach Sana'a angesiedelt. Die Achse Taiz - Aden wird im Hinblick auf den Adener Freihafen zu einem industriellen Rückgrat des Landes ausgebaut.
Auf das jüdische Dorf 200 m südlich der Festung Kairo weisen sowohl die Karte von Carsten Niebuhraus dem Jahre 1763 als auch die Hansen-Karte hin. Juden sind heute in Taiz nicht mehr anzutreffen.
Taiz ist mit seinen zwei Museen, den Resten der Stadtmauer, der Aschrafi-Moschee, der Festung Kairo und den vier Palästen des Imam Ahmed ein wichtiges touristisches Reiseziel und hat ein Hotelangebot für gehobene Ansprüche.
Die Altstadt
Das ehemals von einer Mauer umgebene Taiz war sehr klein. Reste der steinernen Befestigung sind im Süden, am Fuß des Dchebbel Sabir, zu besichtigen. Teil der Stadtmauer ist die gut erhaltene, aber für Touristen verbotene Festung Kairo.
DIE FESTUNG KAIRO
ADEN/JEMEN
Von dort lohnt sich ein Gang, der der z. T. erhaltenen Stadtmauer folgt.
Westlich der Festung Kairo, außerhalb der Stadtmauer, liegt an der Straße das Grabmal des jemenitischen Dichters Salem Shabasi, ein mit vier offenen Bogenfenstern versehener schlichter Kuppelbau. Von hier ein schöner Blick auf Stadtmauer und Altstadt.
Die Stadtmauer wurde während der Regentschaft der Rasuliden im 13. Jh. errichtet. Vom nördlichen Abschnitt der Befestigungsanlagen sind nur die Tore Bab Kabier und Bab Mußa <Bab Mus> erhalten. Das Bab Kabier wurde 1956 neu aufgerichtet.
In der Altstadt architektonisch reizvoll sind die Moscheen, deren bekannteste die Aschrafija-Moschee mit ihren zwei Minaretten ist.
ASCHRAFIJA-MOSCHEE
Sie wurde 1396 während der Regentschaft des Rassuliden Sultan Aschraf Ismail in der heutigen Form errichtet. Die Aschrafija ist für Touristen gelegentlich in Begleitung eines jemenitischen Führers offen. Der Betraum kann von Nichtmoslems nicht betreten werden.
Das Innere der Moschee wird beherrscht von der Gebetshalle mit fein verzierten Gewölben, Wänden und Decken, von vier dicken Säulen unterstützt. In dieser Moschee fehlt die Kanzel neben der Gebetsnische. Die Deckengemälde (aus dem Ende des 14. Jh.) sind das bedeutendste Künstwerk aus rassulidischer Zeit im Jemen. Geometrische und florale Muster unterstreichen kunstvoll gestaltete Koranzitate an den Wänden. Der Wandschmuck wird auf das Jahr 1399 datiert.
Von der Gebetshalle führt eine Tür zu einem teilweise überwölbten Hof, in dessen mit grünen Gittern versehene Nischen sich die Gräber (Sarkophage) von Aschraf, seiner Frau, seinem Sohn Ismail, dessen Frau und von drei weiteren Kindern befinden. Die Gewölbe sind reichlich mit Stuck verziert.
Die weißen Ziegelsteinminarette gelten als "Wahrzeichen" der Stadt. Vom oberen Balkon hat der Betrachter einen eindrucksvollen Blick auf Taiz und die zahlreichen Moscheen der Stadt. Innerhalb der Altstadt fällt die große moderne Mädchenschule Hayel Saeed auf. In Grund-, Mittel- und Oberschule werden 2500 Schülerinnen unterrichtet.
ASCHRAFIJA-MOSCHEE
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Der Markt
Der Besucher der Altstadt sollte mit einem Bummel über den Suk abgeschlossen werden. Hier reihen sich in zwei langgestreckten Gassen Läden und Handwerksbetriebe aneinander. Herauszuheben sind Geschäfte mit farbenprächtigen importierten Stoffen und Tüchern sowie Babymützen (gurgusch) und fein gehäkelten Jungenkappen (kufia). Flechtwaren aus der Tihama. Berge an winzigen getrockneten Fischen, Gewürze, lokal hergestellte runde Ziegenkäse (mit und ohne Salz). Männer sitzen vor großen Körben voller Jasminblüten. fädeln diese zu Ketten und verkaufen sie für Festlichkeiten.
Im Sukgelände gibt es Geldwechselstuben sowie viele Läden, die Silberschmuck und Antiquitäten anbieten.
IM SUK
GETROCKNETER FISCH
IM SUK
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Zwischen Taiz und Jibbla gab es noch einen Fotostopp
FOTOSTOPP ZWISCHEN TAIZ UND JIBBLA
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Nächster Stopp auf unserer Fahrt nach Sana'a war die Stadt Jibblah
Jibblah (Dschibbla)
Im Jahre 1046 wurde auf dem Berg Masar bei Menaacha von Ali Al Sulayhi der Fatimidenstaat ausgerufen. In mehreren Kämpfen gegen die Zaiditen in Sana'a und die in Zabied herrschenden Nadschahiden gelang es den Anhängern von Ali al Sulayhi, den mittleren Jemen zu erobern und die Dynastie der Sulayhiden zu begründen.
Alis Sohn Mukarram regierte nur kurze Zeit, er übergab die Regentschaft seiner Frau Arwa bint Ahmed verlegte im Jahre 1099 ihren Hauptsitz nach Dschibbla. Sie war eine beliebte Herrscherin und ist den Jemeniten noch heute unvergessen. Während ihrer Regentschaft wurden in Dschibbla architektonische Glanzpunkte wie Brücken, Moscheen und Wasserleitungen gebaut. In Sana'a wurde in ihrem Auftrag die Große Moschee renoviert. Königin Arwa ist die einzige schriftlich belegte Königin im Jemen. Ihr Tod im Jahre 1138 bedeutete das Ende des Sulayhiden-Staates.
JIBBLA
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Gegen 18:00 Uhr fuhren wir weiter nach Sana'a
Ankunft in Sana'a imHotel Möwenpick gegen 22:30 Uhr mit anschließendem Abendessen.
Temperatur in Sana'a gegen 19:30 Uhr 19°C - Sana'a liegt ca. 2.300 m hoch

