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2. Kreuzfahrt 2000 durch die Karibik

3. Kreuzfahrt 2002 Pineapple Route - Karibik

4.Kreuzfahrt 2003 Jenseits von Afrika m.MS Astoria

5. Kreuzfahrt 2003 Kanaren/Madeira

6. Kreuzfahrt 2005 Traumhafte Südseeinseln

7. Kreuzfahrt 2006 von Down Under nach Far East

8. Kreuzfahrt 2007 Fernost Kaleidoskop

Vorprogramm 2008 Rundr. d. die Arabischen Emirate

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht erleben

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht - Fortsetzung

10. Kreuzfahrt 2009 Südamerika

01.Tag - 17.01.2009 - Anreise

02.Tag - 18.01.2009 - Buenos Aires/Argentinien

03.Tag - 19.01.2009 - Montevideo/Uruguay

04.Tag - 20.01.2009 - Auf See

05.Tag - 21.01.2009 - Puerto Madryn/Argentinien

06.Tag - 22.01.2009 - Auf See

07.Tag - 23.01.2009 - Port Stanley/Falkland Island

08.Tag - 24.01.2009 - Auf See

09.Tag - 25.01.2009 - Umrundung von Cap Horn

10.Tag - 26.01.2009 - Ushuaia

11.Tag - 27.01.2009 - Punta Arenas

12.Tag - 28.01.2009 -Auf See - Magellan-Straße

13.Tag - 29.01.2009 - Chilenische Fjorde

14.Tag - 30.01.2009 - Puerto Montt

15.Tag - 31.01.2009 - Auf See

16.Tag - 01.02.2009 - Ausschiffung

17.Tag - 02.02.2009 - Madrid

11. Kreuzfahrt 2009 Mittelmeer

12. Kreuzfahrt 2009 Transatlantik

13. Kreuzfahrt 2009 Westliche Karibik

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06:00 Uhr wir legen im Hafen von
Ushuaia/Argentinien an

Feuerland - Tierra del Fuego

„Tierra del Fuego", „Feuerland" - der Name allein löst Assoziationen aus: von Sturmumtosten Inseln, von Kälte und ewiger Finsternis, seltsam erhellt von flackernden Feuern, die
Magellan 1520 hei seiner Durchsegelung der Meerenge am Ufer sah und ihn zur Namensgebung veranlassten.
Der Archipel, bestehend aus der Hauptinsel Feuerland und einigen südlich vorgelagerten Inselchen, ist der südlichste Punkt der Erde, der nicht vorn ewigen Eis überlagert ist. Hier liegen die südlichste Stadt der Erde, Ushuaia - das chilenische
Puerto Williams ist eigentlich nur ein Militärstützpunkt -, hier gibt es im Nationalpark Feuerland eine Confiteria (Restaurant), die sich selbst die südlichste nennt, und hier ist das Traumziel für alle Segler erreicht: Kap Hoorn (Chile), der südliche Abschluss der Inselgruppe, wo Atlantik und Pazifik aufeinandertreffen.

Feuerland umfasst die 47.000 km2 große Insel, die von den ersten Furopäern zunächst für Festland gehalten wurde, sowie zahlreiche kleinere Nebeninseln. Insgesamt ist der Feuerlandarchipel 73.500 km2 groß. Zu Argentinien gehören 21.363 km2, was etwa der Größe Hessens entspricht. Das Gebiet wird heute von etwa 120.000 Menschen bewohnt, 1975 waren es erst 16.000.

Feuerland boomte in den letzten Jahrzehnten. Die argentinische Regierung lockte mit Steuerfreiheit bei In vestitionen einige internationale Unternehmen an, darunter zahlreiche der Elektroindustrie, die hier Teile fertig montieren lassen. Dadurch prosperierte das ehemalige Nationalterritorium, das seit 1991 gemeinsam mit dem argentinischen Teil der Antarktis und den so genannten Islas del Atlantico die 23. Provinz bildet. Zuwanderer kamen aus den nördlichen Provinzen des Landes, auf der Suche nach Arbeit.
Inzwischen ist die Boomzeit wieder vorbei, die Vergünstigungen wurden abgeschafft, und die Menschen in Ushuaia und Rio Grande müssen jetzt mit den Folgen leben, denn auf Feuerland ist das Leben teurer als in allen andern Orten des Landes.

Traditionell lebt die Insel von der Viehwirtschaft, den Schafen und der Wolle. Dazu kommen die Fischerei und die Verwertung, sprich das Abholzen, der Urwälder. Auch der Tourismus wird immer wichtiger.
Die Hauptinsel Feuerland erinnert landschaftlich stark an
Patagonien: Im Norden erstreckt sich weites Tafelland. im Süden folgt der letzte Auslaufer der Kordillere, die hier noch Höher von etwa 2500 m erreicht. Diese Fortsetzung ist natürlich, schließlich liegt die Insel nicht isoliert. Man vermutet, dass sie erst vor etwa 10.000 Jahrer entstand, als die Gletscher die Magellan-Straßeeinschliffen und so die Südspitze des Kontinents vom Festland trennten. Auch die Beagle-Straßewar ursprünglich ein Gletschertal.Das Klima ist ozeanisch und kühlgemäßigt, was heißt, das die Temperaturen im Winter oft bei -15°C liegen und im Sommer zwischen 8° und 20°C schwanken, es können auch Spitzenwerte von 30°C erreicht werden.

Zur Geschichte Feuerlands

Der Archipel war schon besiedelt, lange bevor die ersten Europäer kamen. Um 30.000 v.Chr. wanderten die erster) Menschen über die
Bering-Straße nach Amerika (Alaska) ein. Sie zogen langsam südwärts und erreichten um 12.600 v.Chr. die Südspitze des Kontinents, wie man aus Ausgrabungen bei Pali Aike(Chile, nördlich von Punta Delgada an der Magellan-Straße) und Los Toldos(Provinz Santa Cruz) weiß. Sie lebten dort als Jäger. Von etwa 10.400 v.Chr. stammen die ersten menschlichen Besiedlungsspuren, die man auf Feuerland fand. Diese Menschen überschritteri wohl während der letzten Eiszeit die Magellan-Straße.
Als die ersten Europäer kamen, gab es verschiedene Gruppen von Ureinwohnern, die größten waren die
Selk'nam, die Haush, Alakalufund die Yamana.
Die Selk'nam, die auch Ona genannt wurden, lebten im Norden der Hauptinsel. Im Süden reichte ihr Siedlungsgebiet bis zur Linie, die durch die Meerenge Kanal Whiteside und den
Lago Fagnanogebildet wird. Sie waren Jäger, die zu Fuß unterwegs waren, sie lebten vorwiegend von Guanacos, aber auch von Wasservögeln, Meeressäugetieren und Muscheln.
Die Haush hatten das kleinste Siedlungsgebiet. Es lag im äußersten Osten der Insel, in dem Dreieck, das gegenüber den
Islas de los Estados liegt. Sie waren ebenfalls Jäger zu fuß und unterschieden sich in ihren Lebensformen recht wenig von den Selk'nam. Die Haush bezeichneten sich selbst als Manekenk.

Die Alakaluf lebten auf beiden Seiten der Magellan-Straße, in Gebieten, die heute zu Chile gehören. Auf Feuerland war das die westlich von Ushuaia gelegene Halbinsel Brecknock sowie einige weiter westliche Inseln. Sie waren Kanunomaden und Kanujäger, zogen mit ihren Booten umher und ernährten sich vorwiegend von Fischen.
Am weitesten südlich lebten die Yamana, ebenfalls Kanunomaden. Sie hatten ihr Gebiet auf beiden Seiten entlang des Beagle-Kanals, absolutes Zentrum war der Murray-Kanal. Sie jagten in erster Linie Seelöwen, deren hohen Fettgehaltes wegen, welches eine wichtige Nahrungsquelle für die Yamana war. Auffällig war hei ihnen der weite Brustkorb im Verhältnis zu eher kurzen Gliedmaßen.
Im 17. Jahrhundert gab es etwa 10.000 Ureinwohner auf den Inseln, 1910 wurden nur noch ungefähr 350 Menschen gezählt. In nur 50 Jahren -erst um 1860 hatte die Besiedlung durch die Weißen begonnen - waren die Ureinwohner faktisch ausgerottet worden. Die Gründe waren neben der brutalen Landnahme - für einen toten Indianer wurde teilweise ein Pfund Sterling bezahlt - auch eingeschleppte Krankheiten. das Einsperren der Indianer in Reservate sowie das grenzenlose Überjagen der Meeressäuger durch die Weißen, wodurch en Eingeborenen die Lebensgrundlae, genommen wurde.
Die ersten Europäer waren nicht an en Inseln interessiert. Magellan wollte eine Meerenge finden, der nächste war 1578
Francis Drake, den ebenfalls ur die Durchfahrt lockte. Juan Ladrillerohatte als einziger bereits um 1560 begonnen, sich auch mit der Lebensweise der Eingeborenen und der Planzen- und Tierwelt zu beschäftien. 1615 entdeckten zwei holländiche Kapitäne, dass Feuerland eine Inelgruppe und kein, wie bis dahin angenommen, mit dem Südpolverbundenes Festland ist. Willem Schouten und Jakob (Santiago) Le Maire nannten den absolut südlichsten Punkt nach ihrem holländischen Heimathafen Kap Honrn. Auf Darwins zweiter Reise um die Welt mit der „Beagle" unter dem Kommando des Kapitäns Fitzroy wurde 1834 der „Beagle-Kanal" entdeckt. Nach der Unabhängigkeit Chiles und Argentiniens begann der Streit der beiden Länder um Feuerland. Schließlich wurde vor etwa 120 Jahren die Isla Grandeper Strich auf der Landkarte geteilt, Grenzkonflikte gab es aber immer wieder, zuletzt um einige Inseln an der Einfahrt zum Beagle-Kanal (1979-84).



Ushuaia

Zwischen „bunt, lebhaft und putzig" sowie „trist und heruntergekommen" schwanken die Urteile über die südlichste Stadt der Welt. Die Provinzhauptstadt mit heute gut 50.000 Einwohnern ist eine prosperierende Siedlung mit bunten Holzhäuschen, aber auch eine Stadt, in der gnadenlos schnell hässliche Provisorien hochgezogen wurden und wo Baustellen und Bretterbuden das Bild bestimmen.
Vor allem ist Ushuaia der Haupttouristenort der Insel. liier gibt es die meisten Hotels, und von hier aus kann man die besten Ausflüge unternehmen. Die Lage der „Bucht, die nach Osten sieht", so die wörtliche Übersetzung des Indianerwortes Ushuaia, ist herausragend: Vor der Stadt das eisblaue Meer, dann mehrere Reihen bunt gestrichener Häuser, die im Sonnenlicht dekorativ herausgeputzt blinken, dahinter steigen steil die zwar nur etwa 1500 Meter hohen, aber auch im Sommer von einer dicken Schneeschicht bedeckten Berggipfel an. Am Hafen riecht es nach Fisch und Teer, mitunter wird ein deutsches Kreuzfahrtschiff mit frischem Bier beladen. Die Möwen kreischen, eine Katze schleicht um die Container, die Sonne strahlt, und der Wind bläst eiskalt durch die Reißverschlüsse.

Verlaufen kann man sich in der Stadt nicht. Die Hauptstraße Av. San Martin verläuft einen Block parallel zum Ufer, insgesamt umfasst das kleine Zentrum etwa sechs Blocks vorn Ufer landeinwärts und ungefähr 13 Blocks senkrecht zum Uferverlauf. Eine zentrale Plaza gibt es nicht.

Sehenswürdigkeiten:

Viele Sehenswürdigkeiten hat die Stadt selbst nicht, zwei Dinge aber sollte auch der eilige Besucher nicht versäumen: das
Museo del Fin del Mundound das Presidio.

Museo del Fin del Mundu

Das Museo del Fin del Mundo, in einem der ältesten Häuser der Stadt untergebracht, hat sehr beengte Räumlichkeiten, aber einen recht großen Fundus; deshalb, und weil der Direktor auch den Einheimischen öfter etwas Neues bieten will, wechseln die Ausstellungen. Gezeigt wird die Natur-und Kulturgeschichte des Archipels. Unter den Exponaten sind ausgestopfte Tiere, frühe Fotografien, Kleidung aus der Sträflingskolonie, indianische Kultgegenstände und Teile von Schiffswracks. Im Museum gibt es eine kleine, öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek und einen gut sortierten Laden mit einer guten Literaturabteilung über Feuerland. Das Museum ist in der Maipü 173, direkt am Ufer; Öffnungszeiten: täglich 9-20 Uhr, Führungen um 'I1 und 17 Uhr, Eintritt: 3,50 US-S.

Presidio -Museo Maritimo de Ushuaia

Das Presidio verweist auf ein düsteres Kapitel in der Geschichte Feuerlands: Sträflinge waren unter den ersten Bewohnern der Insel, neben den reichen Estanzieros und deren Untergebenen. Im Dezember 1902 waren die Häftlinge nach Ushuaia verlegt worden, „aus humanitären Gründen", wie es hieß - und ein gewisser Fortschritt war der „Wohnsitzwechsel" tatsächlich, waren die Sträflinge im 19. Jahrhundert doch noch weiter entfernt von jeder Zivilisation gefangengehalten worden: auf den Islas de los Estados. Wenn man heute in das teilweise renovierte Gefängnisgebäude geht, kann man sich gut ein Bild von den damaligen Haftbedingungen machen. Die engen düsteren Zellen, denen auch der frische Anstrich keine Helligkeit verleiht, haben die wenigsten Häftlinge lebendig wieder verlassen. Zumal sie harte Arbeit leisten mussten: Schließlich bauten sie die Zugtrasse, die von Ushuaia Richtung Nationalpark führt und auf der heute ein Touristenzug verkehrt. 1947 wurde das Presidio als Gefängnis aufgelöst, seitdem gehört das Gelände zum Militärstützpunkt. Teilweise in den Zellen selbst, teilweise in anderen Räumen erinnern thematische Ausstellungen an die Geschichte der Seefahrt in Feuerland und an Pioniere der geografischen Erkundung wie Alberto Agostini, Dito Nordenskjöld oder den „Feuerland-Flieger"
Gunther Plüschow. Der Zugang zum Presidio ist an der Ecke Yaganes und Gobernador Paz; täglich ist geöffnet von 9-20 Uhr, Führungen um 11, 14, 16.30 und 17.45 Uhr, Eintritt: 10 US-$, www.museomaritimo. ccm.

Sehenswert ist auch das private Museo de Maquetas Mundo Yamana (Rivadavia 56, tägl. 10-20 Uhr), das sich mit der Geschichte der Ureinwohner beschäftigt und in Dioramen deren Leben vorstellt.


Parque Nacional Tierra del Fuego

Nur 18 km westlich von Ushuaia liegt der Nationalpark Feuerland, der 1960 direkt an der Grenze zu Chile gegründet wurde. Er umfasst etwa 63.000 Hektar und ist für Besucher zumindest in seinem südlichen Teil gut erschlossen. Die Ruta :3 führt mitten in ihn hinein, bis an die Bahia Lapataia, wo ein großes Schild auf ihr Ende hinweist und verrät, dass es von hier 3065 km nach Buenos Aires sind.
Von Ushuaia ist der Park problemlos mit Bussen zu erreichen; sie fahren an der Ecke der Straßen Maipü und 25 de Mayo los. Die Fahrt hin und zurück kostet 8 US-S, sie endet an der Confiteda/Restaurant im Park.
Insgesamt gibt es im Nationalpark sechs Campingplätze, die meisten allerdings im Südteil, im Norden existieren keine offiziellen Campingmöglichkeiten. Der Park zieht sich die chilenisch-argentinische Grenze bis weit nördlich des
Lago Fagnanoentlang.
Es gibt zahlreiche, meist markierte Pfade. Die Karten, die man beim Eingang (Eintritt 7 US-$), bei der Parkverwaltung oder im Tourismusbüro in Ushuaia erhält, sind schlecht, reichen aber für kürzere Wanderungen völlig aus. In Ushuaia selbst gibt es bessere Karten zu kaufen. Längere Touren im Park sind nur mit Führer oder nach größerer Vorbereitung möglich.Für einige Tage oder auch nur einen Tagesbesuch lohnt der Aufenthalt immer. Die Landschaft ist einfach faszinierend. Schroffe Klippen und bedrohlich wirkende Gletscher wechseln sich ab mit tiefem, undurchdringlich erscheinendem kalten Regenwald, es gibt idyllische Ecken wie die Bahia Lapataia, andererseits aber auch überschwemmte Waldgebiete, wo die Bäume verfaulen, langsam umfallen, abgenagt sind und tot in den Himmel ragen: das Werk von Bibern, die - irgendwann ausgesetzt - sich rasch vermehrten, da sie hier keine natürlichen Feinde haben. Mit Glück bekommt man Guanacos und Seelöwen zu Gesicht, nur ein wenig Geduld braucht man, um an der Küste Seevögel zu entdecken.

Am besten informiert man sich bei der Touristeninformation in Ushuaia sowie bei der Verwaltung des Nationalparks, ebenfalls dort (auf der Av. San Martin zwischen Patagonia und Sarmiento). Von Ushuaia aus werden auch Touren in den Park angeboten.In den Nationalpark fährt auch die südlichste Eisenbahn der Welt, eine Dampfeisenbahn, die' „Tren del Fin del Mundo" genannt wird. Die Strecke der Schmalspurbahn, ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts von Sträflingen gebaut, ist 6 km lang. Die Fahrt kostet 25 US-$ und ist eher ein Freizeitspaß als eine echte Attraktion. Die Strecke wird viermal täglich bedient, der Spielzeug-Zug startet an der Findel-Mundo-Station in Ushuaia (Ruta km 8), die Fahrscheine erhält man im Büro des Ferrocarril Austral Fueguino.


Ushuaia

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Unterwegs zum Tren del Fin del Mundo

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07:00 Uhr unser Ausflug "Train Ride at the End of the World & Gaucho Show" beginnt

07:15 Uhr Wir besteigen den "
Tren del Fin del Mundo"

Die Fahrstrecke

Im Bahnhof

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auf der Strecke

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07:15 Uhr Stopp an der Estacion Macarena

Stopp an der Estacion Macarena

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07:35 Uhr Weiterfahrt

auf der Strecke zum Park Feuerland

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08:00 Uhr Ende der Zugfahrt



08:15 Uhr nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir die
Bahia Ensenadaim Park Feuerland mit Blick auf die Isla Redonda

im Park Feuerland

Park Feuerland

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anschließend fuhren wir mit dem Bus zu einer Gaucho-Show die um 09:30 Uhr beendet war

Gaucho-Show

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nach der Ankunft in Ushuaia unternahmen wir noch einen Spaziergang mit dem Besuch des Museo Maritimo de Ushuaia mit dem Gefängnis von Ushuaia und Militär-Zuchthaus


Gefängnis von Ushuaia und Militär - Zuchthaus

Im Januar 1896 erreichten die ersten 14 Sträflinge an Bord des Marineschiffes "1° de Mayo" Ushuaia. Mit diesen entstand das Gefängnisfür rückfällige Straftäter, welches zuerst provisorisch aus Holz- und Blechhütten errichtet wurde.Die Idee war, mit Sträflingen zu kolonialisieren. Daher wurden zur gleichen Zeit 11 Männer und 9 Frauen dort hinverlegt. Alle waren ehemalige Sträflinge, die erneut straffällig geworden waren und freiwillig nach Ushuaia gingen.


Militär-Zuchthaus

Das Militär-Zuchthaus wurde ursprünglich auf der nahegelegenen (Isla de los Estados) betrieben, zuerst in
San Juan de Salvamentound später in Puerto Cook. Im Dezember 1902 wurde es humanitären Gründen nach Ushuaia verlegt. Als geeigneter dort wurde Puerto Golondrina im Westen der Stadt ausgewählt.

Dort wurde das Zuchthaus erbaut, ebenfalls aus Blechhütten und Holzschuppen, die von der Staaten-Insel nach Ushuaia versetzt wurde. Es gab die Idee, eine Strafkolonie an diesem Platz zu errichten, aber das Vorhaben wurde nie umgesetzt. 1911 unterschrieb der Präsident der Nation ein Dekret, mit welchem das Militär-Zuchthaus mit dem Gefängnis von Ushuaia zusammengelegt wurde.

Errichtung der Gebäude

Im Jahre 1902 begann der Bau des "Presidio Nacional" (Nationales Gefängnis). Der ausgewählte Ort war derselbe, auf dem die provisorischen Gebäude standen: im Osten der Kleinstadt Ushuaia, welche aus kaum mehr als 40 Häusern bestand. Bis 1920 dauerten die Arbeiten für dieses Gefängnis an, welches durch die Sträflinge selbst errichtet wurde.

Die einfache Idee war, eine Strafkolonie für 580 Häftlinge in Lapataia zu erbauen. Dafür wurden 2.500 Hektar Land an der Grenze zu Chile reserviert. 1920 zählte das Gefängnis 5 Pavilllons mit je 76 Zellen mit Fenstern und Blick nach draussen. Die 380 Zellen waren ursprünglich als Einzelzellen gedacht, aber das Gefängnis erreichte zeitweilig eine Belegung von mehr als 600 Sträflingen.

Zwischen dem Pavillon 1- dem heutigen historischen Pavillon - und dem Pavillon 2 wurde die Küche errichtet, zwischen den Pavillons 1 und 5 die Bäckerei. Das Verwaltungsgebäude wurde am Ufer der Bucht errichtet. Die Werkstätten wurden in separaten Gebäuden untergebracht. 1943 wurde ein modernes Krankenhaus eingeweiht. Dieses wurde später das Hospital der Marinebasis und war für lange Zeit das einzige Krankenhaus der Gegend.Die Haupthalle, der "Mehrzweck-Rundbau" wurde als Konferenzsaal, Kino und Auditorium sowie für jegliche Art von Veranstaltungen genutzt.

Arbeit und Disziplin

Über die Jahre hinweg wurden Schwerverbrecher in diesem Gefängnis untergebracht, viele von ihnen zu langen Haftstrafen oder lebenslang verurteilt.

Das System, welches angewandt wurde, war auf Arbeit-gegenEntlohnung, es gab Schulausbildung auf Grundschulniveau und es herrschte eine strenge Disziplin. Das Gefängnis betrieb 30 verschiedene Arbeitsbereiche, von denen einige ausserhalb des Geländes lagen.

Mit den Werkstätten wurden die Bedürfnisse des Gefängnisses befriedigt und sie dienten ausserdem der ganzen Stadt Ushuaia. Dazu gehörten die erste Druckerei, eine Telefonzentrale, ein erstes Elektrizitätwerk, die Feuerwehr usw..

Ausserhalb des Gefängnisses wurden die Häftlinge für Arbeiten wie den Bau von Strassen, Brücken und Gebäuden, sowie die Abholzung der Wälder eingesetzt.

Auf diese Weise entstand mit Hilfe der Sträflinge auch 1910 die südlichste Bahnstrecke der Welt. Diese hatte eine Länge von 25km und lief seitlich entlang der Strasse Maipü, durch das Lager Monte Susana, und teilte sich in zwei verschiedene Richtungen dorthin, wo sich heute der Nationalpark befindet.Zu dem Gefängnis gehörten auch verschiedene Schiffe, von denen das Bekannteste die "Godoy" war. 1947, als eine Marineregierung auf nationalem Territorium regierte, ordnete die Präsidentschaft der Nation die Schliessung des Gefängnisses an. Sämtliche Installationen wurden an das Marine-Ministerium übertragen und dort wurde 1950 der Stützpunkt errichtet.

Museum

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16:00 Uhr MS RADIANCE OF THE SEAS verläßt den Hafen von Ushuaia/Argentinien und nimmt Kurs auf Punta Arenas/Chile
Es liegt eine Strecke von 287 Seemeilen vor uns

20:15 Uhr wir erreichen das Gebiet
"Darwin Range" mit den 5 Gletschern:
Deutschland
Holland
Italien
Frankreich
Rumänien


Wetter: in Ushuaia ca.15°C überwiegend sonnig mit 2 leichten Regenschauern - später heftiger Wind bis Sturmstärke

Darwin Range

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