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1. Kreuzfahrt 1998/99 von Bali nach Sydney

2. Kreuzfahrt 2000 durch die Karibik

3. Kreuzfahrt 2002 Pineapple Route - Karibik

4.Kreuzfahrt 2003 Jenseits von Afrika m.MS Astoria

5. Kreuzfahrt 2003 Kanaren/Madeira

6. Kreuzfahrt 2005 Traumhafte Südseeinseln

7. Kreuzfahrt 2006 von Down Under nach Far East

8. Kreuzfahrt 2007 Fernost Kaleidoskop

Vorprogramm 2008 Rundr. d. die Arabischen Emirate

1. Tag - 16.04.2008

2. Tag - 17.04.2008

3. Tag - 18.04.2008

4. Tag - 19.04.2008

5. Tag - 20.04.2008

6. Tag - 21.04.2008

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht erleben

9. Kreuzfahrt 2008 1001 Nacht - Fortsetzung

10. Kreuzfahrt 2009 Südamerika

11. Kreuzfahrt 2009 Mittelmeer

12. Kreuzfahrt 2009 Transatlantik

13. Kreuzfahrt 2009 Westliche Karibik

14. Kreuzfahrt 2010 Alaska

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SHARJAH - AIMAN - HAFEN VON DUBAI

08:00 Uhr Start der Rundfahrt
08:05 Uhr Stopp bei der König Feisal Moschee bis 08:15 Uhr und Fahrt nach Ajman
09:20 Uhr Besuch des Museums im Fort von Ajman bis gegen 10:15 Uhr
10:35 Uhr Stopp an der Al Malmaghfah Moschee und am Dhau Hafen bis 10:45 Uhr
10:45 Uhr Spaziergang durch den Altstadt-Souk bis gegen 11:15 Uhr
11:30 Uhr Souk al Markazi auch der "Blaue Souk" genannt bis gegen 12:15 Uhr
Anschließend Fahrt zum Hafen von Dubai zum Einschiffen auf der TS Maxim Gorki


Emirat
SharjahDas Emirat Sharjah ("Schardscha") ist durch seine Erdöl- und Gasvorkommen sowie eine florierende Landswirtschaft die drittstärkste Wirtschftskraft der Föderation, so dass es sich gegenüber Abu Dhabi und Dubai eine gewisse Unabhängigkeit bewahren konnte und die Stimme des Herrschers, Dr. Scheich Sultan bin Mohammed al Qasimi, im Rat der Sieben Gewicht hat. Mit knapp 2600 qkm ist es auch flächenmäßig das drittgrößte Föderationsmitglied, in dem gut 600 000 Menschen leben, die meisten davon in der gleichnamigen Hauptstadt. Eine geographische Besonderheit ist, dass Sharjah als einziges Emirat sowohl an der Golf- als auch an der Ostküste Besitztümer hat. Als ab 1971 Grenzverhandlungen im neu gegründeten Staat nötig wurden, berücksichtigte man dabei die althergebrachten Wohngebiete der Stämme, die über Jahrhunderte einen bestimmten Herrscher ihre Loyalität zugesichert hatten. In Kalba, Khor Fakkan und Dibba lebten Stammesangehörige der Qawasim (Ez. Qasimit), deren Familien engere verwandtschaftliche Beziehungen zum Zweig der in Sharjah regierenden Familie hatten als zu der Qasimi-Familie im Emirat Ras al Khaima.
Das hat heute wirtschaftliche Vorteile, denn der Tiefseehafen von Khor Fakkan, wo es zudem schöne Badestrände gibt, ermöglicht es vielen Frachtschiffen, ihre Ladung bereits an der Ostküste zu löschen und nicht auf einen Termin für die teure Durchfahrung der engen Straße von Hormuz warten zu müssen. Im Vergleich zu den anderen Emiraten liegt Sharjah weit vorn, was den Umschlag an Frachttonnage betrifft. Während in Dubai überwiegend Touristen landen, wird an den Terminals von Sharjahs internationalem Flughafen hauptsächlich Luftfracht umgeschlagen, darunter Waren, die auf dem Landweg vom Ostküstenhafen kommen.
Zum Emirat gehören eigentlich auch zwei Inseln im Persischen Golf, Sir Abu Nu'air und
Abu Musa, 60 km vor der Küste. Die Nordhälfte von Abu Musa besetzte 1971 der Iran - wegen der strategischen Lage und weil man dort Erdöl vermutete. Der Konflikt sotgte anfangs für große Aufregung und war ein Grund, warum sich Sharjah der neuen Föderation der Vereinigten Arabischen Emirate anschloss. Er verschärfte sich, als kurz darauf tatsächlich das erste Erdöl im Mubarak-Feld nahe der Insel Abu Musa entdeckt wurde. Man teilte sich das Öl und die Erdöleinnahmen: 1994 jedoch stationierte der Iran dort Raketen, was die Emirate und die USA stark beunruhigte.
Sharjahs Wirtschaft baut aber nicht allein auf die vergleichsweise kleinen - und in den letzten Jahren rückläufigen - Öleinnahmen. Das Emirat besitzt außerdem verhältnismäßig große Gasvorkommen. Die 1980 in der Nähe des modernen Flughafens auf dem Saja'a-Feld gefundenen Reserven wurden seit dem Aufbau einer Erdgasindustrie nicht exportiert. Alle Haushalte und Restaurantküchen arbeiten mit Gas, das teilweise aus heimischer Produktion stammt. Und in die Kochtöpfe kommen viel Gemüse aus dem "eigenen Garten". Der ist gut 10 000 ha groß und erstreckt sich ca. 50 km südöstlich von Sharjah-Stadt in der weiten Ebene rund um die Oase Al Dhaid. Seinen Doktortitel hat Scheich Mohammed im Bereich Agrarökomonie erworben, und so verwundert es kaum, dass ihm dieser Wirtschftszweig besonders am Herzen liegt. Etwa 4000 Farmen rund um Al Dhaid bewirtschaften die Felder, und auch während der heißen Sommermonate wird fleißig geerntet. Möglich machen das die vielen kleinen Gewächshäuser, die nach einem einfachen Prinzip arbeiten: Auf der einen Seite rieselt permanent Wasser über ein Metallgitter, das mit Hilfe von Ventilatoren fein zerstäubt ins Innere gepustet wird. Angebaut werden Obst, Gemüse und Tierfutter; eines der exklusivsten Produkte dürften die Erdbeeren sein, die angeblich sogar ihren Weg ins Tennismekka Wimbledon finden.

SHARJAH

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König Feisal Moschee

Die King-Feisal-Moschee ist ein Geschenk Saudi - Arabiens. Mit Platz für 3000 Gläubige war sie seinerzeit die größte Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate.

KÖNIG FEISAL MOSCHEE

KÖNIG FEISAL MOSCHEE

Die King-Feisal-Moschee steht neben einer großen Grünfläche, dem Ittihad Square (Platz der Vereinigung). In der Mitte erhebt sich eine hohe, perlengekrönte Säule, das Union Monument zur Erinnerung an die Staatsgründung.

UNION MONUMENT AUF DEM iTTIHAD SQUARE

Emirat Ajman
Fährt man von Sharjah Richting Norden, kann es passieren, dass man in dem fast zusammengewachsenen, verstädterten Gebiet Ajman schon durchfahren hat, bevor man den Namen auf der Karte gefunden hat, so klein ist das Emirat. Sein Herrscher,
Scheich Humaid bin Rashid al Nuaimi, regiert seit 1981 über gerade mal 259 qkm mit einer Küstenlänge von 16 km (das entspricht lediglich o,3 % der emiratischen Landesfläche) und hat rund 215 000 Untertanen.
Immerhin verfügt das Emirat noch über ein paar Inseln im Golf und zwei kleine Enklaven: die Oase Manama, etwa 60 km von der Küste entfernt nahe Al Dhaid, und das kleine Örtchen Masfut nahe Hatta an der Grenze zum Sultanat Oman. Sie sind wichtig für das Emirat, weil dort fruchtbares Land liegt, was Ajman zumindest teilweise eine Eigenversorgung mit landwirtschaftlichen Produkten ermöglicht, denn Öl gibt es hier keines.
Zwar profitiert das Emirat von der Föderation durch finanzielle Zuwendungen aus Abu Dhabi. Die Bootsbauer Ajmans zählen jedoch schon in der Vergangenheit zu den besten ihrer Zunft, und sie haben den Sprung in die Neuzeit insofern recht gut gemeistert, dass sich hier eine moderne Schiffswerft, die größte der Emirate befindet, und für konstante Einnahmen sorgt. Der nötige Stahl dafür wird ebenfalls vor Ort erzeugt. Weitere Industriebetriebe haben sich in der Freihandelszone Hamriya angesiedelt.
In mancher Beziehung mag die - wenn auch kurze - Distanz zu den Wirtschaftszentren ein Nachteil sein, in einer Hinsicht allerdings ist sie von Vorteil: Die Mietpreise sind niedriger, und da Ajman nur knapp 10 km von Sharjah bzw. 20 km von Dubai entfernt liegt, bevorzugen zunehmend mehr Arbeitnehmer die ruhige und preiswerte Wohnlage. Allerdings müssen diese dafür den alltäglichen Verkehrsstau morgens und abends in Kauf nehmen.


Ajman Museum

1991 wurde das feine Museum fertiggestellt. Das alltägliche Leben steht im Mittelpunkt, und wie sollte es sich von jenem in Abu Dhabi oder Sharjah unterscheiden? Die Menschen lebten vom Fischfang, der Perlentaucherei, aßen Datteln und - hörten Radio! Jawohl, Radio. Zwar erst ab 1961 und auch nur für wenige Jahre, aber immerhin gab es hier die erste Radiostation der Vereinigten Arabischen Emirate, die der damalige Herrscher Scheich Abdullah Ali bin Hamdha einrichten ließ. Das Programm war allerdings nicht sehr abwechslungsreich und wurde vor allem von den Inhalten des Korans bestimmt. Im "broad cast"-Raum sind die alten Gerätschaften ausgestellt.

AJMAN MUSEUM

Bereits im Innenhof beginnt die detaillierte Darstellung der alltäglichen Lebenswelt der Vorölzeit mit lebensgroßen Figuren: Unter einem Baum füllt ein Mann den für die Allgemeinheit aufgestellten Trinkwasserbehälter, während sein Esel geduldig wartet - denn auch er ist nicht echt. In den zwei Etagen der ehemaligen Wohnräume setzt sich die Darstellung fort - achten Sie darauf, mit welchen Gerätschaften der Frisör zu Werke geht.

BEIM FRISÖR

Dass man sich bei der Heilung von Krankheiten nicht nur auf die Kräfte der Kräuter verließ, sondern auch den Koran zu Hilfe nahm, mag nicht unbedingt überraschen - aber das "Wie" vielleicht schon: Der Arzt schrieb ausgesuchte Koranverse mit einer besonderen Tinte aus Rosenwasser auf, wusch sie vorsichtig von der Unterlage und gab das geheiligte Wasser dem Patienten zum trinken.

BEIM ARZT

In weiteren Räumen sind archäologische Funde und das zugehörige Rundgrab von Mowaihat (Umm-al-Nar-Periode), historische Handschriften, Waffen, Spielzeug und auch landwirtschaftliche Geräte ausgestellt.

EIN SPIELGERÄT

LANDWIRTSCHAFTLICHE SZENE

Ein Zimmer zeigt, wie ein Scheich damals lebte und welche Schuhe seinerzeit modern waren. Nach soviel Kultur gönnt man sich gern eine Pause im Cafè (wir taten dies auch) und findet im kleinen Museumsshop vielleicht eine Postkarte mit ansprechendem Motiv. (Fotografieren ist mittlerweile erlaubt)

AJMAN MUSEUM

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AL MALMAGHFAH MOSCHEE

AM DHAU HAFEN

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ALTSTADT SOUK

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Gegen 13:00 Uhr war unsere Emirate Rundreise mit dem Einschiffen im Hafen von Dubai auf der TS Maxim Gorki zu Ende.