01:30 Uhr Wecken
02:00 Uhr Abfahrt zum Aufstieg auf den Mosesberg
02:15 Uhr Start des Aufstiegs mit insgesamt ca. 8 km Weglänge - es ging ständig bergauf.
Der letzte Kilometer waren ca. 750 Stufen zwischen 10 cm und 40 cm Höhe. Es mußten insgesamt 728 Höhenmeter bewältigt werden.
Es war eine riesige Karawane die sich den Mosesberg hochkämpfte.
Den gesamten Aufstieg zu Fuß unternahmen 9 Personen von unserer Reisegruppe.
Das Katharinenkloster liegt auf einer Höhe von ca. 1500 m ü.d.M.
Der Gipfel des Mosesberges liegt auf 2268 m ü. d. M.
05:00 Uhr Ankunft am Gipfel des Mosesbereges bei ca. 5°C - nach erfolgreichem Aufstieg war ich richtig stolz auf mich - es geschafft zu haben.
Der Vorteil für uns alle war, daß man in der Nacht (nur mit einer Taschenlampe leuchtete jeder seinen Weg ab) die teilweise große Steilheit nicht gesehen hat. Außerdem hatten wir einen sehr guten einheimischen Führer der ein sehr gutes, gleichmäßiges Tempo ging und nur drei kurze Pausenstopps vorgab.
Es war ein sehr schönes Bild die Lichterkarawane dem Berg hinaus zu sehen.
06:00 Uhr Nach dem Sonnenaufgang starteten wir zum Abstieg - erst sahen wir was wir wirklich geleistet hatten - es war gigantisch - vor allem die Berglandschaft um uns herum.
07:45 Uhr Ankunft am Kloster
AUF DEM MOSESBERG
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ABSTIEG VOM MOSESBERG
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08:00 Uhr im Hotel - duschen - ausruhen - Frühstück
10:00 Uhr nochmals Fahrt zum Katharinenkloster mit dem Besuch des Beinhauses
BLICK INS BEINHAUS
11:10 Uhr Abfahrt nach Port Said mit ca. 500 km Strecke vor uns
FAHRT VON ST.KATHERINA NACH PORT SAID
Unterwegs unternahmen wir einige Fotostopps
UNTERWEGS NACH PORT SAID
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14:15 Uhr Mittagessen in Ras Sudr
16:10 Uhr bis 16:20 Uhr Stopp an den Mosesquellen
Gegen 18:45 Uhr Zurück am Schiff in Port Said
TS MAXIM GORKI IN PORT SAID
Sigrid unternahm mit der TS MAXIM GORKI die Durchfahrt durch den Suezkanal
gegen 02:00 Uhr wurde die TS MAXIM GORKI von einem Tankschiff betankt
BETANKUNG DER TS MAXIM GORKI
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07:50 Uhr Start der Fahrt durch den Suezkanal - es waren 22 Schiffe im Konvoi - davon 2 Kreuzfahrtschiffe
Der Suezkanal
Geschichte:
Die Landenge oder der Isthmus von Suez verbindet Afrika mit Asien, und seit den Anfängen der Geschichte hat diese Nahtstelle als Landbrücke zwischen zwei Kontinenten eine große Rolle gespielt. Jahrtausende vor Beginn der offiziellen ägyptischen Geschichtsschreibung, während der Zeit der Pharaonen und eigentlich bis heute sind hier Menschen durch den Sand gezogen, friedlich oder mit Waffengewalt und immer hat es Handelskarawanen gegeben, politische und kulturelle Beziehungen.
Da Ägypten sozusagen ein Geschenk des Nils ist, d.h. da nur dort Leben und kulturelle Entwicklung möglich sind, wo seine Fluten den Wüstensand in fruchtbare Äcker umwandeln können, war schon unter den ersten Herrscherdynastien die Wasserbewirtschaftung hoch entwickelt. Es ist daher durchaus glaubhaft, daß schon in frühester Zeit durch das Anlegen von Nil-Kanälen versucht wurde, das besiedelungsfähige Land des Nil-Deltas zu vergrößern. Auch erkannten die Könige des Alten Reiches (2134 - 2040 v. Chr.) die Bedeutung des Roten Meeres als Ausgangspunkt für Expeditionen nach Süden und Osten.
Seit dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend gab es zahlreiche Versuche, mittels Kanälen eine Schiffsverbindung zwischen dem Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Niltal herzustellen.
Ob nun schon der Pharao Sesostris I. zu Beginn des Mittleren Reiches. als um 1950 v. Chr., einen solchen Kanal erbaut hat, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Selbst die Entstehungszeiten späterer Bauten lassen sich nicht immer einwandfrei bestimmen, sei es auf Grund noch erkennbarer Spuren, sei es nach Angaben griechischer oder römischer Berichterstatter. Nicht selten widersprechen sich auch die Angaben der alten Historiker.
Sethois I. (1304 - 1290 v. Chr.) und Ramses II. (1290 - 1224 v. Chr.) ließen Kanäle graben, wodurch unter anderem eine direkte Schiffsverbindung zwischen Memphis und Biblis geschaffen wurde. Der Untergang des Neuen Reiches (1551 - 1070 v. Chr.) führte zur Zerstörung der Kanäle, die staändiger Pflege und Wartung bedurften.
Laut dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot wurde unter Necho II. im 6. Jahrhundert v. Chr. erneut ein Verbindungskanal vom Nil durch das Wadi Tumilat und die Bitterseen zum Roten Meer gegraben. Der Bauabschluß gelang jedoch erst dem Perserkönig Darius I. der daran interessiert war, das eroberte Ägypten mit Persien zu vebinden.
Die strategische Rolle der Kanalzone war für Jahrtausende vorbestimmt: Wer das Rote Meer beherrschte, besaß den Schlüssel zu den Geheimnissen Asiens.
Auch Alexander der Große (336 - 323 v. Chr.) und die Ptolemäer wußten den Kanal für ihre Zwecke zu nutzen. Nach der verlorenen Schlacht bei Actium im Jahre 31 v. Chr. hoffte die letzte ptolemäische Herrscherin, die berühmte Cleopatra VII. mit ihren Schiffen durch den Suez-Kanal ins Rote Meer und weiter nach Indien fliehen zu können. Mit dem Niedergang der Ptolemäerherrschaft am Nil verschlammte auch dieser Wassergraben immmer mehr.
Als dann Ägypten eine Provinz des Römischen Reiches wurde, ließ der römische Kaiser Augustus (27 v. Chr - 14 n. Chr.) die Kanalregion und die Mittelmeerküste als Distrikt Augustamnica unter eine eigene Verwaltung stellen. Wegen der Eroberung der Provinz Arabia war Kaiser Trajan (98 - 117 n. Chr.) bemüht, die Kanalverbindung wiederherzustellen. Zum einen wurde durch diesen Kanal- auch Trajanfluss genannt - eine direkte Schiffsverbindung zur neuen Provinz Arabia geschaffen und zum anderen auch eine nach Indien, wohin Rom damals bereits sehr lebhafte Handelsbeziehungen unterhielt.
Mit dem Untergang des oströmischen Reiches geriet auch dieser Verbíndungsweg zwischen Mittelmeer und Rotem Meer wieder in Vergessenheit. Erst als der Islam ca. 650 n. Chr. seine Herrschaft über den Nahen Osten und Nordafrika ausbreitete, und der Kalif Omar Ägyptern eroberte, entsann man sich wieder des alten Römerkanals. Man ließ ihn wiederherstellen, um Getreide aus Ägypten in die von Hungersnot bedrohten heiligen arabischen Städte zu verschiffen. Der Plan, zum ersten Mal in der Geschichte einen direkten Kanal von Meer zu Meer zu bauen, wurde damals nicht ausgeführt, da man das Vordringen der Christen aus dem Mittelmeerraum nach den muslimischen Ländern befürchtete. Selbst der Bestand des Nil-Rote-Meer-Kanals war nicht von allzu langer Dauer. Im Jahre 767 ließ ihn der Kalif Bagdads und Beherrscher Ägyptens Mohammed el Mansur, ebenfalls aus politischen Gründen wieder zuschütten.
Seitdem vergingen 700 Jahre, ehe man sich wieder der Möglichkeit einer maritimen Verbindung zwischen den beiden Meeren entsann. Anlaß dazu gab die Wiederentdeckung Amerikas und die Eröffnung des Seeweges über das Kap der Guten Hoffnung nach Indien. Die Anregungen gingen von der Republik Venedig aus, welche im 15. Jahrhundert bedeutendste See- und Handelsmacht des Mittelmeerraumes war. Dennoch wurden die Pläne der venezianischen Dogen von den damaligen ägyptischen Herrschern abgelehnt.
Im Laufe der Zeit war auch die Aufmerksamkeit europäischer Staatsmänner und Gelehrter geweckt worden. Es war der deutsche Philosoph Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646 - 1710), der Ludwig XIV, dem König von Frankreich, einen ausgearbeiteten Plan für den Kanalbau durch die Landenge von Suez vorlegte. Auch die nachfolgenden französischen Könige beschäftigten sich mit der Kanalfrage, jedoch ebenfalls ohne praktisches Ergebnis.
Schließlich begann der Bau des Kanals nach anfänglichen organisatorischen und finanziellen Schwierigkeiten am 25.04.1859 unter Leitung des französischen Diplomaten Ferdinand de Lesseps. Nach 10 Jahren Bauzeit und unter Mitwirkung von 25.000 Arbeitern (es wurden fast 75 Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Stein bewegt) wurde der Kanal am 17.11.1869 eröffnet.
Die Eröffnung fand in Anwesenheit fast aller gekrönter Häupter der Erde statt. Das erste Schiff, das den Kanal passierte, war die "L'Aigle" von Kaiserin Eugenie.
Durch den Kanalbau rückte Ägypten wie kein anderes arabisch-islamisches Land, mit allen daraus resultierenden Vor- und Nachteilen, in die Interessensphären der europäischen Großmächte; z.B. verkürzte sich der Seeweg von Bombay nach Marseille um ca. 56%!
Daten und Fakten:
1. Technische Daten
Der in seinem ganzen Verlauf schleusenlose Suezkanal hat eine Gesamtlänge von 171,25 km, einschließlich der ins Mittelmeer wie auch in den flachen Golf von Suez vorgeschobenen Molen. Die Tiefe beträgt 11 - 15 m (ursprünglich 8 m), die Breite 95 - 140 m, an der Sohle 45 - 80 m. Befahren wird der Kanal in Konvois von jeweils 20 und mehr Schiffen. Passagierschiffe fahren meist an vorderer Stelle im Konvoi. Die Konvois straten 2 x täglich in Suez und in Port Said. Alle Schiffe fahren mit Lotsen. Als Ausweichstellen sind in Abständen von 10 km Ausbuchtungen eingerichtet. Darüber hinaus erlauben der Timah-See ("Krokodilsee") etwa in der Mitte des Kanals sowie der Große Bittersee und der anschließende Kleine Bittersee die Fahrt streckenweise auch bei Gegenverkehr. Es gibt zusätzliche Ausweichkanäle und computergesteuerte Fernsehüberwachung.
Vergleichsdaten:
Nordostsee-Kanal - ca. 99 km lang - 2 Schleusenpaare
Panama-Kanal - ca. 81 km lang - 3 Schleusenpaare
2. Baukosten und Finanzierung
Auf der Basis von Anleihen hatte Ägypten die Finanzierung des Bauprojektes von rund 20 Millinen Pfund Sterling zu 44% übernommen, Die Nutzung des Kanals wurde jedoch für 99 Jahre einer Kanalgesellschaft übertragen, der primär französische und britische Aktionäre angehörten. Ihnen flossen die Gewinne aus der Wasserstraße zu. Die Kontrolle des Kanals lag in britischer Hand. Als die Türkei im Ersten Weltkrieg versuchte, sich der Kanalzone zu bemächtigen, erklärte England 1914 Ägypten zum britischen Protektorat. Als sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges die nationalistsischen Tendenzen in Ägyptern verstärkten, wurde der komplette Abzug der Briten gefordert. 1956 ließ Gamal Abdel Nasser, der nach demSturz der Regierun König Faruks die Macht in Ägypten übernommen hatte, den Suezkanal verstaatlichen. Ägypten kontrollierte fortan die Wasserstraße. Der Kanal ist die drittgrößte Deviseneinnnahmequelle Ägyptens. Die Gebühren werden so kalkuliert, daß sie unter den Kosten der Cap-Routel iegen.
3. Kanalverwaltung
Heute untersteht der Suezkanal ausschließlich der Gebietshoheit von Ägypten. Mit einer Erklärung des Jahres 1957 ist der ägyptische Staat ganz in die Verbindlichkeiten der ehemaligen Kanalgesellschaft eingetreten, denn bereits nach der Konvention von Konstantinopel aus dem Jahr 1888 gilt der Kanal als neutralisierte Zone. Kiregs- und Handelschiffe aller Staaten besitzen in Friedens- wie auch in Kriegszeiten das Recht zur Durchfahrt.
4. Kriegsfolgen
Infolge des ägyptisch-israelischen Krieges war der Kanal von 1967 bis 1975 durch Schiffswracks blockiert. Die dadurch bedingte Verlängerung des Seeweges zwischen dem Indischen und dem Atlantischen Ozean machte den Bau neuer Riesenschiffe erforderlich, die den Kanal nach seiner Wiefdereröffnung (1975) nicht mehr passieren konnten. Dem dadurch drohenden Bedeutungsrückgang der Wasserstraße suchte man durch Erweiterungen und Vertiefungen zu begegnen. Bis Ende der 80er Jahre waren die Arbeiten abgeschlossen, die nötig waren, um den Kanal für vollbeladene Supertanker bis 150.000 Tonnen (unbeladen bis 370.000 Tonnen) befahrbar zu machen.
5. Juni 1967 - Angriff Ägyptens gegen Israel. Der Kanal wird geschlossen und im Laufe der Kampfhandlungen unpassierbar gemacht. 14 Schiffe eines nach Norden fahrenden Konvois werden auf dem Großen Bittersee eingeschlossen, darunter MS Münsterland der Hapag Lloyd AG. Nach Räumungen der Wracks und Beseitigung der Sprengkörper können am 05.05.1975 MS Münsterland und MS Nordwind der Reederei C. Mackprong, Hamburg, als einzige des Bittersee-Geschwaders den Ankerplatz mit eigener Kraft verlassen und treffen, stürmisch begrüßt, am 24. Mai nach 3016 beziehungsweise 3014 Tagen wieder auf der Elbe ein.
Am 05.05.1975 wurde der Suezkanal wiedereröffnet. Die Wiedereröffnung kostete Ägypten 288 Millionen Dollar. Es mußten 10 Stahlkörper versunkener Schiffe, Kanonen und Tanks entfernt werden. Der Kanalboden war übersät mit explodierten und nichtexplodierten Granaten. Die versenkten Schiffskörper mußten auseinandergeschweißt werden. Die Schließung des Kanals hatte die Welt 12 Milliarden Dollar gekostet (Umweg über Südafrika).
FAHRT DURCH DEN SUEZKANAL
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gegen 18:15 Uhr Ankunft in Port Said
IN PORT SAID
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AUSZUG AUS DEM TAGESPROGRAMM
Samstag, 10.05.2008 - Port Said/Ägypten
19:30 Abendessen
20:00 Uhr TS MAXIM GORKI verabschiedet sich von Port Said/Ägyptren und nimmt Kurs auf Savona/Italien
Es liegt eine Strecke von 1447 Seemeilen vor uns
22:30 Uhr An der Neptun-Bar werden als Late-Night-Snack frische Früchte in Schokolade gereicht
Tagescocktails:
alkaholisch: MAXIM (Gin, Martini, Cacao White Likör) 2,30 €
alkoholfrei: SONNENSTRAHL (Ananassaft, Grenadine, Grapefruitsaft, Bitter Lemon) 1,90 €
Worte zum Tage: "Ein leeres Herz ist viel ärmer als eine leere Hand"
- Curt Goetz -
am Abend in Port Said empfindlich kühl






